Wundermittel gegen dünne Haare: Basilikum und andere effektive Lösungen

Viele Menschen wünschen sich volles und voluminöses Haar. Besonders Frauen leiden oft unter dünner werdendem Haar. Tatsächlich sind bis zu 40 % der Frauen ab 40 Jahren betroffen. Aber es gibt Hoffnung! Natürliche Mittel wie Basilikum können helfen, den Haarausfall zu bremsen und das Haarwachstum zu fördern.

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Bei welchem Haarausfall hilft Basilikum?

Basilikum kann bei altersbedingtem und genetischem Haarausfall helfen. Es ist somit ein echtes Hausmittel gegen Haarausfall. Das Problem tritt bei Männern meist früher auf, kann aber jede:n treffen. Das Extrakt aus den grünen Basilikumblättern kann den Haarausfall tatsächlich bremsen und sogar helfen, Babyhaare wachsen zu lassen. Bei krankheitsbedingtem Haarausfall wie Alopecia areata greift die Basilikumkur leider nicht.

Wenn Haarausfall von keiner Krankheit ausgeht, wird er in der Regel von einem zu hohen Testosteronspiegel verursacht. Das Hormon Testosteron wird nämlich in der Kopfhaut in Dihydrotestosteron, kurz DHT, umgewandelt. Dies kann die Entwicklung der Haarwurzeln beeinträchtigen. Testosteron ist auch der Grund, weshalb Männer schon früh an Haarausfall leiden können und Frauen häufig in den Wechseljahren im Zuge einer Hormonumstellung damit zu kämpfen haben, sobald die Produktion von Östrogen abnimmt. Oft denken Betroffene über eine Haartransplantation nach - doch es gibt noch andere Methoden, die Haare wieder wachsen lassen.

Wirkstoffwunder Basilikum

Mit Basilikum, dem Hausmittel schlechthin, kannst du dein Haar optimal pflegen. Ein Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen macht den Pflanzenextrakt zum Haarwunder. Sein gehaltvoller Mix aus Vitamin A, Vitamin K und Beta-Carotin schützt vor freien Radikalen, die die Haarzellen innerlich angreifen. Magnesium, Kalium, Eisen und Kalzium fördern den Haarwuchs. Ätherische Öle und Flavonoide machen das Extrakt auf natürliche Weise antibakteriell.

Während der Anwendung dringen die Wirkstoffe tief in die Kopfhaut ein, wo sie die Haarwurzeln nähren und stärken. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und nachwirkend verbessert, wodurch Haarausfall gehemmt und das Haarwachstum gefördert wird.

Entscheidend ist allerdings der Wirkstoff Beta-Sitosterol.

Anwendung von Basilikum gegen Haarausfall

Es gibt mehrere Wege, um die Pflanzen-Power gegen lichtes Haar zu nutzen. Einerseits kann man Basilikum essen und auf die Wirkung von innen setzen - wofür allerdings sehr viel und sehr häufig Basilikum gefuttert werden müsste. Effektiver und einfacher umzusetzen ist die äußerliche Anwendung.

Mit ein paar Tropfen Basilikumöl können wir unsere Haarpflegeprodukte pimpen. Dafür einfach ein paar Tropfen ins Shampoo geben und den Mix gut ins Haar und die Kopfhaut einmassieren. Die im Netz gefeierte Wunderkur soll dreimal wöchentlich für mindestens 30 Minuten, oder noch besser über Nacht auf der Kopfhaut einwirken.

Studien mit von Haarausfall betroffenen Proband:innen konnten die erfolgreiche Wirkung von Basilikum für die Haare bereits nachweisen. Wesentlich mehr Aufmerksamkeit brachten aber die Erfahrungsberichte, die User:innen auf Social Media Plattformen teilten - dort hat auch Rosmarin aus ähnlichen Gründen die Herzen erobert, da es ebenfalls bei Haarausfall eingesetzt werden kann.

Basilikumöl selbst herstellen

Basilikumöl kann man auch ganz einfach selbst herstellen. Dazu werden nur zwei Zutaten gebraucht, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt und ein Gefäß:

  • 2 Bund Basilikum
  • 200 ml Olivenöl
  • einen luftdichten Behälter zum Aufbewahren
  1. Behälter inklusive Deckel für 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. Alles muss dabei bedeckt sein, sonst wirkt es nicht.
  2. Anschließend gut austrocknen. Das Gefäß muss luftdich verschließbar sein, sonst hält sich das Basilikumöl nicht gut und wird ranzig.
  3. Basilikum waschen und trocknen.
  4. Blätter dann in einem Mixer oder mit einem Messer super gut zerkleinern.
  5. Olivenöl dazugeben und gut vermischen.
  6. Basilikumöl in das Gefäß geben und an einem kühlen, dunklen Ort einen Monat ziehen lassen. Immer wieder schauen, dass die Basilikumblätter nicht auf dem Öl schwimmen, sondern gut damit bedeckt sind.
  7. Nach vier Wochen das Öl durch einen Kaffeefilter von kleinen Partikeln und den Basilikumstücken befreien (Öl unbedingt auffangen und nicht wegschütten!)
  8. Das aufgefangene Öl wieder in den Behälter oder eine Sprühflasche umfüllen. Fertig ist das DIY-Basilikumöl gegen Haarausfall!

Weitere Ursachen für dünner werdendes Haar bei Frauen

Dünner werdendes Haar bei Frauen sieht anders aus als dünnes Haar bei Männern. Die Genetik ist vielleicht die größte Ursache für dünner werdendes Haar bei Frauen. Diese Art von extrem dünnem Haar bei Frauen wird Androgenetische Alopezie oder weiblicher Haarausfall (FPHL) genannt. Wenn ein oder beide Elternteile sehr dünnes Haar haben, ist es wahrscheinlicher, dass auch du sehr dünnes Haar hast. Aber verzweifle nicht!

Nährstoffmangel kann auch bei Frauen dünner werdendes Haar verursachen. Dein Körper benötigt eine bestimmte Menge an Vitaminen und Mineralien, um alle seine notwendigen Prozesse auszuführen. Wenn du nicht die richtige Menge an Nährstoffen zu dir nimmst, leitet der Körper die Nährstoffe, die du zu dir nimmst, zu deinen lebenswichtigen Organen und weg von deinen Haarfollikeln. Mit der Zeit kann dies zu extrem dünnem Haar führen.

Stressige Ereignisse (wie eine schwere Trennung, der Verlust eines Arbeitsplatzes oder eine Operation) können zu einer Art von dünnem Haar führen, das Telogen Effluvium genannt wird. Langfristiger, chronischer Stress wird auch mit Haarausfall in Verbindung gebracht. Eine Schwangerschaft kann auch eine spezielle Art von Telogen Effluvium verursachen, die postpartaler Haarausfall genannt wird, also Haarausfall nach der Schwangerschaft genannt wird.

Die meisten Frauen erleben dünner werdendes Haar in den Wechseljahren.

Wenn du von Haarausfall betroffen bist, sprich mit deinem Hausarzt über die Ursachen.

Was tun gegen dünner werdendes Haar?

Wie wir bereits erwähnt haben, können Ernährungsmängel zu dünner werdendem Haar bei Frauen führen. Sich gesund zu ernähren ist natürlich oft leichter gesagt als getan! Dabei kann dir ein Haarergänzungsmittel helfen.

Der Trick? Die Verbesserung der Durchblutung deiner Kopfhaut. Du weißt, dein Blut transportiert Nährstoffe zu den Zellen in deinem Körper. Um also diese Nährstoffe dorthin zu bringen, wo du sie brauchst (Deine Haarfollikel), musst du die Durchblutung deiner Kopfhaut verbessern.

Minoxidil ist ein frei verkäufliches Mittel gegen sehr dünne Haare. Obwohl es in der Regel verwendet wird, um männliche Kahlheit zu behandeln, kann es auch verwendet werden, um dünnes Haar dicker zu machen. Leider funktioniert dieses Mittel gegen dünne Haare nicht für jedermann.

Einige ätherische Öle können auch als Hausmittel gegen dünne Haare eingesetzt werden. Wenn du ätherische Öle als Hausmittel gegen dünne Haare ausprobieren möchtest, mische ein paar Tropfen Pfefferminzöl oder Rosmarinöl mit einem haarfreundlichen Trägeröl wie Jojobakernöl.

Tipps zur Vermeidung von Haarbruch

Auch Frauen mit dünner werdendem Haar können von der Einhaltung von Haarpflegegewohnheiten profitieren, die Haarbruch verhindern.

  1. Um dünnes Haar dicker zu machen, beginne an der Kopfhaut.
  2. Dein Haar ist am empfindlichsten, wenn es nass ist, daher solltest du beim Entwirren von nassem Haar immer besonders vorsichtig sein.
  3. Anstatt eine herkömmliche Haarbürste zu verwenden, die zu rau ist, versuche einen grobzinkigen Kamm oder eine Wet Hair Detangler Brush.
  4. Immer einen Hitzeschutz verwenden wenn du dein Haar mit Hitze stylst!
  5. Auch wenn du kein großer Sonnenanbeter bist, besteht die Gefahr, dass dein Haar regelmäßig UV-Strahlen ausgesetzt ist. Längere UV-Belastung schwächt und bricht die Schichten in den Haarsträhnen ab, was sprödes und dünnes Haar verursacht.
  6. Probiere stattdessen elastische Haargummis ohne Metall. Diese Haargummis halten dein Haar an Ort und Stelle, ohne den Haarschaft zu sehr zu belasten.

Ursachen von Haarausfall

Je nachdem, in welcher Form sich der Haarausfall zeigt, liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Erblich bedingter Haarausfall beispielsweise folgt einem ganz spezifischen Muster. Demnach bilden sich erst Geheimratsecken aus, bis letztlich nur noch der typische Haarkranz steht.

Kommt es jedoch zu einem plötzlichen und meist diffusen Haarverlust auf dem gesamten Kopf, sind Hormone oder Stress ganz typische Ursachen. Vor allem Frauen durchlaufen in ihrem Leben mit einer Schwangerschaft, Geburt, den Wechseljahren und mit der Einnahme der Pille ganz verschiedene hormonelle Phasen, in denen es immer wieder zu Haarausfall kommen kann. Glücklicherweise sind diese Phasen oft zeitlich begrenzt und das Haar erholt sich meist von allein.

Als eine weitere Ursache für eine bestimmte Form von Haarausfall wird eine Autoimmunerkrankung vermutet. In diesem Fall greift der eigene Körper die Haarfollikel so stark an, dass nur an einigen Stellen auf dem Kopf das Haar kreisrund ausfällt.

Typische Ursachen für Haarausfall:

  • Genetik
  • Stress
  • Schwangerschaft / Geburt
  • Absetzen der Pille
  • Wechseljahre
  • Autoimmunerkrankungen
  • Medikamente
  • Mangelernährung
  • Krankheit
  • Schilddrüsenfehlfunktion

Freiverkäufliche Mittel gegen Haarausfall

Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Etwa hundert Haare verlieren wir täglich, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Gegen den Kahlschlag auf dem Kopf versprechen viele Mittel Abhilfe. Doch wirklich hilfreich sind nur wenige.

Am ehesten helfen noch Produkte mit Minoxidil. Der Wirkmechanismus von Minoxidil bei Haarausfall ist nicht genau bekannt. Möglicherweise wird die Haarwurzel besser durchblutet. Denkbar ist auch, dass die Neubildung von Blutgefäßen gefördert wird, wodurch diese durchlässiger werden und mehr Wachstums-Faktoren im Gewebe vorhanden sind. Beides kommt auch dem Wachstum der Haarwurzel zugute.

Frauen sprechen nach diesen Ergebnissen besser auf den Wirkstoff an, bei ihnen genügen schon geringere Mengen an Minoxidil. Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an.

Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein.

Bei etwa einem von hundert Behandelten kann die Haut an der Stelle, an der das Mittel aufgetragen wurde, jucken, schuppen, sich röten oder entzünden. Minoxidil kann sich eventuell nachteilig auf Herz und Kreislauf auswirken, was insbesondere bei einer Langzeitbehandlung bedeutsam ist.

Minoxidil darf bei Männern nur im Alter zwischen 18 und 49 Jahren angewendet werden.

17-alpha-Estradiol

17-alpha-Estradiol gehört zu den Östrogenen, wirkt aber nur sehr schwach hormonell. Es hemmt vielmehr das Enzym 5-alpha-Reduktase. Durch dieses entsteht aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron das wirksamere Dihydrotestosteron. Dieses ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden und kann den Haarwuchs an den Haarwurzeln behindern und so Haarausfall fördern.

10 wertvolle Tipps für feines Haar

Dünnes, feines Haar stellt für viele Frauen ein Problem dar - wünschen sie sich doch mehr Volumen und Fülle. Hier sind 10 wertvolle Tipps, wie Sie feinem Haar zu mehr Substanz verhelfen:

  1. Die richtige Frisur: Kurze Haare sind in der Regel bei sehr dünnem Haar die bessere Wahl. Ein Pagenkopf oder ein Bob geben viel Volumen und lassen das Haar dicker wirken. Wer seine Haare lang tragen möchte, sollte ebenfalls Fransen und Stufen meiden.
  2. Das richtige Styling: Der lässige Out-of-Bed-Look ist ideal für feines Haar. Verwenden Sie ein Volumen-Spray über Kopf oder sprühen Sie es von unten ins Haar, um dem Haar mehr Fülle zu geben. Vom Glätteisen sollten Sie lieber die Finger lassen - es lässt die Haare noch dünner wirken und schädigt die Haarstruktur.
  3. Richtig trocknen: Trocknen Sie Ihr frisch gewaschenes Haar vorsichtig mit einem weichen Mikrofasertuch. Wenn Sie keine Zeit haben, Ihr Haar schonend zu trocknen, föhnen Sie es mit wenig Hitze über Kopf.
  4. Richtig kämmen: Benutzen Sie Bürsten, die sanft durch das Haar gleiten, ohne es zu schädigen. Eine Bürste aus Naturborsten eignet sich am besten für feines Haar. Kämmen Sie vor dem Duschen Ihre Haare; trockenes Haar ist strapazierfähiger als nasses.
  5. Richtig waschen: Waschen Sie Ihr Haar nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Zwischen den Haarwäschen können Sie Trockenshampoo verwenden. Dies hat zudem den Vorteil, dass es Extra-Volumen gibt.
  6. Die richtige Pflege: Im Handel sind extra Volumenshampoos, Conditioner (Spülung) und Haarkuren erhältlich. Achten Sie dabei darauf, dass diese keine Silikone enthalten (diese beschweren das feine Haar) und sulfatfrei sind (Sulfate neigen dazu, die Haare auszutrocknen).
  7. Richtig färben: Da eine Färbung oder Tönung das Haar zusätzlich schädigt, sollten Sie besser auf das Färben verzichten. Wenn Sie aber doch graue Stellen verdecken möchten, greifen Sie nicht zu einem zu dunklen Ton - lichte Stellen fallen bei dunklem Haar eher auf.
  8. Kopfmassage: Massieren Sie regelmäßig (zum Beispiel vor dem Schlafengehen) Ihre Kopfhaut mit den Fingerspitzen. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern sorgt auch kurzfristig für eine bessere Durchblutung.
  9. Die richtige Ernährung: Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, denn was für Ihren Körper gut ist, hilft auch Ihrem Haar. Vor allem Biotin, das z. B. in Nüssen und Soja-Produkten enthalten ist, macht das Haar fester und glänzender.
  10. Die richtige Einstellung: Verzweifeln Sie nicht, wenn Ihre Haare immer dünner und feiner werden. Sie haben in der Regel nichts falsch gemacht. Dünner werdendes Haar ist meist erblich bedingt.

Was versteht man unter dünnem Haar?

Der Ausdruck „dünnes Haar“ bezieht sich nicht auf die Haardicke, sondern auf die Haarmenge. Personen mit dünnem Haar haben entsprechend weniger Haare pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut als Personen mit dickem Haar. Wenn man zum Ausdruck bringen möchte, dass die Haardicke nur einen geringen Durchmesser aufweist, spricht man von feinem Haar.

Dünner werdendes Haar - die drei Typen

Der Verlust des Haarvolumens gilt als Hauptanzeichen für sich ausdünnendes Haar. Dieser Prozess vollzieht sich oft schleichend und kann so subtil sein, dass er über Monate oder sogar Jahre hinweg kaum auffällt. So können die Haare dünner werden, aber kein Haarausfall bemerkbar sein. Generell wird Haarverlust in drei Typen mit unterschiedlicher Symptomatik unterteilt:

  • Kennzeichnend für den hormonell erblich bedingten Haarausfall (FPHL) bei Frauen sind Merkmale wie eine sich allmählich verbreiternde Scheitellinie, ein dünner werdender Pferdeschwanz, vereinzelte kahle Stellen und eine zunehmend sichtbare Kopfhaut.
  • Bei einer anderen Form kann der Haarausfall jedoch abrupter erfolgen, etwa durch plötzlich auftretende kahle Stellen innerhalb weniger Tage (kreisrunder Haarausfall) oder durch Büschel von Haaren, die beim Bürsten ausfallen.
  • Bei diffusem Haarausfall gehen die Haare mehr oder weniger gleichmäßig über den gesamten Kopf aus. Auch dieser Typ von „dünnem Haar“ macht sich bei Frauen oft zuerst durch eine sichtbare Kopfhaut bemerkbar.

Ursachen für dünnes Haar

Dünner werdendes Haar kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl aus dem Lebensstil als auch aus genetischen Faktoren sowie gesundheitlichen Problemen resultieren. Zu den Gründen für dünnes Haar zählen:

  • Ungeeignete Haarpflege
  • Chronischer Stress
  • Nährstoffmangel
  • Erbliche Faktoren
  • Medizinische und hormonelle Ursachen
  • Dünnes Haar im Alter

Nicht immer sind die Ursachen für dünnes Haar eindeutig voneinander abzugrenzen. Wer sich nicht sicher ist, woher Symptome wie dünner werdendes Haar kommen, kann den Ursachen im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung auf den Grund gehen.

Was tun gegen dünne Haare?

Der erste Schritt in der Behandlung dünner Haare besteht darin, die Ursachen zu identifizieren. Vorübergehender Haarausfall, der nach Stress oder Krankheit auftritt, verbessert sich oft von selbst bzw. sobald die Ursache behoben ist. Wenn der Haarverlust von Dauer ist, kommen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten infrage:

  • Medikamentöse Behandlungsoptionen
  • Mittel gegen dünnes Haar: Priorin® Kapseln und Maske

Dünner werdendem Haar durch mechanische Ursachen vorbeugen

Dünner werdendes Haar kann eine Herausforderung darstellen, doch es gibt effektive Wege, um diesem Problem vorzubeugen. Hier sind einige praktische Tipps:

  • Milde Shampoos
  • Mikrofaserhandtuch
  • Hitze vermeiden
  • Auf chemische Behandlungen verzichten
  • Lockere Frisuren
  • Vorsichtig bürsten
  • Verzicht auf Zigaretten
  • Ausgewogene Ernährung

Hausmittel gegen dünnes Haar

Zusätzlich zum Arztbesuch können Sie auch selbst einiges gegen dünner werdendes Haar tun. Probieren Sie beispielsweise folgende Hausmittel, um Ihre Haare zu stärken:

  • Avocado: Als Kur stärkt und pflegt sie die Haare.
  • Natürliche Öle: Rizinusöl enthält Vitamin E, spendet Feuchtigkeit und wirkt beruhigend. Ebenfalls pflegt und nährt Kokosöl sowohl die Kopfhaut als auch die Haare.
  • Salbei: Um daraus praktikable Empfehlungen für Menschen abzuleiten, muss zunächst jedoch weiter geforscht werden.

Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Dünnes Haar im Alter

Was kann man tun, wenn die Haare im Alter dünner werden? Stoffwechselprozesse verlangsamen sich während des Alterns. Das wirkt sich auf das Wachstum des Haares und die Struktur insgesamt aus. Dabei handelt es sich um einen völlig normalen Vorgang und keine Krankheit. Auch die Talgproduktion nimmt im Laufe des Lebens ab. Sowohl Kopfhaut als auch Haar sind dann weniger geschützt und gepflegt.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Haarstruktur. Bei Frauen ist das oft der Fall etwa während einer Schwangerschaft oder mit zunehmendem Alter in den Wechseljahren (Meno-Pause). Auch bestimmte Medikamente sind manchmal für dünner werdendes Haar verantwortlich.

Dünne Haare aufgrund von Vitaminmangel

Haare benötigen bestimmte Nährstoffe, die sie über die Haarwurzeln aufnehmen. Bekommen Sie zu wenig davon, werden sie möglicherweise dünn und brüchig - etwa, wenn ein Eisenmangel vorliegt. Wichtige Nährstoffgeber für die Haare sind außerdem:

  • Mineralstoffe wie Zink, Selen, Kupfer und Kalzium
  • essenzielle Fettsäuren, etwa Omega-3-Fettäuren
  • Vitamin A, C, D, E, H und B-Vitamine
  • Eiweiße

Um Ihre Haare mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, ernähren Sie sich am besten vielseitig und ausgewogen.

Dünnes Haar: Welcher Arzt ist zuständig?

Ihr Haar wird immer dünner? Vielleicht wird es auch weniger und Sie wissen nicht, wie Sie damit umgehen bzw. wann Sie damit zu einem Arzt gehen sollen? Stellen Sie ungewöhnliche Veränderungen an Ihrem Haar fest, holen Sie sich ärztlichen Rat ein. So finden Sie die Ursache für Ihre Haarprobleme heraus und können mögliche Grunderkrankungen gleich behandeln lassen. Ihre erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der Sie gegebenenfalls zu einem Facharzt überweist, etwa einem Hautarzt (Dermatologen).

Frühe Erkennung und gezielte Behandlung können den Haarverlust verlangsamen oder stoppen. Sanfte Pflegeprodukte ohne aggressive Chemikalien schonen die empfindlichen Haarfollikel. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein und Vitaminen unterstützt das Haarwachstum von innen.

Zusammenfassung der wichtigsten Informationen
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Dünnes Haar Genetik, Nährstoffmangel, Stress, hormonelle Veränderungen, Alter Basilikum, Minoxidil, ätherische Öle, gesunde Ernährung, Kopfhautmassage, richtige Haarpflege
Haarausfall Erblich bedingt, hormonell bedingt, Autoimmunerkrankungen, Medikamente Minoxidil, 17-alpha-Estradiol, ärztliche Behandlung
Haarbruch Hitzestyling, UV-Strahlung, falsche Haargummis Hitzeschutz, UV-Schutz, elastische Haargummis ohne Metall

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