Die Wirkung von Zink auf die Haare: Förderung des Haarwachstums und Bekämpfung von Haarausfall

Jeder wünscht sich gesundes und kraftvolles Haar. Eine ausreichende und regelmäßige Zinkzufuhr ist nicht nur essenziell für viele Funktionen des Körpers, sondern zudem auch die Voraussetzung für eine volle und gesunde Haarpracht. Der Haarausfall kann auch mit einem Zinkmangel verknüpft sein, denn Zink ist für ein gesundes Haarwachstum unentbehrlich. Lesen Sie, warum das Spurenelement für die Haare wichtig ist. Erfahren Sie auch, wie Zink das Haarwachstum anregen und gegen Haarausfall helfen kann.

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Es muss also über die Nahrung aufgenommen werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der empfohlene Tagesbedarf bei etwa 7-10 Milligramm Zink pro Tag, abhängig von Alter, Geschlecht und Lebensumständen.

Zink ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, die den Aufbau und die Struktur unserer Haare beeinflussen. Wenn also morgens wieder einmal viel zu viele Haare in der Haarbürste hängen bleiben, ist ein Zinkmangel sehr wahrscheinlich. Eine trockene, juckende Kopfhaut mit vermehrter Schuppenbildung, aber auch unreine Haut mit fettigen Haaren lassen die Vermutung zur Gewissheit werden.

Wenn Sie jedoch über längere Zeit ungewöhnlich viele Haare verlieren oder sich das Kopfhaar lichtet und kahle Stellen entstehen, könnte es sich um Haarausfall handeln. Holen Sie immer ärztlichen Rat ein, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!

Wie wirkt Zink auf die Haare?

Zink hat vielfältige Aufgaben im Körper und ist an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ohne das Spurenelement funktioniert kaum etwas im Körper. Zink ist zudem wichtig für eine gesunde Haut, starke Fingernägel, ein schlagkräftiges Immunsystem und sogar für die Fruchtbarkeit. Auch bei Hautproblemen wie Pickeln, Mitessern, Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte kann Zinkmangel eine Rolle spielen.

Zink und die Haare hängen auf verschiedene Weise zusammen:

  • Das Spurenelementunterstützt die Bildung von Keratin, einem wichtigen „Baustoff“ für die Haare.
  • hilft bei der Herstellung von Kollagen. Dieses Protein stärkt die Haarwurzeln.
  • wirkt allgemein wachstumsfördernd - es ist wichtig für eine gut funktionierende Zellteilung. Das wirkt sich positiv auf das Wachstum der Haare aus.
  • unterstützt das Immunsystem und kann damit Entzündungen positiv beeinflussen, zum Beispiel auch an der Haarwurzel.

Da Zink den Stoffwechsel aktiviert, wird dadurch auch die Nährstoffversorgung der Haut- und Haarwurzelzellen gesteigert. So kann Zink die Haare von innen heraus stärken. Zink ist neben vielfältigen anderen Funktionen im Körper auch an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt - den Hauptbestandteilen von Haut, Haaren und Nägeln. Daher kann ein Zinkmangel Haare und deren Struktur verändern.

Zink hemmt zudem die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Dihydrotestosteron ist für Haarausfall verantwortlich.

Bei ausreichender Zinkzufuhr glänzt das Haar wieder und wächst stärker nach. Zink ist als Entzündungs-Hemmer bekannt und ist für verschiedenste Stoffwechselprozesse im Körper notwendig. Zudem beteiligt sich dieser Nährstoff an der Bildung des Kreatin, dem Hauptstoff der Haare. Fehlt dem Körper Zink, lässt Haarausfall nicht lange auf sich warten.

Zink ist essenziell für eine gesunde Kopfhaut und kräftiges Haar. Ein Zinkmangel kann sich in vielfältiger Weise bemerkbar machen - unter anderem durch brüchige Nägel, trockene Haut oder eben Haarausfall. Wer einen Haarausfall durch Zinkmangel vermutet, sollte seinen Zinkstatus durch einen Bluttest überprüfen lassen.

Zink gegen Haarausfall zeigt insbesondere dann Wirkung, wenn ein tatsächlicher Mangel besteht. In diesen Fällen berichten viele Betroffene, dass die Haare wieder wachsen und die Ausdünnung nach einigen Wochen gestoppt wird. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis erste positive Veränderungen sichtbar werden. Das Haarwachstum ist ein langsamer Prozess, und die Follikel benötigen Zeit, um sich zu regenerieren.

Zink fördert das Haarwachstum, weil es den Energiestoffwechsel aktiviert. Das steigert die Nährstoffversorgung der Haut- und Haarwurzelzellen. Die Kopfhaut bleibt gesund und die Haare wachsen besser nach. Zink-Mangelerscheinungen können deshalb zu diffusem Haarausfall und Schuppenbildung führen.

Zink sorgt für kräftige, feste Haare. Es ist an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt. Keratin ist der wichtigste Baustoff für unsere Haare. Dieser Eiweißstoff gibt ihnen Festigkeit und macht sie gleichzeitig elastisch. Kollagen sorgt dafür, dass unsere Haare fest mit der Kopfhaut verbunden bleiben. Bei Zinkmangel kommt es zur Schwächung dieser Eiweißstrukturen.

Zink dämmt Entzündungen ein, die Haarausfall verursachen können. Zink hat einen regulierenden Einfluss auf die Talgdrüsen. Es verhindert eine übermäßige Talgproduktion, die Entzündungen, Pickel und Akne verursacht. Zink kann wahrscheinlich genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall hemmen. Die Studienlage ist zurzeit noch umstritten, Aber es ist erwiesen, dass Zink die Bildung eines Enzyms hemmt, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Bei vielen Männern sind die Haarwurzeln gegen DHT sehr empfindlich. Sie verkümmern immer mehr und sterben schließlich ab.

Haare haben faktisch einen erheblichen Bedarf an dem Mineralstoff Zink. Zink ist an der Bildung von Kreatin und Kollagenen, den Bestandteilen von Haaren, beteiligt. Kollagen bildet das Bindegewebe, welches die Haare in der Haut verankert. Auch ist es bedeutsam für die gesamte Haarstruktur.

Durch eine Zinkunterversorgung wird das Haar dünn. Haare sind besonders stark von einem Zinkmangel betroffen. Werden sie glanzlos und brüchig, so ist das zunächst ein Indiz für einen leichten Mangel.

Ist es bereits so weit, muss dringend etwas gegen den Zinkmangel unternommen werden.

Arten von Haarausfall

Wichtig ist es zunächst, die Ursache für den Haarausfall zu finden. Es gibt drei verschiedene Arten von Haarausfall: erblich bedingten, kreisrunden und diffusen. Alle drei haben verschiedene Ursachen.

  • Für den erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie), der vor allem Männer betrifft, sind in erster Linie die Gene verantwortlich. Die Haare fallen schon in jungen Jahren aus. Es bilden sich „Geheimratsecken“, eine Stirnglatze, eine „Mönchstonsur“ oder eine vollständige Glatze.
  • Hinter dem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) steckt vermutlich eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die Haarwurzeln angreift und zerstört. Dass an dieser Form des Haarausfalls zusätzlich ein Zinkmangel beteiligt ist, wurde in mehreren Studien bestätigt. Bei Männern entstehen runde, haarlose Stelle in der Bartregion. Und bei beiden Geschlechtern sind runde, kahle Stellen auf dem Kopf zu finden.
  • Beim diffusen Haarausfall spielen dagegen Einflussfaktoren wie Stress, hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft, Wechseljahre), Krankheiten (z. B. Schilddrüsen- und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Essstörungen, Infektionen) oder die Fehlernährung eine Rolle. Wer sich einseitig ernährt, extreme Diäten absolviert, lange fastet oder längere Hungerkuren einlegt, muss mit einem weitreichenden Nährstoffmangel rechnen, auch mit einem Zinkmangel. So ist die Unterversorgung mit Zink vermutlich am diffusen Haarausfall beteiligt. Betroffen sind mehr Frauen als Männer.

Was hilft gegen Haarausfall?

Was gegen Haarausfall hilft, hängt entscheidend von der Ursache ab. Es gibt viele verschiedene Mittel gegen Haarausfall, zum Beispiel Medikamente gegen den erblich bedingten Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie. Ärzte versuchen, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

Daneben gibt es einige Mittel gegen Haarausfall, mit denen Sie selbst ansetzen können. Sie eignen sich sowohl für Frauen also auch für Männer. Ganz allgemein kommt eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Ihrem Haar zugute. Sie versorgen Ihren Körper mit sämtlichen Nährstoffen, die er für seine Aufgaben braucht, etwa mit Vitaminen und Mineralien wie Zink für die Haare.

Zinkreiche Ernährung

Eine gute Quelle ist Zink in Lebensmitteln. Produkte, die wesentliche Mengen an Zink enthalten, sind:

  • Rind- und Schweinefleisch, Innereien
  • Austern, Garnelen
  • Eier, Milch und Milchprodukte wie Käse
  • Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
  • Nüsse wie Cashew- und Pekannüsse
  • Weizen- oder Roggenkeimlinge

Aus diesem Grund ist es ratsam, dass der Betroffene seine Ernährung dahingehend umstellt, dass er über zinkreiche Lebensmittel seinen Haushalt reguliert. Das bedeutet, dass er seinen Speiseplan mit Mischkost versieht. Personen, die unter Haarausfall leiden und weder Wurst noch Fleisch zu sich nehmen, sollten auf tierische Produkte zurückgreifen.

Lebensmittel, mit sehr viel Zink, sind unter anderem Leber, Garnelen sowie Austern sowie auch Putenfleisch und Schnittkäse. Auch Milchprodukte enthalten einen relativ hohen Zinkanteil. Empfohlene Lebensmittel sind auch Sonnenblumenkerne, Hasel- sowie Paranüsse oder auch Mais sowie Vollkornbrot.

Stellt der Betroffene seine Ernährung um, verschwindet oftmals auch der starke Haarausfall. Das bedeutet, dass der Körper wieder genügend Zink aufweist. Jedoch ist eine Blutuntersuchung dennoch empfehlenswert. Diese gibt dem Betroffenen die Gewissheit, dass er keinen Zinkmangel mehr hat.

Zinkpräparate

Manchmal lässt sich der Zinkmangel aber nicht allein durch die Ernährung beheben. Dann sind Zinkpräparate eventuell eine Möglichkeit, zum Beispiel in Form von Zinktabletten. Besonders beim kreisrunden Haarausfall scheint sich Zink günstig auszuwirken.

Wissenschaftler konnten folgenden Zusammenhang feststellen: Je ausgeprägter der Zinkmangel ist, umso zahlreicher und großflächiger sind auch die kahlen Stellen auf dem Kopf. Außerdem schlugen bei Menschen, die einen besonders ausgeprägten Zinkmangel hatten, übliche Behandlungsmethoden oftmals nicht an. Einige Fachleute vermuten sogar, dass der Zinkmangel die Ursache dieser Therapieresistenz ist. Sie gehen deshalb davon aus, dass sich bei kreisrundem Haarausfall, bei dem eine Therapieresistenz vorliegt, eine Behandlung mit Zinktabletten positiv auswirken kann.

Sofern die Zinkmangelzuständen dadurch nicht behoben werden können, eignen sich Zink-Präparate wie bspw. Sollte der Zinkmangel trotz aller Anstrengungen bleiben, können Zink-Präparate aus der Apotheke oder von Drogeriemärkten helfen. Diese Präparate sorgen dafür, dass der Zinkmangel gedeckt wird. Die Dosis von 10 bis 15 Milligramm Zink - pro Tag - sollte jedoch nicht überschritten werden.

Bei nachgewiesenem Mangel oder erhöhtem Bedarf kann die Einnahme von Zinkpräparaten hilfreich sein. Diese sind in verschiedenen Formen erhältlich, z. B. als Tabletten, Kapseln oder Kombipräparate mit weiteren Vitaminen und Nährstoffen (z. B. Eine Tagesdosis von ca.

Bei der Wahl eines geeigneten Zinkpräparats gegen Haarverlust und Schuppen ist jedoch Vorsicht geboten. Zink ist nicht gleich Zink. Es kommt in vielen verschiedenen Verbindungen vor. Zinkpräparate aus den Regalen der Supermärkte sind nicht zu empfehlen. Die darin enthaltenen Zinkverbindungen sind für unseren Körper kaum verwertbar. Das fängt schon mit der extrem schlechten Aufnahme an. Mit viel Glück landen gerade einmal 10% des eingenommenen Zinks dort, wo sie hingehören. In hochwertigen Zinkpräparaten wird Zink an eine Aminosäure gebunden, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Dabei hat sich gezeigt, dass Zink-Methionin (OptiZink) im Vergleich zu Zink mit Histidin gegen Haarausfall wesentlich besser wirkt.

Weitere Nährstoffe für gesundes Haar

Neben Zink sind auch andere Nährstoffe wichtig für gesundes Haar:

  • Biotin: Dieser Nährstoff verhilft Ihren Haaren zu Glanz und gibt ihm eine bessere Struktur. 30 bis 60 Mikrogramm Biotin benötigt ein Mensch laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung pro Tag.
  • Kupfer: Wenn Sie schöne Haare haben möchten, darf Kupfer nicht fehlen. Der Nährstoff ist wichtig für die Enzyme, die sich an der Regulierung von Stoffwechselprozessen beteiligen. Darüber hinaus benötigen die Haare das Kupfer, um eine intakte Haarstruktur aufrecht zu erhalten. Zu finden ist der Nährstoff in Lebensmitteln wie Kakao, Hummer, Austern, Rinderleber, Sonnenblumenkernen oder in Linsen.
  • Selen: Für eine vollständige Nährstoffkombination für Ihre Haare ist auch Selen von Bedeutung. Der Selenbedarf eines Erwachsenen liegt täglich bei 60 Mikrogramm für Frauen und 70 Mikrogramm bei Männern. Das Spurenelement ist zwar in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden, doch gerade was Obst und Gemüse angeht, unterliegt die Höhe des Selens Schwankungen. Die Selen Pur Kapseln von ZeinPharma können Sie dabei unterstützen, Sie jeden Tag mit einer konstanten und ausreichenden Menge Selen zu versorgen - für Ihre Haare, Nägel und Immunsystem.

Um Haarschäden, die aus einem Zinkmangel resultieren, langfristig zu behandeln, ist eine Ernährungsumstellung somit die beste Wahl.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Informationen über Zink und seine Wirkung auf die Haare zusammen:

Aspekt Details
Wirkung von Zink auf die Haare Fördert Haarwachstum, stärkt Haarwurzeln, unterstützt Keratin- und Kollagenbildung, wirkt entzündungshemmend
Ursachen für Zinkmangel Einseitige Ernährung, Stress, Krankheiten, bestimmte Medikamente, Wechseljahre, Alter
Symptome von Zinkmangel Haarausfall, brüchige Nägel, trockene Haut, Störungen des Geschmackssinns
Zinkreiche Lebensmittel Rindfleisch, Austern, Eier, Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte
Empfohlene Tagesdosis 7-10 mg für Erwachsene, 11-13 mg für Schwangere und Stillende

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen nur als allgemeine Richtlinie dienen und keine professionelle medizinische Beratung ersetzen. Konsultieren Sie immer einen Arzt oder qualifizierten Gesundheitsexperten, bevor Sie Änderungen an Ihrer Ernährung oder Nahrungsergänzung vornehmen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zink eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wachstum der Haare spielt. Eine ausgewogene Ernährung und gegebenenfalls die Einnahme von Zinkpräparaten können dazu beitragen, einen Zinkmangel auszugleichen und die Haarstruktur zu verbessern.

tags: #zink #wirkung #haare

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen