Viele von uns haben Angst vor der Wimpernzange. Wer kann es uns verübeln, denn sie hat doch eine recht besondere Form und erweckt in uns die Sorge, uns zu verletzen.
Doch dieses unverzichtbare Beauty-Tool ist ein wichtiger Schritt für jedes Augen-Make-Up und das Geheimnis für geschwungene, definierte Wimpern, auch ohne Make-Up! Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie man es am besten einsetzt.
Im Handumdrehen einen dramatischen Augenaufschlag - Wer hätte gedacht, dass ein kleines Metall-Tool den Mascara-Markt für immer revolutionieren würde?
In der Regel verhilft das gebogene Design der Wimpernzange mit wenig Aufwand zu langen, voluminösen Wimpern. Doch obwohl das Wunder-Utensil jede Menge Vorteile verspricht, kann eine falsche Ausführung auch ganz schnell nach hinten losgehen.
VOGUE verrät: Diese fünf Fehler sollten Sie bei Ihrer Technik ab sofort vermeiden.
Wie benutzt man eine Wimpernzange? - 5 Fehler, die Sie vermeiden sollten:
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Wimpernzangen. Die herkömmlichen, mechanischen Wimpernzangen, deren Griff wie der einer Nagelschere ähneln und bei denen die Wimpern zwischen Metall und einem Gummistreifen gepresst werden.
Dann gibt es noch die elektrischen, beheizbaren Wimpernzangen. Diese Arten von Wimpernzangen unterscheiden sich zwar im Aussehen und der Anwendung, doch beide sorgen für einen schönen Schwung und mit der richtigen Mascara für verführerische Augen.
Ob du besser mit einer normalen Wimpernzange oder einer beheizbaren Wimpernzange auskommst, musst du selbst ausprobieren und für dich herausfinden. Ich persönlich benutze gerne die einfachere Wimpern Zange ohne Wärme.
Egal, ob Drogerie, Parfümerie oder auch online: die Auswahl an unterschiedlichen Wimpernzangen-Modellen ist riesig.
Die Preisspanne fängt bei nur wenigen Euros an und reicht hin bis zu 30 € und noch mehr. Grundsätzlich sind mechanische Wimpernzangen aus Edelstahl mit einem Polster aus Silikon, Gummi oder Samt erhältlich.
Für dich mag das selbstverständlich sein, da eigentlich jede Wimpernzange auf dem Markt damit ausgestattet ist, allerdings gibt es durchaus auch Modelle ganz ohne einen gepolsterten Streifen.
Das kann dann schnell dazu führen, dass deine Wimpern brechen und stark beschädigt werden. Modelle mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind keine Seltenheit, gerade wenn man bedenkt, wie kostbar unsere Wimpern sind.
Wie bei allen Tools, die sie in die Nähe Ihrer Haare oder Haut lassen, sollten Sie auf einen gewissen Qualitätsstandard achten - oder ganz weglassen. Die Gefahr, dass Sie damit sonst Schäden anrichten, ist einfach zu hoch.
Wer auf den Volumen-Boost einer Wimpernzange nicht verzichten möchte, investiert am Besten in ein hochwertiges Modell, das trotz geringem Kraftaufwand ein vielversprechendes Ergebnis erzielt.
Auch sollten Sie darauf achten, dass Ihr Modell ein weiches Polster aus Silikon oder Samt besitzt, damit die empfindlichen Wimpern nicht allzu stark beschädigt werden.
Damit du das volle Potenzial aus deinen eigenen Wimpern herausholen kannst, sollte das Biegen mit der Wimpernzange, auch bekannt als Wimpernformer oder Eyelash Curler nicht vergessen werden.
Dehydrierte Wimpern lassen sich mit der Wimpernzange möglicherweise nicht richtig biegen. Versuche, deine Wimpern täglich mit Rizinusöl, anderen Ölen oder sogar mit Wimpernseren zu stärken, vor allem, wenn du jeden Tag Make-Up trägst.
Das bedeutet, dass du im Vorhinein zwar deinen Augenprimer, Augenstifte und Lidschatten auftragen kannst, nicht aber einen Wimpernprimer oder die Mascara selbst. Deine Wimpern sollten sauber und frei von Make-Up sein.
Du sollst deine Wimpern unbedingt immer vor dem Tuschen biegen!
Bereits getuschte Wimpern solltest du nie versuchen, mit einer Wimpernzange zu formen, denn dabei können deine Wimpern abbrechen und es besteht das Risiko, dass du sämtliche Wimpern herausreißt. Also erst biegen, dann tuschen.
Abgesehen davon kannst du die Wimpernzange in deiner Make-up-Routine einsetzen, wann du möchtest.
Am besten ist es, die Wimpern zu biegen, nachdem du dein Augen-Make-up (Lidschatten und Eyeliner) aufgetragen hast und genau bevor du deine Wimpern tuschst.
Was außerdem sehr hilfreich sein kann, ist ein Vergrößerungsspiegel, denn darin siehst du ganz genau, wo du ansetzen musst und wann du die Wimpern gut in der Zange hast.
Bei der Anwendung sollten Sie darauf achten, dass Sie das Tool nicht direkt an den Wimpernwurzeln andocken. Halten Sie die Zange lieber mittig, dafür aber direkt vor dem geöffneten Auge, um die Wimpern mit dem oberen Metallstreifen und dem unteren Gummikissen vorsichtig zu greifen.
Nachdem Sie das Utensil wenige Sekunden (sanft!) gedrückt halten, lassen die Zange mit ruhiger Hand los. Unser Tipp, damit Sie Ihre Haut nicht einklemmen: Üben Sie sich in Geduld - je öfter Sie Ihre Wimpern biegen, desto leichter wird Ihnen der korrekte Umgang fallen.
Der Blick nach unten kann helfen, aber achte darauf, dass du deine Augen nicht vollständig zu machst! Schließe die Wimpernzange und biege die Wimpern vom Ansatz über die Mitte bis zu den Enden.
Im nächsten Schritt drückst du den Wimpernformer leicht zusammen und wartest ein paar Sekunden, bevor du ihn wieder löst.
Je nachdem, wie gut sich deine Wimpern biegen lassen, brauchst du eben kürzer oder länger - finde selbst heraus, was gut funktioniert.
Damit du nicht nur einen einzigen Knick in den Wimpern hast, sondern einen voluminösen Schwung und eine richtige Kurve, setzt du die Zange im Anschluss etwas weiter weg vom Wimpernkranz an und wiederholst diesen Prozess mehrmals.
Dabei immer ein kleines Stück weiter in die Längen bis hin zu den Spitzen, aber auch nicht zu nah. Falls du nicht alle Wimpern erwischt hast, kannst du den gesamten Vorgang natürlich wiederholen.
Insbesondere die feinen Härchen an beiden Enden lassen sich nicht auf Anhieb mit biegen.
Viele zählen auf wasserfeste Mascara für schöne Wimpern, die den Schwung den ganzen Tag lang halten können. Doch auch mit Mascara, wie der VolumeMascara von Dr. Massing verlieren deine Wimpern nicht ihre Form.
Während der Anwendung einer Wimpernzange ist es verlockend, für einen intensiven Augenaufschlag den Druck auf die Wimpern dementsprechend anzupassen. Was Sie aber unmittelbar vermeiden sollten!
Schließlich ist es nicht Ihr Ziel, die Wimpern gewaltsam zu quetschen oder einzuklemmen, sondern lediglich ihre Struktur vorsichtig nach oben zu biegen.
Durch das weite, gebogene Winkeldesign können die meisten Modelle schon nach wenigen Sekunden einen sanften Schwung verleihen. Natürlich kann der Vorgang einige Male wiederholt werden, aber übertreiben Sie es nicht: Wenn Sie feststellen, dass die Wimpern nur mühsam eine andere Form annehmen, sollten Sie die Finger von dem Tool lassen.
Woran Sie jedes Mal denken sollten, wenn Sie eine Wimpernzange verwenden, ist Folgendes: Ihre Wimpern möglichst zeitnah und immer (!) erst nach dem Biegen tuschen.
Wenn Sie sich nicht daran halten und erst Mascara auftragen, riskieren Sie, dass die Wimpern durch ihren steifen Zustand abbrechen oder schmerzhaft ausreißen können.
Wer sich zusätzlich dichtere Wimpern schummeln möchte, kann mithilfe eines Eyeliners eine dezente Linie oberhalb des Kranzes ziehen. Zum Schluss fixieren Sie Ihr Werk mit einem professionellen Mascara-Topcoat.
Eine gute Wimperntusche sollte die Wimpern deshalb nicht nur dichter, voluminöser und länger wirken lassen, sondern dabei auch die Härchen pflegen.
Auch wenn der Effekt so wunderschön ist, dass du deine Wimpern am liebsten jeden Tag curlen würdest: Verwende die Wimpernzange nur alle paar Tage. Die Augenpartie ist sehr empfindlich - genau wie bei der Augenpflege solltest du deshalb auch bei der Wahl deiner Wimpernzange auf eine gute Qualität achten.
Investiere in einen Wimpernformer aus Edelstahl mit Silikonkissen, der gut in der Hand liegt. Behandle deine Wimpern wie deine Haare: Je mehr du sie stylst, desto intensiver solltest du sie auch pflegen.
Reinige deine Wimpern deshalb jeden Abend gründlich mit einem speziellen Augen-Make-up-Entferner und befreie sie von Mascara.
Je nachdem, wie häufig du deine Zange benutzt, ist es alle drei bis sechs Monate Zeit, das weiche Pad deiner Wimpernzange zu erneuern.
Bei den meisten Wimpernzangen liegt mindestens ein Ersatzpad in der Packung bei. Du drückst und drückst, doch irgendwie nehmen deine Wimpern durch das Curlen keine Form an?
Dann erzwinge es nicht, denn je fester du drückst, desto mehr kannst du den empfindlichen Härchen schaden. Es gibt aber auch Wimpern, die die gebogene Form einfach nicht lange halten und schnell in ihre natürliche Form zurückspringen.
In diesem Fall könnte dir ein Wimpernlifting bei der Kosmetikerin helfen - dieses professionelle Treatment kann deine Wimpern dauerhaft nach oben wölben.
Falsche Wimpern sind fester Bestandteil deiner Beauty Routine? Dann kannst du die Wimpernzange super zur Vorbereitung benutzen: Curle deine natürlichen Wimpern vor dem Anbringen der Fake Lashes, um deine Wimpern alle in eine einheitliche Biegung zu bringen.
Um mit einer Wimpernzange optimale Ergebnisse zu erzielen, braucht es etwas Übung und Experimentierfreude. Aber da du nun das nötige Know-How hast, um deine Wimpernzange richtig anzuwenden, kannst du damit experimentieren.
Selbst an einem hochwertigen, stabilen Modell können sich fiese Bakterien (oder Mascara-Reste, wenn Sie die Wimpern doch im Nachhinein biegen) ansammeln.
Damit Sie sich keine Augeninfektion holen, sollten Sie spätestens nach einem Monat der Hygiene nachgehen und das Tool reinigen: Entweder Sie greifen auf ein Wattestäbchen zurück oder verwenden ein weiches Baumwoll-Pad, um erst den Rand vom Schmutz zu befreien und anschließend die gesamte Zange zu desinfizieren.
Ein weiterer Tipp, eher schon ein Muss, ist die regelmäßige Reinigung der Wimpernzange.
Gerade wenn du die Wimpernzange benutzt, wenn deine Wimpern schon getuscht sind, kommt es schnell vor, dass sich Make-up-Reste ansammeln und entsprechend auch Bakterien.
Speziell im Augenbereich will niemand unnötige Verunreinigungen und Schmutzpartikel. Grundsätzlich empfehle ich dir aber die Wimpernzange nur bei ungeschminkten Wimpern zu benutzen.
Das hat den Vorteil, dass du die Zange nicht so oft sauber machen musst und deine Wimpern weniger brechen oder ausfallen.
Insbesondere sollte das abfedernde Kissen der Wimpernzange mit Alkohol gereinigt und anschließend mit Wasser abgespült werden. Dies verhindert eine Ansammlung von Bakterien und damit mögliche Augenreizungen.
Ferner haben viele Angst, dass durch aggressives Biegen die Wimpern brechen oder dadurch strapaziert werden.
Im Endeffekt braucht es in den meisten Fällen einfach nur ein bisschen Übung, damit sich jede:r die Wimpern perfekt selbst biegen kann. Wenn du die Tipps ausprobiert hast, lass mich doch gerne wissen, ob es geklappt und wie es dir gefallen hat!
Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob die Wimpernzange mit einem Föhn erhitzt werden kann. Viele haben es bereits ausprobiert, um einen besseren und länger anhaltenden Schwung zu erzielen.
Unser Rat? Nun, wie du weißt, ist die Wimpernzange ein Metallgegenstand und kann daher übermäßig heiß werden, wodurch deine Wimpern beschädigt werden und im schlimmsten Fall abbrechen oder verbrennen.
Im Allgemeinen empfehlen wir daher, die Wimpernzange nicht manuell zu erwärmen, sondern alternativ eine elektrische, sich selbst erwärmende Wimpernzange zu verwenden. So bist du auf der sicheren Seite und sorgst dafür, dass deinen Wimpern nichts passiert!
Fake Lashes kannst du dir ganz einfach aufkleben. Du solltest allerdings eine ruhige Hand und etwas Geduld mitbringen. Denn besonders am Anfang erfordert das Wimpernankleben etwas Übung.
Wenn du erst einmal den Dreh raus hast, geht es aber ganz einfach - versprochen!
Reinige deine Augenpartie gründlich, bevor du die falschen Wimpern anklebst. Achte darauf, dass du kein ölhaltiges Reinigungs-Produkt verwendest.
Der Grund: Genauso wie Make-up- oder Creme-Rückstände hemmt Öl die Wirkkraft des Klebers und sorgt dafür, dass die künstlichen Wimpern nicht so gut halten.
Bring deine echten Wimpern anschließend mit einer Wimpernzange sanft in Form.
Hole die Fake Lashes nun vorsichtig mit einer Pinzette oder einem Applikator aus ihrer Verpackung und halte sie an dein Augenlid. Fasse sie dabei am Ansatz.
So vermeidest du, dass du einzelne Wimpern versehentlich quetschst oder beschädigst. Passe die Wimpern anschließend individuell an deinen Wimpernkranz an.
Trimme sie dazu einfach mit einer Kosmetikschere an der Außenseite auf die richtige Länge. Achte darauf, dass du die Lashes nicht an der Innenseite kürzt.
Trage nun den Kleber auf der Unterseite des Wimpernbandes auf. Wichtig: Verwende den Kleber nicht auf deinen echten Wimpern, damit kein Wimpernkleber in dein Auge gelangt.
Verwende den Kleber außerdem sparsam. Der Grund: Durch zu viel Kleber halten die Wimpern schlechter und das Ergebnis sieht unsauber aus.
Platziere die Wimpern nun mit der Pinzette oder einem Applikator vorsichtig auf deinem Wimpernkranz. Am besten greifst du sie dafür am Ende des Wimpernbandes und platzierst sie möglichst mittig auf deinem Augenlid.
Halte deinen Kopf dabei leicht nach hinten geneigt und deinen Blick gesenkt. Wenn du die richtige Position gefunden hast, drückst du sie gleichmäßig an dein Augenlid.
Hilf ruhig mit deinen Fingern oder einem Wattestäbchen nach. Keine Sorge, wenn es nicht sofort klappt - gerade am Anfang braucht man manchmal mehrere Versuche, bis die Wimpern optimal sitzen.
Aber mit ein wenig Übung gelingt es dir mit der Zeit immer schneller. Entferne überschüssigen Kleber sanft mit einem Wattestäbchen.
Intensiviere das Ergebnis, indem du mit Kajal oder Eyeliner einen Lidstrich ziehst. Tusche deine Wimpern zum Abschluss wie gewohnt.
Der Mascara verbindet deine echten Wimpern optisch mit den künstlichen Wimpern - so wirkt das Ergebnis noch natürlicher.
tags: #Zange #für #künstliche #Wimpern #Anwendung
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