Die Bedeutung und Herkunft des Brauchs, jemanden an den Haaren zu ziehen

Der Brauch, jemanden am Vorabend seines Geburtstages an den Haaren zu ziehen und "Ziep, ziep, ziep, morgen hast du Geburtstag" zu sagen, ist in vielen Kulturen verbreitet. Dieser Artikel befasst sich mit der möglichen Herkunft und Bedeutung dieses Brauchs.

Die Praxis, am Vorabend eines großen Festes etwas zu tun, ist sehr verbreitet. Meist handelt es sich dabei um Rituale, die böse Geister oder böse Kräfte entfernen sollen. Auch in der jüdischen Kultur gibt es die Praxis, Feste schon am Vorabend zu beginnen. Insofern neckt man das Geburtstagskind, das eh schon aufgeregt ist, vielleicht am Tag davor, indem man es öfters erinnert und seine Vorfreude damit steigert.

Es mag sein, dass das Ziehen an den Haaren eine spielerische Art ist, die Vorfreude des Geburtstagskindes zu steigern und es auf den bevorstehenden Tag aufmerksam zu machen. Es könnte auch eine symbolische Handlung sein, um die bösen Geister zu vertreiben und dem Geburtstagskind Glück zu wünschen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Bedeutung und Herkunft von Bräuchen oft schwer zu bestimmen sind und sich im Laufe der Zeit verändern können. Was einst eine ernste rituelle Handlung war, kann heute als spielerischer Brauch fortgeführt werden.

Weitere interessante Traditionen und Bräuche

Neben dem Brauch des Haareziehens gibt es viele andere interessante Traditionen und Bräuche, die in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt gepflegt werden. Hier sind einige Beispiele:

  • Junggesellenabschiede: Vor der Hochzeit wird in vielen Kulturen der Abschied vom Single-Dasein, beispielsweise durch einen Polterabend oder einen JunggesellInnenabschied, gefeiert.
  • Hochzeitsbräuche: Weltweit haben sich verschiedenste Formen von Feiern und Bräuchen vor einer Hochzeit herausgebildet.
  • Rauhnächte: Die Zeit vom 24. Dezember bis 5./6. Januar gilt als stille Zeit, früher wurden sie auch Rauhtage oder Rauhnächte genannt. Um die sogenannten Rauhnächte ranken sich viele Mythen, Gruselgeschichten, Rituale, wahrsagerische und astrologische Erkenntnisse.
  • Traumfänger: Dem Mythos nach soll sich eine junge Mutter Rat bei der Spinnenfrau geholt haben, da ihr Kind von schlimmen Albträumen geplagt wurde. Sie riet der jungen Mutter einen Traumfänger zu weben, in dem die schlechten Träume wie eine Fliege im Spinnennetz hingen blieben. Die guten Träume jedoch konnten durch das Netz hindurch.

Folter im Mittelalter

Über Jahrhunderte hinweg war die Folter für Gerichte ein unverzichtbares Mittel, um Verbrechen aufzuklären. Scharfrichter haben mit Folterinstrumenten gewaltsam Geständnisse aus Verdächtigen herausgepresst - und so ungezählte Menschen auf den Scheiterhaufen und an den Galgen gebracht. Auch deshalb steht die Folter bis heute sinnbildlich für das "finstere" Mittelalter. Die Ursprünge der gerichtlich angeordneten Tortur mittels Foltergeräten liegen im Hochmittelalter: Im 13. Jahrhundert kam sie zunächst in Oberitalien zur Anwendung und verbreitete sich rasch über ganz Europa.

Die Streckbank gehörte zu den häufig angewandten Foltermethoden. Dafür wurde die Folter zum zentralen Instrument. "Die Vorstellung, dass bei jedem kleinen Vergehen wild und bis zum Tod drauf los gefoltert wurde, ist allerdings ein Klischee", sagt Rechtshistoriker Hirte. "Die Folter ist als verfahrensrechtliche Ausnahme konzipiert worden."

Die Carolina legte auch fest, dass unter Folter geständige Personen ihre Tat in zeitlichem Abstand vor dem Richter erneut gestehen mussten - sonst durfte das Gericht kein Todesurteil fällen und eine Hinrichtung erwirken.

100 Foltermethoden der Menschheitsgeschichte

Verbotene Liebe

Man sagt, Liebe kennt keine Grenzen und wenn das wahr ist, kann Liebe niemals verboten sein. Aber ist in der Liebe wirklich alles erlaubt? Was ist mit „Verbotener Liebe“? Je älter ich werde, je mehr Vergangenheit hinter mir liegt, auf desto mehr eigenartige „Love Stories“ kann ich zurückblicken.

Auf den Punkt gebracht, ist es der Job der Geliebten, dem Mann stets zu gefallen. Sie strengt sich an besser, schlauer, witziger und vor allem sexier zu sein, als die Andere. In Filmen ist der Job, bzw. die Rolle der Geliebten oft ganz klar: Sie ist bösartig, gemein und hat kein Gewissen. Sie stiehlt der lieben, netten Ehefrau den Mann und wird dafür verachtet.

Ich verstehe aber, dass betrogene Frauen die Geliebte ihres Mannes als Hassobjekt sehen wollen, bzw. nicht anders können, als wütend zu sein. Das ist Teil des Verarbeitungsprozesses und wahrscheinlich für einen Menschen, der hintergangen wird, gar nicht anders zu ertragen. Sie hat sich in einen Mann verliebt, der nicht frei ist - und ob er ihr das von Anfang an erzählt hat oder auch nicht - es ist ihr einfach passiert. Liebe passiert. Gefühle passieren. Wir können sie weder steuern, noch stoppen!

Mit jeder „Runde“ geht es seelisch steil bergab. Es ist wie eine Sucht. Es tut nicht gut, aber man kann nicht damit aufhören, nicht aufhören zu hoffen, dass alles sich doch noch zum Guten wendet. In 9 von 10 Fällen wird es nicht gut ausgehen!

Wenn Du erstmal in einer Affäre steckst - und ich weiß es ganz genau - wird es sehr schwer wieder raus zu kommen. Niemand von außen wird Dich mit Vernunftargumenten davon überzeugen können, das Drama zu beenden. Es gibt nur DEINEN Weg.


"Der Kuss" von Francesco Hayez. Ein Symbol für Liebe und Leidenschaft.

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