Zink für das Haarwachstum: So bekämpfen Sie Haarausfall effektiv

Jeder wünscht sich gesundes und kraftvolles Haar. Ein Zinkmangel kann eine unterschätzte Ursache für verstärkten Haarverlust sein - insbesondere bei Männern. Zink bei Haarausfall ist ein Thema, das immer mehr Aufmerksamkeit erhält - und das zurecht. Denn das Spurenelement Zink spielt eine entscheidende Rolle für den menschlichen Körper und insbesondere für die Gesundheit von Haut und Haar.

Hier erfahren Sie, wie Sie Schritt für Schritt Ihren Vitaminmangel ausgleichen und Ihr Haarwachstum fördern können. Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wirkt Haarausfall entgegen und stärkt die Haarfollikel.

Zink ist wesentlich am Haarwachstum beteiligt, da es den Energiestoffwechsel aktiviert. Durch eine zu geringe Zinkzufuhr wird das Haar zunächst glanzlos, trocken und spröde. Wird dieser nicht behoben, kann der Zinkmangel Haarausfall verursachen. Für ein gesundes Haarwachstum sollte auf eine regelmäßige und ausreichende Zinkzufuhr geachtet werden.

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Es muss also über die Nahrung aufgenommen werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der empfohlene Tagesbedarf bei etwa 7-10 Milligramm Zink pro Tag, abhängig von Alter, Geschlecht und Lebensumständen. Zink ist essenziell für eine gesunde Kopfhaut und kräftiges Haar.

Ein Zinkmangel kann sich in vielfältiger Weise bemerkbar machen - unter anderem durch brüchige Nägel, trockene Haut oder eben Haarausfall. Wer einen Haarausfall durch Zinkmangel vermutet, sollte seinen Zinkstatus durch einen Bluttest überprüfen lassen.

Zink gegen Haarausfall zeigt insbesondere dann Wirkung, wenn ein tatsächlicher Mangel besteht. In diesen Fällen berichten viele Betroffene, dass die Haare wieder wachsen und die Ausdünnung nach einigen Wochen gestoppt wird. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis erste positive Veränderungen sichtbar werden. Das Haarwachstum ist ein langsamer Prozess, und die Follikel benötigen Zeit, um sich zu regenerieren.

Mit einer ausgewogenen, zinkreichen Ernährung und gegebenenfalls einer gezielten Supplementierung lassen sich viele Ursachen für Haarausfall erfolgreich behandeln. Zink für Haarausfall ist ein vielversprechender Ansatz - insbesondere, wenn dem Haarausfall ein Zinkmangel zugrunde liegt.

Zink ist neben vielfältigen anderen Funktionen im Körper auch an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt - den Hauptbestandteilen von Haut, Haaren und Nägeln. Daher kann ein Zinkmangel Haare und deren Struktur verändern.

Zink hemmt zudem die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Dihydrotestosteron ist für Haarausfall verantwortlich. Eine ausreichende und regelmäßige Zinkzufuhr ist nicht nur essenziell für viele Funktionen des Körpers, sondern zudem auch die Voraussetzung für eine volle und gesunde Haarpracht.

Haare haben faktisch einen erheblichen Bedarf an dem Mineralstoff Zink. Zink ist an der Bildung von Kreatin und Kollagenen, den Bestandteilen von Haaren, beteiligt. Kollagen bildet das Bindegewebe, welches die Haare in der Haut verankert. Auch ist es bedeutsam für die gesamte Haarstruktur.

Durch eine Zinkunterversorgung wird das Haar dünn. Normalerweise sind die Haarwurzeln mit Zink angereichert, als Bestandteil von Struktureiweiß hilft Zink die Haare aufzubauen. Zinkmangel wird an den Haaren schmerzhaft sichtbar. Werden sie glanzlos und brüchig, so ist das zunächst ein Indiz für einen leichten Mangel.Haare sind besonders stark von einem Zinkmangel betroffen.

Ist es bereits so weit, muss dringend etwas gegen den Zinkmangel unternommen werden. Nach Untersuchungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) nimmt fast die Hälfte der Menschen zu wenig Zink zu sich. 50% aller Menschen leiden an einem Zinkmangel: Ursache ist die moderne Ernährung, die oft sehr stark verarbeitet ist und somit zu wenig Spurenelemente bereitstellt. Für einen gesunden Erwachsenen sollte als mittlerer Wert 15 mg täglich ausreichend sein.

Zinkmangel kann die Gesundheit der Haare, Haut und der Nägel negativ beeinflussen. Nicht nur frühzeitiges Ergrauen ist eine mögliche Folge, die Haare können sogar ausfallen. Ob genügend Zink in der Haarstruktur verankert ist, kann eine Haaranalyse zeigen. Liegt ein Mangel vor, ist es sinnvoll, rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zink fördert das Haarwachstum, weil es den Energiestoffwechsel aktiviert. Das steigert die Nährstoffversorgung der Haut- und Haarwurzelzellen. Die Kopfhaut bleibt gesund und die Haare wachsen besser nach. Zink-Mangelerscheinungen können deshalb zu diffusem Haarausfall und Schuppenbildung führen.

Zink sorgt für kräftige, feste Haare. Es ist an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt. Keratin ist der wichtigste Baustoff für unsere Haare. Dieser Eiweißstoff gibt ihnen Festigkeit und macht sie gleichzeitig elastisch. Kollagen sorgt dafür, dass unsere Haare fest mit der Kopfhaut verbunden bleiben. Bei Zinkmangel kommt es zur Schwächung dieser Eiweißstrukturen.

Zink hat einen regulierenden Einfluss auf die Talgdrüsen. Zink dämmt Entzündungen ein, die Haarausfall verursachen können. Es verhindert eine übermäßige Talgproduktion, die Entzündungen, Pickel und Akne verursacht.

Bei vielen Männern sind die Haarwurzeln gegen DHT sehr empfindlich. Zink kann wahrscheinlich genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall hemmen. Die Studienlage ist zurzeit noch umstritten, Aber es ist erwiesen, dass Zink die Bildung eines Enzyms hemmt, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Sie verkümmern immer mehr und sterben schließlich ab.

Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die einen relativ hohen Zinkgehalt aufweisen. Unser Körper muss Zink mit der Nahrung aufnehmen, denn er kann es nicht selbst herstellen. Speichern können wir dieses Element nicht, daher ist es ausschlaggebend, auf regelmäßige Zinkzufuhr zu achten. Zink ist aber auch als Arznei zur Nahrungsergänzung erhältlich. Haare, die bereits ergraut sind, erhalten ihre Färbung nur noch durch künstliche Mittel zurück.

Wenn also morgens wieder einmal viel zu viele Haare in der Haarbürste hängen bleiben, ist ein Zinkmangel sehr wahrscheinlich. Normalerweise können wir uns mit einer ausgewogenen Ernährung ausreichend mit Zink versorgen. Eine trockene, juckende Kopfhaut mit vermehrter Schuppenbildung, aber auch unreine Haut mit fettigen Haaren lassen die Vermutung zur Gewissheit werden. Doch bei Stress, Krankheiten, bestimmten Medikamenten, in den Wechseljahren und im Alter verbrauchen wir oft mehr Zink, als wir aufnehmen. Dann können Zink-Kapseln gegen Haarausfall für einen Ausgleich sorgen.

Bei der Wahl eines geeigneten Zinkpräparats gegen Haarverlust und Schuppen ist jedoch Vorsicht geboten. Zink ist nicht gleich Zink. Es kommt in vielen verschiedenen Verbindungen vor. Zinkpräparate aus den Regalen der Supermärkte sind nicht zu empfehlen. Die darin enthaltenen Zinkverbindungen sind für unseren Körper kaum verwertbar. Das fängt schon mit der extrem schlechten Aufnahme an. Mit viel Glück landen gerade einmal 10% des eingenommenen Zinks dort, wo sie hingehören.

Um Haarausfall zu stoppen und mit Zink das Haarwachstum zu fördern, wird eine Dosierung von täglich 15 mg über mindestens 3 Monate empfohlen. In hochwertigen Zinkpräparaten wird Zink an eine Aminosäure gebunden, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Dabei hat sich gezeigt, dass Zink-Methionin (OptiZink) im Vergleich zu Zink mit Histidin gegen Haarausfall wesentlich besser wirkt. Doch hier ist Geduld gefragt! Haare brauchen schließlich Zeit, um gesund nachzuwachsen. Außerdem wachsen Haare nicht ständig. Viele von ihnen befinden sich in einer Ruhephase und setzen ihr Wachstum erst später fort. Eine gute Zinkversorgung ist für volles, kräftiges Haar wichtig. Der Mineralstoff regt das Wachstum an und kann einem Haarausfall entgegenwirken.

Ursachen eines Haarausfalls

Prinzipiell sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie den Verdacht hegen, unter Haarausfall zu leiden. Der kann Ihnen wahrscheinlich schneller helfen, wenn Sie schon mal über die folgenden Punkte nachgedacht haben.

Verschiedenste Einflüsse können dazu führen, dass sich die Wachstumsphase der Haare aneinander annähert. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer „Synchronisation der Wachstumsphasen der Haarfollikel“. Vereinfacht gesagt gehen deutlich mehr Haare als gewöhnlich zur fast gleichen Zeit in die Übergangsphase über und fallen dementsprechend zwei bis drei Monate später gehäuft aus - das ist nichts anderes als ein Haarausfall.

Wenn über mehrere Monate (in der Medizin spricht man von ca. 6 Monaten) ein verstärkter Haarausfall auftritt, ist keine der aufgezählten punktuellen Ursachen der Grund. Dann ist es ein chronischer Haarausfall. Ihr Arzt stellt dann mit größter Wahrscheinlichkeit die Diagnose „chronische Alopezie“. Er ist auch der erste Ansprechpartner zur weiteren Behandlung. Denn jede Ursache sollte von einem Fachmann identifiziert werden und erfordert schließlich auch eine individuelle Behandlung.

Anlagebedingter Haarausfall

Sowohl bei Männern, als auch bei Frauen, ist der anlagebedingte Haarausfall (Fachausdruck: „Androgenetische Alopezie“) am häufigsten. Insgesamt sind es ca. 95% aller Fälle von Haarausfall dieser Natur. „Androgenetische Alopezie“ bedeutet so viel wie „Haarausfall durch männliche Hormone“. Zugrunde liegt eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegen „Dihydrotestosteron“, ein Zwischenprodukt des Stoffwechselvorgangs mit Testosteron.

Die ersten Anzeichen dafür gibt es schon zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Es beginnt bei Männern meist mit Geheimratsecken. Bei Frauen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Die frontale Haarlinie bleibt erhalten und dahinter kommt es zur diffusen Auslichtung der Haare.
  • Es entsteht ein sogenanntes „Tannenbaummuster“. Die Haardichte über der Stirn ist verringert, zieht sich entlang des Scheitels und läuft zum Hinterkopf spitz zu.
  • Der (frontale) Haaransatz verschiebt sich ähnlich wie beim Mann nach hinten.

Für alle Formen gilt: Bei ausbleibender Behandlung schreitet der Haarverlust kontinuierlich fort. Bis zum Erreichen eines Lebensalters von 70 Jahren sind 80 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen betroffen.

Wie finde ich heraus, dass ich Haarausfall habe?

Bitte keine Panik. Haare, die im Kamm oder in der Bürste beim Kämmen hängen bleiben, sind völlig normal. Auch vom Zählen der Haare ist abzuraten. Schwankungen können vorkommen, würden jedoch nur beunruhigen. Es lohnt im Zweifel den Rat von Dritten einzuholen. Fragen Sie aber bitte nicht Verwandte oder gar den Partner. Was soll der sagen?

Beantworten Sie folgende zwei Fragen:

  1. Habe ich Haarverlust? Nimmt die sichtbare Haardichte (Fachausdruck „Effluvium“) ab? Dann sprechen Fachleute von einem sichtbaren Haarverlust, im Fachlatein ein „Alopezie“, eine Haarlosigkeit.
  2. Habe ich einen Haarwechsel? Haarverlust wird anhand der reinen Anzahl der Haare bemerkt, die Haardichte aber nicht sichtbar abnimmt? Dann handelt es sich wahrscheinlich um einen verstärkten Haarwechsel. Die Wachstumsphase des Haares ist kürzer. Das Haar fällt schneller aus.

Was tun bei Zinkmangel?

Dichtes, kräftiges und glänzendes Haar - das wünschen sich die meisten, weil es immer noch als Schönheitsideal gilt. Doch viele Menschen - Männer wie Frauen - haben mit Haarausfall zu kämpfen. Bei vielen Männern lichtet sich das Haar schon in jungen Jahren, während Frauen öfters unter kahlen Stellen auf der Kopfhaut leiden. Der Haarausfall kann auch mit einem Zinkmangel verknüpft sein, denn Zink ist für ein gesundes Haarwachstum unentbehrlich. Lesen Sie, warum das Spurenelement für die Haare wichtig ist. Erfahren Sie auch, wie Zink das Haarwachstum anregen und gegen Haarausfall helfen kann.

Ist der Körper nicht genügend mit dem Spurenelement Zink versorgt, können die Haare trocken, spröde, dünn und brüchig werden. Zink ist für ein gesundes Haarwachstum besonders wichtig. Ein Zinkmangel kann sich sogar in Haarausfall niederschlagen. Doch nicht immer handelt es sich gleich um Haarausfall. Fachleute stufen es als normal ein, wenn Sie ungefähr 100 Haare pro Tag verlieren. Bei jedem Menschen lockern sich jeden Tag unzählige Haare, weil ein Haar nur eine begrenzte Lebensdauer besitzt. Das Haar fällt aus und ein neues wächst nach. Wie die Haut erneuern sich auch Haare ständig.

Wenn Sie jedoch über längere Zeit ungewöhnlich viele Haare verlieren oder sich das Kopfhaar lichtet und kahle Stellen entstehen, könnte es sich um Haarausfall handeln. Holen Sie immer ärztlichen Rat ein, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Zink hat vielfältige Aufgaben im Körper und ist an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ohne das Spurenelement funktioniert kaum etwas im Körper. Zink ist zudem wichtig für eine gesunde Haut, starke Fingernägel, ein schlagkräftiges Immunsystem und sogar für die Fruchtbarkeit. Es fördert das Haarwachstum und sorgt für dichtes, kräftiges Haar. Auch bei Hautproblemen wie Pickeln, Mitessern, Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte kann Zinkmangel eine Rolle spielen.

Zink und die Haare hängen auf verschiedene Weise zusammen. Das Spurenelement:

  • unterstützt die Bildung von Keratin, einem wichtigen „Baustoff“ für die Haare.
  • hilft bei der Herstellung von Kollagen. Dieses Protein stärkt die Haarwurzeln.
  • wirkt allgemein wachstumsfördernd - es ist wichtig für eine gut funktionierende Zellteilung. Das wirkt sich positiv auf das Wachstum der Haare aus.
  • unterstützt das Immunsystem und kann damit Entzündungen positiv beeinflussen, zum Beispiel auch an der Haarwurzel.

Wichtig ist es zunächst, die Ursache für den Haarausfall zu finden. Es gibt drei verschiedene Arten von Haarausfall: erblich bedingten, kreisrunden und diffusen. Alle drei haben verschiedene Ursachen.

Für den erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie), der vor allem Männer betrifft, sind in erster Linie die Gene verantwortlich. Die Haare fallen schon in jungen Jahren aus. Es bilden sich „Geheimratsecken“, eine Stirnglatze, eine „Mönchstonsur“ oder eine vollständige Glatze.

Hinter dem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) steckt vermutlich eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die Haarwurzeln angreift und zerstört. Dass an dieser Form des Haarausfalls zusätzlich ein Zinkmangel beteiligt ist, wurde in mehreren Studien bestätigt. Bei Männern entstehen runde, haarlose Stelle in der Bartregion. Und bei beiden Geschlechtern sind runde, kahle Stellen auf dem Kopf zu finden.

Beim diffusen Haarausfall spielen dagegen Einflussfaktoren wie Stress, hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft, Wechseljahre), Krankheiten (z. B. Schilddrüsen- und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Essstörungen, Infektionen) oder die Fehlernährung eine Rolle. Wer sich einseitig ernährt, extreme Diäten absolviert, lange fastet oder längere Hungerkuren einlegt, muss mit einem weitreichenden Nährstoffmangel rechnen, auch mit einem Zinkmangel. So ist die Unterversorgung mit Zink vermutlich am diffusen Haarausfall beteiligt. Betroffen sind mehr Frauen als Männer.

Was gegen Haarausfall hilft, hängt entscheidend von der Ursache ab. Es gibt viele verschiedene Mittel gegen Haarausfall, zum Beispiel Medikamente gegen den erblich bedingten Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie. Ärzte versuchen, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

Ganz allgemein kommt eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Ihrem Haar zugute. Sie versorgen Ihren Körper mit sämtlichen Nährstoffen, die er für seine Aufgaben braucht, etwa mit Vitaminen und Mineralien wie Zink für die Haare. Daneben gibt es einige Mittel gegen Haarausfall, mit denen Sie selbst ansetzen können. Sie eignen sich sowohl für Frauen also auch für Männer.

Eine gute Quelle ist Zink in Lebensmitteln. Produkte, die wesentliche Mengen an Zink enthalten, sind:

  • Rind- und Schweinefleisch, Innereien
  • Austern, Garnelen
  • Eier, Milch und Milchprodukte wie Käse
  • Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
  • Nüsse wie Cashew- und Pekannüsse
  • Weizen- oder Roggenkeimlinge

Manchmal lässt sich der Zinkmangel aber nicht allein durch die Ernährung beheben. Dann sind Zinkpräparate eventuell eine Möglichkeit, zum Beispiel in Form von Zinktabletten. Besonders beim kreisrunden Haarausfall scheint sich Zink günstig auszuwirken.

Wissenschaftler konnten folgenden Zusammenhang feststellen: Je ausgeprägter der Zinkmangel ist, umso zahlreicher und großflächiger sind auch die kahlen Stellen auf dem Kopf. Außerdem schlugen bei Menschen, die einen besonders ausgeprägten Zinkmangel hatten, übliche Behandlungsmethoden oftmals nicht an. Einige Fachleute vermuten sogar, dass der Zinkmangel die Ursache dieser Therapieresistenz ist. Sie gehen deshalb davon aus, dass sich bei kreisrundem Haarausfall, bei dem eine Therapieresistenz vorliegt, eine Behandlung mit Zinktabletten positiv auswirken kann.

Ernährung optimieren

Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für gesundes Haar. Sie liefert die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, um die Haarfollikel zu stärken und das Wachstum zu fördern. Setzen Sie auf nährstoffreiche Lebensmittel, um Ihren Bedarf an essenziellen Nährstoffen zu decken:

  • Eisen: Spinat, Linsen, Rote Beete und mageres Rindfleisch unterstützen die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln und fördern das Wachstum.
  • Zink: Kürbiskerne, Haferflocken, Garnelen und Austern stärken die Haarstruktur und helfen bei der Produktion von Keratin - dem Baustein für starkes Haar.
  • Vitamin B12: Eier, Lachs und Milchprodukte wie Joghurt und Käse fördern die Zellteilung in den Haarfollikeln und unterstützen das Nachwachsen gesunder Haare.
  • Vitamin C: Kiwis, Orangen, Paprika und Brokkoli verbessern die Eisenaufnahme und schützen die Haare vor schädlichen freien Radikalen.
  • Vitamin D: Fettreicher Fisch wie Lachs oder Makrele, Eier und angereicherte Produkte wie Pflanzenmilch oder Zerealien aktivieren die Haarfollikel und fördern den natürlichen Haarzyklus.

Durch eine bewusste Umstellung Ihrer Ernährung können Sie das Haarwachstum von innen heraus fördern. Kleine Anpassungen im Speiseplan machen oft einen großen Unterschied.

Nahrungsergänzungsmittel gezielt einsetzen

Manchmal reicht die Ernährung allein nicht aus, um den Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken - vor allem bei einem starken Vitaminmangel oder besonderen Lebensumständen. In diesen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Ergänzung.

Sämtliche Vitamine und Mineralstoffe können Sie einzeln als Präparate einnehmen, um gezielt Mängel auszugleichen. Außerdem gibt es zahlreiche Supplements, die speziell für die Förderung gesunder Haare entwickelt wurden. Kombipräparate für Haar, Haut und Nägel enthalten oft eine ausgewogene Formel, die die Zellregeneration fördert und die Haarstruktur stärkt.

ANACAPS REAKTIV ist eines dieser Nahrungsergänzungsmittel, das mit wertvollen B-Vitaminen, Eisen, Selen und Pflanzenextrakten die Haarwurzeln nährt und hilft, Haarausfall zu reduzieren.

Haarpflegeprodukte zur Unterstützung

Neben der inneren Versorgung spielt auch die äußere Pflege eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Haarausfall. Spezielle Haarpflegeprodukte unterstützen das Haarwachstum und stärken die Kopfhaut. Das ANAPHASE+ Shampoo hilft zusätzlich bei Haarausfall. Es kräftigt feines und brüchiges Haar, spendet Volumen und ergänzt andere Behandlungen optimal.

Bei temporärem Haarausfall kann die CREASTIM REACTIV Lotion helfen. Sie reduziert den Haarverlust und sorgt bereits ab dem 1. Monat* für 82 Prozent dichteres Haar**. Zudem zieht die Lotion schnell ein und fettet nicht.

Durch die regelmäßige Anwendung dieser Produkte können Sie die äußeren Bedürfnisse Ihres Haares gezielt unterstützen und gleichzeitig die innere Versorgung ergänzen. Wählen Sie Pflegeprodukte, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind, und integrieren Sie diese in Ihre tägliche Haarpflege. Eine regelmäßige Anwendung kann sichtbare Verbesserungen erzielen und Ihre Haare wieder kräftig und vital wirken lassen.

*Interne Anwenderstudie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von CREASTIM REACTIV Lotion vs. neutrales Shampoo bei 100 Proband:innen mit Telogen-Effluvium.

Vitaminstatus überprüfen

Bevor Sie gegen Haarausfall vorgehen, klären Sie die Ursachen. Stellen Sie zunächst fest, ob ein Vitaminmangel besteht und welcher Nährstoff betroffen ist, um anschließend die richtigen Schritte zu unternehmen. Dabei hilft eine umfassende Diagnose durch eine medizinische Fachkraft.

Sie kann auf verschiedene Weise erfolgen:

  • Blutuntersuchung: Eine Blutprobe liefert präzise Informationen über Ihren Vitamin- und Mineralstoffhaushalt und zeigt Defizite auf.
  • Anamnese und Ernährungsgespräch: Ihr Gesundheitszustand und Ihre Ernährungsgewohnheiten werden analysiert, um Faktoren wie Stress, unausgewogene Ernährung oder chronische Erkrankungen zu identifizieren.
  • Tests auf Resorptionsstörungen: Bei Verdacht auf Aufnahmestörungen von Nährstoffen können zusätzliche Untersuchungen, beispielsweise zur Darmgesundheit, erfolgen.

Eine gezielte Diagnose, welcher Vitaminmangel vorliegt, legt die Basis, um die Ursachen des Haarausfalls zu verstehen und individuell darauf abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln.

GESUNDE Haare, Haut & Nägel - Was wirklich hilft!

tags: #zink #haarwachstum

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