Seidig und zart glänzende Haare sind ein Schönheitsideal. Aus gesundheitlichen und ästhetischen Gründen widmen sich daher viele Personen einer ausgiebigen Haarpflege. Interessieren Sie sich dafür? Dann werden Sie unweigerlich auf 2 Haarpflegeprodukte stoßen, die eine Ergänzung zum Shampoo darstellen: Haarmaske und Conditioner.
Daran schließt sich die Frage an, welches Produkt sich für wen eignet und was eigentlich der Unterschied zwischen den Pflegeprodukten ist. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Haarmasken und Conditioner wissen müssen, um die richtige Wahl für Ihr Haar zu treffen.
Die Haarmaske trägt zur Haarpflege bei, ihr Fokus liegt auf einer sehr intensiven Pflege. Die Maske ist reichhaltig an Wirkstoffen, was eine langfristige Tiefenpflegewirkung ermöglichen kann. Darüber hinaus haben die Masken in der Regel eine cremigere und buttrigere Konsistenz als Conditioner. Außerdem bleiben sie länger im Haar - je nach Produkt sogar mehrere Stunden.
Ein Conditioner ist eine Haarspülung, die Sie nach der Haarwäsche verwenden. Sie tragen ihn auf die Spitzen und Längen des gewaschenen und noch feuchten Haares auf. Auf eine kurze Einwirkzeit folgt - anders als bei der Haarmaske - das zeitnahe oder unmittelbare Ausspülen. Durch die Spülung ist es möglich, dass Ihr Haar geschmeidiger wird und einen stärkeren Glanz erhält.
Die richtige Anwendung von Haarmasken und Spülungen trägt zu den bestmöglichen Resultaten bei. Wie Sie sie einsetzen, unterscheidet sich in einigen Punkten. Bei beiden erfolgt jedoch im ersten Schritt die Haarwäsche.
Die Haarmasken-Anwendung beginnen Sie auf dem feuchten bzw. handtuchtrockenen Haar. Sie starten dabei am besten mit den Haarspitzen und arbeiten sich langsam bis zur Kopfhaut vor. Dann massieren Sie die Maske sanft in das Haar und die Kopfhaut ein. Wie lange sie im Haar verbleibt, hängt vom Produkt ab. Die Zeit, in der Sie die Haarmaske einwirken lassen sollten, beträgt in der Regel 5 bis 30 Minuten, aber es gibt auch Masken, die für eine Intensivbehandlung über Nacht einwirken sollen. Auf die Einwirkzeit folgt das Ausspülen mit Wasser.
Bei der Conditioner-Anwendung, die im Anschluss an die Haarmaske erfolgt, konzentrieren Sie sich auf die Haarlängen und -spitzen. Wenn es keine spezielle Spülung für die Kopfhaut ist, vermeiden Sie den Kontakt mit ihr. Dann lassen Sie die Haarpflege einige Minuten einwirken. Im Anschluss müssen Sie den Conditioner ausspülen, wenn es sich um kein Leave-in-Produkt handelt. Auf der Packung ist vermerkt, wie lang die beste Einwirkzeit ist. Während des Einwirkens lösen Sie mit einem breitzinkigen Kamm oder den Fingern Verwicklungen im Haar. Im Anschluss spülen Sie das Produkt sorgfältig mit viel Wasser aus, damit keine Rückstände im Haar bleiben.
Wie oft sollte ich eine Haarmaske anwenden und wie oft Conditionier? In erster Linie hängt es vom Haartyp, seinen Bedürfnissen und dem Zustand der Haare ab, wie oft Sie diese Pflegemittel verwenden. Bei Masken für das Haar ist dies anders. Da es sich um intensivere Behandlungen handelt, sollten Sie die Masken nicht so häufig wie die Spülung anwenden. Einmal pro Woche oder alle 2 Wochen kann ausreichen, wenn Sie die Haarmaske richtig anwenden möchten, um das Haar zu pflegen, zu reparieren und zu stärken. Für stark geschädigtes oder trockenes Haar kann eine häufigere Anwendung sinnvoll sein.
Im Sommer strapazieren Wind, Sonne und Hitze unser Haar, in den Herbst- und Wintermonaten sind es Kälte und trockene Heizungsluft. Aber auch häufige Haarfärbungen und Aufhellungen können Ihren Haaren zusetzen. Deshalb darf eine Kur in keiner Pflegeroutine fehlen. Was ist eine Haarkur und wo liegt der Unterschied zur Haarmaske? Anders als ein Conditioner, den Sie nach jeder Haarwäsche anwenden sollten, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.
Vorbereitung: Waschen Sie Ihre Haare, verwenden Sie wie gewohnt eine Spülung und waschen Sie diese aus. Anschließend trocknen Sie das Haar mit einem Handtuch vorsichtig an.
Der neueste Trend in der Haarpflege stellt die altbewährte Reihenfolge von Shampoo und Conditioner auf den Kopf. Statt wie gewohnt erst Shampoo und dann Conditioner zu verwenden, probieren immer mehr Menschen die Methode erst Conditioner, dann Shampoo. Doch was steckt dahinter? Und für wen ist diese Anwendung wirklich geeignet?
Normalerweise befreit Shampoo das Haar von Schmutz und Ablagerungen, während Conditioner es anschließend mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt und die Haarstruktur versiegelt. Doch gerade bei feinem Haar oder schnell fettendem Ansatz gibt es ein Problem: Conditioner-Rückstände beschweren die Haare, lassen sie schneller strähnig oder platt aussehen. Hier setzt die Methode erst Conditioner, dann Shampoo an, um Pflege ohne beschwerende Rückstände zu bieten.
Die Technik ist nicht für jeden Haartyp ideal, bringt jedoch für bestimmte Haartypen echte Vorteile:
Falls du neugierig geworden bist und es ausprobieren willst, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich:
Für einige Haartypen ist es besser, bei der klassischen Reihenfolge von erst Shampoo, dann Conditioner zu bleiben. Besonders bei krausem oder sehr lockigem Haar, das tendenziell mehr Feuchtigkeit benötigt, ist die klassische Reihenfolge ideal.
Die Preise der Masken und Spülungen können je nach Inhaltsstoffen und Produktqualität variieren, beispielsweise bei Pflegeprodukten mit natürlichen Extrakten oder speziellen Formeln. Gute Pflegeprodukte können ab 10 Euro kosten, Spezialprodukte hingegen mehr als 30 Euro. Um Ihre Haargesundheit und Schönheit zu unterstützen, ist nicht der Preis entscheidend.
Leave-on-Produkte, die in feuchte Haar einmassiert und nicht ausgespült werden, sind entsprechend eine sinnvolle Option. Da diese jedoch nicht beschweren sollen, ist die Formulierung ein Balanceakt. Insbesondere wenn man ausschließlich pflanzliche Öle in der Haarpflege verwenden möchte, erzielt man eine bessere Wirkung mit Leave-ons. Kokosöl ist hier besonders hervorzuheben und wird (ausnahmsweise) dem überschwänglichen Lob gerecht. Seine molekulare Struktur ermöglicht es wie bei keinem anderen Öl möglichst tief ins Haar einzudringen.
Wie hoch der Anteil pflegender Substanzen in einem Produkt tatsächlich ist, kann man an der Inhaltsstoffliste nicht entnehmen, weil die Konzentrationen nicht ausgewiesen werden. Dabei muss eine besonders reichhaltige Textur nicht zwangsläufig pflegender sein. Man kommt um das Testen und individuelle Einschätzen nicht herum.
Beim Haarewaschen geht es los: Die richtige Reihenfolge bei der Anwendung von Haarprodukten
Die Wahl zwischen Haarmaske und Conditioner hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen und Ihrem Haartyp ab. Haarmasken bieten eine intensive Tiefenpflege und sind ideal für geschädigtes oder trockenes Haar, während Conditioner die Haaroberfläche glätten und für mehr Glanz sorgen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Produkten und Anwendungsmethoden, um die perfekte Routine für Ihr Haar zu finden.
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