Viele Menschen rasieren sich regelmäßig, um ein gepflegtes Äußeres zu erzielen. Dabei können jedoch schnell Hautirritationen und Rasierpickel entstehen. Dieser Artikel gibt dir Tipps, wie du diese Probleme vermeidest und eine glatte, angenehme Rasur erreichst.
Wie oft sollte man sich rasieren?
Es gibt keinen festen Zeitplan, wie oft die Rasur erfolgen soll. Wie häufig du dich rasierst, hängt ganz von dir ab, ob das nun jeden Tag oder ab und zu geschieht. Wie du dich rasierst, ist wichtiger als wie oft. Hier ist eine Anleitung, die dir ein besseres Rasurerlebnis ermöglicht, sobald du dich für eine Rasur entscheidest. Im Allgemeinen empfehlen wir, sich alle zwei bis drei Tage zu rasieren, wenn du eine glatte Rasur haben möchtest; drei bis fünf Tage, wenn du einfach stylen oder trimmen möchtest; und wenn du deine Haare wachsen lassen möchtest, dann hör einfach auf dich zu rasieren.
Wie schnell Haare wachsen, hängt auch von der Körperregion ab. Achselhaare wachsen z.B. tendenziell 50 Prozent schneller als Beinhaare, was bedeutet, dass du deine Achseln öfter rasieren musst, wenn du ein glattes Rasurgefühl aufrechterhalten möchtest.
Wie oft solltest du verschiedene Körperbereiche rasieren?
Nicht alle Körperhaare wachsen gleich schnell - und das bedeutet, dass auch die Rasurfrequenz je nach Körperstelle unterschiedlich sein kann. Während manche Haare täglich spürbar nachwachsen, lassen sich andere länger Zeit. Wie oft du rasierst, hängt also nicht nur von deinem persönlichen Empfinden, sondern auch vom Haarwachstum und deinem Pflegeritual ab.
- Intimbereich: Alle ein bis zwei Wochen, je nach Haarwuchs und gewünschtem Ergebnis.
- Beine: Alle zwei bis drei Tage oder einmal pro Woche.
- Gesicht: Alle ein bis zwei Wochen, je nach Haartyp.
- Achseln: Alle zwei bis drei Tage oder täglich im Sommer.
Die richtige Vorbereitung für eine schonende Rasur
Für eine möglichst schonende Rasur ohne Hautirritationen solltest du auf jeden Fall zu einem Rasierer speziell für Frauen greifen. Ein guter Zeitpunkt ist beim Duschen oder Baden, denn dann sind die Haare weicher. Hier sind einige Tipps:
- Haut anfeuchten: Zu rasierende Stellen immer mit lauwarmem Wasser anfeuchten. Die Wärme öffnet Poren und macht die Rasur effektiver.
- Peeling: Peelen Sie Ihre Haut ein- bis zweimal wöchentlich. Wer mit eingewachsen Härchen zu kämpfen hat, peelt vorher. Peelings mit Salz-Bestandteilen bereiten die Haut gut auf die Rasur vor und öffnen die Poren.
- Rasierschaum oder -gel: Trage vor der Rasur Rasiergel oder -schaum, mindestens aber ein gut schäumendes Duschgel auf. Das richtet Härchen auf und lässt die Klingen sanfter gleiten. Rasierseifen bieten einen Hautschutz. Wenn sie benutzt werden, entsteht ein dünner Schutzfilm zwischen dem Rasierer und der Haut. Dadurch gleitet der Rasierer einfacher und vermeidet unnötige Reibung. Außerdem werden deine Haare weicher und stellen sich im Schaum auf.
- Rasieröl: Spezielle ätherische Öle pflegen die Haut und lassen die Klingen sanft über die Haut gleiten.
Die richtige Rasurtechnik
Eine gute Rasurtechnik ist entscheidend, um Hautirritationen zu vermeiden:
- Sanfte Züge: Mach bei deiner Intimrasur möglichst wenig Züge und führe diese sanft und ohne Druck aus.
- Rasierhobel: Mit dem Rasierhobel ist die Rasur besonders schonend für deine Haut, denn er hat nur eine Klinge und liegt sicher in der Hand - ohne zusätzliches Aufdrücken!
- Haarwuchsrichtung: Ob du mit oder gegen die Haarwuchsrichtung rasierst, ist ganz dir überlassen. Mit dem Strich ist tendenziell sanfter, gegen den Strich etwas gründlicher. Teste am besten aus, mit welcher Technik du dich am wohlsten fühlst. Wir empfehlen: gehe zunächst mit der Haarwuchsrichtung vor. Falls du so nicht alle Haare erwischst, kannst du anschließend gegen den Strich rasieren. Dabei solltest du allerdings vorsichtig sein und gegebenenfalls erneut Rasierseife oder ähnliches verwenden.
- Achseln: Um Stoppeln bei der Rasur der Achseln zu vermeiden, rasieren Sie nicht nur von oben nach unten, sondern auch von links nach rechts und diagonal.
Die richtige Pflege nach der Rasur
Nach der Rasur ist die Haut besonders empfindlich und benötigt intensive Pflege:
- Kaltes Wasser: Wer seine Haut direkt nach der Rasur mit kaltem Wasser abwäscht, beugt gereizter Haut vor.
- Trockentupfen: Auch wenn Sie spät dran sind und sich nach der Dusche schnell anziehen wollen: Rubbeln Sie Ihre frisch rasierte Haut nicht trocken!
- After-Shave Lotion: Nachdem deine Haut trocken ist, kannst du sie mit einer After-Shave Lotion pflegen. Wir empfehlen dir die truemorrow Body Butter. Wenn du andere Produkte benutzt, achte darauf, alkoholfreie Naturkosmetik zu verwenden, um deine Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Somit vermeidest du Jucken und Rötungen.
- Babypuder: Um Juckreiz im Intimbereich oder an den Beinen vorzubeugen, kannst du ein wenig Babypuder auf die rasierten Stellen geben.
- Schonende Kleidung: Gut geeignet sind weiche Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide.
Rasieren - Ein Tutorial mit Tipps zur Nassrasur | Gillette ProShield
Die richtige Ausrüstung
Die Wahl des richtigen Rasierers und die Pflege der Klingen sind entscheidend für eine schonende Rasur:
- Scharfe Klingen: Das wichtigste für jede Rasur ist eine scharfe Klinge, die die Haare gut schneidet. Tausche sie daher regelmäßig aus. Je nachdem wie oft du dich rasierst, hält deine Klinge für ca. Klingen werden mit der Zeit stumpf, du solltest den Wechsel deiner Rasierklinge jedoch nicht zu lange herauszögern, da stumpfe Klingen Schnittverletzungen, Rasurbrand und somit auch eingewachsene Haare verursachen können.
- Rasierer für Frauen: Für eine möglichst schonende Rasur ohne Hautirritationen sollten Sie auf jeden Fall zu einem Rasierer speziell für Frauen greifen.
- Nassrasierer mit Schwinggelenk: Ein Nassrasierer mit Schwinggelenk ist besonders hilfreich. Nutzen Sie Rasierer mit mehreren Klingen statt nur einer. Der Druck verteilt sich damit besser auf der Haut.
- Reinigung: Reinigen Sie Ihren Rasierer unter fließendem Wasser. Hierbei lösen sich Härchen und Rasierschaum, die ansonsten die Zwischenräume der Klingen verstopfen würden.
Was tun bei Rasurbrand?
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu Rasurbrand kommen. Hier sind einige Tipps zur Behandlung:
- Kühlen: Haut, die nach der Rasur brennt und gerötet ist, kann man am einfachsten mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen kühlen. Das lindert Rötungen und Juckreiz. Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist auch Quark, den man dünn auf die betroffenen Hautstellen aufträgt. Das funktioniert auch im Intimbereich.
- Rasierpause: Auch wenn es schwerfällt, ist manchmal eine Rasierpause angebracht. Vor allem, wenn sich die Haut stark entzündet hat, kann eine Rasur sehr unangenehm sein und die Entzündung verstärken.
- Spezielle Pflege: Mitunter kann es sinnvoll sein, die gereizte Haut mit einer speziellen Pflege wieder zu beruhigen, zum Beispiel mit einer Wund- und Heilsalbe. Apotheken verfügen oft über passende Produkte.
Alternative Methoden zur Haarentfernung
Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren:
- Enthaarungscremes: Sie enthalten Stoffe, die über eine chemische Reaktion die Hornsubstanz der Haare über der Hautoberfläche aufweichen und dazu führen, dass sich die Haare leicht ablösen lassen.
- Epilation: Bei der Epilation wird das Haar nicht gekürzt, sondern samt Wurzel ausgerissen. Das funktioniert entweder mit Wachs oder mit elektrischen Epiliergeräten.
- Lasern: Wer Haare an bestimmten Körperstellen dauerhaft entfernen möchte, kann auf die Behandlung mit einem Lasergerät setzen. Dabei wird das Haar bis in die Wurzel zerstört, sodass es nicht mehr nachwachsen kann.
Mit diesen Tipps und Tricks steht einer glatten und schonenden Rasur nichts mehr im Weg!
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