Alte Schuppentüren neu entdecken: Ideen für ein zweites Leben

Gerade hat man die Einrichtung oder Umgestaltung des Zimmers abgeschlossen und erfreut sich an dem gelungenen Ergebnis, da fällt es einem wie Schuppen von den Augen: Das Aussehen der Tür passt optisch nicht mehr zum Rest des Raums! Doch keine Panik. Bevor man sich bereits nach neuen, oftmals teuren Türen erkundigt, sollte man sich folgende Tipps zu Gemüte führen.

Vorbereitung ist alles

Bevor mit einer der angesprochenen Verschönerungsmöglichkeiten begonnen wird, sollte die Tür zunächst vorbehandelt werden. Dazu wird die Tür aus ihrer Angel gehoben und sämtliche Beschläge entfernt. Die Tür wird am besten auf eine stabile, aber zugleich gepolsterte Unterlage gelegt, um das Hantieren zu erleichtern und Schäden vorzubeugen.

Ist die Türfläche leicht beschädigt und weist beispielsweise größere Kratzer, Dellen o.ä. auf, lassen sich die Unebenheiten leicht mit Fertigspachtelmasse ausgleichen. Nach dem Auftragen muss diese gut trocknen. Im Anschluss daran werden die Kanten mit Schleifpapier und einem Schleifklotz verschliffen. Ist dies geschehen, nimmt man sich nun Schleifpapier zur Hand, das mindestens eine 240er Körnung aufweist. Damit wird die gesamte Türfläche behandelt und im nächsten Schritt mit Spiritus von Fettrückständen befreit.

Kreative Gestaltungsideen für alte Türen

1. Lackieren für einen neuen Look

Zimmertüren verschönern geht schnell und einfach mit einer Lackfarbe. Egal ob glänzend, seidenmatt oder nur matt. Zu Beginn erfolgt der Grundanstrich mithilfe eines Vorlacks. Beim Lackieren werden zuerst die Ecken und Kanten mit einem Pinsel vorgestrichen, ehe man mit einer Farbrolle die Türflächen bearbeitet. Das Ganze nun gut trocknen lassen. Jetzt erfolgt der Anstrich mit der gewünschten Lackfarbe. Dafür hat sich insbesondere Kunstharzlack bewährt. Die Wunschfarbe wird auf die gleiche Weise aufgetragen, nach Bedarf auch ein zweites Mal. Hierbei handelt es sich um eine einfache Variante, der Tür ein dauerhaft anderes Aussehen zu verleihen. Darum ist sie weniger zur Anwendung bei Türen in Mietwohnungen geeignet.

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2. MDF-Platten für besondere Effekte

Mit leichten MDF-Platten lassen sich ebenfalls schöne Effekte erzielen. Inzwischen bietet der Handel viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Egal ob mit unterschiedlichsten Dekorschichten und -folien überzogen oder einfarbig lackiert. Es ist darüber hinaus möglich, die MDF-Platten selbst zu bemalen, was sich gerade für Kinderzimmer oder Hobby-Handwerker sehr anbietet.

Und so einfach geht es: Die Dekorplatten werden maßgerecht zugeschnitten. Dabei kann eine Dekorplatte die ganze Tür verschönern oder auch nur Teile davon. Zuschneiden lässt sich die Platte bei geringer Dicke mit einem Cutter, bei dickeren Platten kommt stattdessen eine Stichsäge zum Einsatz. Muster und Formen können so schnell zugeschnitten werden. Danach wird die Platte an der Türfläche befestigt. Wurde die MDF-Platte über der gesamten Tür angebracht, sollte nicht vergessen werden Löcher für die Beschläge durch die Platte zu bohren.

3. Folien für Mietwohnungen

Diese Variante eignet sich besonders gut für unansehnliche Türen in Mietwohnungen. Denn Folien gibt es heutzutage nicht nur in vielen verschiedenen Variationen zu erhalten, sie lassen sich darüber hinaus bei einem Auszug leicht wieder entfernen. Dazu wird lediglich die Fläche mit einem Föhn erwärmt und die Folie abgezogen.

Bevor die Folie jedoch aufgeklebt wird, ist es ratsam die Tür mit etwas Glasreiniger einzusprühen. Wahlweise tut es auch ein Wasser-Spülmittel-Gemisch. Ist die Türfläche nämlich feucht, lässt sich die Folie leichter aufbringen und Blasen besser vermeiden. Nun wird die Folie, an einem Ende beginnend, passend auf die Tür aufgebracht. Während des Klebevorgangs wird mithilfe eines Gummirollers die Folie glattgestrichen. Alternativ gibt es auch eine Vielzahl an Aufklebern, die sich ebenfalls hervorragend aufbringen lassen. Einzige Voraussetzung seitens der Tür muss allerdings lauten, dass der Untergrund eben ist.

DIY: Holztür für den Geräteschuppen selber bauen

Für unsere Werkstatt in der Gartenhütte haben wir eine Holztür selbst gebaut. So, die Ultrahandwerker unter euch können nun einmal weggucken. Alle anderen, die gern eine Holztür nachträglich in ihre Gartenhütte oder einen Schuppen einbauen wollen: aufgepasst!

Warum eine Holztür selber bauen?

Wir zum Beispiel haben ja eine Gartenhütte aus Süddeutschland versetzt und an unsere Bedürfnisse angepasst. Heißt: Wir haben zwei Wände und einen Zwischenboden eingezogen. Die Wände trennen Kompostklo und Werkstatt vom Rest der Gartenlaube. Da wir beides von außen begehbar haben wollten und keine geeignete Schuppentür fanden, haben wir sie kurzerhand selbst gebaut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausschnitt messen: Erstmal messt ihr den Türausschnitt aus. Rechnet Türrahmen oder -zarge sowie das Schloss etc. mit ein.
  2. Material besorgen: Denkt außerdem daran, dass ihr nicht nur Bretter benötigt, um das Türblatt zu fertigen, sondern auch, um die Bretter zu verbinden - mit der beliebten Z-Form zum Beispiel. Besorgt dann passendes Material. Wir haben unsere Tür aus Holzdielen mit Nut- und Feder-Verbindung gebaut. Die hatten wir vom Verlegen unseres Holzfußbodens noch übrig.
  3. Latten zusägen: Messt die Latten für das Türblatt aus und sägt sie entsprechend der Länge nach zurecht.
  4. Z-Verbindung anbringen: Nun fängt das Gedenke an - nämlich, wenn ihr die Z-Verbindung ausmesst. Das Z besteht aus zwei quer zu den Latten verschraubten Brettern und einem Verbindungsbrett. Dieses sollte vom unteren Scharnier bzw. der unteren Türangel schräg nach oben wegzeigen. Eigentlich ja ganz easy. Aber ihr müsst natürlich spiegelverkehrt denken, wenn ihr das Z auf die Innenseite der Tür bringen wollt. Warum ihr das Z so anordnet? So vermeidet ihr, dass sich die Tür verzieht.
  5. Winkelschnitte sägen: Damit die Z-Verbindung etwas wird, müsst ihr zwei Winkelschnitte am Verbindungsstück sägen.
  6. Tür zusammenschrauben: Schraubt nun eure Tür zusammen. Steckt dafür die Latten an Nuten und Federn ineinander und schraubt die Querlatten von unten bzw. hinten fest.
  7. Lackieren: Lackiert jetzt eure beinahe fertige DIY-Holztür mit einem wetterfesten Lack.
  8. Scharniere befestigen: Ein Leichtes: die Scharniere befestigen. Achtet darauf, dass die Scharniere von oben und von unten den gleichen Abstand zum Rand haben. Schraubt sie dann fest.
  9. Tür einsetzen: Haltet die Tür einmal in euren Tür-Ausschnitt und markiert euch, wo die Angeln zum Einhängen hinsollen. Markiert euch auch, wo euer Schloss hinsoll. Hierfür müsst ihr, je nach Ausführung, noch einmal ein Stück eurer selber gebauten Holztür aussägen und das Metallteil darin versenken. Bringt dann noch den Gegenpart am oder im Türrahmen an. Nutzt hierfür einen Stechbeitel oder - noch besser! - ein Multitool mit Tauchsägeblatt.
  10. Tür einhängen: Jetzt ist der große Augenblick gekommen: Ihr könnt die Holztür, die ihr selber gebaut habt, einhängen.

Wie ihr seht, haben wir unsere Tür in „Tarnfarbe“ gestrichen - also in derselben Farbe wie die Außenwand unserer Hütte. Ein Fehlerchen ist uns passiert: Wir haben die Tür von innen nicht gestrichen - was dafür sorgte, dass sie sich im Verlauf des vergangenen Jahres etwas verzogen hat.

Gartenhaus renovieren: Profi-Tipps für einen neuen Look

Auch wenn der Schuppen in Ihrem Garten schon etwas in die Jahre gekommen ist - das muss noch lange nicht bedeuten, dass er weichen sollte. Das sagen auch die, die es wissen müssen: „Selbst eine baufällige Gartenlaube lässt sich mit ein paar Handgriffen in einen schicken Lagerraum für Gartengeräte verwandeln. Oder noch besser: in einen Ort, an den Sie sich zurückziehen können“, sagt Erika Kotite, Autorin des Buches She Sheds: A Room of Your Own und Mitbegründerin des Design- und Lifestyle-Unternehmens She Shed Living.

1. Aufräumen und entrümpeln

Wer sein Gartenhaus renovieren möchte, muss zunächst vor allem eines tun: gründlich aufräumen und entrümpeln: „Wie der Schuppen wirklich aussieht und welches Potential er birgt, weiß man erst, wenn man ihn wirklich sieht. Also müssen erst einmal die Ranken, das Innere von Unordnung und Spinnweben befreit und möglicher Bauschutt entsorgt werden“, sagt Erika Kotite.

2. Neue Türen für einen neuen Look

Bereits ein neuer Eingangsbereich kann den Look ihres Gartenschuppens verändern, sagt Dave Malcolm. Ihr Budget ist begrenzt? Streichen Sie die Schuppentür, am besten in einer hellen Farbe. Oder Sie kaufen gleich eine neue Tür, um Ihrem Schuppen damit einen komplett neuen Charakter verleihen. Für einen malerisch-verträumten Look bietet sich eine holländische Tür an: Die ist in der Mitte geteilt, so dass der obere Teil geöffnet werden kann, während der untere Teil geschlossen bleibt.

Erika Kotite liebt auch französische Türen, entweder in einfacher oder doppelter Ausführung, je nach Größe des Schuppens: „Sie verleihen jedem Gartenhaus neuen Glanz“, sagt sie. Die Autorin gibt jedoch zu bedenken, dass die Türen mit den Sprossenfenstern zwar besonders schön aussehen, aber schwierig zu installieren sind und teuer sein können.

3. Farbe für mehr Persönlichkeit

Ein Anstrich in Ihrer Lieblingsfarbe kann einen nachhaltigen Effekt haben, meint Kotite. Lassen Sie Ihren inneren Künstler los, wenn Sie Ihr Gartenhaus oder Ihre Gartenlaube renovieren, indem Sie kontrastierende Farben für Türen und Fenster wählen. Dunkelgrau passt gut zu Rot, Orange, Dunkelgrün und den meisten Pastelltönen. Mögen Sie Shabby Chic, verwenden Sie einen cremefarbenen Farbton für die Wände des Schuppens und installieren Sie Blumenkästen in natürlichen Holztönen.

4. Die richtige Fassade finden

Ist der Gartenschuppen baufällig, muss oft eine neue Fassade her. Dave Malcom bezeichnet sie als Schlüsselelement, bei deren Auswahl es jedoch mehrere Faktoren zu beachten gelte. Malcolm zufolge sollte die Fassade vor allem wasserbeständig, langlebig und leicht auszutauschen sein - natürlich aber auch optisch ansprechend.

All das erfüllt zum Beispiel eine geeignete Stülpschalung (eine waagrecht angebrachte Holzverschalung, bei der das obere Brett das jeweils unter ihm liegende ein wenig überdeckt), eine Verkleidung aus Nut- und Federbrettern (die sich formschlüssig verbinden) oder eine Boden-Deckelschalung (auch Board and Batten genannt): „Das sind alles einfache, aber effiziente und schöne Möglichkeiten, die Fassade zu erneuern, ohne sich dabei zu übernehmen“, sagt Malcolm.

5. Das Dach verlängern

Der Dachüberstand (auch Überhang genannt) ist der Teil des Dachs, der über die Wand hinausgeht und den Raum um Ihren Gartenschuppen herum abdeckt. Ein solcher Überhang schützt Fenster, Wände und Türen des Schuppens und wertet ihn optisch auf. Einen einfachen Dachüberstand schaffen Sie schon mit zwei Winkeln, die einen kleinen Vorsprung über der Tür tragen. Eine gestreifte Markise, die sich von einem überraschenden Anstrich abhebt, sorgt für einen Hauch von Slim-Aarons-Esprit.

6. Fenster erneuern und dekorative Elemente hinzufügen

„Fensterbänke sind ideal, um sie mit Pflanzgefäßen, Blumenkästen oder anderen Kleinigkeiten zu dekorieren. Und Fensterläden sind wie gemacht für Farbakzente“, sagt Dave Malcolm. Dekorative Elemente wie Kragsteine, Konsolen und eine hübsche Kuppel verleihen den Fenstern neues Leben, bestätigt auch Erika Kotite. Ein paar Dachschindeln auf dem Giebel können einem schlichten Gartenhaus eine besondere Note verleihen.

Wenn Sie einen kastenförmigen Schuppen ohne Fenster haben, sollten Sie unbedingt eines einbauen, um natürliches Licht hereinzulassen. Das wertet nicht nur die Atmosphäre im Inneren auf, sondern verleiht auch dem Äußeren mehr Charakter.

7. Stauraum mit Hängeregalen schaffen

Ja, Schuppen mögen ursprünglich dafür entwickelt worden sein, um Gartenwerkzeug darin zu lagern. Das heißt aber noch lange nicht, dass Ihr Geräteschuppen zur Müllhalde für Werkzeuge und Terrassenmöbel verkommen muss. Vergrößern Sie den Stauraum und machen Sie den Schuppen einladender, indem Sie auf freistehende Schränke verzichten, die wertvollen Platz wegnehmen.

Entscheiden Sie sich stattdessen für Einbauschränke oder Hängeregale - wenn Sie diese in der gleichen Farbe wie die Wände des Schuppens streichen, entsteht ein nahtloser Look. Auch frei schwebende Regalbretter an den Wänden können diesen Zweck erfüllen. Wenn Sie Regale am Fuß eines Fensters anbringen, entstehen im Handumdrehen improvisierte Fensterbänke. Nutzen Sie auch den Platz unter der Dachschräge, um verborgenen Stauraum zu schaffen. Sie können sogar eine Dachbodenplattform einbauen und diese mit einem verspielten Vorhang verdecken. Für noch mehr Stauraum empfiehlt Erika Kotite, einen kleinen wetterfesten Schrank an der Außenrückwand des Schuppens anzubringen.

8. Beleuchtung nicht vergessen

Wenn Sie keinen Stromanschluss im Schuppen haben, nutzen Sie Verlängerungskabel - Lichterketten sehen abends magisch aus, wenn sie in parallelen Reihen von der Hütte zu Ihrer Terrasse verlaufen. Für den Innenbereich sollten Sie sich nach Leuchten umsehen, die über ein Steckerkabel verfügen. Eine weitere Option ist eine batteriebetriebene Niederspannungsbeleuchtung, die oft einfacher zu installieren.

9. Das Gartenhaus optisch verankern

Nichts scheint trostloser als ein Schuppen, der aussieht, als wäre er einfach in den Garten gefallen - ohne erkennbare Stufen oder Wege, die einladend wirken und zeigen, dass sein Standort mit Bedacht gewählt wurde. Erika Kotite empfiehlt Heimwerker:innen, ihr Gartenhaus mit einer Stufe in der Landschaft zu verankern, gefolgt von ein paar Steinplatten, die einen Weg andeuten.

„Auch Topfpflanzen oder Blumenkästen sind großartige visuelle Anker, wenn sie um einen Schuppen herum gruppiert werden“, sagt Kotite. Sie verwandeln das Arrangement in einen bewussten Bestandteil des Gartens. Alternativ kann der Schuppen mit kreisförmig ausgelegtem Mulch oder Erbsenkies eingerahmt werden, um den herum sich Blumenbeete anlegen lassen.

Geräteschuppen im Garten: Nutzen und Organisation

Ein Geräteschuppen im Garten bietet dir Stauraum für Gartengeräte, Gartenmöbel oder Gartendekoration. Damit im Geräteschuppen jederzeit Ordnung herrscht und es nicht zu einem chaotischen Durcheinander kommt, teilst du den Innenraum am besten in Kategorien ein. Lege fest, wo Platz für Gartengeräte, Spielsachen oder Außendekoration ist. Mit Regalen schaffst du eine sinnvolle Einteilung und nutzt den Platz in die Höhe optimal aus. Durchsichtige Aufbewahrungsboxen, die du beschriftest, erleichtern dir das Sortieren von Kleinteilen. An einer Werkzeugwand oder in einem Werkzeugkasten findet dein Werkzeug am besten Platz.

Baugenehmigung: Was ist zu beachten?

Ob du eine Baugenehmigung für deinen Geräteschuppen benötigst, hängt von der Größe und dem Standort ab. Von Bundesland zu Bundesland unterscheiden sich die Vorgaben allerdings. Informiere dich vor der Planung und dem Bau deines Geräteschuppens oder Gartenhauses über die Gesetze in deinem Bundesland.

Auch bezüglich des Abstandes zur Grundstücksgrenze gibt es festgelegte Vorschriften. Die Bundesländer geben hier ebenfalls unterschiedliche Mindestanforderungen vor. Je nach Nutzung beziehungsweise Ausstattung ist es in Ausnahmefällen möglich, ein Gerätehaus direkt an der Grundstücksgrenze zu errichten. Hierbei gilt es, die nötigen Vorkehrungen zum Brandschutz zu treffen. Andernfalls kannst du in der Regel mit einem Mindestabstand von 3 m zum Nachbargrundstück rechnen.

Baugenehmigung nach Bundesland

Bundesland Baugenehmigung notwendig?
Baden-Württemberg Baugebiet: bei über 40 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 20 m³ Rauminhalt
Bayern Baugebiet: bei über 75 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Berlin Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Brandenburg Baugebiet: bei über 75 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Bremen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 6 m³ Rauminhalt
Hamburg Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Hessen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Mecklenburg-Vorpommern Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Niedersachsen Baugebiet: bei über 40 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 20 m³ Rauminhalt
Nordrhein-Westfalen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: nur für Land- und Forstwirtschaft erlaubt
Rheinland-Pfalz Baugebiet: bei über 50 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 10 m³ Rauminhalt
Saarland Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Sachsen Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Sachsen-Anhalt Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Schleswig-Holstein Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 10 m³ Rauminhalt
Thüringen Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung

Geräteschuppen selber bauen: Bauanleitung

In der folgenden Anleitung erfährst du Schritt für Schritt, wie du einen Schuppen in der Größe 2,5 m × 1,7 m × 2,2 m (Länge × Breite × Höhe) selber baust. Bevor du damit beginnst, deinen Geräteschuppen aufzubauen, benötigst du ein solides Fundament. In der Regel reicht ein Punktfundament aus, bei dem das Gartenhaus von einer Schotterschicht mit einzelnen Betonplatten getragen wird. Alternativ und je nach Gegebenheiten des Gartens kannst du das Fundament auch aus Beton gießen.

Alternative: Geräteschuppen mit Bausatz aufbauen

Wenn du einen Geräteschuppen nicht komplett selbst bauen möchtest, kannst du auch einen Bausatz mit Bauanleitung verwenden. Ein Bausatz enthält alle Einzelteile für das Gerätehaus, welches du anschließend selbst aufbaust. Darin erfährst du, wie der optimale Untergrund für das Gartenhaus aussieht, in welcher Reihenfolge du die einzelnen Teile zusammenbaust und welche Werkzeuge du dafür benötigst.

Da das aufgestellte Gartenhaus nicht mit Einschlaghülsen im Boden verankert ist, ist es außerdem wichtig, dass du es am Boden fixierst. Am besten funktioniert das mit Schrauben und Dübeln, wenn dein Gartenhaus auf einem Plattenfundament steht.

DIY Kochbuchregal aus alter Stalltür

Es gibt so Dinge, die schiebt man lange vor sich her. Dieses DIY für mein neues Kochbuchregal ist eines dieser Aktionen. Die Stalltür steht schon sehr lange im Schuppen und hat auf ihren Einsatz gewartet. Im letzten Jahr habe ich mir zwei Stalltüren über Ebay Kleinanzeigen gekauft. Ich bin tatsächlich das erste Mal in meinem Leben Auto mit Anhänger gefahren, habe kurzzeitig russisch Roulette an einem unbeschrankten Bahnübergang gespielt und war glücklich und zufrieden als wir heil wieder zu Hause ankamen, im Gepäck zwei alte Stalltüren. Die eine Tür hat Verwendung für meinen Schreibtisch im Arbeitszimmer gefunden.

Es ist doch immer wieder gut Farbreste im Haus zu haben, z.B. für spontane DIY Ideen. Die Farben eignen sich nämlich nicht nur für die Wand, sie sind auch für meine anderen DIY Projekte immer mal wieder zum Einsatz gekommen. So zum Beispiel bei meinem Pinwand DIY für die Küche und auch jetzt bei der Stalltür. Das Pavilion Gray ist ein zeitloses sehr helles Grau an dem ich mich einfach nicht satt sehen kann.

Bevor es an das Malen geht, sollten die Schaniere/Beschläge abgeklebt werden. Ich wollte gern die alten rostigen Beschläge so erhalten und habe daran nichts weiter gemacht. Die Tür habe ich mit einer Rolle zweimal übergestrichen. Da die Farbe sehr schnell trocknet ging es relativ fix. Ich habe nach dem zweiten Anstrich die Tür über Nacht trocknen lassen. Am Nächsten Tag haben wir die Bilderleisten versetzt angebracht.

Und das war es dann auch schon. Jetzt habe ich eine schöne Präsentationsfläche für aktuelle, saisonale oder lieblings Kochbücher. Auf den Leisten ist auch Platz für kleine Pflänzchen, Sukulenten, Kakteen und andere kleine Dekoobjekte. Ich finde es einen richtigen Hingucker im Esszimmer. Gleich neben meinem Kochbuchregal aus Weinkisten macht die Stalltür eine gute Figur.

In unsere Wohnung hier auf dem Lande zieht nach und nach das ein oder andere Highlight ein und ich muss sagen, ich fühle mich Pudelwohl. Nun brauchen wir noch einen neuen Esszimmertisch und Stühle. Mal schauen wo wir da fündig werden und dann kann ich euch auch mal den ganzen Raum präsentieren.

Ich bin auf jedenfall zurück im DIY Fieber angekommen und ich glaube das es ganz viel mit dem Platz und den Möglichkeiten hier auf Lande zu tun hat. Und es ist natürlich auch toll den Liebsten mit Säge und Akkuschrauber an meiner Seite zu haben. Das nächste Projekt ist schon in Arbeit, wer mir auf Instagram folgt hat es sicherlich schon in den Storys gesehen, wenn nicht schnell folgen da gibt es immer aktuelle Updates, ansonsten stay tuned.

tags: #alte #schuppen #türen #ideen

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