Ursachen für feine, lichte Haare im vorderen Bereich

Viele Menschen leiden unter feinen, lichten Haaren im vorderen Bereich. Haarausfall betrifft alle Altersgruppen bei Frauen, wobei die Ursachen vielfältig sein können.

Mögliche Ursachen für Haarausfall

  • Ernährungsbedingte Ursachen: Eine unausgewogene Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die das Haarwachstum beeinträchtigen.
  • Hormonelle Ursachen: Hormonelle Veränderungen, wie sie beispielsweise in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten, können Haarausfall verursachen.
  • Pflegebedingte Ursachen: Falsche Haarpflege, wie z.B. aggressive Shampoos oder häufiges Stylen mit Hitze, kann die Haare schädigen und zu Haarausfall führen.
  • Außergewöhnliche Lebensumstände: Große Stressphasen, Krankheit, Trauer und Lebensphasen wie Schwangerschaft, Wechseljahre fordern oft ihren Tribut.

Der natürliche Lebenszyklus der Haare

Kein Haar wächst ewig. Bei den meisten Menschen wächst ein Haar 2 bis 6 Jahre lang. Danach gehen die Haarfollikel - also die Stellen in der Haut, aus der die Haare herauswachsen - in eine Ruhephase über. Das Haar wird dünn an der Haarwurzel, verliert an Halt - und fällt irgendwann aus. Das ist auch kein Problem, weil ständig neue Haare wachsen. Es wird nur dann eins, wenn dies nicht der Fall ist.

Genetische Veranlagung

Genetischer Veranlagung kannst du ein Schnäppchen schlagen. Es ist bewiesen, dass sich Gene durch Lebensweise, Ernährung und auch Gedanken verändern. Mit Sicherheit vererben sich körperliche Schwachstellen, Veranlagungen, charakterliche Eigenschaften, Lebensweisen, Vorlieben, Aussehen u.a.

Haarpflege und Kopfhautroutine

Eine gute Haar- und Kopfhautroutine kann helfen, Haarausfall vorzubeugen und das Haarwachstum zu fördern.

Kopfhautbürsten

Das Bürsten der Kopfhaut befreit die Haare von Schmutz, Stylingrückständen und Schuppen. Rogall empfiehlt, morgens für eine anregende Wirkung vom Nacken zur Stirn hin zu bürsten. Abends bürste ich dann in umgekehrter Weise von der Stirn zum Nacken hin, dies soll entspannend wirken.

Durch das regelmäßige Bürsten konnte ich meinen Haarwasch-Rhythmus deutlich reduzieren. Früher musste ich fast jeden Tag meine Haare waschen, da sie nach einer Nacht nicht mehr saßen.

Haarwäsche

Ich bürste meine Kopfhaut täglich, und wasche meine Haare alle zwei bis drei Tage abwechselnd mit Wascherde oder einer Haarseife (ich habe kein gefärbtes oder angegriffenes Haar).

Stylingprodukte

Da meine Haare nun dank des Bürstens einen besseren Stand haben, benötige ich deutlich weniger Stylingprodukte. Meist greife ich nur zu der Haarspitzen Tagescreme von Sanoll, die für etwas Definition sorgt.

Haare schneller wachsen lassen - Tipps und Produkte

Viele möchten die Haare doppelt so schnell wachsen lassen, wissen aber nicht wie sie das anstellen sollen. Hier kommen 3 Beauty-Tipps, die den Traum von der langen Mähne näher bringen!

1. Haare öfter bürsten oder Kopfhaut massieren

Durch das Bürsten der Haare wird die Durchblutung der Kopfhaut gefördert, wodurch die Haarfollikel gesünder sind. Sind die Wurzeln gesund, wachsen die Haare schnell und kräftig nach. Wir empfehlen 30-40 Bürstenstriche pro Tag. Im nassen Zustand solltest du unbedingt einen Tangle Teezer verwenden, damit keine Haare ausgerissen werden.

Gleich wie das Bürsten der Haare, regt auch eine Kopfmassage die Blutzirkulation auf der Kopfhaut an. Beim Shampoonieren können die Haare mit den Fingerspitzen durch kreisende Bewegungen massiert werden. Wer lange Fingernägel hat, sollte die Fingerspitzen unbedingt flach auflegen, damit keine Verletzungen auf der Kopfhaut entstehen. Wem das zu anstrengend ist, der kann auch auf Kopfmassagebürsten, wie die Olivia Garden Bamboo Touch Massagebürste, zurückgreifen.

2. Regelmäßig Spitzen schneiden

Auch wenn es eher wie das Problem als wie die Lösung klingt, der regelmäßige Friseurbesuch ist notwendig, wenn die Haare schneller wachsen sollen. Alle acht bis zehn Wochen sollten ein bis zwei Zentimeter abgeschnitten werden. Doch aus welchem Grund? Häufiges Haareschneiden bremst Spliss und Haarbruch aus, wodurch die Haare ständig gesund weiterwachsen können. Damit Haarschäden gar nicht erst entstehen, sollte man Hitzestyling, Dauerwellen und Colorationen vermeiden.

3. Auf Gesundheit achten

Ist der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt, sind es auch die Haarwurzeln - und so können lange, widerstandsfähige Haare in Rekordzeit wachsen. Auf der anderen Seite beeinflussen Mangelzustände das Haarwachstum negativ. Ein Eisenmangel kann zum Beispiel zu Haarausfall führen. Für langes, gesundes Haar sollte man auf jeden Fall auf eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil achten.

Produktempfehlungen für schnelleres Haarwachstum

  • Koffein Shampoos: Koffein Shampoos stimulieren den Haarwuchs direkt an der Wurzel. Diese belebenden Haarwaschmittel sind ideal für zu Haarausfall neigendes und brüchiges Haar.
  • Kérastase Résistance Extentioniste: Die Produktlinie wurde speziell für Frauen entwickelt, die sich langes Haar wünschen. Haarlängen und Spitzen werden wieder aufgebaut und die Haarwurzeln gestärkt und geschützt.
  • Redken Extreme Length: Die drei Produkte sind ideal für alle mit stark strapaziertem Haar, die das Gefühl haben, dass das Haar eine gewisse Länge nicht überschreitet.
  • L'Oréal Pro Longer: Die Produkte sind speziell für Haarlängen und -spitzen geeignet, da sie diese gesund halten. Dünne, abbrechenden Haarenden gehören der Vergangenheit an.
  • LABEL.M Volumize & Thicken: Die Produkte stärken die Haarfaser, minimieren Spliss und sorgen mit Proteinen und Nährstoffen für kräftigeres Haar.

5 (extrem) effektive Hausmittel gegen Haarausfall...

Haartypen und ihre Pflege

Jeder, der lockiges oder gewelltes Haar hat, weiß, dass jeder Lockenkopf und jede Locke anders ist. Vielleicht habt ihr eine sanfte Bewegung, weiche Wellen oder starke, strukturierte Korkenzieherlocken - oder eine Mischung aus allen drei Typen.

Die Einteilung der Lockentypen

Aus diesem Grund hat die Locken-Community eine Methode entwickelt, die euch hilft, euren Lockentyp zu entschlüsseln. Es handelt sich dabei um ein einfaches Nummerierungssystem, das von 1 (glattes Haar) bis 4 (lockiges Haar) reicht, mit A-, B- und C-Mustern in jeder Gruppe.

Das System der lockigen Haartypen ist ein nützlicher Leitfaden, der euch dabei hilft wie ihr euer Haar pflegen und stylen müsst, um Wellen oder Locken zu definieren. Eine Stylingroutine für 3C-Locken sieht nämlich ganz anders aus als für 4C-Locken.

Wodurch wird mein Lockenmuster bestimmt?

Die individuelle Bewegung wird durch die Form der Haarfollikel bestimmt, aus denen jede Haarsträhne herauswächst, und je flacher ein Follikel ist, desto lockiger wird das Haar. Nicht alle Follikel eines Haares haben immer die gleiche Form; einige können rund sein und zu glatteren Strähnen führen, während flache Ovale zu Wellen und Korkenzieherlocken führen können.

Was tun bei beschädigten Locken?

Wenn ihr glaubt, dass Wellen und Locken beschädigt sein könnten, braucht ihr eine Reparatur - und zwar schnell. Mit der ULTIMATE REPAIR Linie erhalten alle Haartypen und -strukturen die intensive Pflege, die sie brauchen, um gesund zu bleiben.

Die verschiedenen Haartypen

  • Typ 1: Glattes Haar
    • 1A-Haar ist zu 100 % glatt und sehr fein, ohne jegliche Kurven oder Wellen.
    • 1B-Haar ist etwas voluminöser und hat eine leichte Welle - der Gesamteindruck ist jedoch immer noch glatt und gerade.
    • 1C-Haar hat mehr Fülle und zeichnet sich durch seine dickeren, volleren Strähnen aus.
  • Typ 2: Welliges Haar
    • 2A Haar: Haare, die am Ansatz glatt, aber in den Längen wellig werden, gehören zur Gruppe 2A.
    • 2C Haar: Am stärksten ausgeprägte Wellen findet ihr bei Haartyp 2C. Man erkennt eine stärkere S-förmige Kurve, und die Strähnen können dicker sein, was bedeutet, dass ihr ein wenig mehr Produkt einarbeiten könnt.
  • Typ 3: Lockiges Haar
    • 3A Haar: Wenn eure Locken in üppige Spiralen fallen, die nicht stark hochziehen (d. h. sie werden nicht viel kürzer, wenn das Haar vom nassen in den trockenen Zustand übergeht), habt ihr Haartyp 3A.
    • 3B Haar: Der Lockentyp 3B ist zwar fester und verliert beim Trocknen mehr Haarlänge als 3A-Locken, hat aber immer noch eine relativ lockere Lockenstruktur.
    • 3C Haar: Wenn die Locken dicht und ausgeprägter sind, habt ihr Haartyp 3C. Euer Haar fällt in schillernde Korkenzieherlocken, die fester sind als 3B-Locken, aber weniger kraus als Locken vom Typ 4.
  • Typ 4: Krauses Haar
    • 4A Haar: Bei diesen Locken handelt es sich um weiche, federnde, S-förmige Locken, die eher zu den lockeren Locken gehören.
    • 4B Haar: Wenn ihr denkt, dass eure Locken dem Typ 4A ähneln, aber eine schärfere Z-Form bilden, habt ihr Haar vom Typ 4B.
    • 4C Haar: Haartyp 4C ist dem Haartyp 4B sehr ähnlich, aber die Zickzacklinien sind noch enger, und das Haar zieht sich noch höher, wenn es von nass zu trocken wird.

Weitere Ursachen für Hautveränderungen am Hals

Manchmal geben schmutziggraue Flecken am Hals den Betroffenen Rätsel auf. Vor allem, wenn sie sich trotz intensivem Waschen und Bürsten nicht wegrubbeln lassen. Dieselben Flecken können auch in den Achseln oder Leisten auftreten, überall dort, wo Haut an Haut reibt.

Dabei handelt es sich um eine ausgedehnte verstärkte Pigmentierung und Verhornung der Haut. Meist tritt sie symmetrisch auf. Mediziner nannten sie früher "Schwarzwucherhaut", heute heißt sie Acanthosis nigricans.

Mögliche Ursachen für Acanthosis nigricans

  • Erhöhter Insulinspiegel: Überschüssiges Insulin stimuliert das Wachstum der Hautzellen. Ein erhöhter Insulinspiegel kann ein Hinweis auf Diabetes Typ 2 oder eine Insulinresistenz sein.
  • Genetische Veranlagung: Auch eine genetische Veranlagung kann der Grund für eine Acanthosis nigricans sein.
  • Tumoren: In seltenen Fällen ist sie allerdings auch die Begleiterscheinung einer bösartigen Erkrankung, insbesondere von Tumoren des Magen-Darm-Trakts.
  • Medikamente: Vor allem Substanzen, die in den Fettstoffwechsel eingreifen, können die Hautveränderung verursachen. Dazu zählen zum Beispiel Kortikoide wie Cortison, Nikotinsäure, die Antibabypille und Fusidinsäure.

Behandlung von Acanthosis nigricans

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Sind Medikamente der Auslöser, wird der Arzt sie wenn möglich austauschen. Liegt die Vorstufe einer Zuckerkrankheit vor, rät Stockfleth den Patienten, sich mehr zu bewegen, bewusster zu ernähren und dadurch abzunehmen. Bleiben die Hautveränderungen trotzdem bestehen, setzen Hautärzte von außen wirkende Mittel ein.

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