Was hilft gegen rote Punkte nach dem Rasieren? Hausmittel und effektive Tipps

Viele Menschen, insbesondere Frauen, kennen das Problem gereizter Haut nach der Rasur. Rötungen, Juckreiz und kleine Pickelchen können die Folge sein. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Hausmittel und Tipps, um Rasurbrand vorzubeugen und zu behandeln. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Haut optimal auf die Rasur vorbereiten, welche Techniken besonders schonend sind und wie Sie gereizte Haut effektiv beruhigen können.

Warum entsteht Rasurbrand?

Rasurbrand wird durch Reizzustände auf der Haut und in den Haaranhangsgebilden ausgelöst, wenn das Haar nach der Rasur nachwächst. Kleine Mikroverletzungen, die durch die scharfe Klinge des Rasiermessers entstehen, ermöglichen es Schmutz und Krankheitserregern, in die Haut einzudringen und Entzündungen zu verursachen. Oft kommt es sekundär zu einer bakteriellen Besiedlung, wodurch eine antiseptische Waschlotion sinnvoll sein kann. Auch eingewachsene Haare können eitrige Entzündungen und Pickelbildung verursachen.

Wo tritt Rasurbrand auf?

Rasurbrand kann überall dort entstehen, wo rasiert wird. Besonders anfällig ist jedoch die Haut im Intimbereich, da sie besonders zart und empfindlich ist.

Wie kann man Rasurbrand vorbeugen?

Rasurbrand muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie Rötungen und Pickelchen vorbeugen:

  • Vorbereitung: Rasieren Sie sich am besten nach dem Baden oder Duschen. Warmes Wasser weicht die Haare auf und macht sie leichter abrasierbar.
  • Rasierschaum: Verwenden Sie speziellen Rasierschaum, um die Haare zusätzlich aufzuweichen und den Rasierer sanfter über die Haut gleiten zu lassen.
  • Scharfe Klingen: Achten Sie auf scharfe Klingen. Stumpfe Klingen erfordern mehrere Züge, was die Haut zusätzlich reizen kann. Wechseln Sie die Klingen regelmäßig, idealerweise alle ein bis zwei Wochen bei täglicher Rasur.
  • Rasurtechnik: Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare, ohne fest aufzudrücken. Vermeiden Sie es, gegen den Strich zu rasieren, da dies die Haut zusätzlich reizen kann.
  • Trocken- oder Nassrasur: Bei sehr empfindlicher Haut empfiehlt sich eher die Trockenrasur mit einem Elektrorasierer, da diese schonender ist.
  • Hygiene: Achten Sie auf Sauberkeit. Verwenden Sie frisch gewaschene Handtücher und reinigen oder desinfizieren Sie die Rasierklingen nach jeder Rasur.
  • Hautpflege: Verwenden Sie nach der Rasur eine feuchtigkeitsspendende Lotion ohne Alkohol oder Duftstoffe, um die Haut zu beruhigen und zu pflegen.
  • Kleidung: Tragen Sie nach der Rasur weiche Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Seide, um Reibung zu vermeiden.

Die richtige Rasurtechnik

Rasieren Sie in Wuchsrichtung, um zu vermeiden, dass die Haare vor dem Abschneiden nach oben gerissen werden, was die Haut reizt. Besonders in der Bikinizone mag es die Haut lieber, wenn Sie entlang der Wuchsrichtung rasieren.

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Hygiene ist das A und O

Reinigen Sie den Rasierer zwischendrin immer wieder, um Schaum und Haare zu entfernen. Zum Schluss den Rasierer gut reinigen, trocknen und am besten in einer geschlossenen Dose aufbewahren oder desinfizieren.

Erste Hilfe bei Rasurbrand und roten Punkten

Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Rasurbrand gekommen ist, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Kühlen: Kühlen Sie die gerötete und brennende Haut mit kaltem Wasser, einem Kühlpad oder kalten Umschlägen.
  • Aloe Vera: Tragen Sie ein Pflegeprodukt mit Aloe Vera auf die betroffenen Stellen auf.
  • Hausmittel: Magerquark oder Honig können Linderung verschaffen. Dünn auftragen und später mit einem feuchten Tuch abnehmen.
  • Rasierpause: Gönnen Sie Ihrer Haut eine Rasierpause, um sich zu erholen.
  • Spezielle Pflege: Verwenden Sie eine Wund- und Heilsalbe oder spezielle Intimpflege-Gele aus der Apotheke.

Hausmittel gegen Rasurbrand

Einige bewährte Hausmittel können bei Rasurbrand Linderung verschaffen:

  • Quark-Honig-Maske: Eine Maske aus Quark und Honig spendet Feuchtigkeit, kühlt angenehm und wirkt antibakteriell.
  • Kamillentee: Betupfen Sie die betroffenen Hautstellen mit einem Waschlappen, den Sie in lauwarmen Kamillentee getaucht haben.
  • Babypuder ohne Talkum: Das enthaltene Zinkoxid hilft, die Entzündung zu mindern und die Heilung zu beschleunigen.

Die richtige Hautpflege nach der Rasur

Nach der Rasur benötigt die Haut viel Feuchtigkeit. Vermeiden Sie Produkte mit Alkohol oder Duftstoffen, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Tupfen Sie sich nach dem Rasieren vorsichtig mit einem frischen Handtuch ab und cremen Sie die Haut anschließend mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion ein.

Alternativen zur Rasur

Wenn Sie zu Rasurbrand neigen, können Sie auch andere Methoden der Haarentfernung ausprobieren:

  • Enthaarungscremes: Diese lösen die Haare chemisch auf. Testen Sie die Creme jedoch vorher an einer kleinen Hautstelle, um allergische Reaktionen auszuschließen.
  • Epilation: Hierbei werden die Haare samt Wurzel ausgerissen. Diese Methode ist zwar schmerzhafter, aber der Rasurbrand bleibt in der Regel aus.
  • Lasern: Eine Laserbehandlung kann Haare dauerhaft entfernen, sollte aber nur von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab. Wenn die Haut jedoch langfristig gereizt ist oder sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Ein Hautarzt kann auch klären, ob es sich um die chronische Form des Rasurbrands handelt.

Tabelle: Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Rasurbrand

Maßnahme Beschreibung
Vorbereitung Warmes Duschen, Rasierschaum verwenden
Rasurtechnik In Wuchsrichtung rasieren, scharfe Klingen benutzen
Hygiene Saubere Handtücher, Rasierer desinfizieren
Hautpflege Feuchtigkeitslotion ohne Alkohol und Duftstoffe
Hausmittel Quark, Honig, Aloe Vera, Kamillentee
Kleidung Weiche, atmungsaktive Stoffe tragen

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