Jeder wünscht sich das Gefühl glatter, zarter Haut ohne störende Härchen. Viele haben schon einiges ausprobiert, um dieses Ziel möglichst dauerhaft zu erreichen. Die Epilation ist eine effektive Methode, um dieses Ziel zu erreichen. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks wird die Epilation zum Kinderspiel, und Sie können das ganze Jahr über wunderbar gepflegte Haut genießen, die nach und nach immer schöner wird.
Hier erfahren Sie, wie Sie das Epilieren sanfter gestalten, Ihre Haut länger glatt bleibt und wie Sie eingewachsenen Härchen vorbeugen können.
Das Epilieren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der herkömmlichen Rasur: Es entfernt die Haare direkt an der Wurzel. Im Epiliergerät befinden sich dafür kleine Pinzetten, welche an einer rotierenden Walze montiert sind. Diese zupfen die Härchen einzeln aus der Haut und es kommt somit zu einem länger anhaltenden Ergebnis.
Da Haare unterschiedlich schnell nachwachsen und sich der Körper an die Behandlung gewöhnt, wird die Epilation mit jeder Anwendung sanfter und schneller.
Epilieren ist schonender als eine Rasur, da unangenehme Rasierpickel ausbleiben, weil die obere Hautschicht nicht angegriffen wird. Beim Waxing hingegen klebt das Wachs zu sehr an der Haut, wodurch sie gereizt wird. Besser als Waxing wäre Sugaring. Das ist allerdings entweder teuer, wenn du es im Studio machen lässt, oder kann in der Home-Anwendung eine ziemliche Sauerei werden. Die Zuckerpaste kann sich nämlich ziemlich schnell an den Händen festkleben, oder, noch schlimmer: an den zu epilierenden Stellen. Außerdem tut ein Ruck, bei dem viele Haare auf einmal entfernt werden, mehr weh als die Entfernung einzelner Haare beim Epilieren, wo du die Geschwindigkeit selbst bestimmen kannst.
Theoretisch können Sie sich an allen Körperstellen epilieren: an den Beinen, Armen, unter den Achseln, im Intimbereich sowie im Gesicht. Praktisch gesehen gibt es jedoch schmerzliche Unterschiede bei den verschiedenen Hautstellen. So sind einige Areale, wie der Intimbereich und unter den Achseln, empfindlicher, da die Haut dort dünner ist. Die Folge: mehr Schmerzen beim Epilieren. Hierfür sollten Sie stets einen kleineren Aufsatz für empfindliche Bereiche verwenden. Mit der Zeit sitzen die Haare quasi "lockerer" und Sie gewöhnen sich an das Gefühl, sodass es immer weniger weh tut. Dranbleiben lohnt sich also.
Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Hier eine Checkliste, die Ihnen dabei hilft:
Epilierer unterscheiden sich vor allem in der Größe und Beschaffenheit des Epilierkopfes, der Wasserfestigkeit und des Zubehörs. Modelle mit großem Kopf und vielen Pinzetten entfernen die Haare schneller und gründlicher, sind dafür aber deutlich teurer.
Hier sind zwei empfohlene Modelle:
Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.
Ganz einfach: Locker bleiben! Wenn Sie sich verkrampfen und schon in Erwartung des Schmerzes leiden, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Machen Sie einen Wellness-Moment daraus! Gönnen Sie sich eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.
Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse Ihres Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und Sie sich ans Zupfen gewöhnen.
Wenn Sie sich beim Epilieren an diese Tipps halten, erwischen Sie alle Haare und die Haut bleibt länger glatt:
Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend können Sie eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.
Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion."
Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2 Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehen Sie beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.
Mit diesen Tipps und den richtigen Geräten steht dem Traum von langanhaltend glatter Haut nichts mehr im Weg!
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