Haare waschen: Tipps für gesundes und glänzendes Haar

Gesund glänzendes, seidiges Haar ist ein Zeichen für Vitalität und Schönheit. Damit auch Dein Haar diese Eigenschaften behält, ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege unerlässlich. Mit dem Haare waschen kann man bereits viel erreichen, wenn das richtige Shampoo gewählt wird und Du ein paar Tipps zur Vorgehensweise beachtest.

Warum ist die richtige Haarwäsche wichtig?

In unserer Umwelt sind wir fast jeden Tag verschiedenen Substanzen ausgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel Feinstaub, ausgedünstete Chemikalien und andere Verunreinigungen, die sich im Haar festsetzen und auch auf die Kopfhaut gelangen können. Unser Körper produziert über die Talgdrüsen einen feinen Fettfilm, der Haut und Haar schützt. Lagert sich davon zu viel an den Haaren an, sehen sie ölig und ungepflegt aus. Mit der richtigen Haarwäsche und der passenden Haarpflege wird das Haar optimal gepflegt: Trockenes Haar bekommt mehr Feuchtigkeit, schnell fettendes Haar wird nicht mit Ölen beschwert.

Vorbereitung vor dem Haarewaschen

Ihre perfekte Haarwasch-Routine startet nicht erst unter der Dusche - die richtige Vorbereitung ist genauso entscheidend.

  • Gründlich bürsten: Starten Sie mit dem sanften Bürsten Ihrer Haare, um Knoten zu lösen und grobe Produktreste zu entfernen.
  • Checken Sie die Wassertemperatur: Setzen Sie auf lauwarmes Wasser.

Die richtige Vorgehensweise beim Haarewaschen

Einfach ab unter die Dusche und Haarewaschen? Nicht ganz! Hier sind einige Schritte, die du beachten solltest:

1. Haare kämmen

Kämme Dein Haar vor dem Waschen gründlich durch. Damit entfernst Du bereits einen Teil von Schmutz- und Staubpartikeln, die sich sonst als Quelle für neuen Fitz entpuppen könnten.

Tipp zum schonenden Entwirren: Verwende eine breite Bürste oder einen großzinkigen Kamm und gehe Strähne für Strähne vor. Beginne mit dem Kämmen mit einem kleinen Abschnitt an den Haarenden und halte dabei längere Haare dicht am Kopf fest. Lässt sich der erste Abschnitt gut durchkämmen, wird die Bürste ein Stückchen weiter oben angesetzt. So arbeitest Du Dich bis zum Haaransatz durch.

2. Shampoo auswählen

Nicht nur für unsere Umwelt, auch für Haar und Kopfhaut eignen sich pflanzliche und schonend wirkende Shampoos am besten. Mit natürlichen Inhaltsstoffen punkten zum Beispiel die Pflegeserien „Wahre Schätze“ und „Fructis“ von Garnier.

Vorab sollten Sie das Shampoo auf Ihren Haartypen abstimmen. Ist Ihr Haar fein, schnell fettend, trocken oder haben Sie Probleme mit gereizter Kopfhaut und Schuppen? Auch für coloriertes oder kraftloses Haar gibt es passende Shampoos, beispielsweise für extra Farbschutz oder mehr Volumen.

  • Fettiger Ansatz: Für Haare mit einem schnell fettendem Ansatz mit trockenen Spitzen eignet sich ein Shampoo, das gründlich reinigt und gleichzeitig Feuchtigkeit spendet, wie das Garnier Wahre Schätze Ausgleichende Shampoo mit Aktivkohle.
  • Fettiges Haar: Ist Dein Haar nicht nur am Ansatz schnell ölig, sondern auch im Alltag schwer, reinigst Du es am besten mit einem erfrischenden und mild reinigenden Shampoo, das sich für eine tägliche Anwendung eignet.
  • Frizz: Zu Frizz neigendes, sprödes Haar reinigst Du am besten mit einem glättenden Shampoo. Die Kombination aus Reiswasser und Stärke sorgt dabei für unwiderstehlichen Glanz. Wahre Schätze Glättende Shampoo Reiswasser Ritual & Stärke.
  • Coloriertes Haar: Wenn Dein Haar gefärbt ist, solltest Du darauf achten ein Shampoo zu verwenden, dass den Glanz Deiner Haarfarbe erhält.

So findest du das passende Shampoo für deine Kopfhaut

3. Die richtige Wassertemperatur

Die beste Temperatur zum Haarewaschen ist lauwarm, also Wasser mit einer angenehmen Wärme, das nicht zu heiß ist. Vielleicht hast Du unbewusst das Gefühl, dass heißes Wasser besser und gründlicher reinigt - doch das ist ein Trugschluss. Heißes Wasser kann Haar und Kopfhaut auslaugen.

Unser Tipp: Wer mag und es aushält, kann seine Haare mit kaltem Wasser waschen oder wenigstens zum Abschluss kalt abspülen. Dadurch werden die feinen Schuppen der Haare geglättet und legen sich dichter aneinander an.

4. Shampoo richtig dosieren und anwenden

Haare richtig waschen gelingt bereits mit einer haselnussgroßen Menge an Shampoo. Du kannst es vorher in den Händen etwas aufschäumen und dann auf das nasse Haar geben.

  • Weniger ist mehr: Für kurze Haare reicht eine haselnussgroße Portion, bei mittellangem Haar etwa die Größe einer Walnuss. Bei langem oder sehr dickem Haar können Sie etwas mehr Shampoo verwenden.
  • Ab auf die Kopfhaut: Da sich auf Ihrer Kopfhaut die meisten Öle und Styling-Rückstände absetzen, tragen Sie Ihr Shampoo nur dort auf.
  • Sanfte Kopfmassage: Massieren Sie das Shampoo in kreisenden, sanften Bewegungen ein, um die Durchblutung anzukurbeln und effektiv Schmutz zu entfernen.

5. Gründliches Ausspülen

Spülen Sie Ihr Shampoo gründlich mit aus, bis das Wasser klar ist. Auch am typischen Quietschen erkennen Sie, ob Ihre Haare komplett sauber sind.

Kennst Du das: Deine Haare fühlen sich nach dem Waschen schmierig an, hängen schlapp herunter und lassen sich schlecht frisieren? Möglicherweise hast Du Dein Haar nicht gründlich genug ausgespült. Achte beim Ausspülen darauf, dass das Wasser von allen Seiten an das Haar gelangt (auch am Hinterkopf) und bewege es dabei leicht mit Deinen Fingerspitzen in verschiedene Richtungen.

6. Double Cleansing

Sogenanntes Double Cleansing sorgt für ultra-sauberes Haar. Dafür waschen Sie zuerst Ihr Haar mit einem klärenden Shampoo, um Schmutz und Styling-Rückstände zu entfernen.

Beim Double Cleansing massierst du Shampoo in dein Haar ein, spülst es aus und wiederholst den Vorgang dann. So stellst du sicher, dass alle Verunreinigungen und Ablagerungen aus den Haaren und von der Kopfhaut entfernt und auch die Haarlängen wirklich gereinigt werden. Außerdem wirkt das Shampoo beim zweiten Mal besser in das Haar ein und erreicht auch so den Schmutz, der sich sonst nur schwer entfernen lässt.

Pflege nach dem Waschen

1. Conditioner

Ob Haarwäsche mit oder ohne Maske: Der Conditioner ist ein absolutes Muss. Im Gegensatz zur Haarmaske, die tief in die Haarstruktur eindringt und intensiver pflegt, ist die Spülung für die tägliche Pflege geeignet.

  • Was bewirkt Conditioner? Ein guter Conditioner mit natürlichen Wirkstoffen pflegt Dein Haar seidig weich, ohne es zu beschweren. So spendet eine Haarspülung mit Aloe Vera, wie unsere Aloe Vera Hair Food Spülung intensiv Feuchtigkeit während eine Spülung mit Aktivkohle, wie die Wahre Schätze Ausgleichende Spülung ausgleichend bei schnell fettendem Haar wirkt.
  • Menge und Anwendung: Eine haselnussgroße Menge reicht bei den meisten Haarlängen aus - zu viel Produkt kann das Haar unnötig beschweren. Tragen Sie Ihren Conditioner nur auf die Längen und Spitzen auf.
  • CWC-Methode: Bei empfindlichem oder trockenem Haar sollten Sie die CWC-Methode (Condition - Wash - Condition) ausprobieren. Dafür tragen Sie noch vor der Haarwäsche etwas Conditioner in die Längen auf, um das Haar während der Reinigung zu schützen. Nach dem Shampoo folgt dann wie gewohnt die zweite Runde Conditioner.
  • Unser Tipp: Wie lange Conditioner einwirken lassen? Die optimale Einwirkzeit kann von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein. Du findest sie auf der Verpackung in den Anwendungshinweisen.

2. Haarmaske

Richtig gelesen: Die Haarmaske kommt immer nach dem Shampoo und vor dem Conditioner zum Einsatz. Warum? Ganz einfach: Das Shampoo öffnet die Schuppenschicht, reinigt gründlich und bereitet Ihr Haar optimal auf die wertvollen Wirkstoffe der Haarmaske vor.

  • Wann verwenden? Ein- bis zweimal die Woche reicht völlig aus, um den Haaren einen extra Feuchtigkeits-Boost zu geben.
  • Anwendung: Drücken Sie das Wasser nach der Reinigung leicht aus dem Haar aus und tragen Sie Ihre Haarmaske gleichmäßig auf Längen und Spitzen auf.
  • Einwirkzeit & Auswaschen: Geben Sie Ihrer Maske mindestens fünf bis zehn Minuten Zeit, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann. Beim Auswaschen gilt: gründlich vorgehen!

3. Trocknen der Haare

  • Sanftes Abtupfen statt Rubbeln: Zu starkes Rubbeln mit dem Handtuch kann die Haarstruktur aufrauen und die empfindliche Schuppenschicht beschädigen.
  • Richtiges Trocknen: Richtiges Trocknen gelingt mit einem nicht zu heiß eingestellten Föhn. Achte darauf, die Haare nicht zu stark trockenzureiben.

4. Leave-in-Produkte

  • Leave-in-Conditioner & Haaröl: Eine Leave-in-Pflege wie unser Elvital Bond Repair Leave-in Serum sorgt für leichte Kämmbarkeit und spendet zusätzlich Feuchtigkeit, ohne ausgespült zu werden. Für eine Extraportion Glanz sorgt unser federleichtes Elvital Öl Magique Veredelndes Pflegespray Leave-in.
  • Hitzeschutz vor dem Föhnen: Bevor Sie zu Föhn, Glätteisen oder Lockenstab greifen, ist ein Hitzeschutzspray ein Muss.

Wie oft sollte man die Haare waschen?

Zu häufiges Waschen kann Dein Haar auslaugen, trocken und spröde machen. Im Normalfall reicht es aus, die Haare alle 2- 3 Tage mit einem milden Shampoo für den entsprechenden Haartyp zu waschen.

Obwohl jeder Haartyp anders ist und unterschiedliche Kopfhaut unterschiedliche Pflege braucht, kann tägliches Waschen dazu führen, dass dein Haar überpflegt wird - denn du wäschst nicht nur Ablagerungen von der Kopfhaut, auch natürliche und schützende Öle werden von deiner Hautbarriere entfernt. Durch den Entzug dieses natürlichen Schutzmantels kann dein Haar schneller wieder nachfetten, gleichzeitig werden die Haarlängen zerbrechlich und spröde.

Tabelle: Empfohlene Waschfrequenz nach Haartyp

Haartyp Empfohlene Waschfrequenz
Feines Haar ca. 3 Mal pro Woche
Lockiges Haar ca. 2 Mal pro Woche
Kurzes Haar Kann täglich gewaschen werden (mit mildem Shampoo)
Langes Haar Versuchen, 1-2 Tage hinauszuzögern

Weitere Tipps und Tricks

  • Reinigung mit sulfatfreiem Shampoo: Auf den Inhaltsstofflisten vieler herkömmlicher Shampoos lassen sich Sulfate finden. Sulfate sind Reinigungsmittel, die zwar wunderbar herrlich schäumen, aber stark entfettend wirken und deine Kopfhaut reizen können. Dadurch kann dein Haar überreinigt werden, sodass den einzelnen Haaren ihre essenzielle Feuchtigkeit entzogen wird. Als Reaktion darauf kurbelt deine Kopfhaut die Produktion natürlicher Öle an, um die Hautbarriere wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ein Teufelskreis, denn statt gesund und frisch auszusehen, werden die Haare immer fettiger.
  • Schritt für Schritt reduzieren: Mit den richtigen Produkten und der Double Cleansing Methode kannst du nun die Regelmäßigkeit deines Haarpflegeprogramms reduzieren. Aber, das wichtigste zuerst: Überstürze nichts! Verlängere die Abstände zwischen den Haarwäschen langsam, damit sich das Haar und die natürliche Ölproduktion an die Veränderung gewöhnen können. Es gibt keine feste Regel. Finde heraus, was für dein Haar funktioniert und arbeite dich von täglich zu alle zwei Tage bis hin zu zweimal pro Woche vor. Mit der Zeit wirst du eine Veränderung merken und dein Haar wird immer weniger Haarwäschen brauchen.
  • Trockenshampoo: Ja oder nein? Trockenshampoo wird deinen Tag retten! Es belebt dein Haar und minimiert gleichzeitig die nervig-glänzende Strähnenbildung, die fettiges Haar verursacht. Einfach mit ein wenig Entfernung auf die Haare und besonders den Ansatz aufsprühen. Danach kannst du weiße Rückstände, die das Shampoo eventuell hinterlässt, einfach ausbürsten. Trockenshampoo hilft dir sogar, die Abstände zwischen deinen Haarwäschen effektiv zu verlängern und dein Haar zu trainieren. Sprüh es einfach auf die Ansätze, wenn du das Gefühl hast, einen kleinen Frischmacher zu brauchen.
  • Feuchtigkeitspflege bei fettigen Haaren? Ja, bitte! Viele Menschen mit schnell fettenden Haaren glauben, dass sie Feuchtigkeitspflege auf jeden Fall vermeiden sollten - das Haar ist schließlich schon ölig genug. Dieser Ansatz ist jedoch schlichtweg falsch! Wenn du auf die richtigen Inhaltsstoffe achtest, klappt es auch mit der Tiefenpflege.
  • Apfelessig: Apfelessig ist für seine beruhigenden Eigenschaften bekannt. Er bringt deine Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht, also halte Ausschau nach Produkten, die Apfelessig enthalten. Auch juckende oder gereizte Kopfhaut spricht gut auf Apfelessig an. Er wirkt entzündungshemmend und kann sogar bei der Reduktion von Schuppen helfen, sodass er schnell zu deinem neuen besten Freund wird. Versprochen!
  • Hör auf, deine Haare anzufassen! Durch regelmäßigen Kontakt von warmen Fingerspitzen und Haar entsteht Öl, was dein Haar fettig aussehen lässt. Eine einfache Lösung ist es, öfter eine hochgebundene Frisur zu tragen. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du fasst dein Haar seltener an und durch einen Dutt oder Zopf fettet das Haar langsamer wieder nach.
  • Eine heiße Dusche: Eine heiße Dusche ist zwar wunderbar entspannend - nicht jedoch für Haare und Kopfhaut. Das heiße Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare zu stark, was sie wiederum anfälliger für Schäden macht und Feuchtigkeit schneller entweichen lässt. Das Ergebnis sind oft trockene, spröde Strähnen und mehr Frizz.
  • Mehr Shampoo oder Conditioner bedeutet nicht automatisch mehr Pflege! Zu viel Produkt kann sich in den Haaren ablagern, das Haar beschweren und stumpf wirken lassen. Machen Sie es wie die Profis im Salon und schäumen Sie Ihr Shampoo zuerst in den Händen auf, bevor Sie es in die Kopfhaut einarbeiten. Statt sich beim Shampoonieren auf Längen und Spitzen zu konzentrieren, sollte Ihre Kopfhaut im Vordergrund stehen.
  • Die Jahreszeiten sowie Umwelteinflüsse: Während Ihre Mähne im Sommer jede Menge Feuchtigkeit und zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlen benötigt, hilft im Winter eine nährende Pflege gegen trockene Heizungsluft und Kälte.

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