Afrikanische Haare stylen: Eine umfassende Anleitung für wunderschöne Frisuren

Afro-Haare, die sich dem Bereich lockiges bis krauses Haar zuordnen lassen (3a-4c-Typ), werden oft als aufwendig und zeitintensiv angesehen. Wer sich jedoch einmal mit seinem Haartyp und den speziellen Bedürfnissen auseinandergesetzt hat, wird schnell merken, auch Afro-Haare sind einfach zu handhaben - wenn man weiß, was zu beachten ist. Dennoch ist es schön zu beobachten, dass es in den vergangenen Jahren immer mehr natürliche Styles, wie der Afro oder verschiedene Braid-Varianten, auf die Catwalks der großen Fashion Shows geschafft haben. Mit ihnen als Inspiration brechen wir mit dem Mythos, dass das Styling von Afro-Haaren immer aufwendig ist - denn wie bei allen anderen Haarstrukturen kommt es auch hier immer auf das Know-how und How-to an.

Afro-Haare sind ein wichtiges Mittel zum Ausdruck und zur Suche der eigenen Identität. Durch eurozentrische Schönheitsideale, fehlende Repräsentation in den Medien und den erschwerten Zugang zu geeigneten Pflegeprodukten ist es besonders für junge schwarze Frauen eine Herausforderung, ihre natürliche Haarpracht zu tragen und zu feiern. Glücklicherweise ändert sich das immer mehr, und besonders durch die sozialen Netzwerke und YouTube begeistern sich immer mehr Anhänger:innen für "Natural Hair"-Looks.

In diesem Artikel finden Sie Inspirationen und Anleitungen, mit denen Sie Ihr Haar schnell und einfach stylen können.

Was bedeutet "Natural Hair"?

Bei der Verwendung des Terminus "Natural Hair" entsteht oft das Bild von losen, weniger krausen Lockentypen - jedoch bezieht sich die Beschreibung hierbei auf den Zustand der Haare, der in diesem Fall so natürlich wie möglich sein sollte. Das bedeutet frei von chemischen Veränderungen, Wigs (Perücken) oder Braids. Im Englischen sind die Begrifflichkeiten bei der Einordnung der Locken-Strukturen deutlich differenzierter, und so sprechen wir bei Afro-Haaren oft von "kinky", "coily" oder "curly".
"Coily" steht hierbei für die stärkste Lockenstruktur und umfasst kompakte Spiralen, Korkenzieher-Formen und zickzackartige Wellenmuster, die alle einen sehr engen Durchmesser besitzen. Demnach fallen alle anderen Afro-Haar-Strukturen (die eine nicht so enge Lockung besitzen) unter die Begrifflichkeiten "curly" und "kinky" - nehmen Sie sich Zeit und entdecken Sie Ihre individuelle Afro-Haar-Struktur, die durch ihre Diversität einzigartig ist. Je nachdem, wie sie also frisiert und gepflegt werden, können sie tagtäglich (durch den Styling-Prozess beeinflusst) eine unterschiedliche Gestalt annehmen.

Afro Haare werden in unterschiedliche Haarstrukturen unterteilt. Bevor Du Dich nach Pflegeprodukten umsiehst, ist es wichtig, Deine Haare einem der Haartypen zuzuordnen. Nur so kannst Du die Pflege entsprechend auf die Bedürfnisse der Haare abstimmen. Die Untergliederung setzt sich aus Zahlen zusammen, die Hinweise auf die Textur geben und Buchstaben je Zahl von a bis c, welche die Lockengröße beschreiben. A bezieht sich auf sehr große Locken bis c sehr enge, krausige Locken.

  • Haartyp 1: Glatt
  • Haartyp 2: Wellig
  • Haartyp 3: Lockig
  • Haartyp 4: Kraus

Die meisten Menschen mit Afrohaaren finden sich bei den Haartypen 3 a-c und 4 a-c wieder.

Warum die richtige Pflege wichtig ist

Die unterschiedlichen Lockentypen haben andere Bedürfnisse. Leichte Haare benötigen leichtere Produkte, andere wiederum mehr Feuchtigkeit und Pflege. Hierbei kann jedoch die Faustregel aufgestellt werden, dass Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, frei von Sulfaten und Silikonen ein Muss für die Haar-Routine sein sollten.

Die natürlichen Produkte sorgen nach der Haarwäsche dafür, dass die Feuchtigkeit da bleibt, wo sie hinsoll, und gehen dabei sicher, dass die Haare nicht austrocknen und schön gepflegt bleiben. Auch beim Frisieren sollten Sie also immer schonend und möglichst vorsichtig behandelt werden, damit sie nicht brechen und die Frisuren ihre (teilweise) schützende Wirkung ausüben können.

(Styling-Tipp: Schenken Sie Ihren Haaren regelmäßig Liebe und Aufmerksamkeit sowie genügend feuchtigkeitsspendende Pflege - Sie werden sehen, es lohnt sich!)

Afro Haarpflege I Kinky Hair care I Ashley Forsson

Welche Styling-Produkte können verwendet werden?

Produkte, die auf jeden Fall in den Frisier-Prozess integriert werden sollten, sind ein Leave-in-Conditioner, Wasser und ein Haaröl. Damit die Pflegeprodukte auch im Haar bleiben und dort ihre Wirkung entfalten können, ist es essenziell, die Produkte im feuchten Zustand einzuarbeiten.

Dafür kann eine einfache Pumpflasche mit Wasser oder der Kombination aus Wasser und ein wenig Leave-in-Conditioner befüllt werden - so können die Haare die Produkte besser aufnehmen, und auch das Styling fällt einfacher. Zuerst wird der Leave-in-Conditioner verwendet, der für die Feuchtigkeitspflege sorgt.

Besonders gut lassen sich Afrohaare nur im feuchten Zustand mit einer groben Bürste kämmen. Vorab solltest Du eine Leave-in-Pflege ins Haar einarbeiten, was für eine bessere Kämmbarkeit sorgt. Zudem ist Vorsicht geboten. Kämme Deine Afrohaare von unten nach oben und vermeide Zerren und Reißen. Grundsätzlich reicht es aus, Afro Haare einmal die Woche zu kämmen und diese an allen anderen Tagen mit den Fingern zu entwirren.

Auch beim Waschen von Afro Haaren heißt es - weniger ist mehr. Greife auf Produkte zurück, die frei von Silikonen, Sulfaten und Parabenen sind. Ein Shampoo sollte Deine Afrohaare mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Ebenso gut geeignet sind Öle wie Arganöl, die die Feuchtigkeit einschließen. Vor dem Waschen kannst Du zusätzlich ein Leave-In-Produkt einarbeiten und die Haare sanft entwirren. Eine Haarspülung beim Haarewaschen solltest Du nur dann nutzen, wenn Du das Bedürfnis hast oder Deine Haare öfter wäscht.

Einmal die Woche ist eine Haarwäsche bei Afrohaaren ausreichend. Zu häufiges Haarewaschen trocknet die Haare schnell aus, macht sie stumpf und spröde. Fühlst Du Dich mit häufigeren Haarwäschen wohler, nutze zusätzliche Pflegeprodukte wie einen Conditioner.

Am Ende der Haarwäsche arbeitest Du einen Leave-in-Conditioner auf Wasserbasis ein und lässt sie lufttrocknen, um Spliss und weiteres Austrocknen zu vermeiden. Zudem verlieren geföhnte Locken schnell ihre natürlich schöne Form.

5 einfache Frisuren für Afro-Haare (und Locken)

Hier sind fünf einfache Frisuren für Afro-Haare, die perfekt für den Alltag geeignet sind:

1. Braids

Braids oder auch Flechtfrisuren im Allgemeinen sind eine tolle Möglichkeit, den Afro-Haaren eine intensive Pflege zu genehmigen. Für ein längeres Tragen gedacht ist es hierbei wichtig, die Haare zuvor darauf vorbereitet zu haben.

Für Anfänger:innen ist es am einfachsten, kleine Zöpfe zu flechten - also Braids, die nicht am Kopf anliegen, sondern lose herunterhängen. Dazu werden kleine Partien abgeteilt und bis zu den Spitzen geflochten. Fixiert kann das Ende mit einem Haargummi werden und je nach Haarstruktur halten die Enden auch von selbst.
Verschiedene Arten von Braids
Art der Braids Beschreibung
Lose Braids Kleine Zöpfe, die nicht am Kopf anliegen, sondern lose herunterhängen.
Cornrows Liegen direkt an der Kopfhaut an und gehen erst in lose Zöpfe über, wenn sie den Nackenbereich erreicht haben.
Box Braids Einzelne Zöpfe, die mithilfe von künstlichen Haarerweiterungen erstellt werden können.

Komplizierter wird es, wenn es darum geht, Cornrows zu flechten. Diese Art Braids liegen direkt an der Kopfhaut an und geht erst in lose Zöpfe über, wenn sie den Nackenbereich erreicht haben. Das Schöne hierbei, es muss nicht bis zum Ende geflochten werden, sondern kann auch als Stilmittel gezielt Verwendung finden. Nutzen Sie die Zeit mit Ihren Braids und pflegen Sie Ihre Kopfhaut und die Spitzen mit einem leichten Haaröl.

2. Der Afro

Der Afro, die wohl natürlichste Form seine Haare zu tragen, ist ein unglaublich empowernder Hair-Style - charakteristisch wird er mit starken Frauen, wie Freiheitskämpferin Angela Davis oder Pop-Ikone Diana Ross assoziiert.

Nicht jede:r hat das Glück, dass die Haartextur diese Frisur sofort zulässt, und so werden die Haare in die perfekte Form gekämmt und gestylt. Hierbei ist mit Vorsicht vorzugehen, da die Haarstruktur nicht beschädigt werden sollte. Kämmen Sie Ihre Haare von den Spitzen beginnend mit einem grobzinkigen Kamm (oder bürsten Sie Ihre Afro-Haare auf, für einen Look mit Extra-Volumen) und nutzen Sie einen Afro-Pick, wenn es darum geht, Volumen in den Haaransatz zu zaubern.

Auch hier kann zum Unterstützen beim Kämmen ein Wasserspray sowie weitere Pflegeprodukte wie Öle und Moisturizer verwendet werden.

3. Sleek Buns

Für alle, die eine zurückhaltende Frisur bevorzugen, bei der die Haare aus dem Gesicht gehalten werden, ist dieser Hair-Style zu empfehlen - besonders praktisch sind die Sleek Buns auch, wenn der Waschtag hinausgezögert werden will oder die Haare einfach nicht mehr so wollen, wie man selbst.

Benötigt wird hierbei eine Bürste oder ein Kamm, mit der oder dem die Haare glatt und straff zu einem Zopf gekämmt werden. Damit die Locken eng am Kopf anliegen, kann dabei mit einem Leave-in-Conditioner, Haaröl oder einem Gel gearbeitet werden (zuvor die Haare anfeuchten) - dadurch erhalten sie noch ein bisschen Pflege und bekommen ein schön glänzendes Finish. Je nachdem, wo der Zopf sitzen soll, kann in der Höhe variiert werden. Diese Frisur funktioniert gut mit einem eleganten, tief sitzenden Dutt oder einem hohen.

4. Bantu Knots oder Space Buns

Bantu Knots, ein traditioneller afrikanischer Hair-Style, wurden schon von Stars wie Rihanna und Beyoncé getragen. In der Funktion als Protective-Style schützen sie die Haare vor den wechselnden Temperatureinflüssen, die gerade die Übergangszeit in den Frühling bereithält.

Bantu Knots sehen erst mal aufwendig aus, hat man jedoch den Dreh herausgefunden, sind sie supereinfach in der Handhabung und sehen dazu auch noch sehr besonders aus. Die Haare werden in gleich große Sektionen geteilt und mit einer Haarklammer fixiert - je nachdem, wie viele Bantu Knots gewünscht sind, kann in der Auswahl der Größe variiert werden. Dann arbeiten Sie sich von Sektion zu Sektion vor und drehen die Strähnen ein (als würden Sie einen Dutt machen), bis sie sich um sich selbst drehen und einen kleinen Knoten bilden. Fixieren Sie den Bantu Knot mit einem dünnen Haargummi oder akzentuieren Sie ihn mit größeren bunten Scrunchies. Wichtig zu beachten ist auch hier, vorsichtig vorzugehen und die zuvor genannten Pflegeprodukte mit einzubeziehen.

5. Fantasievolle Twists und Zöpfe

Bei diesem Teil ist die eigene Kreativität gefragt. Kombinieren Sie die anderen Frisuren untereinander und lassen Sie sich von den Beauty-Looks vom Runway und der Popkultur inspirieren.

Mit Afro-Haaren sind Ihnen bei der Frisurenwahl keine Grenzen gesetzt, und Sie können sich ausprobieren und so die eigenen Haare und ihre individuellen Bedürfnisse besser kennenlernen. Besonders toll ist in dem Zusammenhang, dass die meisten der vorher genannten Frisuren, nachdem man sie aufgeflochten oder -gedreht hat, als Twist-out einen weiteren coolen Hair-Style ergeben, bei dem man letztendlich eine definierte und einheitliche Lockung der Haare erhält.

Die engen Minilocken werden jeweils aufgezogen und über Kopf mit den Fingern ausgebürstet, was einen coolen Afrohaar-Look anstatt süßer Engelslöckchen schafft. Das Finish erfolgt mit Haarspray oder einem Leave-in Conditioner für eine längere Haltbarkeit der Lockenpracht.

Schutzfrisuren für Afrohaare

Schutzfrisuren, auch "protective styles" oder "protective hairstyles" genannt, stellen eine zentrale Rolle in der Pflege von Afro haaren dar. Sie dienen nicht nur als modisches Statement, sondern haben auch einen praktischen Nutzen - sie schützen die empfindlichen Haarspitzen vor Umwelteinflüssen wie Kälte und äußeren Umwelteinflüssen. Die ältesten Partien des Haares befinden sich an den Enden und sind daher besonders anfällig für Bruch. Insbesondere im Winter profitieren Afrohaare von diesen Frisurentechniken.

Neben ihrem Hauptzweck - dem Schutz des Haares - bringen diese Frisuren weitere Vorteile mit sich. Ein weiterer Pluspunkt: Mit einer guten Pflegeroutine können protective styles dabei helfen, Feuchtigkeit im Haar zu bewahren. Damit tragen Schutzfrisuren wesentlich zur Gesundheit und Schönheit von Afrohaaren bei, unabhängig von Jahreszeiten und Wetterbedingungen.

Hier sind einige beliebte Schutzfrisuren:

  • Cornrows: Werden durch das Flechten des Haares eng an der Kopfhaut geflochten.
  • Twists: Entstehen durch das Zusammenzwirbeln von zwei Haarsträhnen um einander herum.
  • Box Braids: Bestehen aus einzelnen Zöpfen, die mithilfe von künstlichen Haarerweiterungen erstellt werden können.
  • Faux Locs: Bieten die Möglichkeit, den atemberaubenden Dreadlocks-Look zu erleben, ohne sich langfristig verpflichten zu müssen.

Verschiedene Schutzfrisuren für Afrohaare

Um Afrohaare mit protectiv Hairstyles feuchtigkeitsreich zu halten, sind feuchtigkeitsspendende Produkte wie gesagt unerlässlich. Sie versorgen das Haar mit notwendiger Feuchtigkeit und Nährstoffen. Eine gute Praxis ist es auch, vor dem Schlafengehen ein Satin-Haartuch oder Durag zu tragen. Dies hilft dabei, die Feuchtigkeit im Haar über Nacht zu halten und verhindert, dass die Haarstruktur durch Baumwollbezüge aufgeraut wird.

Styling-Tipps für Afro-Haare

Afrohaare benötigen spezielle Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Bei der Reinigung von Afrohaaren mit Schutzfrisuren ist Vorsicht geboten. Ein mildes Locken Shampoo oder das Locken Shampoo Kids eignet sich ideal dafür, da er das Haar reinigt, ohne es auszutrocknen oder die Frisur zu ruinieren. Nach dem Waschen mit dem Shampoo empfiehlt es sich, eine tiefe Konditionierung mit dem Conditioner oder Conditioner KIDS durchzuführen. Es ist wichtig zu beachten, dass man die Frisur während des Trocknens nicht manipuliert.

Die richtige Technik und die Verwendung geeigneter Hilfsmittel sind entscheidend, um attraktive und dauerhafte Schutzfrisuren zu erstellen. Um Afrohaare in eine schützende Frisur zu stylen, sind verschiedene Techniken und Hilfsmittel nötig. Zunächst kann ein SatinCap oder Durag zum Schlafen getragen werden. Es gilt auch darauf zu achten, welches Haargummi verwendet wird. Die falschen können zum Haarbruch führen.

Damit die Locken eng am Kopf anliegen, kann dabei mit einem Leave-in-Conditioner, Haaröl oder einem Gel gearbeitet werden - vorher die Haare anfeuchten. Je nachdem wo der Zopf sitzen soll, kann in der Höhe variiert werden. Diese Frisur funktioniert gut mit einem eleganten tief sitzenden Dutt oder einem hohen.

Eine der größten Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung von Protective Hairstyles ist die Verhinderung von Haarschäden. Eines der Hauptprobleme kann durch zu straffes Styling verursacht werden. Es ist ebenso wichtig darauf zu achten, wann Schutzfrisuren gewechselt oder entfernt werden sollten. Eine Regel gilt hierbei als besonders wesentlich: Wenn die Frisur schmerzt oder unangenehm ist, sollte sie sofort entfernt werden.

Afro Frisuren für Männer und Kinder

Afro Frisuren für Männer und Kinder sind selbstverständlich auch vertreten. Es ist wichtig, mit sauberem Haar zu starten. Pflegeleicht müssen sie sein und es darf nicht ziepen: Es ist einfacher gesagt als getan, naturkrause Kinderhaare zu pflegen. Auf Afro Haar Styling mit chemischen Glättmitteln sollte so lange wie möglich verzichtet werden, da Kinderhaut viel empfindlicher auf aggressive Substanzen reagiert.

Afro Frisuren für Männer

Afro Frisuren für Kinder

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