Eigentlich sollte es niemanden etwas angehen, wie du deine Haare trägst - weder auf dem Kopf noch sonst irgendwo. Aber vielleicht interessierst du dich ja doch dafür, welche Intimfrisur Männern gefällt. Hier findest du alle Infos rund um das Thema.
Einer Umfrage des Portals beauty24 zufolge enthaaren 67 Prozent der Frauen regelmäßig ihren Intimbereich. Knapp ein Drittel von ihnen bevorzugt übrigens den Brazilian Style, also den radikalen Kahlschlag im Höschen.
Auf die Frage, ob es eine Intimfrisur gibt, die die Männer besonders anziehend finden, landete der Kahlschlag mit 45 Prozent auf dem ersten Platz. Knapp dahinter folgen die schmale "Landebahn" (32 Prozent) und ein exakt gestutztes Dreieck (15 Prozent).
Ein ganz wilder "Busch" muss nicht verkehrt sein, und er macht rasurtechnisch den geringsten Aufwand. Wildwuchs präferieren gerade einmal 5 Prozent der Herren - das ist Platz 4. Platz 5 belegten die auffälligeren Frisuren, wie zum Beispiel krasse Formen und Buchstaben, mit 2 Prozent. Auf dem 6. Platz landeten gefärbte Schamhaare mit unter einem Prozent. Wir schlussfolgern: die meisten Männer mögen relativ brave Intimfrisuren. Die gängigste Variante bleibt die Komplettrasur oder klassisch getrimmtes Schamhaar.
Das ist letztlich komplett egal, wichtig ist, wie du dich damit fühlst. Natürlich ist es auch ganz interessant, wie gespannt die Männer den Moment erwarten, wenn sich die Angebetete zum ersten Mal vor ihnen auszieht und ihre Intimfrisur offenbart. 67 Prozent gaben an, dass dieser Moment "spannend, aber nicht entscheidend" sei. Für 22 Prozent ist die Offenbarung der Intimfrisur hingegen "mit am wichtigsten am weiblichen Körper" und fast 7 Prozent gaben an, dies sei nicht nur "total spannend", sondern auch mit ausschlaggebend, ob es mit der Frau etwas Ernstes werden könnte. Nur 4 Prozent unserer Befragten war das alles völlig egal.
Hier scheiden sich die Geister. 35 Prozent haben keine Probleme damit, eine Frau trotz Busch mit dem Mund zu verwöhnen. 35 Prozent sagen eher: "Wenn‘s unbedingt sein muss". 24 Prozent maulen, ihnen würde bei so viel Haar schlecht, während 6 Prozent explizit die haarige Variante bevorzugen. Geschmäcker sind eben verschieden.
63 Prozent sagten klar und deutlich: Sie haben noch nie wegen einer nicht attraktiven oder fehlenden Intimfrisur auf Sex verzichtet. 21 Prozent geben zu, kurz gehadert, aber letztlich dann doch nicht verzichtet zu haben. Nur 9 Prozent haben tatsächlich schon einmal die Hose wieder zugeknöpft, weil der intime Haircut ihnen missfiel (selbst schuld). Den restlichen 7 Prozent war das Thema ohnehin ganz und gar fremd - weil sie eigenen Angaben zufolge keinen Sex haben.
Nicht wirklich. Für die Hygiene ist vor allem regelmäßiges Waschen wichtig. Bezüglich der Gesundheit lässt sich sagen: Menschen haben nicht durch Zufall eine Schambehaarung. Sie ist sogar ganz sinnvoll, denn sie bildet einen Schutz für den sensiblen Intimbereich, zum Beispiel vor Erregern von Infektionen. Außerdem bringt das Rasieren die Gefahr mit sich, dass Haare einwachsen oder sich gar Abszesse bilden. Von Rasurbrand und Pickeln wollen wir gar nicht anfangen. Also, wenn du noch einen Grund suchst, dich zu rasieren: In der Hygiene findest du ihn nicht.
Frisuren-Trends? Dabei denkt man im ersten Moment eigentlich an die Kopfhaare. Doch auch im Intimbereich haben sich über die Jahre unzählige Trends herauskristallisiert. Die brennende Frage: Was ist 2025 bei Intimrasur, Waxing und Co. angesagt? Trumpfen eher Klassiker oder ganz neue Schamhaarfrisuren? Die besten Ideen und Tipps.
Bei einer Intimfrisur wird die natürliche Schambehaarung in eine neue Form gebracht. Dafür werden Methoden wie Rasieren, Sugaring oder Waxing genutzt. Wie viele Haare dabei entfernt werden, ob gestutzt oder naturbelassen - das hängt vom jeweiligen Trend ab. Fakt ist allerdings: Rund 67 Prozent der Frauen kümmern sich regelmäßig um ihre Intimfrisur.
In den letzten Jahren hat es sich immer mehr gezeigt: Back to nature heißt die Devise! Stars wie Julia Roberts, Miley Cyrus und Co. zeigen sich mit vollem Achselhaar in der Öffentlichkeit - und auch der volle Busch in der Bux feiert vor allem in der jüngeren Generation zwischen 18 und 25 Jahren sein Comeback.
Kein Wunder, sind wir doch alle mehr Body Positive. Wie bei der Körpervielfalt unter dem Motto “Jeder Körper ist schön” gilt jetzt auch die Devise: “Jede Schambehaarung ist schön.” Shaming aufgrund von Haaren, die aus der Bikinihose blitzen, ist absolut tabu.
Kein Trend ohne Gegenbewegung: Denn zusätzlich zu einem vollen Busch gehört auch 2025 der Hollywood Cut, bei dem alle Haare komplett entfernt werden, weiterhin zu den Trendfrisuren im Intimbereich. Für wen sowohl der Kahlschlag als auch die unberührte Intimfrisur nichts ist, der kann auch auf den Trend Styling setzen. Zu den angesagtesten Looks 2025 gehören insbesondere der Bikini-Cut, die Briefmarke und das Dreieck.
Nach der Haarentfernung ist die richtige Pflege entscheidend, um einen Rasurbrand zu vermeiden. Direkt nach der Rasur sollten Reste von Rasierschaum oder Rasiergel mit kaltem Wasser abgespült werden, damit sich die Poren schließen und Bakterien keine Chance haben, über kleine Schnittstellen einzudringen. Spezielle Pflegeprodukte wie Aloe-vera-Gel, idealerweise gekühlt, beruhigen die strapazierte Haut, verhindern Schwellungen und Rötungen und halten die enthaarten Stellen geschmeidig.
Über die Intimzone oder dessen Behaarung plaudern? Werden wohl die wenigsten von uns, denn das Thema Intimbereich wird nach wie vor tabuisiert. Das Ergebnis? Ein spannender Intimreport, der zeigt, dass glatte Haut nach wie vor eine der beliebtesten Intimfrisuren überhaupt ist. 63 Prozent der Frauen sowie Männer bevorzugen nämlich eine Komplettrasur im Intimbereich. Allerdings nicht unbedingt, weil sie das persönlich als „schön“ empfinden.
70 Prozent gaben in der Umfrage nämlich an, sich zu rasieren, um die Schönheitsvorstellungen ihrer:ihres Partner:in im Intimbereich zu erfüllen. Wenn es um unsere intimsten Körperregionen geht, wollen wir also vor allem eines: gefallen.
Warum wir uns enthaaren und untenrum glatte Haut bevorzugen, kann viele Beweggründe haben - viele davon sind allerdings von außen, durch die Meinung einzelner Personen oder allgmeine Idealen beeinflusst. Und genau hier liegt auch die Problematik in diesem Thema. Denn wir schämen uns dadurch plötzlich für ganz natürlichen Haarwuchs, gehen extrem kritisch mit unserem Körper um oder fühlen uns vielleicht verunsichert in eigentlich so schönen, intimen Momenten. „Unser Wunsch wäre, dass Menschen das tun, womit sie sich gut fühlen. Denn man ist sowieso am schönsten, wenn man sich wohlfühlt“, sagt Lilia Vogelsang, Gründerin von Sentou. Wir sollten deshalb versuchen, unser Mindset zukünftig zu verändern. Schönheitsideale nicht einfach blind zu verfolgen, sondern sich für das entscheiden, was sich persönlich wirklich gut und authentisch anfühlt.
Sich nackt in seinem Körper wohlzufühlen, fällt nicht immer einfach - verunsichern uns doch vermeintliche Problemzonen und ein (in unseren eigenen Augen) nicht ganz makelloser Schambereich. Doch wie schafft man es nun, endlich für die persönlichen Präferenzen im Intimbereich einzustehen und mehr Selbstbewusstsein für diese Körperregion zu gewinnen?
„Was hilft, um sich wohler zu fühlen, ist das offene Gespräch untereinander, dann so lernt man schnell, dass viele die gleichen Unsicherheiten haben“, erklärt Lilia Vogelsang. Besonders in Partnerschaften ist die Kommunikation außerdem essenziell. So kann man gemeinsam hinterfragen, woher die jeweiligen Vorstellungen für die Intimzone kommen und ob es dabei wirklich um die eigene Vorliebe oder um ein gesellschaftliches Idealbild geht.
Letztendlich ist die Wahl der Intimfrisur eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Wohlbefindens. Lass dich nicht von äußeren Einflüssen oder Schönheitsidealen unter Druck setzen. Entscheide dich für das, womit du dich am wohlsten fühlst und was deinem Körper guttut.
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