Microblading: Alles, was Sie über die semi-permanente Augenbrauen-Verfeinerung wissen müssen

Voluminöse und volle Augenbrauen sind im Trend. Um die Brauen nicht jeden Morgen aufwendig nachzeichnen zu müssen, gibt es viele beliebte Alternativen, zu denen auch das Microblading zählt. Microblading ist eine aus Asien stammende Technik, bei der im Gegensatz zum herkömmlichen Permanent Make Up keine Maschine zum Einsatz kommt, sondern die Farbe manuell in die Haut eingebracht wird. Mit der beliebten Microblading Technik können feine dünne Augenbrauen verdichtet, Lücken aufgefüllt und / oder die Farbe intensiviert werden.

Mit Microblading und der feinen Härchenzeichnung kann ein sehr natürliches Ergebnis erzielt werden, ohne dass es auf Anhieb auffällt. Der Unterschied zum herkömmlichen Permanent Make Up besteht darin, dass nicht maschinell, sondern manuell mit dem Microblading Handstück pigmentiert wird.

Was ist Microblading?

Microblading ist eine Semi-Permanent-Make-up-Methode für die Augenbrauen. Die Schnitte sind so fein, dass sie mit der eingearbeiteten Farbe wie echte Augenbrauenhärchen aussehen und den ganzen Brauen so einen vollen und natürlichen Look verleihen. Der Unterschied zu einer richtigen Tätowierung ist, dass die Farbe nicht so tief in die Haut eindringt. Dadurch wirkt der Look insgesamt natürlicher.

Wie funktioniert Microblading?

Bei einem Microblading wird die Augenbrauenform sanft korrigiert und eventuell lückenhafte Stellen mit Pigmentstrichen ausgefüllt. Dabei wird die Farbe mittels einer dünnen Nadel millimeterweise in die Haut eingebracht. Zuvor wird die Augenbrauenform und Kontur bestimmt und mit einem Stift aufgetragen. Das Ergebnis sind präzise platzierte Härchen, die sich der natürlichen Augenbrauen anpassen.

Microblading ist eine spezielle Pigmentiertechnik, bei der Sie eine täuschend echte Härchenzeichnung an den Augenbrauen erhalten, welche von natürlichen Augenbrauen kaum zu unterscheiden ist. Diese Methode ist ideal für alle, die die Optik ihrer Augenbrauen verbessern möchten. Die Ergebnisse wirken sehr natürlich.

Bei der Methode werden Farbpigmente mit einem Blade (ein steriles „Messer“, das aus vielen feinen Nadeln besteht) manuell in die Haut eingebracht. Mit sanften Druck wird dabei über die Haut geglitten. Die Pigmente werden in der Epidermis angelagert und es entsteht eine feine Linie. Die aneinander gereihten Nadeln ermöglichen es, feinste Härchen zu zeichnen. Die Linien sind so fein, dass man die gezeichneten Härchen kaum von den echten unterscheiden kann. Beim Microblading wird kein Pigmentiergerät verwendet.

Vor der Behandlung werden die Augenbrauen präzise ausgemessen und vorgezeichnet, damit der perfekte Brauenbogen entsteht. Je nach Zeichentechnik entsteht für jeden Typ ein individueller Look. Sogenannte „mehrdimensionale“ Augenbrauen lassen nicht vermuten, dass es sich um eine künstliche Nacharbeit handelt.

Behandlungsablauf

Eine Behandlung dauert etwa 1,5 - 2 Stunden. Plant aber auf jeden Fall etwa 3 Stunden ein, denn vor der Behandlung bespricht man die Vorgehensweise, die Augenbrauen-Form, die richtige Farbe sowie alle weiteren wissenswerten Dinge!

Der Behandlungsablauf besteht selbstverständlich aus einer ausführlichen Beratung, der Betäubung, dem Vorzeichnen und dem eigentlichen Pigmentieren. In ca. 1,5 Stunden ist eine Behandlung komplett abgeschlossen. Mindestens eine Nacharbeit ist die Regel. Bei der Nachbehandlung werden die Härchen nicht breiter gezeichnet, sondern die Farbe intensiviert und aufgefrischt. Beim Microblading kann die selbe Härchenzeichnung öfter nachgezogen werden, ohne dass sie breiter wird.

Wie läuft eine Microblading-Behandlung ab?

  • Beratung: Zu Beginn steht das Beratungsgespräch, bei dem dir erklärt wird, wie die Technik genau funktioniert und was bei dir gemacht wird. Auch über Risiken wirst du aufgeklärt.
  • Betäubung: Um die Behandlung schmerzfrei durchzuführen, wird eine betäubende Creme auf die Augenbrauen aufgetragen.
  • Pigmentierung: Nun beginnt der eigentliche Microblading-Prozess. Die kleinen Nadeln setzen feine Risse in deine Haut und füllen diese dann mit den Farbpigmenten. Je nach Kosmetikstudio kann das Microblading auch in zwei Schritten erfolgen.
  • Nachbehandlung: Nach der Pigmentierung wird eine beruhigende Creme aufgetragen, die die Heilung der Mikro-Verletzungen unterstützt.
  • Kontrolle: Nach vier bis sechs Wochen kann eine Kontrolle durchgeführt werden.

Wichtig: Direkt nach der Behandlung kann der Blick in den Spiegel erschrecken. Die Brauen wirken dunkel und dicht und erinnern an Balken. Das ist jedoch normal. In der Woche nach der Behandlung lässt die Farbintensität um etwa 40 Prozent nach und auch die Breite reduziert sich um etwa 15 Prozent. Dadurch wird der Look dann mit jedem Tag natürlicher. Auch eventuelle Schwellungen oder Rötungen der Haut gehen mit jedem Tag ein wenig mehr zurück. Nach spätestens vier Wochen ist das Ergebnis perfekt.

Wie lange ist Microblading haltbar?

Microblading hält je nach Hauttyp für neun Monate bis zu zwei Jahre. Üblicherweise liegt die Haltbarkeit von Microblading bei zwölf bis 18 Monaten. Wer zu fettiger Haut neigt, muss damit rechnen, dass die Pigmente des Microbladings schneller verblassen. Menschen mit trockener Haut haben im Schnitt länger etwas von ihrer Microblading-Behandlung. Entscheidend für die Haltbarkeit des Microblading ist die Pflege nach der Behandlung.

Häufig wird empfohlen, nach einem Jahr eine Auffrischung durchführen zu lassen, um verblasste Bereiche neu zu pigmentieren und die Intensität der Farbe zu erhalten.

Was gilt nach der Behandlung zu beachten?

Bei einem Microblading wird die Augenbrauenform sanft korrigiert und eventuell lückenhafte Stellen mit Pigmentstrichen ausgefüllt. Dabei wird die Farbe mittels einer dünnen Nadel millimeterweise in die Haut eingebracht. Zuvor wird die Form und Kontur bestimmt und mit einem Stift aufgetragen.

Direkt nach dem Microblading solltest du deine Brauen wie eine offene Wunde behandeln. Vermeide in den ersten Stunden Wasser und Cremes auf den frisch pigmentierten Stellen. Trage die empfohlene Salbe oder Creme auf, damit die Heilung gefördert und die Schorfbildung reduziert wird. In den ersten 7 Tagen erscheinen die Brauen dunkler und können zu trockener Haut oder Juckreiz führen. Nach wenigen Tagen beginnt sich die Schutzhaut abzuschälen.

Aftercare/Pflege? Dein Kosmetiker wird dich über die entsprechende Aftercare-Pflege aufklären und dir eine Salbe/Creme mitgeben, die du zu Hause auftragen musst.

Was passiert in den ersten 7 Tagen danach? Deine Augenbrauen werden die ersten paar Tage danach etwas dünkler als sonst erscheinen, aber das ist völlig normal. Außerdem beginnt die Haut zu verheilen, was zu trockener Haut und Juckreiz führen kann. Hier ist besonders viel Geduld gefragt - also kein Kratzen und vor allem kein Make-up auftragen! Nach ca. 4 Tagen beginnt sich die Schutzhaut wie ein Sonnenbrand herunter zu schälen.

Duschen mit Microblading? Eine frisch pigmentierte Braue ist äußerst empfindlich. Deshalb sollte sie wie eine offene Wunde behandelt werden. Dabei sollte jeglicher Kontakt mit Wasser oder Cremen in den ersten 24 Stunden vermieden werden. Wasche deine Augenbrauen nur leicht mit deinen Händen und verwende keinen Waschlappen. Danach beim Duschen vorsichtig mit lauwarmem Wasser waschen.

Sport mit Microblading? Auf Sport/Sauna solltest du die ersten 7 Tage verzichten. Grund dafür ist die Schweißbildung, die dazu führen kann, dass die Pigmentierung nicht haften bleibt.

Sonnenschutz, ja oder nein? Wenn du dein Microblading im Sommer planst, ist eine Sonnencreme auf den Augenbrauen unumgänglich. Dies trifft allerdings erst ab Tag 8 zu.

Wann sollte man zum Auffrischen? Grundsätzlich solltest du ca. 4-6 Wochen nach deiner Behandlung ein Top-up einbuchen. Diese sind erforderlich, um eventuell Feinheiten zu korrigieren und ein langanhaltendes Ergebnis zu erzielen.

Ein Microblading hält lange, wenn du die Pflegeempfehlungen beachtest und die Heilung gut verläuft. Sobald die Definition oder Fülle nachlässt, empfiehlt sich eine Auffrischung.

Was ist der Unterschied zu anderen Methoden?

Es gibt andere Methoden, um die Augenbrauen in eine schöne Form zu bringen und sie voluminös erscheinen zu lassen.

  • Permanent Make-up: Beim PMU werden die Farbpigmente tiefer in die Haut eingebracht als beim Microblading. Das führt dazu, dass die Farbe länger hält.
  • Powder Brows: Die Methode funktioniert ähnlich wie Microblading, allerdings werden dabei nicht einzelne Haarstriche, sondern kleine Punkte in die Haut eingearbeitet. Dadurch sehen die Augenbrauen weich und schattiert aus.
  • Augenbrauen-Tätowierung: Vor dem Microblading waren Augenbrauen-Tätowierungen beliebt, bei denen die Form der Augenbrauen nachgezeichnet wird.
  • Brow Lift: Eyebrow Lamination, auch als Brow Lift bekannt, ist eine beliebte Methode, die Augenbrauen in Form zu bringen und fülliger erscheinen zu lassen. Dafür werden die Augenbrauenhärchen in die gewünschte Form gebürstet und fixiert. Dadurch sehen sie strukturierter und voluminöser aus.
  • Augenbrauen-Make-up: Wer eine Methode sucht, die sich noch am selben Abend wieder abwaschen lässt, greift auf Augenbrauen-Make-up zurück. Mit Stiften, Puder, Pomaden oder Gel lassen sich die Augenbrauen sowohl in Form bringen als auch in ihrer Farbe intensivieren und optisch verdichten.

Für wen ist Microblading geeignet?

Im Prinzip ist Microblading für jeden Menschen geeignet. Trotzdem gibt es Risikogruppen, die besser auf das dauerhafte Tätowieren verzichten sollten, beispielsweise weil allergische Reaktionen bekannt sind und bei diesem Verfahren auftreten könnten.

Bei fettigerer Haut kann es sein, dass die Pigmente nicht so lange halten oder weicher heilen. Muss aber auch nicht. Die Haut ist so ein individuelles Organ, jeden Hauttyp muss man dementsprechend anders behandeln. Bei Hautkrankheiten wie Rosacea oder Psoriasis in der Augenbrauenregion raten wir davon ab. Auch Schwangere und Stillende müssen leider warten.

Microblading ist geeignet für alle Menschen, die mit der Form und Dichte ihrer Augenbrauen unzufrieden sind, ebenso Menschen, die durch Krankheit, Narben u. Ä. Ihre Augenbrauen verloren haben.

Auch Menschen mit asymmetrischer Augenstellung oder unschönen Narben profitieren von diesem Verfahren.

Wie schmerzhaft ist Microblading?

Die Schmerzen für Microblading variieren je nach persönlichem Schmerzempfinden. Dank der Betäubungscreme werden die Schmerzen stark reduziert - übrig bleibt meist eine Art kratzendes Gefühl oder ein Druckgefühl. Es gibt Menschen, die die Behandlung als unangenehm empfinden und andere, die kaum etwas spüren. Es ist aber in jedem Fall aushaltbar.

Auf Nachfrage erklärt die Expertin, dass die meisten ihrer Kund:innen das Microblading "wenig bis gar nicht" merken. Das rührt daher, dass die Augenbrauen vor der Behandlung für 30 Minuten mit einer Creme betäubt würden. Sie sagt: "Die meisten vergleichen es mit einem Kratzen". Dennoch sei das Schmerzempfinden bei jeder Person unterschiedlich.

Microblading - ein gefährlicher Trend?

Microblading ist eine manuelle Methode der semi-permanenten Augenbrauenpigmentierung, die ursprünglich aus Asien stammt. Anders als beim traditionellen Permanent Make up wird hier kein elektronisches Gerät verwendet, sondern eine scharfe Klinge (engl.: blade). Mit Hilfe dieses genannten Blade-Pens werden feine Linien in die Haut geschnitten. In diese Mikroschnitte kommen anschließend die Farbpigmente, wodurch die Illusion von natürlichen Augenbrauenhärchenentsteht.

Beim Microblading wird die Haut bis in die Dermis geschnitten. So bezeichnet man die kollagenfaserreiche, bindegewebige Hautschicht, die der Epidermis untergelagert ist. Im Permanent Make up dringen wir lediglich in die oberste Hautschicht - die Epidermis - vor. In der Dermis befinden sich im Gegensatz zur Epidermis Blutgefäße, Haarfollikel, Nerven, Talgdrüsen und Schweißdrüsen.

Diese feinen Schnitte des Microbladings sind vergleichbar mit winzigen Operationen, die jede Menge Mikroschnitte hinterlassen. Diese Schnitte, auch wenn sie mikroskopisch klein sind, führen unweigerlich zu Mikronarben. Narbengewebe ist nicht dasselbe wie die gesunde Haut, die es ersetzt. Es ist dichter, weniger elastisch und kann die natürliche Regeneration der Haut beeinträchtigen.

Es wird oft behauptet, dass Microblading schmerzfrei ist und kaum blutet. Doch dies ist ein Trugschluss. Wenn die Haut mit einer Klinge geschnitten wird, kommt es zu Verletzungen der oberen Hautschicht und zu Blutaustritt. Schließlich befinden sich in der Dermis zahlreiche Kapillaren, die bei einem Schnitt unvermeidlich beschädigt werden.

Ein weiteres Problem beim Microblading ist die Unvorhersehbarkeit der Pigmentverteilung. Während die Linien direkt nach der Behandlung noch scharf und präzise aussehen, beginnt während der Heilungsphase ein Prozess, der das Endergebnis stark beeinträchtigen kann. Die Pigmente können in die Dermis migrieren und sich mit der Zeit verdicken oder verschwimmen. Zusätzlich kann es durch die Vermischung der Pigmente mit dem Hämoglobin in den Blutkapillaren zu ungewollten Farbveränderungen kommen.

Narbengewebe ist nicht nur ästhetisch störend, sie können auch als Störfelder im Körper wirken. Diese Störfelder beeinträchtigen das energetische Gleichgewicht des Körpers und können zu verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden führen. Das Immunsystem wird durch diese Störfelder kontinuierlich aktiviert, was langfristig zu Erschöpfungszuständen und anderen chronischen Beschwerden führen kann.

Eine häufige Praxis bei unzufriedenstellenden Ergebnissen des Microbladings ist die sogenannte Nachbehandlung. Doch statt das Problem zu lösen, kann diese Nachbehandlung die Situation oft verschlimmern. Es ist extrem schwierig, die vorhandenen Linien erneut präzise zu treffen. Häufig entstehen dadurch zusätzliche, parallel verlaufende Linien, die das gesamte Erscheinungsbild der Augenbrauen weiter beeinträchtigen.

Was kostet Microblading?

Die Kosten für Microblading liegen im Schnitt bei 300 bis 600 Euro. Beim Microblading solltest du nicht einfach das günstigste Angebot auswählen, sondern auch die Erfahrungen und Qualifikationen der behandelnden Person berücksichtigen. Schließlich handelt es sich um eine Beauty-Behandlung, die im Gesicht auf den ersten Blick sichtbar ist und bei der man lieber kein Risiko eingehen sollte - immerhin muss man für das nächste Jahr mit dem Ergebnis leben.

Die Kosten einer Microblading-Behandlung hängen stark vom ausgewählten Kosmetikstudio, der Stadt sowie der Qualität der verwendeten Pigmente ab. Der relativ hohe Preis resultiert daraus, dass es sich um eine spezialisierte Dienstleistung handelt, die besondere Fähigkeiten, Präzision, Erfahrung sowie umfassendes Wissen im Bereich Kosmetologie, Hautphysiologie und Pigmentierungstechniken erfordert.

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