Sie wollen schöne glatte Haut, stattdessen bekommen Sie fieses Jucken, Pickelchen und Rötungen? Schmerzhafte Reizungen nach der Rasur sind häufig. Vor allem Beine, Achseln und die empfindliche Bikinizone sind häufig betroffen. Rasurbrand ist nicht nur nervig und schmerzhaft, sondern sieht noch dazu echt unschön aus. Übrigens ist die Hautreizung keine Geschlechtersache. Jeder kann gleichermaßen davon betroffen sein - und darunter leiden. Doch die gute Nachricht ist: Man muss ihn nicht einfach hinnehmen. Es gibt verschiedene Dinge, die man bei der Rasur beachten muss, um ihn zu vermeiden.
Ein wichtiger Hinweis vorab: Rasurpickel entstehen nicht nur bei Menschen, die sensible Haut haben. Vielmehr sind die brennenden Reizungen eine Folge von falschen oder unhygienischen Rasurtechniken, dem falschen Rasierer oder ungeeigneten Pflegeprodukten. So können auch noch Tage nach der eigentlichen Rasur Komplikationen auftreten, wenn Sie ein stark parfümiertes oder alkoholhaltiges Pflegeprodukt verwenden. Typisch sind zunächst Irritationen (etwa Rasurpickel) oder Rötungen. Doch auch ein Juckreiz ist eine häufige Folge. Deshalb gilt: Merken Sie während der Rasur, dass ein Rasurbrand im Anmarsch ist, dann sollten Sie sofort abbrechen. Ansonsten ist eine möglichst reizfreie, sensitive Pflege danach wichtig.
Bevor Sie loslegen mit der Rasur, sollten Sie Ihre Haut optimal vorbereiten. Das gilt sowohl für Beine, Achseln und Intimzone als auch die Barthaare. Legen Sie dazu am besten ein feuchtes Handtuch auf. Hier reichen etwa zwei bis drei Minuten. Wenn Sie noch sicherer gehen wollen, dann verwenden Sie vorab noch ein Peeling.
All die Vorbereitung bringt rein gar nichts, wenn die Rasierklinge stumpf ist. Überprüfen Sie daher immer, ob die Klinge es noch tut. Ansonsten gilt: Gegen eine neue austauschen. Generell gilt: Rasieren Sie sich jeden Tag, sollten Sie die Klinge nach ein bis zwei Wochen austauschen. Ein weiterer Trugschluss ist: Viel drücken hilft, die Haare alle zu fassen. Auch hier ist eine scharfe Rasierklinge das A und O. Denn sie erwischt garantiert alle Haare - ohne Druck.
Sie sind mit der Rasur fertig? Jetzt heißt es: die geöffneten Poren wieder schließen. Dazu die Haut einfach mit eiskaltem Wasser abbrausen. Hier kommt es jetzt auf die Hygiene an: Verwenden Sie nach Möglichkeit ein frisches Handtuch. Denn bei der Rasur entstehen winzig kleine Verletzungen. Einige Menschen können sich täglich rasieren, andere brauchen ein paar Tage Pause. Finden Sie heraus, zu welcher Sorte Sie gehören. Auch hier gilt grundsätzlich: Sobald Sie während der Rasur ein brennendes Gefühl wahrnehmen, brechen Sie lieber ab - und machen Sie ein paar Tage später weiter.
Sie haben einen wichtigen Termin, zu dem Sie dringend frisch rasiert sein möchten? Als nächster Schritt gilt: Tragen Sie dringend Rasierschaum auf. Auch Rasieröl, eine Lotion oder Creme sind geeignet. Wenn Sie zu Rasurbrand neigen, empfehlen sich entweder Schäume für sensible Haut - oder ein Rasieröl. Sie sind auf Reisen und haben kein Rasierschaum zur Hand. Eine scharfe Klinge schneidet auch in Wuchsrichtung die Haare ordentlich ab - statt über sie hinweg zu gleiten. Hier gilt: Je häufiger die Klinge über eine Stelle gleitet, desto größer ist die Gefahr, Rasurbrand zu bekommen. Nach maximal zwei Zügen sollten alle Haare restlos entfernt sein.
Jetzt ist Ihre Haut trocken getupft. Nun sollten Sie ein Pflegeprodukt auftragen. Wichtig ist hier: Verwenden Sie kein Produkt, das Alkohol oder viel Parfüm enthält. Verwenden Sie stattdessen eine Lotion für sensitive Haut. Noch eine Regel zum Schluss: Vor dem Sport oder einem Sauna-Besuch ist die Rasur Tabu. Der Grund: Durch den Schweiß wird die Haut zusätzlich gereizt. Ein Rasurbrand könnte hier noch im Nachhinein auftreten.
Prontomed Pflegeschaum schützt und pflegt irritierte Haut nach der Rasur, sowie nach Haarentfernungen aller Art (z.B. Sugaring, Waxing, Epilation usw.). Das enthaltende Panthenol reguliert das Hautbild und erhält die physiologische Hautstruktur. Hautirritationen wie Rasurbrand wird sicher vorgebeugt. Der Pflegeschaum ist frei von Alkohol und daher völlig schmerzfrei in der Anwendung. Der entstehende Schutzfilm wehrt Krankheits- und Infektionserreger sicher ab. Der Prontomed Pflegeschaum wird nach der Rasur bzw. Haarentfernung dünn auf die Haut aufgetragen. Durch das Trocknen entsteht ein Schutzfilm, der die gereizte Haut nachhaltig beruhigt. Die Anwendung kann ohne Einschränkungen wiederholt werden.
Eben rasiert - aber die Haut sieht nicht so aus? Wir sagen Ihnen, woher die kleinen Pünktchen auf Unter- und Oberschenkel kommen und was Sie dagegen tun können. Wenn nach dem Rasieren dunkle Punkte durch die Haut schimmern, ist von Erdbeerbeinen die Rede. Im Grunde handelt es sich bei den Tupfen auf der Haut um einen Rasurschatten. Also das, was bei vielen Männern auch im Gesicht zu sehen ist, wenn sie ihren Bart abrasiert haben. Nach der Rasur bleibt immer auch ein kleiner Rest zurück: die Wurzel und kurze Stoppeln direkt unter der Hautoberfläche. Je dicker sowie dunkler die Haare und stärker der Haarwuchs, desto mehr schimmern diese Überbleibsel hindurch. Sind die Pünktchen leicht verdickt oder rot verfärbt, kann es sich auch um einen Rasurbrand handeln. Die Öffnungen der Haarfollikel können sich durch regelmäßige Rasur und Talgablagerungen vergrößern und entzünden.
Sie brauchen: 2 EL Meersalz, 3 EL zarte Haferflocken und 3 EL Olivenöl. So geht‘s: Alle Zutaten in eine Schale füllen und gut vermengen (bei Bedarf die Haferflocken vorab klein hacken). Den Peeling-Mix in kreisenden Bewegungen etwa 5 Min.
Sie brauchen: 5 EL Meersalz, Abrieb einer Zitrone, 1 EL zerkleinerter Rosmarin (getrocknet oder frisch) und 3 EL Olivenöl. So geht‘s: Zutaten vermischen und ein bis zwei Mal wöchentlich die Beine damit massieren.
Den einen ultimativen Geheimtipp für straffe Haut gibt es zwar nicht. Es kommt schon mal vor, dass sich ein Haar verirrt und unterirdisch wächst.
Da denkt man, man hätte endlich auch das letzte Haar bei der Rasur erwischt - dann ist er auch schon da, der Rasurbrand. Jeder kennt ihn, keiner mag ihn. Er juckt, sieht doof aus und ist lästig. Egal welchen Rasierer Du bevorzugst, stumpfe Klingen reißen an den Barthaaren und generieren kleine Verletzungen unter der Haut. Bevor die Haut durch die Rasur eine Reizung erfährt, benötigt sie dringend Pflege. Wenn kein Zeitdruck besteht, solltest Du Dir die Zeit nehmen, die Poren, mithilfe eines warmen, nassen Handtuches, zu öffnen. Ansonsten solltest Du zumindest den Rasierschaum ein paar Minuten einwirken lassen. Egal wie anti Du bist, gegen den Strich zu rasieren fördert Rasurbrand.
Ein ebenfalls sehr beliebtes Mittel im Kampf gegen den Rasurbrand ist das Auftragen von Babypuder nach der Rasur. Das Zinkoxid sorgt dafür, dass die kleinen entstandenen Entzündungen schnell abheilen.
Um Erdbeerhaut zu vermeiden, ist zunächst die Auswahl des richtigen Rasierers bzw. der Rasierklingen entscheidend. Die Klingen sollten regelmäßig ausgewechselt werden sowie sauber und scharf sein. Stumpfe Klingen können die Haut zusätzlich reizen. Vor der Rasur lässt man die Beine am besten einige Minuten „einweichen“. Das öffnet die Poren und sorgt für weiche Haut und Haare. Anschließend ist ein Peeling ratsam, das abgestorbene Hautschüppchen und Hautunreinheiten beseitigt und eventuell verstopfte Poren öffnet. Gleichzeitig erwischt man so beim Rasieren mehr Haare. Jetzt wird das Duschgel oder der Rasierschaum großzügig auf den Beinen verteilt, bevor es ans Rasieren geht. Man rasiert gegen die Haarwuchsrichtung, Ausnahme sind empfindlichen Stellen.
Tipp gegen Erdbeerbeine: Regelmäßiges Peeling
Ein regelmäßiges Peeling sorgt insgesamt für schöne, zarte Haut an den Beinen. Abgesehen von den Rasur-Momenten solltest du deshalb einmal pro Woche ein Peeling machen. Das trägt zudem zu einer strafferen Epidermis bei, es regt die Durchblutung an und entfernt Mitesser.
Doch muss man dafür nicht gleich in teure Produkte aus der Drogerie investieren, denn man kann ein Peeling ganz einfach selbst herstellen.
Wer Erdbeerhaut vermeiden möchte, sollte statt zum Rasieren auf Epilieren, Waxing oder Sugaring setzen.
Manchmal ist ein nerviger Hautausschlag nach der Rasur der Preis, den du für eine glatt rasierte Haut zahlst. Das muss aber nicht sein. Wenn du nach dem Rasieren zu Ausschlag neigst, ist das ein Zeichen, dass deine Haut empfindlich ist. Um eine Reizung und einen Ausschlag vom Rasieren zu vermeiden, brauchst du lediglich die richtigen Hilfsmittel und Methoden, um beim nächsten Date weniger nach Windpocken und mehr nach glattrasiert und sexy auszusehen. Da ist es gut zu wissen, dass es Hausmittel gegen Ausschlag nach dem Rasieren gibt, die schnell Linderung für die gereizte Haut schaffen. Wenn es dich gerade erwischt hat, kannst du mit diesen Schnellmaßnahmen gleich etwas gegen die roten Flecken nach der Rasur unternehmen:
Gönne deiner gestressten Haut eine Pause und steig auf einen anderen Rasierer um. Am besten, auf einen der deine Haut so wenig wie möglich reizt. Um nach dem Rasieren einen Ausschlag zu vermeiden, kann es helfen, einen elektrischen Rasierer zu verwenden. Dadurch minimierst du die Möglichkeit, dass deine natürliche Hautbarriere gestört wird und reduzierst entsprechend das Risiko eines Ausschlags vom Rasieren.
Für eine schonende Rasur am Körper, etwa am Rücken, eignet sich zum Beispiel der Bodygroom Series 5000. Wenn du eine Nassrasur bevorzugst, kannst du den Bodygroomer auch unter der Dusche verwenden. Dank seiner antiallergenen Scherfolie und den abgerundeten Spitzen wird deine Haut beim Rasieren gut geschützt. Für Gesicht und Hals bietet sich ein sanfter Rasierer an, um einem möglichen Ausschlag nach dem Rasieren vorzubeugen. Der Philips Shaver Series i9000 Prestige Ultra ist ein gutes Beispiel: Die Hautkomfort-Beschichtung seiner beweglichen Scherköpfe gleitet besonders sanft, ohne die Haut zu sehr zu beanspruchen. Dennoch ermöglichen die extra scharfen Kanten der mit Nano-Partikeln verstärkten Präzisionsklingen eine gründliche Rasur. Sie kürzen die Haare ganz präzise direkt an der Hautoberfläche, sodass du ein glattes Rasieren ohne Ausschlag im Gesicht oder am Hals erreichen kannst.
Wer empfindliche Haut hat, kennt das Problem des Ausschlags. Eine Rasur sollte daher so schonend wie möglich sein. Ein Trockenrasierer kann hier oft von Vorteil sein. Wer aber lieber nass rasiert, sollte die Haut zumindest gut auf die Rasur vorbereiten, um einem Ausschlag nach der Rasur entgegenzuwirken.
Hast du immer noch Ausschlag nach der Rasur? Dann ist es an der Zeit, deine Rasier-Gewohnheiten zu hinterfragen. Wenn du damals von Papa gelernt hast, wie Mann sich richtig rasiert, solltest du dran denken, dass moderne Rasierer viel mehr können. Rasierschaum und starkes Aufdrücken sind Schnee von gestern. Heute kannst du dich auf deinen Rasierer verlassen, wenn du dich glattrasieren und Ausschlag vermeiden willst. Ein paar einfache Tricks helfen trotzdem bei empfindlicher Haut, nach dem Rasieren einen Ausschlag zu verhindern:
Pflege deine Haut. Du dachtest, Feuchtigkeitscreme ist nur etwas für Frauen? Stimmt nicht ganz. Trage täglich etwas milde Creme auf, um deine natürliche Hautbarriere zu stärken. Reinige dein Gesicht einmal wöchentlich gründlich, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. So kannst du einem Ausschlag nach dem Rasieren vorbeugen.
Sollte der Hautauschlag nach der Rasur gar nicht besser werden oder sich sogar verschlimmern, solltest du einen Termin bei einem Experten vereinbaren. Manchmal können Allergien gegen bestimmte Hautpflegeprodukte eine Rolle spielen, in diesem Fall kann der Arzt oder die Ärztin Allergietests vorschlagen.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Tipps zur Vermeidung von Rasurbrand und Erdbeerbeinen zusammenfasst:
| Problem | Vorbeugung | Behandlung |
|---|---|---|
| Rasurbrand | Scharfe Klingen, richtige Technik, Rasierschaum, sensitive Pflege | Kühlung, beruhigende Salben, Rasierpause |
| Erdbeerbeine | Regelmäßiges Peeling, scharfe Klingen, Feuchtigkeitscremes | Kaschierende Lotionen, alternative Haarentfernungsmethoden |
| Hautausschlag | Sanfter Rasierer, gute Vorbereitung, Rasieren mit dem Strich | Kühlung, Wund- und Heilsalben, Rasierpause |
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