Viele Menschen kämpfen mit Haarausfall und anderen Haar- und Kopfhautproblemen. In Deutschland sind Schätzungen zufolge mehr als acht Millionen Menschen von Haarausfall betroffen, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.
Haarausfall, dünnes und brüchiges Haar sowie Kopfhautprobleme betreffen immer mehr Menschen. Das Haarwachstum erfolgt in den Haarfollikeln, deren Zellen besonders aktiv im Stoffwechsel sind und hohe Teilungsraten aufweisen. Die Haare wachsen nicht kontinuierlich, sondern durchlaufen zyklische Phasen.
Während der Anagen- oder Wachstumsphase, die zwei bis sechs Jahre dauert, wächst das Haar mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1,2 bis 2,5 cm pro Monat. Darauf folgt eine Telogen- oder Ruhephase von zwei bis drei Monaten.
Erhöhter vorzeitiger Haarausfall tritt auf, wenn das Haar früher als üblich von der Anagen- (Wachstums-) Phase zur Telogen- (Ruhe-) Phase übergeht.
In Deutschland sind schätzungsweise mehr als acht Millionen Menschen von Haarausfall betroffen. Die Mehrheit davon sind Männer, die vorzeitig unter Haarausfall leiden.
Auslöser für Haarausfall können schädigende Umwelteinflüsse, Sonnen- oder UV-Strahlung, aggressive Haarwaschmittel, Pflegeprodukte und Dauerwellen sein. Sogar Medikamente wie Zytostatika können vorzeitigen Haarausfall verursachen. Probleme mit dem Haarwachstum können auf Störungen im Stoffwechsel und der Zellteilung in den hochaktiven Haarfollikeln zurückzuführen sein.
Zwei Faktoren begünstigen genetisch bedingten Haarausfall: genetische Veranlagung und das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Der Haarfollikel im Bereich des Haarausfalls schrumpft.
Der weibliche Typ der Alopecia androgenetica tritt weniger häufig auf. Dies ist auf eine erhöhte Produktion von Androgenen oder eine gesteigerte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen zurückzuführen. Die Alopecia areata führt zu vollständigem Haarausfall in einem oder mehreren begrenzten Bereichen.
Auch Stoffwechselerkrankungen, Medikamente sowie Eisenmangel, hormonelle Störungen und extremer psychischer Stress können den Haarstoffwechsel negativ beeinflussen und zum sogenannten diffusen Haarausfall führen. Ebenso kann in seltenen Fällen eine Fehl- oder Mangelernährung den Verlust der Haare verursachen.
Schließlich gibt es noch den physiologischen Haarverlust. Er ist selten und tritt nach einer Schwangerschaft oder in der Menopause auf, was mit einem plötzlichen Abfall des weiblichen Hormons Östrogen zusammenhängt.
Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen.
Bevor man zu allen nur erdenklichen Mitteln greift, um das Haarwachstum anzukurbeln, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig und zugrunde liegende organische Störungen sollten ausgeschlossen werden. Die Behandlung des Haarausfalls ist oftmals schwierig.
Beim anlagebedingten Haarverlust gibt es zwar mittlerweile Mittel, mit denen sich in bestimmten Fällen der Haarausfall stoppen lässt. Einmal verkleinerte bzw. zerstörte Haarwurzeln können jedoch nicht wiederbelebt werden. Lichtet sich das Haar langsam, kann man kahle Stellen durch eine Haartransplantation verschwinden lassen.
Hier sind einige Ansätze, die helfen können:
Rhodanid bzw. Thiocyanat ist ein bioaktives Ion mit orthomolekularem Charakter. Es spielt eine wesentliche Rolle in Zellaktivitäten und der Aufrechterhaltung vitaler Funktionen. Rhodanid könnte die Proliferation inaktiver dermaler Papillen im Haarfollikelzyklus fördern. Studien belegen die Wirksamkeit von Rhodanid bei männlicher und weiblicher androgenetischer Alopezie.
Biotin ist eine prosthetische Gruppe, die im Fett- und Zuckerstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Ein Biotinmangel kann Haut- und Haarprobleme verursachen.
Zink ist ein essentielles Spurenelement für den Stoffwechsel. Es spielt eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel und ist an der Bildung von Eiweißstrukturen in Haaren beteiligt. Zink unterstützt die Bildung von Keratin, einem Hauptbestandteil von Haaren, Haut und Nägeln.
Das umfassende Haarpflegeprogramm von Cosmal bietet eine systematische professionelle Haarpflege für Kopfhaut und Haare mit der innovativen Rhodanidformel: Rhodanid + Zink + Biotin. Die äußerst metabolisch aktiven Haarwurzelzellen benötigen eine erhöhte Menge Rhodanid. Erschöpfte Haarwurzeln erfahren neue Stärke, Haarausfall kann reduziert werden.
Die Haare gewinnen an Lebensdauer und können sich regenerieren, da die Rhodanidformel von Cosmal eine Nährstoffquelle für das Haar darstellt. Schon bald präsentieren sich die Haare glänzend, kräftig und voll.
Zusammenfassend bietet das Cosmal Haarpflegeprogramm eine umfassende Lösung für Haarausfall und geschwächte Haare. Die Rhodanidformel in Verbindung mit Biotin und Zink zielt darauf ab, das Haarwachstum zu aktivieren, die Haarstruktur zu stärken und die Gesundheit der Kopfhaut zu fördern.
Eine Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln kann zwischen 6 Wochen und drei Monaten durchgeführt werden.
Ein naturbelassenes Basenshampoo aus rein natürlichen Zutaten belastet die Kopfhaut nicht mit überflüssiger Chemie, beruhigt irritierte Kopfhaut und unterstützt die Entschlackung des Haarbodens.
Die Versorgung des Haarbodens mit konzentrierten und natürlichen Nährstoffen von aussen kann von einem speziellen Mittel gegen Haarausfall (z. B. Rizinusöl) unterstützt werden.
Für die Entsäuerung von innen und gleichzeitig für eine Remineralisierung des Organismus und des Haarbodens kann die Sango Meeres Koralle eingesetzt werden. Sie enthält Mineralien in einem für den Menschen idealen und harmonischen Verhältnis und dazu noch in ionischer, also leicht aufnehm- und verwertbarer Form.
Ein Basenbad hat viele Vorteile, die sich langfristig auf die Gesundheit des gesamten Körpers und so auch auf die Gesundheit des Haarbodens auswirkt. Der Organismus wird dazu angeregt, Schlacken über die Haut auszuleiten.
Als zusätzliche sinnvolle Massnahme bei schwachem Haarwuchs und zur Unterstützung des Haarneuwuchses kann einmal pro Woche eine basische Haarbodenpackung durchgeführt werden.
Eine intensive Haarwuchskur auf der Basis von Silizium sollte mindestens 4 Wochen lang dauern. Das Silizium allein kann dann anschliessend dauerhaft genommen werden.
Silizium ist gemeinsam mit Zink DAS Spurenelement für schönes und gesundes Haar. Schon im Jahr 2006 hat man an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf eine Studie zur Wirkung des Siliziums auf die Haarqualität und den Haarwuchs durchgeführt. Bei 55 Probanden mit dünnem Haar, die über 6 Monate hinweg Silizium einnahmen, nahm die Haardicke um durchschnittlich 13 Prozent zu.
Silizium kann nicht nur eingenommen werden und den Haarwuchs von innen stärken. Denn nur entsäuerte Zellen - ob im Haarboden oder im Rest des Körpers - können Schlacken ausleiten und Nährstoffe aufnehmen.
Brennnesselblätter und -samen wurden schon in der Volksheilkunde bei Haarproblemen eingesetzt. Die Brennnessel soll die sogennante 5a-Reduktase blockieren können, ein Enzym, das für die Umwandlung des Testosterons in DHT verantwortlich ist - und DHT wiederum bzw. die Empfindlichkeit der Haarfollikel auf DHT führt zum Haarausfall bzw. verhindert den Haarneuwuchs. Also würde jetzt - unter der Einwirkung der Brennnessel - der DHT-Spiegel sinken, die Haarfollikel könnten sich - soweit möglich - erholen und die Haare reagieren mit Wachstum.
Ganz egal für welche Haarausfallkur oder Haarwuchskur Sie sich jedoch entscheiden, an einer gewissen Ernährungsumstellung führt kein Weg vorbei. Je weniger Säuren und Schlacken in den Körper gelangen, umso schneller können die alten Ablagerungen - die sich unter anderem im Haarboden befinden und dort jeden Haarneuwuchs verhindern - gelöst und ausgeleitet werden. Sind die alten Schlacken erst einmal weg, dann finden die mit einer basischen Ernährung und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zugeführten Nähr- und Mineralstoffe wieder ihre angestammten Plätze im Haarboden.
In ihrer privaten Hautarztpraxis in Frankfurt a. M. haben sich Dr. med. Heidi Dötterer- Rieg und Kollegen auf Dermatologie, ästhetische Medizin - und eine Therapie mit körpereigenem Nanofett spezialisiert.
"Nach einem Jahr der praktischen Anwendung kann ich die internationalen Studien bestätigen, die die Wirksamkeit der Therapie mit körpereigenem Nanofett belegt haben. Diese regenerative Therapie funktioniert, und das sehr gut, wie ich an den von uns behandelten Patienten sehen kann", sagt Praxisinhaberin Dr. Dötterer-Rieg.
Die Therapie mit körpereigenen Stammzellen aus Nanofett stellt eine sehr moderne und innovative Methode zur Behandlung und Prävention von Haarausfall dar. Mit dieser Methode können im Gegensatz zu früheren Verfahren 250.000 dieser Zellen versus 15.000 Zellen aus dem körpereigenen Nanofett gewonnen und transplantiert werden.
Bei diesem Verfahren, das unter anderem bei erblich bedingten Haarausfall Anwendung findet, wird der Patientin bzw. dem Patienten Fettgewebe entnommen. Bei einer Frau erfolgt die Entnahme am Oberschenkel, bei einem Mann am Bauch, weil jeweils dort besonders viele Stammzellen vorhanden sind. Diese werden anschließend im Labor aufbereitet und dann unmittelbar in die Kopfhaut injiziert.
"Stammzellen haben die Fähigkeit, in allen Bereichen des Körpers, also auch auf der Kopfhaut, das Zellwachstum zu stimulieren oder auch zu aktivieren. Das bedeutet, dass Follikel, die nur noch dünnere Haare wachsen lassen, gestärkt werden, die Haare werden also dicker. Und gänzlich inaktive Follikel nehmen durch die Stammzelltransplantation ihre Aktivität wieder auf, was die Haare in Lücken und lichten Stellen wieder wachsen lässt", erklärt Dr. Dötterer-Rieg.
Etwa 90 Minuten dauert der Eingriff, von der Entnahme des Fettgewebes unter Lokalanästhesie bis hin zur nahezu schmerzfreien und daher ohne Betäubung auskommenden Injektion der Stammzellen in die Kopfhaut. "Nach gut drei Monaten sieht man erste Ergebnisse in Form von wachsenden Haaren", weiß die Dermatologin aus ihrer mittlerweile gewonnenen Erfahrung.
Eine Einschränkung gibt es allerdings: Bereits abgestorbene Haarzellen können auch durch die Behandlung mit körpereigenem Nanofett nicht mehr aktiviert werden. "Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig der Behandlung zu unterziehen. Gerade bei den vielen Menschen, die bereits in jungen Jahren unter dünnem Haar und Haarausfall leiden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich ihre Haarwurzeln noch in großer Zahl aktivieren lassen", berichtet Dr. Dötterer-Rieg.
Ganz zu spät ist es übrigens auch nicht, wenn viele Follikel bereits abgestorben sind. Dann lässt sich die Therapie mit körpereigenem Nanofett mit einer Haartransplantation kombinieren. Gleiches gilt für andere bewährte Behandlungen wie z. B. die Mesotherapie, PRP-Therapie, Low level Laser, Dutasterid etc.."Meist ist es die Kombination verschiedener Therapien, die zu den besten Ergebnissen führt", so Dr.
Kräftiges und volles Haar ist gleichbedeutend mit Jugend und Attraktivität - entsprechend groß ist für viele die psychische Belastung, wenn die Haare ausfallen. Als dauerhaft wirksam gilt die Haartransplantation.
Bei einer Haartransplantation werden Haare aus dem Hinterkopfbereich in die kahlen Flächen transplantiert, z. B. in die Geheimratsecken. Es werden also lediglich die vorhandenen Haare der Hinterkopfregion zur Auffüllung des Haarbestandes in den gelichteten Bereichen genutzt.
Es gibt verschiedene Methoden der Haartransplantation, darunter die Hautinsel-Verpflanzung und die Mini- und Mikro-Graft-Technik. Bei der Mini- und Mikro-Graft-Technik werden kleine Hautinseln mit ein bis fünf Haaren transplantiert, um einen natürlichen Haaransatz zu erzeugen.
Die Operation dauert in der Regel zwischen zwei und vier Stunden. Nach der Haartransplantation fallen die verpflanzten Haare erst einmal wieder aus, bevor nach rund drei Monaten neue Haare produziert werden. Nach neun bis zwölf Monaten ist die kahle Fläche bewachsen.
Die Kosten für eine Haartransplantation sind schwer zu schätzen, da sie von Person zu Person unterschiedlich sind. Ein Graft kostet je nach Arzt und Klink zwischen 1 und 3 EUR, so können schnell zwischen 3.000 und 6.000 EUR oder noch mehr zusammenkommen.
Die Behandlung von Haarausfall kann auch mithilfe von Medikamenten erfolgen. Für Männer gibt es den Wirkstoff Finasterid, der das Enzym hemmt, das Testosteron in DHT umwandelt. Für Frauen und Männer gibt es den Wirkstoff Minoxidil, der auf die Kopfhaut aufgetragen oder als Tablette eingenommen werden kann.
Wichtig: Vor der Einnahme von Medikamenten sollte ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Nebenwirkungen und Risiken zu besprechen.
Zusätzlich zu den genannten Behandlungen gibt es weitere Maßnahmen, die zur Stärkung der Haarwurzeln beitragen können:
Die Stärkung der Haarwurzeln erfordert Geduld und eine langfristige Strategie. Eine Kombination aus den genannten Maßnahmen kann dazu beitragen, das Haarwachstum zu fördern und die Haarstruktur zu verbessern.
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