90er Jahre Frisur Frauen Anleitung: So stylst du den Trend-Look

Der 90s Blowout ist zurück und erobert die Herzen im Sturm! Die voluminöse, elegante Frisur erinnert an die glamourösen Tage der 90er und verleiht jedem Look eine Portion Hollywood-Flair. Egal ob lässig oder elegant gestylt, dieser Trend ist vielseitig und passt zu den unterschiedlichsten Anlässen.

Warum wir den 90s Blowout lieben

Der 90s Blowout feiert sein Comeback und das aus gutem Grund:

  • Die Trendfrisur verleiht eine Extraportion Volumen - perfekt für feines oder plattes Haar.
  • Er kann sowohl casual als auch zu eleganten Outfits am Abend getragen werden.
  • Die weichen Wellen kaschieren kantige Züge und verleihen uns einen soften Touch.

Die voluminöse Frisur ist ein absolut stylisher Hingucker und wirkt zudem bei vielen von uns besonders vorteilhaft.

Zum Nachstylen: Tutorial für den 90s Blowout

Um den 90s Blowout zu Hause nachzustylen, benötigst du eine Rundbürste, einen Föhn, etwas Hitzeschutz und ein Stylingprodukt für mehr Volumen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie du den 90s Blowout mit Wow-Effekt selbst stylst

Schritt 1: Schaumfestiger verteilen

Nachdem du deine Haare gewaschen hast und sie handtuchtrocken sind, ist es wichtig dein Haar zu schützen. Da du bei dem 90s Blowout mit Hitze arbeitest, sprühst du daher am Besten ein Hitzeschutz-Spray auf deine Haare auf, damit sie gesund bleiben. Anschließend nimmst du deinen Lieblings-Haarschaum für Volumen und verteilst den Schaum am Haaransatz. Ein guter Schaumfestiger oder ein gutes Haarmousse wirken in Sachen Fülle wahre Wunder. Anschließend die Haare einmal durchkämmen.

Schritt 2: Haare abteilen

Als nächstes unterteilst du deine noch feuchte Haarpracht horizontal in drei Sektionen. Hierfür beginnst du am Hinterkopf und greifst mit deinen Fingern oder einem Kamm etwas drei Zentimeter über deinen Nacken und teilst die erste Haarsektion mit einer Haarklammer ab. Ungefähr auf Höhe deiner Ohren kannst du nun die zweite Sektion abteilen. Übrig bleibt die oberste und dritte Sektion zum Abstecken.

Schritt 3: Das Föhnen und Fixieren

Sobald deine Haare an Ort und Stelle sind, nimmst du einen Teil der untersten Sektion und föhnst sie mit einer Rundbürste und Föhn oder einer Heißluftrundbürste trocken. Wichtig ist hierbei die Aufwärts-Bewegung: Ziehe deine Haare beim Föhnen mit der Rundbürste sanft nach oben und weg vom Kopf. So kreierst du mehr Volumen, als wenn du sie glatt nach unten föhnst. Die trockene Strähne rollst du nun mit dem Finger auf und klippst sie anschließend mit einer Haarklammer an deinem Kopf fest. Alternativ kannst du die Strähne auch auf einen großen Lockenwickler eindrehen und diesen mit einem großen Haarclip an deinem Kopf befestigen.

Schritt 4: Haarspray

Diesen Vorgang wiederholst du nun so oft, bis alle deine Haare aufgewickelt sind. Dann beginnst du mit der ersten Strähne und löst sie vorsichtig aus der Haarklammer. Nachdem du alle aufgerollten Haare wieder gelöst hast, gibst du deinem 90s Blowout mit Haarspray nochmal extra Halt. Et voilà! Fertig ist das Kunstwerk.

Extra-Tipp:

Wenn du möchtest, dass dein 90s Blowout länger hält, lässt du die aufgerollten Haare in dieser Position ganz auskühlen. Achte auch darauf, dass du deine Produkte überall im Haar gleichmäßig verteilst. Solltest du mal weniger Zeit habe, kannst du die Haare auch nur trocken föhnen. Dann ist es wichtig, dass du die Haare am Ende kurz kalt föhnst und sie in die gegenteilige Richtung trocknen lässt, als sie fallen sollen.

Wie lange dauert ein Blowout?

Die Dauer eines Blowouts hängt davon ab, wie lang und dick deine Haare sind - je dicker und länger, desto mehr Zeit brauchst du, um alle Strähnen zu föhnen. Auch, wie viel Übung du schon hast, hat einen Einfluss darauf, wie schnell du mit dem Blowout durch bist. Im Durchschnitt kannst du mit etwa 30-45 Minuten rechnen.

Warum hält mein Blowout nicht?

Der Blowout will einfach nicht halten, die Wellen liegen sofort wieder platt da? Wenn dein 90s Blowout nicht hält, kann das mehrere Gründe haben:

  1. Produkt: Entweder hast du zu viel Haarstylingprodukte in deine Haare gegeben, sodass diese zu stark beschwert wurden und nach unten hängen. Oder aber deine Haare sind von Natur aus sehr glatt und benötigen mehr Support - in diesem Fall solltest du auf hochwertige Volumenprodukte wie Volumenschaum oder -mousse setzen.
  2. Feuchtigkeit: Zu viel Feuchtigkeit in den Haaren kann den Halt beeinträchtigen und das Haar beschweren. Achte darauf, dass du die einzelnen Strähnen beim Wellen wirklich gut trocknest.
  3. Falsche Technik: Achte darauf, dass du deine Haare beim Föhnen richtig spannst und ausreichend lang über die Rundbürste föhnst. Es braucht etwas Zeit, bis die Haarstruktur genug Hitze abbekommen hat, um sich nachhaltig zu wellen. Verwende zusätzlich Lockenwickler oder lass diese längere Zeit in den Haaren, wenn das Föhnen über die Rundbürste nicht ausreicht.

Den 90s Blowout beim Friseur stylen lassen

Wenn du nicht die Zeit oder Lust hast, den Blowout selbst zu stylen, kannst du ihn auch direkt vom Profi stylen lassen. Der Friseur deines Vertrauens kann dir im Handumdrehen einen originalen 90s Blowout zaubern. Ein professioneller Blowout hält in der Regel auch länger! Die Kosten variieren je nach Salon und Region, liegen aber in der Regel zwischen 40 und 80 Euro.

Salon Blowout zu Hause mit einem Glätteisen

Weitere angesagte 90er Frisuren

Die 90er sind seit wenigen Jahren definitiv zurück: Nicht nur, was Mode angeht, auch die Hairstyles von vor 30 Jahren sieht man wieder vermehrt auf den Köpfen der Leute. Vielleicht nicht in ganz so extremer Form, aber dennoch erkennbar an dieses verrückte Jahrzehnt angelehnt.

  1. Bob: Heute ist eher der Long-Bob im Trend, vor 30 Jahren durfte der ideale Bob nur bis zum Kinn gehen.
  2. Pixie Cut: Ein Pixie Cut ist eigentlich recht zeitlos. Seit den 60er Jahren taucht er immer wieder auf und steht vor allem Frauen mit zarten Gesichtszügen und einem schmalen Gesicht.
  3. Schnecken-Dutt: Die zwei eingedrehten Schnecken auf dem Kopf, auch Double Bun genannt, sieht man auch heute wieder vermehrt.
  4. Wellen: Nachdem gekrepptes Haar in den 90ern (zum Glück) langsam an Bedeutung verlor, wurden kleine Wellen zum Trend.
  5. Zopf mit zwei Strähnen: Ein strenger Zopf nach hinten - nur zwei Strähnen hängen vorne raus.
  6. Zick-Zack-Scheitel: Also verzichtete man des Öfteren auf einen normal gezogenen Scheitel und verlieh ihm einfach einen total crazy Zick-Zack-Look.
  7. Cornrows: Cornrows, also eng am Kopf geflochtene Zöpfe, durften in den 90ern und auch heute nicht fehlen.
  8. Der Rachel Cut: Jennifer Anistons wundervoll gestufte Frisur in der Rolle der Rachel Green bekam sogar einen eigenen Namen und ist bis heute legendär.
  9. Die Frisur ohne Schnitt: Einfach nur lange Haare, die man mit einem Mal über die Stirn nach hinten werfen konnte, waren der Hit.
  10. Die 50er Jahre Gedächtnisfrisur: In den 90er Jahren waren kurze und lockige Haare zeitweise wieder in und verliehen jungen Frauen, im Kontrast zum Girlie-Look, einen eher erwachsenen Touch.
  11. Stachelige Haare: Noch ausgefallener wurde der Look, wenn man mehrere Haarschnecken auf dem Kopf feststeckte und die Enden in alle Richtungen abstanden.
  12. Massig Accessoires: Haarklemmen und -spangen durften bei keinem 90er-Girlie in den Haaren fehlen.
  13. Blondierte Seitensträhnchen: Noch auffälliger wurde es, wenn diese beiden (dann jedoch besser dicke, als feine Strähnen) im Gegensatz zum Rest der Haare blondiert waren und dem Gesicht so den perfekten Rahmen geben konnten.
  14. Mittelscheitel: Ob lange Mähne oder Bob, wem Zick-Zack-Scheitel zu freaky waren, der trennte seine Haare straight in der Mitte.
  15. Haarreifen & Haarbänder: Ebenfalls beliebte Haaraccessoires waren Haarreifen und -Bänder, mit denen man seine Frisur ohne Schnitt einfach aus dem Gesicht schieben konnte.
  16. Mega toupierte Haare: Voluminöse und stark toupierte Wellen waren im Trend, vor allem für weibliche und seriöse Looks unter Business-Ladys.
  17. Der Baby Spice-Look: Emma Bunton war die süße Blondine mit den Zöpfen an der Seite, die man bei Langeweile natürlich auch zu Schnecken zusammenzwirbeln konnte!

Space Buns: Eine verspielte Alternative

Space Buns sind eine verspielte und trendige Frisur, die von vielen Mädchen und jungen Frauengeliebt wird. Sie sind besonders im Sommer und auf Festivals trendy und können auf unterschiedliche Art und Weise gestylt werden. Ob man lange oder kurze Haare hat, dünnes oder dickes Haar, geflochten oder offen - Space Buns passen zu nahezu jedem Haartyp und jeder Gelegenheit.

Space Buns selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Das Haar sollte nicht frisch gewaschen sein. Am besten gibt man etwas Texturspray oder auch Trockenshampoo ins Haar, um vor dem Stylen mehr Griffigkeit zu erzielen.
  2. Vor dem Stylen dann das Haar gründlich durchkämmen oder bürsten, um es zu entwirren oder eventuelle Knötchen zu entfernen.
  3. Dann teilt man das Haar in der Mitte, zieht also einen Mittelscheitel und macht rechts und links einen Zopf.
  4. Dann beginnt man auf der einen Seite, nimmt den Zopf und toupiert das Haar für besseren Halt und optisch mehr Volumen in der Nähe des Haargummis an.
  5. Im Anschluss dreht man den Zopf zu einer Strähne. Man dreht das Haar vom Gesicht weg, nicht darauf zu.
  6. Die gedrehte Strähne wird zu einem Knoten gewickelt und mit einem Haargummi befestigt, dann rund um den Ansatz des Zopfes mit Haarnadeln bzw. Bobby Pins befestigt. Die Spitzen der Haare werden unter den Knoten versteckt. Ein weiterer Haargummi um den Ansatz des Haarknotens gibt den finalen Halt. Den Schritt wiederholt man dann ganz einfach auf der anderen Seite.
  7. Damit der doppelte Dutt den ganzen Tag oder eventuell auch eine durchgetanzte Partynacht übersteht, brauchen die Haare etwas mehr Support als nur ein paar Haargummis und -nadeln. Haarspray mit festem Halt sollte also hier nicht fehlen.

Styling-Ideen und Variationen

  • Klassische Variante: Die klassischen Space Buns sind einfach und schnell gemacht, auch ohne viel Frisiertalent.
  • Space Buns mit Duttkissen: Wer weniger oder eher feines Haar hat, für den lohnen sich kleine Duttkissen.
  • Space Buns mit Scrunchies: Wer Lust auf einen noch verspielteren Look hat, nimmt Scrunchies (zwei gleiche oder in verschiedenen Mustern / Farben) zur Hilfe.
  • Low Space Buns: Man setzt dafür die Space Buns einfach tiefer am Hinterkopf an. Diese Option sorgt für einen ultra lässigen und entspannten Look.
  • Half Space Buns: Um diesen Look zu kreieren, stylt man nur den oberen Teil des Haares zu Buns und lässt den Rest offen.
  • Tousled Space Buns: Man stylt die beiden Buns, befestigt sie und lockert sie im Anschluss etwas auf. Dafür zupft man einige Strähnen heraus, um einen lässigen "undone" Effekt zu erzielen.
  • Braided Space Buns: Man flechtet das Haar vor dem Stylen zu Zöpfen, formt sie anschließend zu Buns und steckt sie fest. Das verleiht dem Look mehr Textur und Dimension.

Tipps zur Pflege

Space Buns an sich sollten vor dem Zubettgehen aufgelöst werden, da diese Frisur nicht zum Schlafen geeignet ist. Es gibt tolle Haarsprays, die festen Halt bieten und sich dennoch rückstandslos ausbürsten lassen. Wer oft und gern Stylingprodukte und Leave-ins verwendet, sollte Haare und Kopfhaut regelmäßig von Rückständen befreien.

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