Ein Shampoo soll Haar und Kopfhaut säubern, pflegen und gesund erhalten sowie etwaige Probleme wie Haarausfall oder Schuppen beheben. Viele herkömmliche Shampoos enthalten jedoch bedenkliche Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene und PEG-Derivate, die mehr schaden als nutzen können. Silikone überziehen die Kopfhaut mit einem Kunststofffilm, was zu Haarausfall und einer Menge anderer Erkrankungen führen kann. Zum Glück gibt es natürliche Alternativen, mit denen Sie Ihr eigenes basisches Shampoo selber machen können.
Basische Shampoos können die Entgiftung der Kopfhaut anregen und das Haarwachstum positiv beeinflussen. Durch den basischen pH-Wert wird die reinigende, entschlackende und entgiftende Funktion der Kopfhaut angeregt. So können sich die Haarwurzeln regenerieren, was sich positiv auf das Haarwachstum und die Kopfhaut auswirkt.
Die einfachste und gesündeste Möglichkeit, Haar und Kopfhaut zu pflegen, ist das Waschen mit Lava-Erde, die es in Bioläden zu kaufen gibt. Man rührt diese Erde mit Wasser an und wäscht damit das Haar. Eine weitere einfache und gesunde Lösung sind sog. Naturseifen für Haut und Haar. Diese Seifen bestehen aus pflanzlichen Ölen und sind mit natürlichen ätherischen Ölen beduftet. Bei beiden Methoden fühlt sich Haar, das jahrelang mit chemischen Mitteln gewaltsam auf „schön“, kämmbar und glänzend getrimmt wurde, erst spröde an. Nach einigen Haarwäschen jedoch gesundet das Haar langsam, der Haarausfall wird weniger und man entwöhnt sich von künstlichen Shampoos.
Statt gewöhnlichen Haarspülungen oder Haarpackungen, die genau wie herkömmliche Shampoos meistens sehr viele gesundheitsschädliche und für die Haarpflege völlig überflüssige und unnötige Chemikalien enthalten, gibt es viele vollkommen natürliche Rezepturen, die im Handumdrehen zubereitet sind. Verdünnen Sie Apfelessig oder Zitronensaft mit Wasser und spülen Sie damit das gewaschene, noch feuchte Haar. Das Haar wird weich und glänzend.
Eine Haarpackung aus 1 Eigelb, 3 Esslöffeln Mandelöl und 1 Teelöffel Zitronensaft hilft gegen stumpfes und glanzloses Haar. Dazu rührt man das Öl unter das Eigelb und gibt dann den Zitronensaft dazu. Die Masse wird in das gewaschene und leicht vorgetrocknete Haar gründlich einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten werden die Haare noch einmal gewaschen und gut ausgespült. Oft genügt auch schon allein das Auftragen und Einwirkenlassen eines Eigelbs (ohne die anderen Zutaten), um das Haar weich und geschmeidig zu machen.
Um Haar fester und besser frisierbar zu machen, wird Bier in einen Zerstäuber gefüllt und auf das Haar gesprüht.
Bei einem selbst hergestellten flüssigen Shampoo, dessen Rezeptur so natürlich wie möglich gehalten wird, umgeht man - wie bei Lavaerde und Haarwaschseife - sämtliche bedenklichen und überflüssigen Stoffe, die in herkömmlichen Shampoos routinemäßig enthalten sind. Stellen Sie aus einer reinen und natürlichen Olivenseife eine Seifenlauge her. Sie entfernt schonend Fett und Schmutz und kann sogar dabei helfen, das Haarwachstum anzuregen. Verwenden Sie auf keinen Fall eine Billigseife. Zur Seifenlauge können Sie jetzt verschiedene Kräuterauszüge oder ätherische Öle geben. Wählen Sie solche Kräuter aus, die sich für Ihr Haarproblem eignen. Ätherisches Zedernöl beispielsweise hilft gegen fettendes Haar. Bei ätherischen Ölen achten Sie bitte darauf, dass auf dem Fläschchen „100 Prozent naturreines ätherisches Öl“ steht.
Ätherische Öle werden - wenn Sie Ihr Shampoo für jede Haarwäsche frisch zubereiten - tropfenweise, also vorsichtig dosiert, in die Seifenlauge gegeben. Kräuterauszüge können ganz einfach zu Hause hergestellt werden. Dieser Prozess ähnelt dem des Teekochens, mit dem Unterschied, dass ein Kräuterauszug höher konzentriert ist als ein Tee. Mischen Sie drei Teelöffel der entsprechenden Heilpflanze mit etwa 200 Milliliter Wasser. Lassen Sie die Kräuter circa 15 Minuten ziehen und gießen Sie dann den Kräuterauszug durch einen Sieb. In 120 Milliliter Seifenlauge mischt man 60 Milliliter Kräuterauszug.
Brennnesseln haben sich als sehr stimulierend für das Wachstum der Haare erwiesen. Diese einheimische Pflanze kann im Frühling und im Sommer gepflückt werden und sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand verarbeitet werden. Außerhalb der Saison können Sie getrocknete Brennnesseln im Laden kaufen. Rosmarin wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als Haar-Tonikum verwendet. Diese nach der Bergwelt des Mittelmeerraumes duftende Heilpflanze wirkt nicht nur gegen Schuppen, sondern stimuliert auch die Haarfollikel. Da das Wachstum des Haares im Follikel beginnt, regt der Rosmarin in einem selbst gemachten Shampoo sowohl das Wachstum des vorhandenen Haares als auch das Neuwachstum bereits ausgefallener Haare an. Rosmarin kann nach dem Pflücken direkt zu einem Auszug verarbeitet werden.
Am allerbesten wäre es, Sie könnten Ihr Shampoo vor jeder Haarwäsche frisch zubereiten. Gerade Kräuterauszüge entfalten frisch hergestellt eine besonders starke Wirkung. Falls Sie jedoch Ihr Haar täglich waschen, bereiten Sie sich Shampoo jeweils für höchstens ein bis zwei Wochen zu. Möchten Sie Ihr Shampoo unbedingt länger aufbewahren, sollten Sie auf Glas-Behälter zurückgreifen, da Glas langfristig nicht mit den Kräutern reagiert. Bei der Benutzung unter der Dusche kann Glas jedoch schnell zerbrechen. Daher sollten Sie das Shampoo in einem Einmachglas aufbewahren und nur kleine Mengen zur Benutzung unter der Dusche in Plastikfläschchen umfüllen. Bitte lagern Sie Ihr Kräutershampoo kühl, da seine natürlichen Inhaltsstoffe nicht so haltbar sind wie die eines kommerziellen Shampoos, das eine Konserve ist und praktisch nie verdirbt.
Einige Inhaltsstoffe in herkömmlichen Shampoos sind bedenklich und sollten vermieden werden:
Ein Haarpeeling zum Selbermachen ist effektiv im Einsatz bei geschädigten und kraftlosen Haaren. Ein basisches Haarpeeling mit Natron und Essig bringt dem Haar den alten Schwung und Glanz zurück und pflegt ganz natürlich. Ein Haarpeeling hat die ähnliche Wirkung wie ein Peeling für die Haut. Es raut die Haarporen sowie die Kopfhaut auf und macht das Haar damit aufnahmefähiger und veleiht ihm natürlichen Glanz. Es löst auf mechanische oder chemische Weise die oberste Hautschicht am Kopf. Hier befinden sich neben alten, abgestorbenen Hautschüppchen, häufig jede Menge alte und teilweise aggressive Pflegereste von Stylingprodukten.
Ein Haarpeeling sollte immer dann eingesetzt werden, wenn die Haare stärker verschmutzt sind und unter der Belastung von Haarprodukten mit schädlichen Inhaltsstoffen leiden. Auch im Fall einer schuppigen Kopfhaut kann ein Haarpeeling helfen, um die abgestorbenen Hautreste zu entfernen. Allerdings sollte ein selbstgemachtes Peeling für Haare nicht zu häufig angewendet werden, da es sonst dem Haar schaden kann. Die Reinigung der Haare mit der Schälkur rubbelt an der Haut und ist somit nie ganz stressfrei. In keinem Fall sollte das Haarpeeling als Ersatz für die normale Haarwäsche angesehen und verwendet werden. Normale Verschmutzungen, wie Schmutz und Staub, sollten mit natürlichem Shampoo ausgewaschen werden. Ein Haarpeeling sollten Sie maximal alle 2 Wochen durchführen.
Mit einem gekauften Produkt wissen Sie nicht, ob darin keine aggressiven chemischen Stoffe enthalten sind, die Ihre Haare schädigen. So sind sehr oft Silikone und andere künstliche Stoffe enthalten. Auch Mikroplastik und Mineralöle sind häufig Bestandteile gekaufter Peelings. Wenn Sie das Ihrem Haar nicht antun möchten, sollten Sie ihr Haarpeeling lieber selber machen. Ein selbstgemachtes Haarpeeling ist auch noch viel günstiger und eignet sich auch noch toll als ein Geschenk.
Zutaten für helle Haare:
Zubereitung:
Anwendung:
Tipp: Sie können auch Himbeeressig zum Nachspülen verwenden, falls Sie den Geruch angenehmer finden.
Zutaten:
Zubereitung:
Anwendung:
Tipp: Am besten sollten Sie nach der Haarwäsche eine Feuchtigkeitskur oder eine entsprechende Haarspülung verwenden um den Haaren etwas Feuchtigkeit zu spenden. Hierfür eignet sich beispielsweise eine selbstgemachte Aloe Vera Haarkur.
Die Naturkosmetik-Manufaktur Grünes Gold bietet verschiedene basische Natur-Shampoos zur schonenden Pflege empfindlicher Kopfhaut an. Diese Shampoos sind frei von schädlichen Zusätzen und basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen.
Das milde, basische Natur-Shampoo Lavendel wurde entwickelt für normales Haar, bei sehr empfindlicher, gereizter Kopfhaut. Es pflegt das Haar und die Kopfhaut mit wertvollem Jojobaöl, pflanzlichem, palmölfreiem Glyzerin, naturbelassenem Steinsalz und dem ätherischen Öl des Lavendels. Der Duft ist lieblich-sanft nach Lavendel. Das ätherische Öl des Lavendels wirkt entzündungshemmend und entspannend auf die Kopfhaut und regenerierend auf die gereizte Kopfhaut. Benzoe unterstützt die Hautfunktionen und hat eine antiseptische und entzündungshemmende Wirkung. Es beruhigt die Haut und schützt sie vor Austrocknung. Gentechnikfreies Sojalezithin sorgt für Kämmbarkeit und dafür, dass die Haare nach dem Waschen nicht „fliegen“.
Bestandteile: Wasser, Coco-Glucoside (Zuckertensid), Weingeist*° (unvergällt), Glyzerin pflanzlich* (palmölfrei), Steinsalz° (naturbelassen), Jojobaöl*~, Sojalezithin* (gentechnikfrei), Sojaöl*°~, Xanthan°, 100% naturreine ätherische Öle: [Lavendel fein*, Benzoe*]
Das milde, basische Natur-Shampoo Atlaszeder-Rosmarin wurde entwickelt für kräftiges Haarwachstum, bei empfindlicher Kopfhaut mit Neigung zur Schuppenbildung. Es pflegt das Haar und die Kopfhaut mit anti-allergenen Jojobaöl, pflanzlichem, palmölfreiem Glyzerin, naturbelassenem Steinsalz und den ätherischen Ölen von Atlaszeder, Rosmarin und Muskatellersalbei. Das Öl der Atlaszeder wirkt reizlindernd und Juckreiz stillend auf die Haut. Es kann die Haarzellen entgiften und ein besseres Wachstum der Haare bewirken. Rosmarin fördert die Durchblutung der Haut und hat regenerierende und reinigende Eigenschaften. Gleichzeitig desinfiziert und balsamiert Rosmarin die Haut. Alle drei ätherischen Öle wirken der Entstehung von Schuppen entgegen.
Bestandteile: Wasser, Coco-Glucoside (Zuckertensid), Weingeist*° (unvergällt), Glyzerin pflanzlich* (palmölfrei), Steinsalz° (naturbelassen), Jojobaöl*~, Sojalezithin* (gentechnikfrei), Sojaöl*°~, Xanthan°, 100% naturreine ätherische Öle: [Atlaszeder*, Rosmarin*, Muskatellersalbei*, Benzoe*]
Das milde, basische Natur-Shampoo Orange wurde entwickelt für schnell fettendes Haar, bei empfindlicher Kopfhaut. Es pflegt das Haar und die Kopfhaut mit wertvollem antiallergischem Jojobaöl, pflanzlichem, palmölfreiem Glyzerin, naturbelassenem Steinsalz und dem ätherischen Öl der Süßorange. Das ätherische Öl der Süßorange wirkt immunstärkend und entspannend auf Seele und Körper. Das Öl wirkt reinigend, bringt Verjüngungseffekte und das Leben fühlt sich leichter an. Orangenöl entspannt und wirkt harmonisierend auf die Talgdrüsen bei schnell fettender Kopfhaut.
| Shampoo | Geeignet für | Hauptinhaltsstoffe |
|---|---|---|
| Lavendel | Normales Haar, empfindliche Kopfhaut | Jojobaöl, Lavendelöl, Steinsalz |
| Atlaszeder-Rosmarin | Empfindliche Kopfhaut, Schuppenbildung | Jojobaöl, Atlaszederöl, Rosmarinöl, Steinsalz |
| Orange | Schnell fettendes Haar, empfindliche Kopfhaut | Jojobaöl, Orangenöl, Steinsalz |
Das Natur-Shampoo bitte nicht, wie bei konventionellen Shampoos gewohnt, als großen Klecks direkt auf das Deckhaar geben. Das Natur-Shampoo sollte stattdessen punktuell mit der Applikationstülle sparsam direkt auf die Kopfhaut aufgebracht werden. Gute Punkte sind: Stirnhaaransatz, Schläfenregionen, Oberkopf, Hinterkopf, Nackenhaaransatz. Hierbei immer die Haare zur Seite schieben, damit du mit dem Shampoo direkt an die Kopfhaut kommst. Dann das Natur-Shampoo mit den Fingerkuppen in die Kopfhaut einmassieren und aufschäumen.
Falls es nicht wie erwartet schäumt, bedeutet das, dass das Tensid Schmutz an sich gebunden hat. Merke: Der Schmutz befindet sich vor allem auf der Kopfhaut, nicht so sehr in den Haarlängen. Ist die Kopfhaut sehr fettig bzw. schmutzig, kann es sein, dass das Natur-Shampoo nicht besonders schäumt. Das bedeutet, dass das Tensid Schmutz aufgenommen hat. Wenn das Natur-Shampoo stark schäumt, hat das Tensid keinen Schmutz mehr gefunden und ist quasi überdosiert.
Wenn das Natur-Shampoo nicht besonders schäumt, bist du vielleicht nicht sicher, ob die Haare wirklich sauber sind. Deshalb empfehlen wir in diesem Fall die Haare kurz durchzuspülen und nochmals an den zuvor genannten Kopfhautpunkten Shampoo aufzubringen und die Haare ein zweites Mal kurz durchzuschäumen. Nun schäumt das Shampoo wirklich gut und du kannst dir sicher sein, dass die Haare sauber sind. Sobald du dich an das Haarewaschen mit deinem milden Natur-Shampoo gewöhnt hast, merkst du, dass ein einmaliges Waschen ausreicht und die Haare genauso sauber werden wie bei herkömmlichen, stark schäumenden Shampoos.
tags: #basisches #shampoo #selber #machen #rezept
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.