Wolfgang Petry: Die Gründe für die Glatze und mehr

Schlagersänger sind heute erfolgreicher denn je. Der deutsche Schlager erlebt einen regelrechten Boom. Kaum ein Genre löst in Deutschland gleichzeitig so viel Euphorie wie Ablehnung aus wie der deutsche Schlager. Schlagersänger sind dabei meistens die Stars, die Songs interpretieren, die andere Künstler für sie geschrieben haben.

Es war gerade in den 1970er und 1980er Jahren im Schlager auch nicht unüblich, internationale Hits auf Deutsch zu vertonen. Der Schlager ist vergleichbar mit dem Country in Amerika - ein Genre, das an sein jeweiliges Ursprungsland gebunden ist.

Der Schlager erlebte seine Höhen und Tiefen. Stellten die 1960er- und 1970er-Jahre eine wahre Hochphase dar, musste er in den 1980er- und 1990er-Jahren eine große Krise überstehen. Aktuell erlebt Schlagermusik eine richtige Renaissance und ist dank Interpreten wie Helene Fischer und Andreas Gabalier so beliebt wie selten zuvor.

Wenn es im deutschen Schlager neben Heino jemals jemanden mit einem »Signature Look« gab, dann war das Wolfgang Petry. Holzfällerhemd, Schnauzer, eine zottelige, lange Lockenfrisur und den gesamten Unterarm voller Freundschaftsarmbänder - das war jahrelang sein unverwechselbares Erscheinungsbild - und die Vorlage unzähliger Karnevalskostüme.

Und nun das: Wolfgang Petry, bis Mitte der 2000er einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger, besuchte am vergangenen Samstag höchstpersönlich in Berlin eine Show des Musicals »Wahnsinn« - benannt nach Petrys größtem Gassenhauer und gefüllt mit seinen Songs. Der 66-Jährige war kaum wiederzuerkennen: Zwölf Jahre nach seinem letzten Auftritt zeigte sich Petry bei der Zugabe im altrosa Poloshirt, mit Jeans, Turnschuhen - und vor allem kurzem Haupt- und rasiertem Barthaar, welches ein nie gesehenes, nahezu spitzbübisches Gesicht freilegte.

So eine Künstleruniform, wie Petry sie jahrelang pflegte, kann durchaus praktisch sein - einerseits erspart sie einem oder dem Stylisten jede Menge Kopfzerbrechen über die Wahl der Outfits für öffentliche Auftritte (das wissen zum Beispiel auch Mark Zuckerberg und Barack Obama), andererseits verleiht sie einem umgehend einen Wiedererkennungswert - und der ist im konkurrenzbeladenen Geschäft mit der Popmusik von Vorteil.

Heinos Brille, Michael Jacksons Handschuhe, Madonnas konische BHs, Amy Winehouses »Beehive«-Frisur, die Pilzköpfe der Beatles, Axl Roses Stirnband - so mehr oder weniger absichtlich, wie die Stylingvorlieben dieser Musiker jeweils entstanden sein mögen - sie sind in Erinnerung geblieben.

Und der charakteristische Look hat noch mehr Vorteile: Man kann ihn irgendwann einfach ablegen. 2006, als Petry immer noch zu den bestverkaufenden deutschen Musikern zählte, beendete er seine Karriere - und verkündete zur Feier seines 30. Bühnenjubiläums auch gleich den Abschied von eben dieser. »Ich hab für mein Leben einfach festgelegt, in Würde abzutreten. Und die Zeit ist für mich gekommen, nach dreißig Jahren, mein Weg ist hier beendet, egal, wie weh mir das tut«, hieß es damals.

Dass es Petry gelang, diesen Abschied tatsächlich so ungewöhnlich konsequent durchziehen, könnte auch an seinem Stilwandel gelegen haben. Die Rolle des zotteligen, Bürgerhäuser füllenden Schlagersängers konnte er nach dem Bühnen-Aus einfach an den Garderobennagel hängen bzw. beim Friseur lassen. Von seinen Freundschaftsarmbändern hatte er sich bereits vier Jahre vor seinem Abschied getrennt, als diese zu Gunsten der Opfer des Hochwassers im Sommer 2002 versteigert wurden.

Obwohl optisch verändert, verschwand Wolfgang Petry nicht ganz aus der Öffentlichkeit. Im Sommer 2014 tauchte er im Musikvideo seines Sohnes auf, 2015 folgte ein (erfolgreiches) Comeback-, 2016 ein Best-of-Album - und im vergangenen Herbst veröffentlichte er gar ein englischsprachiges Album mit Rock- und Country-Songs. Damit das niemand mit einem Comeback verwechselt, hat sich der kurzhaarige, englischsingende Petry auch gleich einen neuen Künstlernamen gegeben: Pete Wolf.

Alles richtig, gemacht, Wolle. Das sagt LL Cool J: Don’t call it a comeback.

Wenn die nächste Mottoparty oder Karnevalssitzung in die Zeit der 1980 Jahre versetzt wird, dann braucht Man(n) natürlich auch die richtige Frisur, damit seine Verkleidung erst richtig authentisch wird. Vokuhila Perücken geben jedem Kostüm den letzten Schliff und machen das Kostüm der 1980er zu etwas ganz Besonderem auf der Faschings- oder Kostümparty.

Vokuhila ist die Kurzform für „vorne kurz und hinten lang“ und war vor allem in den 1980er Jahren bei den Männern als Haarschnitt sehr beliebt. Bekannte Promis mit dieser „trendigen“ Frisur waren unter anderem George Michael, Dieter Bohlen, Bono, David Hasselhoff und Wolfgang Petry.

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Die 80er Jahre zeichnen sich modisch betrachtet aus heutiger Sicht als ein Feuerwerk des schlechten Geschmacks aus. Doch trotzdem wurde die Mode zu Zeiten von Modern Talking und Dirty Dancing Kult. Noch in der heutigen Zeit lassen sich viele berühmte Designer von den Modeschöpfungen zwischen 1980 und 1990 inspirieren.

Ein anderes Phänomen war die sehr eng anliegende Leggings, die für sportliche Aktivitäten wie vor allem Aerobic genutzt wurde. Zu letzterem Kleidungsstück wurden zusätzlich Stulpen über Füße und Beine gezogen, die den Trend auf unübersehbare Weise ergänzten.

Eine weitere Besonderheit bestand bei Frauen darin, ihre Schultern zu verbreitern, indem sie diese mit Polstern unterfütterten. Auch die Männer hatten bezüglich der Mode einen ins Auge fallenden Trend vorzuweisen. Die bereits erwähnte Karottenjeans wurde auch vom männlichen Geschlecht getragen, so dass diese nahezu ikonisch ihren Platz im Kleiderschrank fand.

Sweatshirts und Polohemden bestimmter Marken wie z.B. Lacoste waren vor allem bei der Jugend stilgebend und erfreuten sich großer Beliebtheit. Ein weiteres Kriterium in der Zeit waren die Neon-Farben aller Kleidungsutensilien. Getreu dem Motto ”je knallbunter, desto besser” stritt man sich um die Position des schönsten Paradiesvogels.

Neben der kleidertechnischen Mode stach eine Modeaspekt auf besondere Art und Weise heraus und wird noch heute als erstes mit den 80er Jahren in Verbindung gebracht. Es handelt sich dabei um die Haarmode. Wer kennt nicht die berühmte Vokuhila Frisur, welche namensgebend vorne kurz und hinten lange geschnitten wurde.

Viele nationale und internatione Berühmtheiten gingen mit dieser Erscheinungsform der Haare voraus, so dass viele Fans nachzogen und sich die Frisuren wie ein Schneeballeffekt in der Welt verbreiteten. Männliche Stars, welche den Trend der Vokuhila antrieben, waren unter anderem George Michael, Dieter Bohlen zur Zeit von Modern Talking, Wolfgang Petry und Bono.

Aber auch die meisten Fußballspieler trugen diese außergewöhnliche Haarpracht und wurden gleichzeitig zum Musterbeispiel für einen Trendsetter von Frisuren. Auch viele weibliche Stars standen mit ihrer Dauerwelle beispielhaft für die Strömung der 80er Jahre. Beispielsweise wäre an dieser Stelle Kylie Minogue zu nennen, welche es vor allem mit ihrer Haarpracht durch ihre Hits ”The Loco-Motion” und ”I should be so lucky”, sowie der Serie ”Neighbours” zu Weltruhm brachte.

Doch neben den wichtigsten in Erinnerung behaltenden Frisuren Vokuhila und Dauerwelle bestanden zudem noch andere Arten des Haarschnitts, die auf jeden Fall anhand folgender Stars erwähnt werden sollten. Die Sängerin Madonna fiel auf jeden Fall durch ihren wilden und sich ständig ändernden Haarstil auf.

Eine Perücke im Stil der 80er Jahre ist zu Karneval ein häufiges und gern genutztes Verkleidungsstück. Dieses wird vor allem durch die anderen Kleidungsstücke aus jener Zeit ergänzt. Die Gründe für diese Favorisierung und Beliebtheit sind eindeutig. Die Frisuren waren im Vergleich zu heute ziemlich außergewöhnlich und auffällig.

Vor allem die Vokuhila Frisur gilt in der gegenwärtigen Zeit als skurril und als Beispiel schlechten Modegeschmacks. Doch viele verbinden die Style-Richtung der 80er mit der vergangenen Musik, den damals erschienenen Filmen und den schönen Erlebnissen, die sich im Gedächtnis eingeprägt haben.

Wolfgang Petry mit neuer Frisur

Neben Wolfgang Petry gibt es noch viele andere erfolgreiche Schlagersänger. Hier eine kleine Auswahl:

Aktuell beliebte Schlagersänger

Andreas Gabalier

Andreas Gabalier ist einer der aktuell erfolgreichsten Künstler auf dem Gebiet des Schlagers. Musikalisch vermischt der Österreicher Volksmusik mit Rock’n’Roll. Aus diesem Grund bezeichnet er seinen Musikstil selbst als Volks-Rock’n’Roll.

Bevor Andreas Gabalier erfolgreicher Musiker wurde, studierte er Rechtswissenschaften an der Universität in Graz. Dieses Studium brach er jedoch ab und widmete sich der Musik. Bereits mit seinem Debütalbum erreichte er 2009 Platz 4 der österreichischen Charts.

In Deutschland gelang ihm der Durchbruch im Jahr 2011 mit dem Lied „I sing a Liad für di“. Seitdem ist Gabalier aus den deutschen Charts nicht mehr wegzudenken. Im August 2022 spielte er in München ein Konzert vor rekordverdächtigen 90.000 Zuschauern.

Roland Kaiser

Roland Kaiser ist der Kaiser oder auch Grandseigneur des deutschen Schlagers. Er wuchs in Armut bei einer Adoptivmutter auf. Dennoch schaffte er es auf den Schlagerolymp und ist auch heute noch einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger.

Sein Durchbruch gelang Roland Kaiser im Jahr 1976 mit dem Song „Frei - das heißt allein“. Mit diesem schaffte er es auf Platz 14 der deutschen Singlecharts und in die ZDF-Hitparade. Darauf folgte Hit auf Hit.

In den 2000er Jahren litt er an einer schweren Lungenkrankheit, die dank einer Lungentransplantation im Jahr 2010 geheilt werden konnte. Seitdem ist Roland Kaiser erfolgreicher denn je. Mit über 90 Millionen verkauften Tonträgern zählt er zu den erfolgreichsten Schlagersängern.

In Dresden findet jährlich die sogenannte Kaisermania statt. Dabei handelt es sich um eine Konzertreihe von Roland Kaiser, zu der sich 70.000 Zuschauer auf sechs Konzerte verteilt einfinden.

Roland Kaiser: Weitere Hits

  • Sieben Fässer Wein (1977)
  • Santa Maria (1980)
  • Lieb mich ein letztes Mal (1981)
  • Dich zu lieben (1981)
  • Ich glaub es geht schon wieder los (1988)

Matthias Reim

Matthias Reim ist bekannt für seinen großen Hit „Verdammt, ich lieb dich“. Ursprünglich war der Song für den Schlagersänger Bernhard Brink geschrieben worden. Dieser fand diesen für sich und seine Stimme allerdings unpassend und lehnte dankend ab.

So kam es, dass Reim den Song letztendlich selbst gesungen hat. Und das hat sich ausgezahlt. Der Song wurde zu einem Riesen-Hit. Er verkaufte sich weltweit 2,5 Millionen Mal und stand insgesamt 16 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts.

Der Song läuft heute noch auf jeder Schlagerparty. Auch wenn Reim an diesen Erfolg nicht mehr anschließen konnte, ist er auch heute immer noch ein sehr bekannter und gefragter Schlagersänger.

Florian Silbereisen

Er ist heute nicht mehr aus der deutschen TV-Landschaft wegzudenken. Florian Silbereisen ist der Moderator, wenn es um deutsche Schlagersendungen geht. Wurde er durch einen Auftritt in den Festen der Volksmusik 1999 schlagartig berühmt, übernahm er im Jahr 2004 mit gerade einmal 22 Jahren selbst die Moderation der Sendung.

Mit der Zeit löste sich die Sendung von der Volksmusik und konzentrierte sich auf Schlager. Neben seinen vielzähligen Moderationen macht Florian Silbereisen erfolgreich Musik. Egal ob Solo, als Teil der Schlager-Supergroup KLUBBB3 oder zusammen mit Thomas Anders - seine Alben werden zu Verkaufsschlagern.

Silbereisen war mehrere Jahre mit der Schlagersängerin Helene Fischer liiert. Die beiden galten als das Traumpaar der Schlagerszene. Auch als Schauspieler macht Florian Silbereisen auf sich aufmerksam. So ist er beispielsweise seit 2019 als Kapitän des Traumschiffs zu sehen.

Howard Carpendale

Hello Again: Das perfekte Lied für ein Comeback. Und eben dieses bedeutete es auch für Howard Carpendale im Jahr 1984. War sein Erfolg Anfang der 1980er leicht ins Stocken geraten, so war er auf einmal wieder voll da.

Der Erfolg des aus Südafrika ausgewanderten Schlagerkünstlers begann aber schon in den 1970er Jahren mit Hits wie „Ti Amo“ oder „Tür an Tür mit Alice“. 2003 gab der Schlagerstar seinen Rückzug aus dem Rampenlicht bekannt. Er feierte jedoch bereits 2007 ein weiteres Comeback und ist bis heute mit über 25 Millionen Tonträgern einer der erfolgreichsten Schlagersänger Deutschlands.

Howard Carpendale: Hits

  • Das schöne Mädchen von Seite 1 (1970)
  • Deine Spuren im Sand (1975)
  • Tür an Tür mit Alice (1977)
  • Ti Amo (1977)
  • Nachts, wenn alles schläft (1979)
  • Hello Again (1984)

Fantasy

Das viele deutsche Schlagersänger ursprünglich gar nicht aus Deutschland kommen, beweist auch das erfolgreiche Schlager-Duo Fantasy. Die beiden Mitglieder Freddy und Martin sind in Kroatien bzw. Polen geboren. Bevor sie sich zusammentaten, waren sie als Solo-Künstler tätig.

1997 gründeten sie dann Fantasy. Der große Erfolg stellte sich allerdings erst 2012 ein, nachdem sie Andrea Berg als Vorgruppe auf ihrer Deutschland-Tour begleiteten. Seitdem läuft es sehr rund für Fantasy. Fast im Jahrestakt veröffentlichen die beiden neue Alben. Viele davon landeten auf Platz 1 der deutschen Charts.

Giovanni Zarrella

Auch als ehemaliger „Popstar“ kann man eine große Schlagerkarriere starten. Giovanni Zarrella wurde 2001 in der Casting-Show „Popstars“ entdeckt. Dort war er so überzeugend, dass er Teil der „Popstars“-Band Bro’Sis wurde.

Nach der Auflösung von Bro’Sis veröffentlichte der Sänger mehrere Popalben. Darauf fand sich eine Mischung aus deutsch-, englisch- und italienischsprachigen Songs. Richtig erfolgreich waren diese Alben allerdings nicht. Erst mit seinem ersten italienischen Schlageralbum „La vita è bella“ stellte sich im Jahr 2019 Erfolg ein. Seitdem ist er eines der neuen Gesichter des deutschen Schlagers.

Seit 2021 moderiert er im ZDF „Die Giovanni Zarrella Show“. Die Schlagershow ist das Gegenstück zu den Schlagersendungen mit Florian Silbereisen in der ARD.

Ross Antony

Genau wie sein Kollege Giovanni Zarrella startete Ross Antony seine Karriere als Teil der Band Bro’Sis. Bereits davor war der gebürtige Brite als Musicaldarsteller tätig.

Nach seiner Zeit bei Bro’Sis nahm Antony zunächst ein wenig beachtetes Pop-Oper Crossover-Album mit seinem heutigen Mann Paul Reeves auf. Danach wechselte er in das Schlager-Genre. Eine gemeinsame Tour mit Florian Silbereisen im Jahr 2016 und das im folgenden Jahr erschienene Album „Aber bitte mit Schlager“ zementieren seinen Erfolg und machen Ross Antony zu einem der erfolgreichsten Schlagerstars in Deutschland.

Jürgen Drews

Die Karriere von Jürgen Drews dauert mittlerweile über 50 Jahre an. Anfang der 1970er Jahre war er Sänger in der Gruppe „The Les Humphries Singers“. Diese ist vor allem für die Songs „Mexico“, „Mama Loo“ und den 1976er ESC-Song „Sing Sang Song“ bekannt.

Drews stieg ebenfalls im Jahr 1976 aus der Gruppe aus, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Diese erlebte gerade mit der Veröffentlichung des heute noch bekannten Lieds „Ein Bett im Kornfeld“ einen richtigen Höhenflug. Der Song sollte bis heute sein erfolgreichster bleiben. In den 1980er Jahren versuchte Drews auch auf dem amerikanischen Musikmarkt Fuß zu fassen. Dies gelang allerdings nicht und so kehrte er nach Deutschland zurück.

2000 ernannte er sich im gleichnamigen Song zum „König von Mallorca“. Seitdem ist er auch als Ballermann Künstler bekannt. Im Jahr 2022 kündigte er das Ende seiner Karriere aus gesundheitlichen Gründen an.

Bernhard Brink

Auch die Karriere von Bernhard Brink startete bereits in den 1970er Jahren. Während eines Jura-Studiums entdeckte der junge Brink seine Liebe zur Musik.

Im Jahr 1972 absolvierte er seinen ersten Auftritt in der ZDF-Hitparade mit dem Song „Bombenfest“. Brinks Karriere war ein stetiges Auf und Ab. Sein erfolgreichster Song war „Liebe auf Zeit“ aus dem Jahr 1977.

Seit 2018 moderiert Bernhard Bring auf MDR die Schlagershow „Die Schlager des Monats“. Auch eine Teilnahme an der Tanzshow „Let’s Dance“ im Jahr 2014 kann er verbuchen. Heute gehört Brink zu Deutschlands bekanntesten Schlagersängern.

Semino Rossi

Semino Rossi ist ein argentinisch-österreichischer Schlagersänger. Als Kind lernte Rossi das Klavier und Gitarre spielen. Um mit Musik Geld zu verdienen, kam er erstmals 1985 nach Europa. Er verdiente fortan sein Geld als Straßenmusiker in Österreich.

Erst im Jahr 2001 erhielt Rossi einen Plattenvertrag. Seinen Durchbruch schaffte er mit einem Auftritt im Winterfest der Volksmusik im Jahr 2004. Seitdem veröffentlichte er zahlreiche erfolgreiche Alben, absolvierte ausverkaufte Tourneen und erhielt viele Auszeichnungen für seine Musik.

Im Jahr 2013 arbeitete er mit Dieter Bohlen am Album „Symphonie des Lebens“. Dieses erreichte in Deutschland Platz 2 und in Österreich Platz 1 der Charts. Auch die darauffolgenden Alben waren immer an der Spitze der Charts zu finden.

Vincent Gross

Vincent Gross steht für eine neue Generation an jungen wilden Schlagersängern. Der 26-jährige Schlagersänger aus der Schweiz hat die Schlagerwelt im Sturm erobert.

Angefangen hat Gross 2010 mit Coverversionen bekannter Popsongs, die er auf YouTube hochgeladen hat. Dabei wirkte er zunächst eher wie ein Justin Bieber-Verschnitt und wurde zu einem Mädchenschwarm. Letzteres ist er auch heute noch.

Nach Teilnahmen an mehreren Schweizer Talentshows und der Fokussierung auf deutschsprachige Songs erhielt er 2016 schließlich einen Plattenvertrag. Seitdem ist er aus der Schlagerbranche nicht mehr wegzudenken und wirbelt diese auf.

Ben Zucker

Auch Ben Zucker ist zu den jungen wilden Erneuerern der Schlagerbranche zu zählen, auch wenn er nicht mehr ganz so jung ist. Seine Version des Schlagers ist mit deutlichen Rockanteilen angereichert. Und diese Mischung funktioniert.

Ben Zucker veröffentlichte 2017 seinen Debüt-Song „Na und?!“ und präsentierte diesen im „Schlagercountdown“ bei Florian Silbereisen. Innerhalb weniger Minuten stieg der Song daraufhin bis auf Platz 21 der iTunes-Charts.

Das gleichnamige Album verkaufte sich bis heute mehr als 500.000 Mal und die Folgealben schafften es jeweils auf Platz 1 der deutschen Charts. Auch von Ben Zucker wirst Du sicher noch lange in der Schlagerwelt hören.

DJ Ötzi

Vor seiner Karriere als Schlagersänger war Gerhard Friedle, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, vieles. Tatsächlich auch DJ. Ende der 1990er Jahre erhielt er schließlich einen Plattenvertrag und landete direkt mit „Anton aus Tirol“ einen Riesen-Hit.

Der Song ist bis heute die meistverkaufte Single aus Österreich und hielt sich dort 75 Wochen in den Charts. Diesen Er...

Wolfgang Petry mit seiner berühmten Vokuhila Frisur

Die Geschichte von Wolfgang Petry und seinem Stilwandel ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie sich Künstler neu erfinden und trotzdem erfolgreich bleiben können. Seine Musik und sein Look haben viele Menschen geprägt und werden auch in Zukunft in Erinnerung bleiben.

Wolfgang Petry - Verlieben, verloren, vergessen, verzeih'n (Live auf Schalke 1998)

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