Der Augenbrauenschlitz, auch bekannt als "Eyebrow Slit", ist ein Modetrend, bei dem eine oder mehrere Unterbrechungen in die Augenbraue rasiert werden. Dieser Trend, der seine Wurzeln in den 1980er und 1990er Jahren hat, erlebt heute ein Comeback und wird von vielen Männern als modisches Statement getragen.
Die Ursprünge des Augenbrauenschlitzes sind vielfältig. In der Hip-Hop-Kultur der späten 80er Jahre war er ein Zeichen von Coolness und Rebellion. Rapper wie Big Daddy Kane machten den Look populär und trugen dazu bei, dass er sich in der Jugendkultur verbreitete.
Neben dem modischen Aspekt kann der Augenbrauenschlitz auch persönliche Gründe haben. Einige Männer tragen ihn, um Narben zu verdecken oder hervorzuheben, während andere ihn als Ausdruck ihrer Individualität oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe nutzen. Wieder andere finden ihn einfach nur ästhetisch ansprechend.
Nachdem der Augenbrauenschlitz in den 2000er Jahren etwas aus der Mode gekommen war, feiert er seit einigen Jahren ein Comeback. Topmodels, Influencer und Prominente wie Jason Momoa tragen den Look und tragen dazu bei, dass er wieder populärer wird. Auch in sozialen Medien wie Instagram ist der Trend unter Hashtags wie #EyeBrowSlits weit verbreitet.
Wer den Augenbrauenschlitz ausprobieren möchte, sollte einige Dinge beachten:
Die Augen wirken schön, wenn sie groß sind. Menschen mit größeren Augen ziehen tendenziell mehr Aufmerksamkeit auf sich und wirken ausdrucksstärker als Menschen mit kleineren Augen. Diesen Effekt beschrieb bereits der Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin Konrad Lorenz in seinen Studien zum Kindchenschema. Er wies damit einen wichtigen Schlüsselreiz für das Fürsorgeverhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern nach. Auch eine erwachsene Person, die dem Kindchenschema nahekommt, wird mit positiven Merkmalen assoziiert: Freundlichkeit, Jugendlichkeit, Gesundheit. In Studien konnte so nachgewiesen werden, dass sowohl Frauen- als auch Männergesichter umso attraktiver beurteilt werden, je mehr man sie mit Computerhilfe dem Kindchenschema annähert.
Der ästhetische Anspruch an die Augenbrauenkonfiguration ist geschlechtsspezifisch: Bei Männern gelten eher gerade verlaufende und fülligere Augenbrauen mit etwas tieferem Verlauf als schön. Die Augenbrauen eines Mannes sind dagegen eher wulstig, deutlich gerader verlaufend und typischerweise näher an den Augen. Sie sollten in etwa auf der Höhe des tastbaren Augenhöhlenrands liegen. Eine zu hohe Position oder ein geschwungener Verlauf feminisieren typisch männliche Gesichtszüge.
Mit steigendem Wohlstand und der Rückkehr der während des Weltkriegs emanzipierten Frauen in die Haushalte entwickelt sich in den fünfziger Jahren eine konservative Gesellschaft, die sich auf Tradition und vor allem Normalität beruft. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Mode wider, die vor allem von den Frauen ein makelloses, bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmtes Outfit verlangt. Vor allem der Beginn des Jahrzehnts ist geprägt von den Auswirkungen des Weltkriegs und der Rückbesinnung auf klassische Werte. Gleichzeitig ermöglichen die Errungenschaften des Krieges die Ausweitung der Massenproduktion und die Verbreitung synthetischer Materialien, die bald einen Gegenpol zur Eleganz der Abendmode bilden.
Der Look der fünfziger Jahre zeichnet sich vor allem durch seine Eleganz aus. Vor allem von den Frauen wird in dieser Zeit erwartet, dass sie sich nicht nur in der Öffentlichkeit adrett kleiden, sondern auch in den eigenen vier Wänden in Anwesenheit des Ehepartners mit einem tadellosen Outfit glänzen. Vor allem für die Abendgarderobe werden edle Stoffe wie Samt, Tüll oder Seide verwendet. Nicht selten zwängen sich Frauen in enge Korsetts, um das von Designern wie Dior modisch propagierte Ideal der Wespentaille zu erreichen. Der von Dior ausgelöste Trend zu körperbetonten Kleidern und Sanduhrfiguren belebt parallel dazu den Markt für Miederwaren. Schließlich wird die Silhouette auch von der Unterwäsche bestimmt, so dass Waspies, Hüfthalter und Rosshaarpolster einen starken Absatzzuwachs verzeichnen.
Männer kleiden sich in der wachsenden Zahl von Bürojobs in seriösen, meist zweireihigen Anzügen in gedeckten Farben, mit breiten Schultern und kastenförmigem Schnitt. Mit der Lockerung der Stoffbeschränkungen werden die Hosen voller und sind nicht selten mit Aufschlägen versehen. Knickerbocker und kurze Lederhosen sorgen für Abwechslung. Auch für Männer gilt der Anspruch an ein perfekt gepflegtes Erscheinungsbild, bei dem die Accessoires perfekt aufeinander abgestimmt sind.
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