Was passiert, wenn man Augenbrauen nicht mehr zupft?

Viele Menschen fragen sich, was passiert, wenn man die Pinzette einfach mal liegen lässt und die Augenbrauen nicht mehr zupft. Hier sind die Antworten.

Die Haarentfernung, insbesondere das Zupfen der Augenbrauen, ist ein Thema, das viele Fragen aufwirft. Angefangen von eingewachsenen Haaren über Entzündungen bis hin zu vermehrtem Haarwuchs als paradoxe Folge der Haarentfernung. Leider findet man sehr wenige Informationen über die Nebenwirkungen der verschiedenen Haarentfernungsmethoden.

Augenbrauen verlieren ihre Form.

Mögliche Folgen des Nicht-Zupfens

Durch zu intensives Augenbrauen zupfen kann es zum partiellen oder gar kompletten und langfristigen Verlust der Augenbrauen kommen. Neben der natürlichen Optik der Augenbrauen, geht damit auch die wichtige Schutzfunktion für die Augen verloren und das Auge erkrankt schneller.

Es ist ganz normal, dass mit zunehmendem Lebensalter einzelne Haarfollikel der Augenbrauen keine Haare mehr produzieren. Sie kehren dann nach der Telogenphase nicht mehr in die Anagenphase zurück.

Rasieren

Rasieren ist für viele ein absolutes Tabu. Zu hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass sich der Haarwuchs durch die Rasur verstärkt. Fakt ist aber, dass die feine Spitze abgeschnitten wird und dadurch das Haar dicker erscheint.

Auch wenn die Rasur als solche keine Auswirkung auf die Anzahl der Haare hat, birgt es dennoch Nebenwirkungen. So wachsen die Haare z. B. am Hals, in der Bikinizone, am Po und an den Ober- und Unterschenkeln gerne ein, was in Folge häufig zu schmerzhaften Entzündungen führt. Dies liegt vor allem daran, dass heutige Rasierer mit mehreren Klingen ausgestattet sind. Eine Einfachklinge schneidet die Haare nur an der Hautoberfläche ab, während Mehrfachklingen die Haare gleichzeitig leicht anheben und somit tiefer abschneiden. Die abgeschnittenen Haare ziehen sich unter die Hautoberfläche zurück und damit beginnt das Problem.

Bei flach zur Hautoberfläche liegenden Haarfollikeln bohrt sich die unten liegende spitze Schnittkante regelrecht in die Haut und das Haar wächst unter der Haut weiter.

Enthaarungscremes

Enthaarungscremes wirken auf das Keratin der Haare auflösend. Verantwortlich dafür sind enthaltene alkalisch wirkende Substanzen, vorwiegend Salze der Thioglykolsäure. Nach einer Einwirkzeit lassen sich die aufgelösten Haare mit einem Spatel von der Hautoberfläche schaben. Da sich die auflösende Wirkung nicht nur auf den herausragenden Teil des Haares, den Haarschaft, beschränkt, muss Enthaarungscreme seltener angewendet werden als eine Rasur.

Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten die Anwendungshinweise des Herstellers genau befolgt werden und die Einwirkzeit nicht überschritten werden.

Zupfen mit der Pinzette

Das Zupfen mit der Pinzette wird besonders häufig an den Augenbrauen, Kinn, Hals, Oberlippe, Wangen und den Mamillen durchgeführt. Dabei fallen zwei Phänomene auf. Während nach jahrelanger Anwendung augenscheinlich die Haare der Augenbrauen immer spärlicher nachwachsen, kommt es speziell an Kinn, Hals und Oberlippe zu vermehrten Haarwuchs.

Um dies besser zu verstehen, muss man wissen, dass alle Haare eine genetisch festgelegte Lebensdauer haben und alle Haarfollikel eine genetisch festgelegte Anzahl an Haaren produzieren. Mit zunehmenden Alter wachsen die Augenbrauen also ohnehin spärlicher und durch das Zupfen wird der Prozess eher beschleunigt.

Allerdings bemerken viele Betroffene bereits lange vor den Wechseljahren einen zunehmenden Haarwuchs. Aus den anfänglich vereinzelten Haaren, die man alle paar Wochen gezupft hat, werden im Laufe der Zeit immer mehr, bis der Griff zur Pinzette zum täglichen Ritual wird. Offensichtlich wird auch hier der Prozess durch das Zupfen beschleunigt und wirkt sich stimulierend auf die umliegende feine Vellusbehaarung aus. Besonders Frauen mit einer genetischen Disposition und einer erhöhten Sensitivität der Androgenrezeptoren sind betroffen.

Eine weitere Nebenwirkung, die bedauerlicherweise kaum erwähnt wird, betrifft die Haut. Mit jedem Zupfen wird der Haarfollikel und das umliegende Gewebe geschädigt. Rotfleckige Haut, Schwellungen, dunkle Verfärbungen, eingewachsene Haare, Entzündungen und Narben sind nur die äußerlichen Zeichen der ständig strapazierten Haut.

Waxing, Sugaring, Fadentechnik und Epiliergeräte

Beim Waxing, Sugaring, der Fadentechnik oder mit Epiliergeräten werden die Haare flächig aus dem Follikel gerissen, mit oder gegen die Wuchsrichtung, je nach Methode. Dafür müssen die Haare jedoch eine ausreichende Länge haben.

In bestimmten Regionen, in denen die Haarfollikel flach unter der Haut liegen, wie am Hals, in der Bikinizone, am Po und an den Ober- und Unterschenkeln, kommt es vermehrt zu eingewachsenen Haaren und Entzündungen. Dies geschieht auch bei unsachgemäßer Anwendung, z. B. wenn die Haare abbrechen statt ausgerissen werden.

Die Enthaarung mit diesen Methoden in androgenabhängigen Regionen kann speziell bei einer genetischen Disposition und einer erhöhten Sensitivität der Androgenrezeptoren den Haarwuchs noch verstärken.

Laser- und Lichtepilation

Laser- und Lichtepilation wirkt sich sehr unterschiedlich aus, entsprechend lang ist die Liste der möglichen Nebenwirkungen. Bei diesen Methoden spielt die Haarfarbe und die Hautfarbe eine wesentliche Rolle. Und selbst an unterschiedlichen Körperregionen der gleichen Person sind die licht basierten Methoden mal erfolgreich, teilweise erfolgreich oder gar nicht erfolgreich.

Sind die Haare weiß, blond, rötlich oder fein, bleibt die Wirkung gänzlich aus, weil das für licht basierte Epilationsmethoden notwendige Eumelanin fehlt oder nur geringfügig vorhanden ist. Ist die Hautfarbe zu dunkel, kann es zu Verbrennungen kommen.

In einigen Fällen kommt es nach einer Laser- oder Lichtepilation zu einer extrem unerfreulichen Nebenwirkung, der sogenannten paradoxen Hypertrichose (verstärkter Haarwuchs). Die häufigste Nebenwirkung ist die Wachstumsverzögerung der Haare. Was sich zunächst gut anhört, bedeutet leider in Wirklichkeit, dass nicht erfolgreich behandelte Haarfollikel regenerieren und nach einiger Zeit wieder Haare wachsen.

Vaniqa Creme

Die Vaniqa Creme wird für Frauen zur Behandlung von Hirsutismus im Gesicht empfohlen. Die Wirksamkeit beruht auf dem verschreibungspflichtigen Wirkstoff Eflornithin und wurde laut Hersteller nur im Gesicht und unterhalb des Kinns nachgewiesen. Der Wirkstoff zielt auf eine Verlangsamung des Haarwuchses. Das bedeutet, dass trotz der Verwendung von Vaniqa andere Haarentfernungsmethoden nötig sein können.

Grundsätzlich wirkt Vaniqa auch nicht bei allen betroffenen Frauen gleichermaßen gut, denn nur bei etwa einem Drittel der Anwenderinnen zeigt sich ein deutlich verlangsamter Haarwuchs. Der größte Nachteil besteht darin, dass die Vaniqa nur während der regelmäßigen Anwendung (2 x täglich) ihre Wirkung zeigt. Wird das Präparat abgesetzt, stellt sich wieder der normale Haarwuchs ein.

Augenbrauenausfall

Je Augenbraue hat ein Erwachsener durchschnittlich etwa 250 Haare. Ihre Lebensdauer, also die Länge der Anagenphase erstreckt sich etwa über vier Monate. Der dann folgende Ausfall der Augenbrauenhaare ist ganz natürlich. Die Haarfollikel im Bereich der Augenbrauen befinden sich nicht zeitgleich in der gleichen Phase. Rein rechnerisch verliert somit jeder Mensch täglich etwa fünf Augenbrauenhaare. Wir bemerken dies nur meist nicht, weil diese beim Duschen gleich im Wasser bzw.

Wenn Sie ab und an ein ausgefallenes Augenbrauenhaar bemerken, ist dies also noch kein Symptom für Madarosis, also den übermäßigen und krankhaften Haarverlust an Augenbrauen und/ oder Wimpern. Nur wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehr Augenbrauen-Haare verlieren, als die, die wieder nachwachsen, entstehen mit der Zeit lichte oder kahle Stellen. Den schleichenden Ausfall der Augenbrauen spüren viele kaum.

Woran lässt sich der krankhafte Verlust von Augenbrauen erkennen? Bei Augenbrauenausfall werden die Haare an bestimmten Stellen der Augenbrauen lichter und die Fülle nimmt ab. Wichtig ist auch, ob der Haarausfall nur die Augenbrauen betrifft oder das gesamte Kopfhaar bzw. Körperhaar betroffen sind. Je nach Ursache können sich aber auch unangenehme Nebensymptome ergeben. So kommt es manchmal zu Juckreiz, Schuppen und Rötungen, wenn die Augenbrauen ausfallen.

Die Ursachen für einen Verlust der Augenbrauen sind vielfältig: sie reichen von Mineral- oder Vitaminmangel über verschiedene Erkrankungen bis hin zu psychischem Stress. Zudem können die Gründe von Augenbrauenverlust bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein.

Augenbrauen vorher nachher.

Genetische Veranlagung

Liegt ein genetisch bedingter Augenbrauenausfall vor, bedeutet das: die Veranlagung hierzu ist vom Vater oder der Mutter vererbt. Die Konturen verschwinden zusehends und die Brauen sehen unvollständig und ungepflegt aus. In vielen Fällen ist besonders das äußere Drittel der Augenbrauen betroffen, hier lichten sich die Brauen deutlich oder die Haare verschwinden an dieser Stelle ganz.

Narbenbildung

Das passiert nicht selten in Folge von Schnittwunden im Augenbereich. Ähnliche Narben entstehen auch bei der Entfernung von Tumoren, wobei diese auch mit einem kompletten Verlust der Augenbrauenhaare einhergehen können.

Chemotherapie und Medikamente

Patienten, die sich einer Strahlen- oder Chemotherapie aussetzen müssen, leiden oft unter Haarausfall. Dies kann einen plötzlich starken Haarausfall hervorrufen oder auch ein schleichender Prozess sein. Bei Augenbrauenverlust durch Medikamenten-Einnahme kommt es bei den meisten Patienten nach dem Absetzen des Medikaments zu einem erneuten Wachstum der ausgefallenen Haare.

Vitalstoffmangel

Bei manchen Patienten liegt die Ursache für den Haarausfall an den Augenbrauen in einem Mangel an bestimmten Vitalstoffen. Auch ein Zinkmangel, Eisenmangel oder Magnesiummangel kann sich nachteilig auf die Haargesundheit auswirken.

Stress

Permanenter Stress sorgt nämlich für einen hohen Spiegel an Stresshormonen, die wiederum die Konzentration der Botenstoffe in der Kopfhaut beeinflussen. Sie regulieren die Immunabwehr herab, was wiederum zu Entzündungen an den Haarwurzeln führt. Die Folgen sind schwerwiegend: Das Haarwachstum ist gestört, die Haare fallen vermehrt aus und im schlimmsten Fall entwickelt sich eine Alopezie (diffuser oder kreisrunder Haarausfall).

Permanent Make-up und Microblading

Kaum zu glauben, aber Augenbrauenverlust ist bei Frauen häufig an bestimmte Ursachen geknüpft. Bei Permanent Make-up handelt sich um eine Tätowierung, bei der Farbpigmente in die Haut eingestochen werden. Die Farbe wird im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut, so dass letztlich eine violett-grünlicher Farbstich zurückbleibt. Das wiederholte Einstechen in die Haut führt zur Vernarbung. Bereits nach zweimaliger Auffrischung bzw. Wiederholung des Prozederes ist die vernarbte Haut nicht mehr in der Lage weitere Farbpigmente aufzunehmen. Dies gilt auch eindeutig für das so genannte Microblading mit Härchenzeichnung. Die hierbei entstehenden Narben und Schädigungen sind noch massiver als klassisches Permanent Make-up.

Hormonelle Schwankungen

Nicht selten kommt es nach der Schwangerschaft dazu, dass die Haare vermehrt ausfallen. Mediziner sprechen in diesem Fall vom postpartalen Effluvium. Auch in den Wechseljahren klagen einige Frauen über Haarverlust an Augenbrauen, Kopfhaar oder Wimpern. In der Regel ist dies ebenfalls auf die hormonellen Schwankungen zurückzuführen.

Wann Sie einen Experten konsultieren sollten

Fällt ab und zu mal ein Härchen an den Augenbrauen aus, ist das völlig harmlos. Selbst wenn mehrere Augenbrauenhärchen über eine kurzen Zeitraum ausfallen sollten, gibt es keinen Grund zur Sorge. Anders sieht es aus, wenn der Haarausfall über Monate besteht und ersichtlich ist. Ernsthafte Krankheiten können sich dahinter verbergen und sollten frühzeitig diagnostiziert werden. Je früher die Ursache erkannt ist, desto leichter und effektiver lässt sich der Augenbrauenausfall stoppen.

Was tun bei Haarausfall?

Konsultieren Sie einen Experten. Das kann zunächst ein Dermatologe oder Trichologe sein. Hinterfragen Sie jedoch die Eignung und die Spezialisierung auf Haarausfall.

Eine gesunde Haut ist die Grundlage für gesundes Haarwachstum. Stress für die Augenbrauen vermeiden: Übermäßiges Zupfen kann dazu führen, dass die Haarfollikel beschädigt werden oder sogar absterben. Versuchen Sie, Ihre Augenbrauen so natürlich wie möglich zu halten und zupfen Sie sie nur bei Bedarf. Auch Permanent Make-up kann die Haarfollikel beschädigen und das Haarwachstum hemmen.

Mit modernsten Methoden der Haartransplantation ist auch eine Korrektur der Augenbrauen bzw. eine Neupositionierung möglich.

Wir beobachten den Haarausfall an Augenbrauen bei vielen Patienten.

  • Haarausfall bei Frauen: Neben erblich bedingtem Haarverlust liegt die Ursache oft in einer Mangelerscheinung oder Hormonschwankungen. Jedoch sehen wir auch häufig eine falsche Pflege bzw. zu aggressiven Einsatz von Permanent Make-Up bzw. Microblading.
  • Haarausfall bei Männern: Die meisten Männer leiden unter erblich bedingtem Haarausfall bzw. einer Ausdünnung im Alter.
  • Haarausfall bei Kindern: Auch Kinder können von Haarausfall betroffen sein, natürlich auch an den Augenbrauen.

Augenbrauenausfall kann viele Ursachen haben, von Umweltfaktoren und persönlichen Beauty- und Pflegegewohnheiten bis hin zu Krankheiten. In den allermeisten Fällen können sich die Augenbrauen wieder erholen und wachsen nach. Dazu können Sie Ihren Teil beitragen, indem Sie auf gesunde Ernährung, milde Pflegeprodukte und die Vermeidung aggressiver Praktiken wie übermäßiges Zupfen oder Permanent Make-up achten.

Wenn es nicht mehr anders geht, können verbleibende Lücken mit einer Aufenbrauentransplantation geschlossen werden.

Der Wachstumszyklus der Augenbrauen

Je Augenbraue hat ein Erwachsener durchschnittlich etwa 250 Haare. Ihre Lebensdauer, also die Länge der Anagenphase erstreckt sich etwa über vier Monate. Der dann folgende Ausfall der Augenbrauenhaare ist ganz natürlich. Die Haarfollikel im Bereich der Augenbrauen befinden sich nicht zeitgleich in der gleichen Phase. Rein rechnerisch verliert somit jeder Mensch täglich etwa fünf Augenbrauenhaare. Wir bemerken dies nur meist nicht, weil diese beim Duschen gleich im Wasser bzw.

Die längste Zeit produzieren sie in der sogenannten Anagenphase zunächst eine Haarwurzel und anschließend das Haar als sogenanntes Haaranhangsgebilde. Während der Wachstumsphase ist das Augenbrauen-Haar fest in der Kopfhaut verankert und. In der folgenden Katagenphase schränkt der Körper die Versorgung des Haarfollikels mit Nährstoffen ein.

Weitere Ursachen für Augenbrauenausfall

  • Natürliche Degeneration / Alterserscheinung: Es ist ganz normal, dass mit zunehmendem Lebensalter einzelne Haarfollikel der Augenbrauen keine Haare mehr produzieren. Sie kehren dann nach der Telogenphase nicht mehr in die Anagenphase zurück.
  • Hormonelle Schwankungen: Ein niedriger Östrogenspiegel in den Wechseljahren kann bei Frauen das Ausfallen der Augenbrauenhaare begünstigen.
  • Mangelernährung: Fehlt es den Haarfollikeln an Nährstoffen und Vitaminen, versetzen sie sich oft frühzeitig in die Telogenphase oder verbleiben dort länger als natürlich vorgesehen. Das Gleichgewicht zwischen ruhenden und haarproduzierenden Haarfollikeln wird gestört und es kommt vermehrt zu lichteren oder kahlen Stellen.
  • Autoimmunerkrankungen: Der Kreisrunde Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die körpereigenen Abwehrzellen die Haarfollikel angreifen und schädigen.
  • Übermäßige Pflege: Regelmäßiges Auszupfen der Haare an den Augenbrauen kann die empfindlichen Haarfollikel schädigen.
  • Tiefe Verletzungen können die Haarfollikel der Brauen schädigen. Auch wenn die Wunde wieder abgeheilt ist, bleibt oft eine haarlose Narbe zurück. Prinzipiell ist an bzw. auf einer vollständig abgeheilten Narbe eine Haartransplantation möglich, um den haarlosen Bereich und den damit einhergehenden Schönheitsmakel zu beheben.

Durch starke Wucherungen können dicke und wulstige Narben entstehen, bei denen das Einpflanzen von Haaren schwierig bis unmöglich ist. Andererseits gibt es auch sehr dünne und feine Narben. Auch hier ist die Transplantation von Haarfollikeln in das Narbengewebe eher schwierig.

Im Rahmen der Narbenbildung kann es passieren, dass das neue Gewebe teilweise nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Eingepflanzte Haarfollikel benötigen eine gute Versorgung mit Sauerstoff und verschiedenen anderen Nährstoffen. Ist diese nicht gewährleistet, so sterben sie schon bald nach der Transplantation ab.

Unser Ärztlicher Leiter hat sich auf die Transplantation von Narbengewebe spezialisiert. Er berät Sie gerne individuell und erklärt Ihnen, ob eine Augenbrauentransplantation auf Ihrer Narbe möglich und sinnvoll ist.

Tipps für natürlich nachwachsende Augenbrauen

Augenbrauen für Anfänger: Einfach formen, schminken, zupfen für jede Kopfform

Erinnerst du dich noch an den Zupf-Hype der 90er und 2000er? Während wir unsere Augenbrauen damals so schmal wie möglich getrimmt haben, dürfen sie heute zum Glück wieder richtig natürlich sein. Das Problem: Unsere Härchen sind da anderer Meinung und wollen teilweise gar nicht mehr nachwachsen.

Genau wie unsere Kopfhaare durchlaufen auch die feinen Augenbrauenhärchen einen natürlichen Wachstumszyklus. Aber wusstest du, dass Faktoren wie Alter, Hormone, Krankheiten, Medikamente sowie äußere Einflüsse diesen Zyklus verlangsamen oder sogar stoppen können? Aus diesem Grund ist das Wachstum deiner Augenbrauen völlig individuell. Die Wachstumsphase dauert circa vier Wochen. Danach folgt für zwei bis drei Wochen die Übergangsphase.

Zurück zu den Strich-Augenbrauen aus den 90ern, die bei vielen von uns bis heute nicht so richtig nachwachsen wollen. Denn auch exzessives Zupfen und Trimmen kann dafür sorgen, dass deine Härchen langsamer oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr nachwachsen. Hast du deine Brauenhaare mit der Pinzette, beim Epilieren oder Threading zu oft oder zu aggressiv entfernt, kann das den Haarfollikel schwächen und sogar beschädigen.

Auch wenn’s erstmal schwer fällt: Deine Augenbrauen brauchen jetzt vor allem eines - Verbanne Augenbrauen-Rasierer, Pinzetten oder andere Enthaarungstools erst einmal für einige Zeit in den Badezimmerschrank. So gibst du den Haarfollikeln die Chance, sich zu regenerieren, damit gesunde, neue Härchen nachwachsen können.

Ein Eyebrow-Serum kann ein wahrer Game-Changer für deine Augenbrauen sein. Diese speziellen Formulierungen enthalten gezielte Wirkstoffe, welche die Haarfollikel stimulieren und das Wachstum neuer Härchen fördern. Richtig gehört, auch deine Brauen haben etwas Wellness verdient. Mit einer sanften Augenbrauen-Massage sorgst du dafür, dass die Haarwurzeln besser durchblutet und das Wachstum angeregt wird. Das funktioniert am besten mit den Fingern oder einem Augenbrauenbürstchen!

Sie beeinflussen das Wachstum deiner Augenbrauen positiv, indem sie abgestorbene Hautschüppchen entfernen und die Durchblutung der Haarfollikel fördern.

Aus Rizinusöl kannst du dein natürliches DIY-Augenbrauen-Serum herstellen. Dank Vitamin E, essenzieller Fettsäuren und wertvollen Mineralien stärkt es die feinen Härchen, spendet Feuchtigkeit und schützt und pflegt die Haarfollikel.

Sobald du deine Brauen etwas gezüchtet hast, kannst du sie auf sanfte Weise mit einem Augenbrauen-Rasierer und einer kleinen Schere in Form bringen. Kannst du dennoch nicht aufs Zupfen oder Epilieren verzichten, gilt ganz klar „weniger ist mehr”.

Augenbrauenstifte, Pomade und Co. fördern zwar nicht das Wachstum deiner Härchen, lassen deine Brows jedoch mit Sofort-Effekt voller und dichter wirken und sind somit eine wunderbare Überbrückung während der Wachstumsphase.

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