Das „Zuckern“ verspricht lange glatte Haut - fast ohne Schmerzen. Beim Sugaring werden die Haare mithilfe einer Zuckerpaste aus der Haut gezogen. Auch, wenn es neu klingt: Diese Methode der Haarentfernung gibt es bereits seit Jahrhunderten. Seinen Ursprung hat das „Zuckern“ im Orient. Die Haarentfernung mit Sugaring-Paste ist nicht nur nachhaltig, sondern verspricht auch ein langanhaltendes Ergebnis. Wir zeigen dir, wie du Sugaring selber machen kannst!
Sugaring ist eine Haarentfernungsmethode, bei der die Körperhaare mit einer Masse aus Zucker, Wasser und Zitronensaft entfernt werden. Die klebrige Masse, auch Halawa genannt, wird gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen und dann mit einem Vliesstreifen oder der Hand abgezogen. So werden die Haare samt Wurzel entfernt und wachsen langsamer und feiner nach. Sugaring hat eine lange Tradition und kommt ursprünglich aus den Hamams des Orients, das sind öffentliche Dampfbäder. Die Haarentfernung mit Halawa gehört dort zur Körperpflege, denn die Zuckerpaste entfernt nicht nur Körperhaare, sondern reinigt auch sanft die Haut.
Genau wie beim Waxing oder Epilieren werden die Haare beim Sugaring samt Wurzel entfernt. Dadurch hält der Effekt glatter Haut bis zu vier Wochen an. Bei regelmäßiger Behandlung wachsen die Haare im Laufe der Zeit feiner und weniger dicht nach. Beim Sugaring ist ganz klar: Es gibt mehr Vorteile als Nachteile.
Die Zuckermasse klebt nicht so stark an der Haut wie Wachs und wird mit der Haarwuchsrichtung abgezogen - somit ist die Haarentfernungsmethode mit Zuckerpaste sanfter und hautschonender. Beim Sugaring können auch feinste Härchen sauber entfernt werden und brechen nicht so leicht ab. Anders als bei einer Rasur werden die Haare beim Sugaring mit der Haarwurzel entfernt - die behandelten Körperstellen bleiben so bis zu einem Monat lang frei von Haaren. Und das Beste: Sugaring ist nachhaltig. Anders als bei anderen Methoden zur Haarentfernung entsteht nämlich kein Verpackungsmüll und die Zucker-Paste besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen.
Wenn du die Sugaring-Paste nicht selbst machen willst, kannst du sie auch schon fertig kaufen.
Generell kannst du mit der Sugaring-Paste alle Körperstellen enthaaren. Vor allem für Anfänger:innen eignen sich die Beine zur ersten Anwendung von Sugaring, um ein Gefühl für die Zuckermasse zu bekommen. An sensibleren Stellen wie dem Intimbereich oder dem Gesicht sollte man mit dem Sugaring vorsichtig sein und besonders darauf achten, dass die Zuckerpaste nicht zu heiß ist. In der Bikinizone lohnt es sich eventuell die Enthaarung mit Sugaring von einem Profi durchführen zu lassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Einen Tag vor der Enthaarung kannst du deine Haut mit einem sanften Peeling vorbereiten, um Hautschüppchen zu entfernen und eingewachsene Haare zu vermeiden. Benutze vorher lieber keine reichhaltige Körperlotion, damit die Halawa besser auf der Haut haftet. Jetzt musst du dir nur noch überlegen, ob du die Sugaring-Paste kaufen möchtest, im Handel liegt sie circa zwischen 4 und 30 Euro, oder ob du Sugaring selber herstellen willst.
Zucker, Zitronensaft und Wasser sind die Grundzutaten einer Sugaring-Paste. Die können Sie fertig gemixt in der Drogerie kaufen oder mit diesem Rezept ganz einfach selbst herstellen. Für die Herstellung der Zuckerpaste benötigen Sie nur wenige Zutaten, die sich in fast jedem Haushalt finden. Sugaring ist ein natürliches Mittel zur Haarentfernung, das nur aus Zucker, Zitronensaft und Wasser besteht. Die Zuckerpaste wird erhitzt und bei richtiger Temperatur auf die entsprechenden Körperstellen aufgetragen. Anschließend zieht man sie wie Wachsstreifen von der Haut ab.
Die selbstgemachte Zuckermasse kannst du einfach im Kühlschrank lagern und sie zum Sugaring immer wieder verwenden. Dazu musst du sie vor der Anwendung nur ganz kurz (ein paar Sekunden) in der Mikrowelle erwärmen.
Sugaring eignet sich für jeden Hauttyp und jede Körperstelle - sogar für empfindliche Haut im Gesicht. Vorsicht gilt allerdings bei Neurodermitis und Narben, da das Ausreißen der Haare dann zusätzliche Hautreizungen provozieren könnte.
Damit die Masse die Haare greifen kann, sollten sie etwa 2-5 Millimeter Länge haben. Mit den Fingern, einem Spatel oder Honiglöffel entgegen der Wuchsrichtung auf die Haut streichen. Die Zuckerpaste anschließend mit wenigen, ruckartigen Bewegung in Wuchsrichtung abziehen. Für die Feinarbeit: Die Masse auf die Fingerkuppen geben und damit die Haare gezielt zupfen.
In der Regel treten nach einer Sugaring-Haarentfernung weniger Reizungen auf als nach dem Waxing. Gut zu wissen: Ein Sugaring selbst wirkt wie ein leichtes Peeling, weil es abgestorbene Hautschüppchen entfernt. So lassen sich eingewachsene Haare vermeiden.
Haben Sie nach dem „Zuckern“ trotzdem trockene Haut an den Beinen, sollten Sie eine leichte After Shave Body Lotion auftragen: Pflegeformeln mit Panthenol können die Haut beruhigen und dadurch Hautirritationen vorbeugen. Nach einem Sugaring im Gesicht oder unter den Armen empfiehlt es sich, mindestens 12 Stunden auf Make-up und alkoholhaltige Deodorants zu verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Vermeiden Sie 24 Stunden nach der Enthaarung Sonnenbäder, Saunagänge oder exzessive Sporteinheiten.
Sugaring hinterlässt ein glattes Hautgefühl - weil die Paste lästige Härchen entfernt und alte Hautschüppchen löst.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Natürliche Inhaltsstoffe | Zeitintensiv |
| Weniger schmerzhaft als Waxing | Übung erforderlich |
| Peeling-Effekt | Kann bei falscher Konsistenz schwierig sein |
| Nachhaltig | - |
tags: #zuckerpaste #haarentfernung #rezept
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