Bartöl und Bartbalsam: Was ist der Unterschied?

Die Bartpflege ist zu einem wesentlichen Bestandteil der männlichen Schönheitsroutine geworden. Dabei sind Bartöle und Bartbalsame zwei der beliebtesten Produkte auf dem Markt. Aber was genau unterscheidet diese beiden Produkte, und welches ist das Richtige für Sie? Dieser Artikel beleuchtet die Unterschiede und hilft Ihnen bei der Wahl.

I. Bartöl: Pflege und Feuchtigkeit für Ihren Bart

Bartöl ist ein leichtes, flüssiges Produkt, das speziell für die Pflege des Bartes entwickelt wurde.

Bartöl spendet Feuchtigkeit:

Eines der Hauptziele von Bartöl ist die Befeuchtung und Hydratisierung des Bartes. Es enthält natürliche Öle wie Jojobaöl, Arganöl oder Mandelöl, die tief in den Bart eindringen und ihm Feuchtigkeit spenden.

Hautpflege unter dem Bart:

Bartöl hat auch positive Auswirkungen auf die Haut unter dem Bart. Oft neigen Männer dazu, Hautirritationen, Juckreiz und Rötungen unter dem Bart zu erleben. Bartöl beruhigt die Haut, lindert Juckreiz und reduziert Irritationen.

Leichtes Styling:

Durch die Anwendung von Bartöl wird der Bart weicher und geschmeidiger, was das Styling erleichtert. Es macht den Bart leichter formbar und verleiht ihm einen gepflegten Look.

Bartöl & Bartbalsam - Anwendung & Tipps | King C. Gillette Bartpflege

II. Bartbalsam: Styling und Formgebung für Ihren Bart

Bartbalsam ist eine Art Wachs oder Pomade, die speziell für die Styling- und Formgebung des Bartes entwickelt wurde.

Starker Halt:

Bartbalsam bietet einen stärkeren Halt als Bartöl. Es eignet sich hervorragend, um widerspenstige Barthaare zu bändigen und den Bart in die gewünschte Form zu bringen.

Bartkontrolle:

Wenn Sie einen Bart haben, der zu wild wächst oder verschiedene Richtungen einschlägt, kann Bartbalsam eine gute Lösung sein. Er ermöglicht eine bessere Kontrolle und hilft, den Bart ordentlich aussehen zu lassen.

III. Die Wahl zwischen Bartöl und Bartbalsam

Die Wahl zwischen Bartöl und Bartbalsam hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Bartlänge und -stil:

Wenn Sie einen längeren Bart haben und mehr Kontrolle und Formgebung benötigen, ist Bartbalsam die bessere Wahl. Bartbalsam bietet einen stärkeren Halt und ermöglicht eine präzise Formgebung.

Hauttyp:

Wenn Sie unter trockener oder juckender Haut leiden, ist Bartöl die ideale Option. Die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Bartöls helfen dabei, die Haut unter dem Bart zu pflegen und zu beruhigen.

Persönliche Vorlieben:

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Bartöl und Bartbalsam von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Einige Männer bevorzugen das leichte Gefühl und den natürlichen Glanz von Bartöl, während andere den starken Halt und die Kontrolle von Bartbalsam bevorzugen.

Bartöl und Bartbalsam sind beide wichtige Produkte für die Bartpflege, aber sie haben unterschiedliche Zwecke und Eigenschaften. Bartöl spendet Feuchtigkeit und pflegt den Bart sowie die Haut darunter. Es verleiht dem Bart einen gesunden Glanz und erleichtert das Styling. Bartbalsam hingegen bietet einen stärkeren Halt und ermöglicht eine präzise Formgebung. Die Wahl zwischen Bartöl und Bartbalsam hängt von Ihrer Bartlänge, Ihrem Hauttyp und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Probieren Sie beide Produkte aus und finden Sie heraus, welches Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Bartwichse: Für den besonderen Look

Nicht nur der Schnauzer, sondern der ganze Bart verträgt Pflege und Styling. Aus diesem Grund entwickelte sich schon früh eine sorgfältige Pflege, z.B. mit Ölen, die den Bart weich und glänzend machen. Er durchlebte viele Kulturen, in denen er unterschiedlichste Bedeutungen angenommen hat. Der Höhepunkt der Bartkultur liegt allerdings im 19. Jahrhundert: In Zeiten der Revolutionen stand der Bart für Stärke, Intellekt und Widerstand (Bsp. Karl Marx). Daraufhin entdeckten auch Herrscher den Bart für sich, als Zeichen der Volksnähe. Jeder sollte das Gesichtshaar sehen und bewundern.

Bei dem Begriff Wichse fangen heute viele verlegen an zu kiechern. Dabei ist Wichse nichts anderes als eine Politur - Hier gibt es z.B. noch die Bodenwichse und allen voran die Schuhwichse. Bartwichse sollte dem Bart (vor allem Oberlippenbart) prachtvolle Formen verpassen. Einer der bekanntesten Hersteller und Verwender von Bartwichse war Kaiser Wilhelm II, dessen Schnurrbart Geschichte schrieb. Sie besteht in erster Linie aus Wachs und Schmierfett. Früher wurden Bienenwachs, vermutlich Stearin, ein pflanzlicher Schmierstoff, oder Talg genutzt. Heute findet man in traditionellen Bartwichsen meist Paraffin, das aus Erdöl gewonnen wird.

Tubenprodukte basieren auch auf Gummi arabicum, dessen Ursprung in der Akazie liegt. Es hält Produkte bis zur Verwendung elastisch haftet lange im Haar. Es hat besonders hohe Pflegeeigenschaften und bietet leichten bis mittelfesten Halt. Besonders gut geeignet ist er für die Strukturgebung längerer Bärte. Er kann im ganzen Haar eingearbeitet werden, ohne dass dieses steinhart wird. Einige verwenden Bartbalsam auch für den Schnauzer, Zwirbelfreunde bevorzugen jedoch Wachs.

Viele Hersteller setzen heute wieder auf rein natürliche Inhalts- bzw. Rohstoffe. Bartbalsam basiert deshalb oft auf Bienenwachs, Carnaubawachs oder Candelillawachs. Da gerade Bienenwachs recht hart ist, wird es häufig mit der weicheren Sheabutter oder mit Kakaobutter angereichert. Beide bringen starke Pflegeeigenschaften für die Haut mit. Außerdem enthält ein guter Balsam reichhaltige Öle, die Bart und Haut schützen, pflegen und die Bartpracht weich hinterlassen. Hersteller natürlicher Produkte setzen auch hier auf Bienenwachs, das durch Anwärmen schön geschmeidig wird und bei anschließend harte und stabile Form gibt. Viele Produkte basieren allerdings auch auf dem etwas günstigeren Paraffin.

Gerade der Schnurrbart sollte ab einer gewissen Länge in die Schranken gewiesen werden - meist geht die Richtung entgegen der Schwerkraft. Zum Zwirbeln ist es wichtig, dass das Stylingprodukt nach der Verwendung hart wird und der Schmelzpunkt nicht zu niedrig ist.

Bartwichse: Bayerisch vs. Ungarisch

Nun, da du weißt, was Bartwichse eigentlich ist, können wir noch etwas weiter ins Detail gehen. Denn: Bartwachs ist nicht gleich Bartwachs! Das Produkt selbst gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen. Zum einen wäre da die vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitete bayrische Bartwichse, zum anderen die ungarische Bartwichse, die international bekannter ist. Der Unterschied: Bayrische Bartwichse ist etwas fester und klebt etwas mehr. Damit eignet sie sich besonders gut für kunstvoll gezwirbelte Bärte.

  • In der Regel besteht eine ungarische Bartwichse aus Lanolin (Wollwachs) und Bienenwachs. Hinzu kommen Sheabutter oder ein Trägeröl, beispielsweise Kokosnuss- oder Jojobaöl.
  • Bayrische Bartwichse enthält zusätzlich Gummi arabicum, ein luftgetrockneter Harz aus den Zweigen einer afrikanischen Akazienart.

DIY: Bartwichse selber machen

  1. Gib drei Teelöffel Bienenwachs sowie jeweils einen halben Teelöffel Sheabutter und Lanolin in die Schale.
  2. Erhitze Wasser im Kochtopf und stelle die Schale so hinein, dass kein Wasser hineingelangt.
  3. Ist eine gleichmäßige flüssige Masse entstanden, nimmst du die Schale aus dem Wasserbad und gibst jeweils drei Tropfen den Jojobaöls oder Mandelöls sowie deines ätherischen Öls hinzu.
  4. Die Mischung füllst du nun zügig in die verschließbare Dose um, die du für dein erstes Selfmade-Bartwachs auserkoren hast.

Bevor du nun allerdings sofort den Deckel draufschraubst, lass die Masse besser 24 Stunden im geöffneten Behälter ruhen und abkühlen.

Anwendung von Bartwichse

Tatsächlich ist die Abwendung simpel und schnell erledigt - wenn du weißt, wie’s geht. Zunächst solltest du deinen Bart waschen und trimmen. Schließlich wirkt selbst ein kunstvoll gestylter Bart nicht lässig, wenn an den falschen Stellen Haare wuchern und die Konturen nicht erkennbar sind. Möchtest du nun Bartwachs auftragen, nimm die erforderliche Menge (variiert je nach Bartstyle und -länge) aus der Dose, verreibe sie zwischen deinen Händen und massiere sie vorsichtig in deinen Bart ein. Dann kann’s schon losgehen mit dem Formen und Zwirbeln.

Abschließender Tipp: Falls du es einmal mit einer weniger festen Bartwichse-Alternative versuchen möchtest, könnten auch Bartbalsam oder Bartpomade für dich infrage kommen.

Zusammenfassung: Unterschiede auf einen Blick

Der größte Unterschied liegt in der Fähigkeit, dem Barthaar Halt und Formbarkeit zu verleihen. Wachs zieht weniger ein und verbleibt im Haar.

  • Bartwachs: Leichter Halt bei dauerhafter Formbarkeit. Nicht zu vergleichen mit Haargel oder starkem Haarwachs, aber spürbarer Einfluss.
  • Bartöl: Kein Einfluss auf den Halt des Barthaars. Es kann jedoch Barthaare weicher machen, sodass im Bezug auf die Glätte ein ähnlicher Effekt wie bei Wachs erzielt werden kann.

Möchte man eine bestimmte Form erreichen, um z. B.

  • Bartwachs: Wachs zieht schlechter ein als Öl und man sollte aufpassen nicht zu viel Wachs zu verwenden, sonst fühlt er sich fettig an. Auch nach mehreren Stunden nach dem Anwenden des Wachses kann man es noch spüren, der Bart wird etwas „härter“.
  • Bartöl: Auch hier sollte man es mengenmäßig nicht übertreiben, einige Tropfen reichen selbst für Vollbärte.
  • Bartwachs: Die meisten Bartwachse haben Bienenwachs als Basis für weitere Pflegeöle und Duftstoffe wie ätherische Öle.
  • Bartöl: Die absolute Vielfalt! Es gibt extrem viele unterschiedliche Mischungen mit jeweils anderem Schwerpunkt in der Zutatenliste. Von Kokosöl über Rizinusöl bis Jojobaöl ist alles möglich.

Bartpflege: Balsam für den Bart

Jeder Bart ist und wächst unterschiedlich. Daher verlangt auch jede Gesichtsbehaarung nach unterschiedlichen Bartpflegeprodukten mit bestimmten Inhalts- und Wirkstoffen. Bei Männern mit Stoppeln oder kürzerem Barthaar wie einem Dreitagebart genügt - je nach Hauttyp - meist ein leichtes Gel bzw. eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme. Ein trächtigerer Gesichtsschmuck dürstet jedoch oft nach einer zusätzlichen Portion Feuchtigkeit und Pflege durch ein paar Tropfen Bartöl. Und diejenigen, die einen längeren, dickeren Vollbart tragen, sollten auf einen Bartbalsam, eine Pomade oder ein Wachs switchen.

Der Balsam, der in der Regel Bienenwachs oder Sheabutter enthält, legt sich eher auf den Bart (als das schnell einziehende Öl), pflegt ihn tiefgehend und gibt ihm einen leichten Halt - inklusive angenehmem Duft.

Die Vorteile der Bartpflege durch Bartbalsam, Bartpomade und Bartwachs:

  • Macht die Haare insgesamt weicher und versorgt die Haut darunter mit Feuchtigkeit.
  • Verringert dadurch das Risiko von Bartschuppen.
  • Pflegt den Bart mit Nährstoffen, pflanzlichen Inhaltsstoffen und ätherischen Ölen.
  • Bändigt rebellische Barthaare.
  • Glättet die abstehenden Bartspitzen und bringt sie in Form.
  • Festigt das Haar und gibt ihm starken Halt.
  • Sorgt für einen gesund aussehenden und gepflegten Bart.
  • Verleiht einen langanhaltenden, angenehmen Duft.

Bartpflege-Tipps: So wirken Balsam und Co. besonders effektiv

Das Einarbeiten von Balsam, Pomade oder Wachs ist der finale Step in der Bartpflege. Hier sind 5 nützliche Tipps für eine optimale Anwendung:

  1. Um Ihren Bart nach der Reinigung mit einem Bartshampoo perfekt auf eine langanhaltende Wirkung vorzubereiten, können Sie ihn vorher noch mit einem Bartöl präparieren. Das versorgt gerade trockene Haut mit der extra Portion Feuchtigkeit.
  2. Um das Öl noch besser zu verteilen, kämmen Sie Ihr Barthaar im Anschluss noch mit einer Bartbürste oder einem Bartkamm.
  3. Geben Sie zunächst erst eine kleine Menge Bartbalsam auf Ihre Finger und arbeiten Sie es vorsichtig ein. Gerade mit Bartpomade sollten Sie sparsam sein und bei Bedarf lieber nachlegen - der Bart wirkt sonst schnell fettig und ungepflegt.
  4. Das beste Bartbalsam enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe mit pflegenden Eigenschaften - das schont gleichzeitig Haut und Umwelt.
  5. Achten Sie bei der Auswahl des Produkts außerdem auf seinen jeweiligen Duft. Das Bartwachs bzw. die Pomade kann man unter Umständen den ganzen Tag riechen. Vor allem Sie selbst, da Sie es sich ja buchstäblich unter die Nase reiben.

Bartbalsam: Ab wann und warum sinnvoll?

Nein, ein Bartbalsam ist nicht nur für Hardcore-Beardos à la Gandalf oder Hagrid gedacht. Sobald Ihr Bart eine mittlere Länge von zwei bis drei Zentimetern erreicht hat, sollten Sie auf einen Bartbalsam zurückgreifen. Denn ab dieser Länge beginnen sich die Barthaare in sich selbst zu kräuseln, was nach kurzer Zeit zu unangenehmem Juckreiz führen kann.

Dieser Juckreiz beginnt bei den meisten Bartträgern einige Tage nach dem Stutzen. Das liegt an der sogenannten "Bart-Sterbephase": Der Grund für das Jucken ist dabei aber nicht nur das Barthaar selbst, sondern auch die Haut darunter. Die Gesichtshaut kann schnell trocken, unrein und schuppig werden. Dazu macht sich unsere Haut bemerkbar, weil sich die Barthaare durch die Wachstumsphase nach den ersten Tagen kringeln und das Gesicht dann mit piksenden Stichen nerven.

Hier verspricht die Bartpflege Linderung: Der schützende Bartbalsam oder die Pomade legen sich sanft um jedes Haar und macht den Bart schön weich, indem das Pflegemittel die reizende Reibung reduziert. Für Männer mit längeren Bärten ist die Nutzung einer Bartpomade oder eines Bartwachses empfehlenswert, um den Bart und die Haut darunter auch wirklich geschmeidig zu halten.

Kleiner Tipp: Achten Sie beim Kauf der Bartpflege darauf, dass das Produkt durch seine Inhaltsstoffe wirklich sowohl Bart als auch Gesicht pflegt.

Die Unterschiede zwischen Bartöl, Bartbalsam, Bartpomade und Bartwachs

  • Bartöl: Ein Basic der Bartpflege ist das Bartöl. Es enthält meist Argan-, Jojoba- oder Rizinusöl und macht das Barthaar geschmeidig, hält es feucht und beruhigt die darunter liegende Haut. Zusätzlich verleiht ein Bartöl Ihrem Bart einen natürlichen Glanz sowie einen angenehmen Duft. Einfach mit einer Bartbürste im Haar verteilen.
  • Bartbalsam: Ist deutlich dickflüssiger als ein Öl und besitzt eine cremige bis pastige Konsistenz. Ein Bartbalsam erinnert etwas an eine Styling-Creme fürs Kopfhaar. Es glättet die widerspenstigen Haarspitzen durch Bienenwachs und pflegt reichhaltig durch Inhaltsstoffe wie Shea-Butter oder Süßmandelöl. Durch seine formgebenden Eigenschaften eignet sich ein Balsam auch sehr gut als Styling-Creme für Ihren Bart - perfekt für die tägliche Bartpflege.
  • Bartpomade: Die Steigerung von Balsam ist die Pomade, welche dem Balsam in der Konsistenz ähnelt, jedoch noch reichhaltiger ist. Eine Bartpomade ist vor allem für volle, lange Bärte geeignet, denn sie zähmt langes Barthaar noch besser, verleiht mehr Halt und einen dezenten Glanz. Gerade beim Vollbart oder Schnurrbart hilft eine Bartpomade diesen effektiv zu glätten und optimal in Form zu bringen. Der Bart erhält dadurch einen guten Halt, ohne zu steif zu sein und kann so bei Bedarf jederzeit modelliert werden.
  • Bartwachs: Etwas härter und somit auch stabiler ist ein Bartwachs. Das Wachs lässt sich durch kurzes Erwärmen in den Händen gut in den Bart einarbeiten und perfekt mit einem Bartkamm stylen. Ein Bartwachs liefert starken Halt - ideal zum Zwirbeln von Schnauz- oder Spitzbärten.

Bartöl und Bartbalsam: Die wichtigsten Grundprodukte

Grundsätzlich sind beide Produkte zur Pflege Deines Bartes, da sie dem Bart und der darunter liegenden Haut Feuchtigkeit spenden. Das Bartöl ist die Grundlage für einen gepflegten Bart und kann für jeden Barttyp verwendet werden - bevorzugt ein- bis zweimal pro Tag. Die feuchtigkeitsspendende Eigenschaft des Bartöles sorgt dafür, dass die Haut unter dem Bart mit Feuchtigkeit versorgt wird, da das Öl leicht und schnell hinter den Bart in die Gesichtshaut dringen kann. Um eine maximale Wirkung zu erzielen, solltest Du individuell nach Länge des Bartes einige Tropfen des Bartes auf Deine Hand geben und anschließend in den Bart einmassieren. Letztlich muss jeder für sich seine individuelle, perfekte Menge an Bartöl finden.

Zum einen verhinderst Du durch eine übermäßige Anwendung ein zu starkes Glänzen des Bartes, darüber hinaus wirkst Du einem zu starken Geruch entgegen - denn der Bart befindet sich unter der Nase und dies kann unangenehm werden aufgrund der ätherischen Öle. Das Bartbalsam ist vergleichbar mit dem Bartöl, weist jedoch auch Unterschiede auf. Es spendet ebenfalls Feuchtigkeit für Bart und Haut und ist für mittlere bis längere Barthaare geeignet. Zwar dringt das Bartbalsam langsamer hinter den Bart zur darunter liegenden Haut, jedoch spendet es länger Feuchtigkeit als das Bartöl. Der grundlegende Unterschied zwischen Bartbalsam und -öl liegt außerdem darin, dass das Balsam auch zum Stylen des Bartes geeignet werden kann, da es vergleichbar mit einem Wachs oder eher einer Pomade für das Kopfhaar ist.

Wir halten fest: Beide Produkte, sowohl das Bartöl, sowie das Bartbalsam, sind wichtige Grundprodukte, wenn es um die Bartpflege und der dazugehörigen Haut geht.

Bartöl wurde entwickelt, um die Haut unter dem Bart und das Barthaar selbst mit Feuchtigkeit zu versorgen, wodurch es weicher und leichter zu handhaben ist. Bartbalsam bietet dank seiner dickeren Konsistenz Halt für das Styling des Bartes und spendet Feuchtigkeit.

Düfte für Bartöl

  • Viking Storm: Knackiger Apfel und Bergamotte mit rauchiger Birke und Moschus.
  • Alfheim's Forest: Sandelholz, Zedernholz und Leder mit einem Hauch von Veilchen und Iris.
  • Asgardian Secret: Sandelholz und Vanille mit der frischen, zitrusartigen Schale der Bergamotte.
  • Hoenirs Gedicht: Kardamom, rosa Pfefferkörner, Veilchenblätter, Salbei, Kastanie, Vanille, Moschus.
  • Valhalla's Gates: Vanille, Amberholz, Sandelholz, Moschus, Rose, Orange, Balsam, Rose.
  • Der Triumph der Asen: Oud, Tabakblatt, Whiskey, Sandelholz und Patschuli.
  • Vanirs Weisheit: Jasmin, Safran, Amberholz, Ambra, Tannenharz, Zeder.

Anwendung von Bartöl

Für eine optimale Bartgesundheit und ein optimales Aussehen passt du deine Bartölanwendung an die Länge deines Bartes an.

Bartwachs und Bartöl im Vergleich

Zu den beliebtesten Bartpflegeprodukten zählt das Bartöl, immer wieder sieht man jedoch auch Bartwachs! Die Eigenschaften dieser zwei Produkte sind unterschiedlich und so möchten wir dir heute einmal genau aufzeigen, was für welchen Barttyp das bessere Produkt ist. Doch fangen wir einmal vorne an - was ist eigentlich der Unterschied?

Bartwachs (auch Bartwichse genannt) ist wohl die Mutter aller Bartpflegeprodukte, da diese bereits im 19. Jahrhundert von Bartträgern geschätzt und angewendet wurde. Bartwachs ist dabei ein Feststoff, der mit den Fingern aus einer Dose oder Tube entnommen, in der Hand warm gemacht und verrieben wird, um anschließend in den Bart eingearbeitet zu werden. Auch die Pflege von einzelnen Partien des Bartes sind möglich.

Aufgrund der festeren Konsistenz verbleibt das Bartwachs am Haar und zieht weniger in die Haut ein.

Das Bartöl hingegen ist eine Mischung aus verschiedenen Ölen, die pflegende Eigenschaften für Haut und Haar besitzen. Zur Anwendung werden ein paar Tropfen in die Hand gegeben und anschließend ins Barthaar einmassiert.

Störrisches Barthaar?

Besonders bei störrischem Barthaar ist die Verwendung von Bartwachs sehr zu empfehlen. Dank des Wachses kann Mann die Form seines Barthaares perfekt anpassen und erreicht mit dem Wachs einen langen Halt. Bartöl hingegen hat keinen Einfluss auf den Halt des Barthaars.

Das Gefühl des Barthaares

Das Gefühl des Barthaares ist besonders wichtig für den Mann, da nach dem Auftragen kein unangenehmes Gefühl entstehen sollte. Auch hier gibt es wieder große Unterschiede bei beiden Produkten. Das Bartwachs zieht schlechter in das Barthaar ein als das Bartöl und sollte gut dosiert werden, um einen fettigen Look zu vermeiden. Beim Bartöl reichen bereits einige Tropfen für einen Vollbart aus (bitte nicht übertreiben), um den gewünschten Pflegeeffekt zu erreichen. Das Öl zieht schnell ein und pflegt sowohl das Haar als auch die Gesichtshaut.

Inhaltsstoffe

Bildet bei den meisten Bartwachsen Bienenwachs die Grundlage kombiniert mit ätherischem Öl, ist die Vielfalt an Bartölen und deren Inhalte unglaublich groß. Bei den Bartölen werden unglaublich viele verschiedene Mischungen angeboten. Von Kokosöl über Rizinusöl bis Jojobaöl ist alles möglich. Je nach Preislage werden entsprechend hochwertigere Grundöle verwendet.

Bartbalsam als Mischung aus Öl und Wachs

Ein Bartbalsam ist die perfekte Mischung aus Bartöl und Bartwachs. Hier werden die pflegenden Eigenschaften des Bartöls mit den Styling-Möglichkeiten des Bartwachs vereint.

Fazit

Grundsätzlich können wir sagen, dass beide Produkte (Bartöl und Bartwachs) absolut pflegend für das Barthaar und definitiv eine Wohltat sind. Sollte dein Barthaar etwas störrischer und wild sein, dann empfehlen wir, das Bartwachs zu verwenden, um etwas mehr Form zu erhalten. Ist dein Barthaar nicht ganz so störrisch, dann reicht bei dir womöglich bereits ein Bartöl aus.

Eigenschaft Bartöl Bartbalsam Bartwachs
Hauptfunktion Feuchtigkeitspflege, Weichmacher Feuchtigkeitspflege, leichter Halt Starker Halt, Formgebung
Konsistenz Flüssig, leicht Cremig, pastös Fest
Inhaltsstoffe Natürliche Öle (Argan, Jojoba, etc.) Öle, Bienenwachs, Sheabutter Bienenwachs, Harze, Öle
Geeignet für Alle Barttypen, besonders trockene Haut Mittellange bis lange Bärte Schnurrbärte, starkes Styling

tags: #Bartöl #und #Bartwachs #unterschied

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen