Bio-Shampoo wird immer beliebter, und das aus gutem Grund. Viele Bio-Shampoos werden besonders umweltfreundlich hergestellt und die Inhaltsstoffe sind auf den jeweiligen Haartyp abgestimmt. Glänzendes, voluminöses, seidig glattes Haar wie in der Werbung wünschen sich viele. Und anders als viele andere Beauty-Träume lässt sich dieser mit der richtigen Pflege durchaus realisieren oder zumindest ein Ergebnis erzielen, dass dem sehr nahe kommt.
Doch das richtige Produkt für sich selbst zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach. Zum einen, weil Ihr Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur andere Bedürfnisse hat. Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.
Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über silikonfreie Naturshampoos, ihre Vorteile und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Hier ist eine Übersicht der Top Bio-Shampoos, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:
| Position | Produktmodell | Preis ca. | Aggregatzustand | Positiv | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | Teebaum-Shampoo von Urtekram | ca. 10 € | flüssig | Kopfhautlinderung | Gleich lieferbar |
| Platz 2 | 40333 von SANTE Naturkosmetik | ca. 4 € | fest | Umweltschonende Papier-Verpackung | Gleich lieferbar |
| Platz 3 | basis sensitiv Feuchtigkeit & Pflege Shampoo von Lavera | ca. 6 € | flüssig | Verpackung zu 90 % recycelt | Gleich lieferbar |
| Platz 4 | Chia Haar Shampoo von Kastenbein & Bosch | ca. 75 € | flüssig | Rein pflanzlich | Gleich lieferbar |
| Platz 5 | Anti-Schuppen Shampoo von LOGONA Naturkosmetik | ca. 5 € | flüssig | Rein pflanzlich | Gleich lieferbar |
Wir waren im November 2025 insbesondere von den Charakteristika des Modells Teebaum-Shampoo von Urtekram überzeugt. Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Menge, Shampoo für, Aggregatzustand und Vegan gelegt.
Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden. Das Jean&Len Volumen Shampoo hat uns überzeugt - und zwar in allen Bereichen! Es macht das Haar angenehm weich und leicht. Zudem kommt es - anders als viele andere - ohne Parabene, Silikone und Co. aus.
Ein Shampoo, das auf den ayurvedischen Beauty-Standards aufbaut: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair soll die Haare in der Tiefe regenerieren. Im Test überzeugt allen voran das Endergebnis der Haarstruktur: weich, leicht und glänzend. Dafür kommen natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, auf Silikone und Co.
Das Lavera Pflegeshampoo Family wird seinem Namen gerecht: Es bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene. Dafür kommen unter anderem Bio-Apfel und Bio-Quinoa zum Einsatz. Dass die gesamte Rezeptur biologisch abbaubar ist, verschafft dem Shampoo einen weiteren Pluspunkt.
Ein Shampoo, das für Balance sorgt: Das Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl wurde für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen entwickelt. Ein Ziel, das hier mit wenigen, aber dafür effektiven Inhaltsstoffen erreicht wird.
Alles, was Kopfhaut und Haare brauchen, um ins Gleichgewicht zu kommen: Das Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.
Viele sind der Meinung, dass alle 2-3 Tage gut sei, aber ich finde, dass man einfach nach Gefühl gehen sollte - wenn die Haare unangenehm riechen oder die Kopfhaut sich bemerkbar macht, ist es Zeit für `ne Wäsche.
Wer Probleme mit schnell nachfettendem Haar hat, kann darauf achten, dass er die Haare nicht zu oft reinigt, da dadurch die Kopfhaut austrocknen kann und sie dementsprechend mehr Talg produziert.
Es gibt viele Nachteile, die mit der Verwendung von normalen Shampoos mit Silikon einhergehen.
Silikon als Inhaltsstoff ummantelt das Haar, was zunächst zwar schützend und pflegend wirkt, doch gleichzeitig:
Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.
Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche.
Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten.
Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet.
Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen.
Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten.
Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt.
Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird.
Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
Damit Ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten.
Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten.
Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen. Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen.
Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.
Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung.
Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.
Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten.
Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.
Achtet dabei darauf, dass ihr vor dem Kauf die Inhaltsstoffe auf der Rückseite des Produktes checkt. Dabei solltet ihr beachten, dass die Stoffe, von denen am meisten enthalten ist, bei der Auflistung am weitesten oben stehen.
Wer aber nochmal auf Nummer sicher gehen möchte, der kann sich auch einfach die Apps Codecheck oder ToxFox herunterladen und durch das Einscannen des Barcodes das Produkt nach schädlichen Stoffen durchforsten.
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