Neben Gel, Paste, Pomade oder Schaum bietet Haarwachs eine vergleichsweise flexible und natürlich wirkende Möglichkeit, der Frisur einen soliden Halt zu verpassen. In der Praxis können die Resultate aber recht unterschiedlich ausfallen: Je nach Haartyp und gewünschter Frisur kann ein Wachs ideal bis weniger geeignet sein.
Zudem ist die Anwendung entscheidend: Je nach Menge und Vorarbeit (z. B. Waschen) hinterlässt ein Wachs fluffig-leichte bis spröd-harte Mähnen. Wer eine gut haltende Frisur ohne Helm-Look möchte, könnte mit Haarwachs genau richtig liegen - es formt, strukturiert und lässt dem Haar dennoch Raum zum Atmen. In der Regel hält es den ganzen Tag oder sogar noch länger.
Zunächst lohnt es sich, zu prüfen, ob Haarwachs überhaupt das passende Produkt für die eigene Mähne ist. Ideal eignet es sich für kurzes bis mittellanges Haar, das sich damit hervorragend nach oben oder in Form stylen lässt, häufig in Verbindung mit einem stylishen Bart. Die Haare sollten dabei einigermaßen voll sein - bei dünnem und sehr feinem Haar kann Wachs beschwerend wirken. Auch für Locken ist es nur bedingt geeignet.
Der Vorteil von Wachs liegt in seiner Flexibilität: Es fixiert die Frisur auch nach mehreren Stunden und bleibt dennoch formbar. Das ist praktisch, wenn man beispielsweise unterwegs zwischendurch vor dem Spiegel noch einmal die Frisur zurechtrücken oder Texturen hervorheben möchte. Je nach Produkt reicht das Finish von einem natürlichen Matt bis zu einem dezenten Glanz.
Es gibt viele Alternativen zu Haarwachs, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen:
Je nach gewünschtem Style, Haartyp und Haarlänge kann die Anwendung sehr unterschiedlich ausfallen. Allgemein schadet es nicht, sich an die Angelegenheit langsam heranzutasten und zu schauen, welche Mengen und Techniken am besten zur eigenen Frisur passen.
Die Anwendung ist weitgehend intuitiv: Man zerreibt einen Klecks Wachs in den Fingerspitzen und massiert ihn ins Haar. Hier sind einige Tipps für die optimale Anwendung:
Viele Produkte enthalten Polyethylenglykol (PEG) oder dessen Derivate. Im Allgemeinen sind diese synthetischen Polymere recht gut für die Haut verträglich. Doch in manchen Fällen können sie Hautirritationen begünstigen und allergische Reaktionen hervorrufen oder in seltenen Fällen sogar Überempfindlichkeitsreaktionen - bis hin zu anaphylaktischen Schocks - auslösen.
Auch Alkohole, wie Ethanol, können die Haut reizen und austrocknen. Fettalkohole wie Cetyl Alcohol wirken pflegend und rückfettend. Hautirritationen können zudem durch Parfums, Aromen und Farbstoffe entstehen - sogar wenn sie aus natürlichen Extrakten stammen. Mineralölprodukte wie Petrolatum oder Paraffinum Liquidum können potenziell toxische aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) enthalten.
Um das Risiko von Hautreizungen und allergischen Reaktionen zu verringern, sollten keine zu großen Mengen der Produkte aufgetragen werden. Wenn sich Jucken und Rötungen auf der Kopfhaut bemerkbar machen, sollte das Produkt nicht mehr angewandt werden.
Im Folgenden werden einige Haarwachs-Produkte und ihre Eigenschaften verglichen:
Das Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold gibt einen sommerlichen Vibe: Es ist schön geschmeidig, cremig und lässt sich hervorragend in das Haar einarbeiten. Dort entfaltet es dann seine angenehm süßliche Duftnote. Die Frisur lässt sich locker in die gewünschte Richtung manövrieren - und bleibt dann auch dort. Dabei klebt nichts oder härtet unangenehm aus. Einen Pluspunkt verdient sich das Wachs durch feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe.
Vorteile:
Nachteile:
Unter unseren Testprodukten sticht das Da‘ Dude Da‘ Wax schon durch seine chicen Bambustiegel heraus. Der enthält eine appetitlich anmutende Creme mit sanft-kühlem Geruch. Das Haar lässt sich damit vorzüglich bearbeiten, sei es in einzelnen Strähnen oder mit breit nach oben gestyltem Look. Das Da‘ Wax hat uns in unserem Test vollständig überzeugt, sei es in den Punkten Styling, Geruch oder Verträglichkeit.
Vorteile:
Nachteile:
Wie dem Namen zu entnehmen ist, versprüht das Kokos Haarwachs von Swiss-O-Par einen Kokos-Duft - angenehm, wie wir finden, selbst ohne explizite Kokos-Fans zu sein. Der Halt ist nicht besonders stark, dafür klebt bei dem Wachs mit der Konsistenz von Vaseline nichts. Dieser Kompromiss eignet sich besonders für entspannte Styles an schwitzigen Sommertagen.
Vorteile:
Nachteile:
1995 kam mit dem American Crew Fiber ein Haarwachs auf den Markt, das bis heute als Klassiker gilt. Von der Konsistenz her handelt es sich um ein mittelhartes Wachs, das sich gut in den Fingern verreiben und anschließend in die Haare einarbeiten lässt. Dort hält es die Frisur mit mattem Finish in Form, ohne deswegen an Flexibilität einzubüßen.
Vorteile:
Nachteile:
| Produkt | Duft | Halt | Besondere Eigenschaften | Inhaltsstoffe |
|---|---|---|---|---|
| Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold | Süßlich, sommerlich | Stark | Feuchtigkeitsspendend, kein Verkleben | PEG-Derivate |
| Da‘ Dude Da‘ Wax | Sanft-kühl, frisch | Stark | Hochwertige Verpackung, gute Verträglichkeit | Petrolatum |
| Swiss-O-Par Kokos Haarwachs | Kokos | Leicht | Klebt nicht, Verzicht auf PEG-Derivate und Alkohole | Petrolatum |
| American Crew Fiber | Kühl-zitronig | Stark | Mattes Finish, Klassiker | - |
Diese Informationen sollen Ihnen helfen, das richtige Haarwachs für Ihre Bedürfnisse zu finden. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe und wählen Sie ein Produkt, das Ihren Vorstellungen entspricht.
tags: #Kokos #Haarwachs #Wirkung
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