Schuppen sind ein weit verbreitetes Problem, oft ein Symptom der seborrhoischen Dermatitis. Ursachen können vielfältig sein, von einer gestörten Talgproduktion bis hin zu Malassezia-Pilzen. Die Wahl des richtigen Shampoos ist entscheidend, um dieses Problem effektiv anzugehen.
Bei der Auswahl eines Anti-Schuppen-Shampoos sollte man die Inhaltsstoffe genau prüfen. Ideal sind Substanzen mit antimykotischer Wirkung.
Empfehlenswerte Inhaltsstoffe:
Diese Inhaltsstoffe wirken umfassend und machen die Behandlung wirksam.
Es gibt eine Vielzahl von Anti-Schuppen-Shampoos auf dem Markt, die sich in ihrer Zusammensetzung und Wirkung unterscheiden.
Das Yves Rocher Shampoo gegen Schuppen ist speziell für fettiges Haar geeignet und wird als Mizellen-Shampoo bezeichnet. Es wird empfohlen, es in Kombination mit einer Spülung zu verwenden. Die enthaltenen Tenside lösen Schmutz sanft, während Mohring-Samen auf die Epidermis wirken und die Ursache der Schuppenbildung beseitigen sollen. Laut Hersteller soll das Shampoo bereits bei der ersten Anwendung Schuppen reduzieren und bei regelmäßiger Anwendung (15 Tage) vollständig verhindern.
Inhaltsstoffe des Yves Rocher Shampoos:
Die Formel besteht zu 94 % aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist biologisch abbaubar. Die Verpackung enthält mindestens 79 % recycelte Materialien und ist größtenteils recycelbar. Das Shampoo wird in einer französischen umweltzertifizierten Fabrik hergestellt und verpackt.
Yves Rocher engagiert sich für Nachhaltigkeit und hat sich in Zusammenarbeit mit 24 Gründermarken verpflichtet, die Umwelt- und Gesellschaftsauswirkungen seiner Produkte anhand von mehr als 50 Kriterien zu bewerten.
Einige Anwender empfanden den Brennnesselgeruch des Yves Rocher Shampoos als irritierend. Das Haargefühl während der Anwendung wurde als austrocknend beschrieben, aber nach dem Trocknen sahen die Haare gut aus. Allerdings fetteten die Haare minimal schneller nach als sonst.
Kritisch anzumerken ist, dass einige Inhaltsstoffe (Ammonium Lauryl Sulfate, CI 19140, CI 17200) von Codecheck.info als nicht empfehlenswert eingestuft wurden, da sie irritierend wirken oder im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.
Neben dem Yves Rocher Shampoo gibt es weitere empfehlenswerte Produkte auf dem Markt:
Ein Öko-Test von 50 Shampoos zeigte, dass nicht alle Produkte frei von hautirritierenden Stoffen sind. Naturkosmetik-Shampoos setzen auf Pflanzenextrakte wie Rosmarin, Brennnessel und Wacholder, während konventionelle Shampoos oft Piroctonolamin enthalten.
Kritische Inhaltsstoffe:
Empfehlenswerte Shampoos laut Öko-Test:
Es ist wichtig, das Shampoo einige Minuten auf der Kopfhaut einwirken zu lassen, damit die therapeutische Wirkung voll zum Tragen kommt. Zusätzliche Pflegeprodukte sollten nicht direkt am Haaransatz aufgetragen werden.
Fettiges Haar kann durch häufiges Waschen verstärkt werden, da die Talgdrüsen dadurch zur vermehrten Produktion angeregt werden. Es wird empfohlen, das Haar nicht mehr jeden Tag zu waschen und auf aggressive Shampoos zu verzichten. Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Brennnessel und Hamamelis können helfen, die Talgproduktion zu regulieren.
Um die optimale Wirkung eines Shampoos zu erzielen, sollten einige Dinge beachtet werden:
Es gibt verschiedene Shampoo-Arten für unterschiedliche Haartypen:
Eine Alternative zu flüssigen Shampoos sind feste Shampoos oder Haarseifen, die umweltfreundlicher verpackt werden können. Allerdings kann die Umstellung auf feste Shampoos anfangs schwierig sein, da sie sich oft anders anfühlen und die Haare schwerer machen können. Eine saure Rinse mit Apfelessig kann hier Abhilfe schaffen.
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