Fellausfall bzw. Haarausfall bei Hunden ist in einem gewissen Rahmen ganz normal. Ein Hund verliert nun mal Haare, genau wie wir. Doch auch wenn dein Hund büschelweise Unterwolle oder Haare verliert, ist das bei vielen Rassen kein echter Grund zur Sorge.
Es gibt jedoch auch krankheitsbedingten Fellverlust. In einigen Fällen verliert ein Hund massiv Fell und hat in der Folge sogar kahle Stellen. Wenn dein Hund so viel Fell verliert, dass er kahle Stellen bekommt, sollte ein Tiermediziner sich das genauer ansehen.
Man ist viel früher im Bilde und achtet deutlich mehr darauf, ob sich die Menge der verlorenen Haare steigert. Genauso verhält es sich mit Haarausfall: Wer seinen Hund alle paar Tage bürstet oder kämmt, wird selten mit plötzlichem, stark vermehrten Fellverlust konfrontiert sein.
Haarausfall bei Hunden kann durch verschiedenste Ursachen ausgelöst werden. Die Ursachen dafür können mannigfaltig sein und oft nur vom Profi zuverlässig bestimmt werden. Sehr starker Fellausfall bei Hunden kann zwar auch erblich bedingt sein. Oft weist er aber auf ernsthafte Erkrankungen hin. Der krankhafte Fellverlust wird von Medizinern auch als Alopezie bezeichnet.
Im Frühjahr und im Herbst steht bei den meisten Hunden der Fellwechsel an. Wird es draußen kühler, ist es für unsere Vierbeiner an der Zeit, sich mit dickerem Fell für den Winter zu rüsten. Beginnt es überall zu grünen und zu blühen, muss der überschüssige Pelz aber wieder runter, damit der Körper nicht überhitzt.
Beim typischen Fellwechsel, der mit dem Wechsel von Sommer- zu Winterzeit und umgekehrt einhergeht, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge.
Doch auch außerhalb der Saison kann es vorkommen, dass Hunde ihr Fell verlieren. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und sollten zumindest im Auge behalten werden. Dass Hunde ihr Fell verlieren, ist vollkommen natürlich. Denn wie beim Menschen haben die einzelnen Haare nur eine begrenzte Lebensdauer.
Allerdings sollten Sie hellhörig werden, wenn Ihr Hund Fell verliert und kahle Stellen hat, kein oder nur ungenügend neues Fell nachwächst oder er weitere Symptome wie Juckreiz, Hautverdickungen oder Rötungen zeigt.
Hunde Haarausfall wird häufig durch Erkrankungen der Haarwurzeln und bzw ausgelöst. Hier ist eine Zusammenfassung von Erkrankungen, die Fellverlust beim Hund auslösen:
Auch Hormonschwankungen, beispielsweise wenn Hündinnen läufig oder trächtig sind, können ganz wie beim Menschen zu Fellausfall beim Hund führen. Daneben führt mitunter ein unausgeglichener Hormonhaushalt dazu, dass Ihr tierischer Liebling vermehrt sein Fell verliert. Das passiert vor allem während der Pubertät und Flegelphase, auf die insbesondere Rüden häufig mit Haarverlust reagieren. Aber auch bei Trächtigkeit oder nach einer Kastration kann der Hormonhaushalt ins Chaos geraten und das Haaren begünstigen.
Allergien sind ebenfalls oft ein Grund dafür, dass der Hund extrem haart. Relativ häufig sind dabei Futter-Allergien zu beobachten, die allerdings auch recht einfach durch eine Ernährungsumstellung behebbar sind. Auch ein Waschmittel oder Reiniger, den du im Haushalt verwendest, kann eine allergische Reaktion bei einem sensiblen Hund auslösen.
Wenn der Hund viel haart und das Fell sogar kahle Stellen aufweist, kann das auch gesundheitliche Gründe haben. Viele Hunde vertragen beispielsweise kein Getreide, wobei insbesondere Weizen zu den Auslösern zählt. Wenn der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht, beginnen Sie am besten gemeinsam mit dem Tierarzt unverzüglich eine Ausschlussdiät, um die allergieauslösenden Stoffe ausfindig zu machen. Wird eine Allergie festgestellt, steht Ihrem Vierbeiner eine Futterumstellung bevor. Eine gute Wahl sind dann spezielles Hundefutter für Allergiker und hypoallergene Kausnacks.
Bei Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder Allergie Deines Hundes kann eine sogenannte Eliminations- bzw. Ausschlussdiät helfen, herauszufinden, auf welche Stoffe Dein Hund reagiert. Bei diesem Vorgehen werden möglichst viele Komponenten (Protein- und Kohlenhydratquellen) reduziert und dem Hund vorübergehend Nahrung gefüttert, welches er zuvor noch nicht bekommen hat. Diese sollte aus einem Monoprotein und nur einer Kohlenhydratquelle bestehen.
Sollte dein Hund über einen ziemlich langen Zeitraum - also wesentlich länger als sonst beim Fellwechsel viele Haare verlieren, steht eine Untersuchung beim Tierarzt an. Wenn der Hund sich ständig kratzt und viel Fell verliert, ist es höchste Eisenbahn für einen Tierarztbesuch.
Wenn Ihr Hund verliert Fell außerhalb des Fellwechsels? Suchen Sie bitte einen Tierarzt auf. Dieser wird Ihren Liebling gründlich untersuchen. Neben einer körperlichen Untersuchung mit besonderem Augenmerk auf die Haut können weitere Checks notwendig werden. Insbesondere eine Blutuntersuchung ist hilfreich, um den diversen Stoffwechselstörungen auf die Spur zu kommen, die ursächlich sein können. Aber auch die mikroskopische Untersuchung von Haaren und Haut ist hilfreich.
Pilze, Bakterien und Parasiten kann man meist mit medizinischen Shampoos oder Pulvern relativ schnell und effektiv loswerden.
Die beste Vorbeugung gegen Haarverlust verschiedenster Ursachen ist eine gesunde, ausgewogene und möglichst natürliche Ernährung. Ein starkes Immunsystem und die gesunde Haut deines Hundes gibt vielen Bakterien, Pilzen und Parasiten gar nicht erst die Chance, sich einzunisten.
Viele Menschen haben schon längst realisiert, dass ihnen die tägliche Nahrungszufuhr nicht alles gibt, was ihr Körper tatsächlich benötigt. Also optimieren sie ihre Ernährung oder fügen Nahrungsergänzungsmittel hinzu. Ganz genau so verhält es sich auch bei unseren Fellnasen. Umweltbedingungen, Alter und Ernährung sind Faktoren, die sich auf den Nährstoffbedarf auswirken. Häufiger als gedacht kann es daher sinnvoll sein, auch bei unseren Vierbeinern zu supplementieren. Ein ausgeglichener Vitamin- und Mineralstoff-Spiegel kann so einigen Problemen vorbeugen.
Bei langhaarigen Rassen oder Hunden mit viel Unterwolle ist das regelmäßige Ausbürsten oder Kämmen ebenfalls essenziell. Dadurch vermeidest du, dass dein Hund sich die Haare ausrupft, weil sie verknotet sind. Außerdem wird die Haut wesentlich besser belüftet und Feuchtigkeit wird ideal abgeführt.
Auch den lästigen Krabbelviechern aus Feld und Flur kannst du auf natürliche Art einen Strich durch die Rechnung machen. Die pflanzlichen Öle im Tierliebhaber Kokos-Schwarzkümmelöl halten die Haut schön geschmeidig und lassen winzige Verletzungen super schnell abheilen. Obendrein wird das Fell seidig weich und glänzend gepflegt.
Die regelmäßige Fellpflege bei Hunden wird oft unterschätzt. Dabei hat sie gleich mehrere Funktionen. Zum einen gibst du deinem Tier Aufmerksamkeit und Fürsorge - beides weiß jeder Hund zu schätzen. Außerdem empfinden viele Hund das tägliche oder wöchentliche Kämmen oder Bürsten als Streicheleinheiten, von denen sie kaum genug bekommen können. Zusätzlich werdet ihr überschüssige Haare, die oft bereits ausgefallen im Haarkleid hängen, nachhaltig los. Du trägst damit definitiv zum Wohlbefinden deines Hundes und zur Hautbelüftung bei. Ganz nebenbei kannst du bei euren turnusmäßigen Fellpflege-Sessions Parasiten frühzeitig entdecken und umgehend etwas dagegen unternehmen.
Hier sind einige Tipps zur Vorbeugung von Haarausfall:
Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie dazu beitragen, das Fell Ihres Hundes gesund und glänzend zu halten und Haarausfall vorzubeugen.
| Ursache | Symptome | Vorbeugung |
|---|---|---|
| Saisonaler Fellwechsel | Vermehrtes Haaren im Frühling und Herbst | Regelmäßiges Bürsten |
| Parasiten | Juckreiz, Haarausfall, Rötungen | Regelmäßige Parasitenprophylaxe |
| Allergien | Juckreiz, Hautirritationen, Haarausfall | Ausschlussdiät, Vermeidung von Allergenen |
| Hormonelle Störungen | Stumpfes Fell, Haarausfall, Gewichtszunahme | Tierärztliche Untersuchung und Behandlung |
| Mangelernährung | Stumpfes Fell, Haarausfall | Ausgewogene Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel |
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