50er & 60er Jahre Frisuren für Männer: Trends und Comebacks

In den letzten Jahren waren akkurat kurz rasierte Seiten modern, doch nun erleben längere Haare ein Comeback. Die angesagtesten Männerfrisuren sind vielfältig, von lässigen Undone-Looks bis hin zu markanten Tolle. Viele Frisuren dieser Zeit erleben ein Comeback und bieten eine breite Palette an Stilen für jeden Geschmack.

Die Vielfalt der Männerfrisuren

Die Anziehungskraft von Großstädten ist ungebrochen, denn die großen Kultur- und Modehauptstädte setzen oft ganz neue und eigene Trends. Aus den multikulturellen Straßen Sydneys schwappt beispielsweise ein urbaner Street-Look herüber, der sich mit Fades, Lines oder Flat Tops gerade für Kurzhaarfrisuren eignet. Aber auch Männer mit längeren Haaren können sich den trendigen und markanten Street-Look aneignen, beispielsweise mit coolen Zöpfen oder verwegenen Locken.

Comeback der Klassiker

Wenn es nach dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks geht, liegen die neusten Trends in der Vergangenheit. Genauer gesagt, in den 60er- bis 80er-Jahren. Der sogenannte „Sheer-Retro-Look“ erinnert beispielsweise an die spannende Modekultur Großbritanniens der 60er Jahre und verknüpft markante Ponys mit Twenties-Hipster-Wellen und farblichen Akzenten. Wer es gerne etwas wilder mag, sollte sich den Look „Punk Chic“ einmal genauer ansehen. Dieser symbolisiert mit aufgerissenen Strukturen, exzessiven Styling und Messy Hair die revolutionäre Stimmung der 70er und 80er Jahre, in der nicht nur die Frisur- und Modewelt gründlich durchgewirbelt wurde.

Trendfrisuren im Detail

Der Undone-Look

Unser Favorit der Männerfrisuren für mittellanges Haar ist der Undone-Look. Der zeitlose Look wirkt männlich und signalisiert Selbstbewusstsein. Für Männer mit vollem Haar und kantiger Gesichtsform ist der Haarschnitt die perfekte Wahl. Die Haarlänge kann dabei je nach Typ von einer Deckhaarlänge von circa zehn Zentimetern bis hin zu schulterlangen Haaren variieren. Besonders gut eignen sich Haare, die von Natur aus gewellt oder sogar gelockt sind.

So kommt der Surfer-Look noch besser zur Geltung. Wichtig für Bartträger ist bei dieser Frisur, dass der Bart nicht allzu lang getragen und gut gepflegt wird. Nach der Haarwäsche wird etwas Styling-Creme in den Händen verrieben und mit den Fingern von vorne nach hinten eingearbeitet. Im Anschluss die Haare auf niedriger Stufe einfach nach hinten föhnen. Für ein edles Finish eignet sich der Wet-Look.

Die Haartolle

Let’s Rock ’n‘ Roll! Die Haartolle steht für Selbstsicherheit und Leidenschaft. Der Frisurenklassiker der 50er Jahre ist in diesem Jahr voll im Trend. Hierbei werden die Seitenpartien kürzer geschnitten, als das Deckhaar. Das Styling erfordert etwas Geschick. Mit den richtigen Stylingprodukten, Föhn und mit etwas Übung, lässt sich der Klassiker in Schwung bringen.

Ein berühmtes Beispiel ist die Elvis-Tolle: Hier werden die Konturen im Nacken und an den Ohren leicht gekürzt, um harmonische Übergänge zu bilden. Um die Tolle zu erzeugen, wird die Pony-Partie mit einem Toupierkamm vorsichtig gegen den Strich gekämmt. Mit einer großzügigen Menge Haargel und Haarspray wird das nach hinten gelegte Haar anschließend fixiert.

Brit-Pop-Frisuren

Brit-Pop-Frisuren sind zurück? Richtig! Ponyfrisuren sind stark im Kommen. Wer seine Haare lieber etwas kürzer tragen möchte, liegt mit einer Frisur im Brit-Pop-Style genau richtig. Die Haare werden dabei an den Seiten getrimmt, aber nicht kurz geschoren. Das Deckhaar wird etwas länger gelassen und nach vorne zum Pony gestylt. Die Haare dürfen dabei gestuft und leicht fransig getragen werden.

Der Bro-Cut (Bro Flow)

Die schickste Variante der Langhaarfrisuren ist definitiv der Bro-Cut, beziehungsweise Bro Flow. Diese Männerfrisur lässt mittellanges Haar zum echten Blickfang werden und strahlt Charm und Leichtigkeit aus. Das mittellange Haar wird dabei stufig geschnitten und meist seitlich oder nach hinten gestylt und hinter die Ohren gesteckt. Die Trendfrisur hat einen tollen Vorteil: Sie lässt sich ohne viel Mühe sowohl bei lockigen als auch bei glatten Haaren stylen.

Rockabilly-Frisuren: Ein zeitloser Trend

Eine Rockabilly-Frisur begegnet einem längst nicht mehr nur in Filmen aus den 1950er-Jahren. Denn die Retro-Frisuren sind wieder in der Gegenwart angekommen und liegen voll im Trend. Bei den Damen erfreuen sich die runden Ponys und imposanten Locken wieder großer Beliebtheit. Doch auch Rockabilly-Frisuren für Männer wie ein Sidecut oder eine voluminöse Haartolle verleihen dem Träger einen besonderen Charme.

Die Rockabilly Frisur für den Mann, die ursprünglich in den 1950er-Jahren entstanden ist, erlebt in den letzten Jahren eine große Belebung. Diese Männer Trendfrisuren 2019 und derartige Looks, die von der Rock’n’Roll-Musik der damaligen Zeit inspiriert wurden, eignen sich also perfekt für aktuelle Stilrichtungen. Ursprünglich als rebellische Alternative zu eher konservativen und klassischen Styles entwickelt, haben Rockabilly Frisuren Männer also stark beeinflusst. Die 50er und 60er Jahre Frisur hat sich im Laufe der Zeit jedoch weiterentwickelt.

Styling-Tipps für Rockabilly-Frisuren

Es gibt verschiedene Rockabilly-Frisuren, die Männer heute tragen können, um einen klassischen und modernen Look zu erzielen. Hier sind einige Beispiele:

  • Pompadour: Eine der bekanntesten Rockabilly Frisuren. Um sicherzustellen, dass Ihre Schmalztolle die richtige Retro Note erhält, tragen Sie diese glatt.
  • Slick Back: Die klassische Slick Back Frisur hat vorne viel Volumen und erinnert an traditionelle Rockabilly Looks.
  • Side Cut: Herren tragen oft Rockabilly Haarschnitte, die zurückgekämmt sind. Sie können diese aber auch zur Seite, wie beim Side Cut, stylen lassen.

Für das Styling benötigen Sie in der Regel Pomade, Haargel und einen Kamm. Achten Sie darauf, dass das Haar glatt und gut geformt ist, um den gewünschten Retro-Look zu erzielen.

Weitere Retro-Frisuren im Trend

Neben den bereits genannten Frisuren gibt es noch weitere Retro-Looks, die 2025 ein Comeback feiern:

  • Mod Haarschnitt: Zeichnet sich durch längeres Haar am Oberkopf, lange Koteletten und Textur im gesamten Schnitt aus.
  • Shag: War bei vielen Rockmusikern der 70er beliebt und ist stark gestuft und texturiert.
  • Bowl Cut: Ein großer Trend in den 70er- und 80er-Jahren, der sich durch einen geraden, stumpfen Pony auszeichnet.
  • Curtain Bangs: Waren in den 90ern bei Männern sehr angesagt und sind jetzt wieder im Trend.

Super Einfache Basic Rockabilly Frisur / Barrel Roll / VINTAGE HAIR TUTORIAL (ENGLISH SUBS)

Styling-Produkte und Tipps

Um die verschiedenen Retro-Frisuren optimal zu stylen, sind die richtigen Produkte unerlässlich:

  • Pomade oder Wachs: Für starken Halt und Glanz bei Pompadour-Frisuren.
  • Texturierendes Sea Salt Spray oder Mousse: Um Wellen und Locken bei Shag-Frisuren zu betonen.
  • Lockencreme oder Leave-in Conditioner: Für Definition und Pflege bei lockigen Haaren.

Die passende Frisur für jede Gesichtsform

Nicht jeder Style passt zu jedem Haartyp oder jeder Gesichtsform. Hier einige Tipps:

  • Dreieckiges Gesicht: Betont die Stirn, gleicht das breite Kiefer aus.
  • Herzförmiges Gesicht: Mildert die Stirnpartie, betont die Augen.
  • Längliches Gesicht: Vermeidet zusätzliche Höhe.
  • Rechteckiges Gesicht: Bricht die Länge durch horizontale Linien.
  • Ovales Gesicht: Unterstützt die natürliche Balance.

Männerfrisuren im Wandel der Zeit

Welche Frisuren waren bei den Männern modern in den 60er, 70er und 80er Jahren?

60er Jahre: Der Pilzkopf

In den 60er Jahren erregten die Beatles Aufsehen, als sie mit Haaren, die die Ohren bedeckten und vorn über die Stirn fielen, auftraten: der Pilzkopf war geboren. Auch in Deutschland wurde die neue Mode von den jungen Männern nachgeahmt, während die älteren schimpften. Sie trugen ihre Haare nach wie vor kurz oder zumindest kürzer.

70er Jahre: Lange Haare und Bärte

War die Haarlänge der Beatles in den 60er Jahren noch spektakulär, trugen die jungen Männer die Haare in den 70er Jahren immer länger. Auch die älteren Herren zogen nun nach. Beliebt wurde es auch, sich Koteletten wachsen zu lassen. Dafür ließ man den Bartansatz an den Seiten stehen. Doch auch der Vollbart war beliebt und viele Männer ließen die "Gesichtshaare" wachsen. Erstmals sah man Punker, die sich die Haare zum Irokesenschnitt hochfrisierten oder bunte Farben in ihre Haare brachten.

80er Jahre: Vokuhila und Dauerwelle

In den 80er Jahren wurde die Vokuhila-Frisur besonders beliebt. Dabei trug man die Haare "vorne kurz" und "hinten lang". Auch Frauen trugen sie, aber bei den Männern war sie noch häufiger zu sehen. Gerne trugen die Männer ein Bandana im Haar. Wer ganz modern war, färbte sich die Haare in zwei Farben: oben blond und unten dunkel. Hinten und an den Seiten waren die Haare kurz rasiert. So mancher Mann ließ sich übrigens auch eine Dauerwelle machen in den 80er Jahren. Modern war in den 80er Jahren außerdem der Schnurrbart.

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