Wird Bart dichter durch Rasieren? Mythos und Fakten

Männer mit langsamem oder unregelmäßigem Bartwuchs hören oft den Ratschlag, sie sollten sich häufiger rasieren, da dies den Bartwuchs beschleunigen würde. Doch stimmt das wirklich? Bekommt man durch Rasieren wirklich mehr Bart? Und wachsen die Haare schneller? Wir entlarven die Mythen und präsentieren die Fakten.

Die Wahrheit über den Bartwuchs

Die knappe Antwort lautet: Nein, der Bart wächst nicht schneller durch häufiges Rasieren und man hat auch nicht plötzlich mehr Bartwuchs. Durch häufiges Rasieren fühlen sich die Haarstoppeln lediglich rauer an. Das liegt daran, dass die sich nach oben verjüngenden Haarspitzen abgetrennt werden. Da die Haarwurzel bei der Rasur jedoch nicht beeinflusst wird, verändert sich weder die Bartdichte noch die Geschwindigkeit, mit der die Barthaare wachsen.

Der Haarwuchszyklus

Jedes Haar durchlebt einen genetisch festgelegten Zyklus. Es sprießt zunächst schnell, mit der Zeit aber gelangt dessen Wachstum zum Stillstand. Dein Barthaar wächst durchschnittlich circa sechs Jahre lang, dann muss es Platz machen für ein neues. Die Haarwurzel weiß nicht, was du mit dem Haar „draußen“ machst, deshalb ist es völlig egal, wie und wie oft du es schneidest, die Wurzel reagiert nicht mit „schnellerem und mehr Nachschub“.

Optische Täuschung

Nach der Rasur hast du jedoch den Eindruck, sie wachsen dicker, denn der Rasierer schneidet es an der dicksten Stelle und raut es auf. Ein optischer Effekt, der vor allem einen „Flaum“ kurzfristig dichter wirken lässt.

Rasur-Mythen entlarvt

Im Zeitalter der Medien kursieren viele Informationen zum Thema Rasur. Wir trennen die Spreu vom Weizen und stellen einige Mythen richtig:

  • Mythos: Haare wachsen schneller, wenn man sie rasiert.
  • Fakt: Egal wie und wie oft du dich rasierst, dein Barthaar wächst dadurch weder schneller, noch wird es dicker.
  • Mythos: Eine scharfe Rasierklinge führt zu Schnittverletzungen.
  • Fakt: Genau das Gegenteil ist der Fall. Die stumpfe Klinge ist gefährlicher, da sie nicht richtig schneidet und du mit Druck nachhelfen musst.
  • Mythos: Mehr Druck bringt ein besseres Rasurergebnis.
  • Fakt: Weder zeitlicher Druck noch physischer Druck ist deiner Rasur dienlich und führt zu unnötigen Hautirritationen.

Wie man den Bartwuchs wirklich anregen kann

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Bartwuchs positiv zu beeinflussen:

  • Gesunde Ernährung: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf den Bartwuchs aus.
  • Gesichtsmassagen: Gesichtsmassagen fördern die Durchblutung und können so ebenfalls das Wachstum der Barthaare anregen. Wasche dazu regelmäßig das Gesicht mit warmem Wasser, um die Poren zu öffnen, und massiere anschließend mit den Fingerspitzen etwas Bartöl ein. Netter Nebeneffekt: Gesichtshaut und Barthaare werden gepflegt.
  • Medikamente und Lösungen: Medikamente, die den Haarwuchszyklus beeinflussen, sowie Haarwuchsmittellösungen mit dem Wirkstoff Minoxidil können ebenfalls zum Einsatz kommen. Diese solltest du allerdings immer nur in Rücksprache mit einem Arzt einnehmen bzw.

Soll dein Bart schneller wachsen, ist Rasieren also nicht die Lösung.

Bartwuchs an kahlen Stellen anregen

Du möchtest die kahlen Stellen füllen? Wir können dir Hoffnung machen, denn es ist durchaus möglich. Nicht immer zwar, aber doch häufig. Zum einen kann sich dein Bartwuchs im Laufe der Jahre plötzlich unerwartet komplett ändern. Hormonschwankungen, vor allem solche des Testosterons, können den Wuchs beeinflussen. Viel Testosteron sorgt für Bartwuchs. Allerdings nur, wenn du entsprechende Rezeptoren an deinen Haarwurzeln hast, an denen das viele Testosteron andocken kann.

Zum anderen kann es sein, dass deine Haarfollikel inaktiv sind, oder dass du einen Nährstoffmangel hast. Das lässt sich beheben. Wir empfehlen dir einen Gang zu Onkel Doc. Experimentiere nicht wahllos herum und verschwende Zeit, Geld und Nerven. Lasse den Arzt checken, was dir fehlt.

Fehlen Andockrezeptoren hilft allerdings nur das Anfreunden mit einem perfekt rasierten Gesicht. Sind sie vorhanden, fehlt aber Testosteron, so kann das verabreicht werden. Fehlen dir Nährstoffe, so können diese mit gesunder Ernährung und/oder Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden. Auf dem Markt gibt es Präparate, die durchaus wirksam sind. Vorausgesetzt, du brauchst sie.

Wähle aus der Vielfalt das aus, das dir gibt, was laut Attest fehlt: Vitamine, wie zum Beispiel Biotin, Aminosäuren, wie unter anderen L-Arginin, Hormone wie eben Testosteron, Spurenelemente, wie Silicium, Zink oder Kupfer, Proteine, Mineralstoffe, also was auch immer. Was du dann noch brauchst, ist Geduld. Denn die Wirkstoffe brauchen Zeit. Gehe von ein paar Wochen bis Monaten aus.

Weitere Ursachen für mangelnden Bartwuchs

  • Alopecia Areata: Bei dieser Erkrankung handelt es sich um einen durch Entzündungen verursachten Haarverlust, der auf einzelne Stellen begrenzt ist. Hier zeigt sich das klassische Bild rundlich geformter, kahler Stellen.
  • Vernarbende Alopezie: Anders als bei der Alopecia Areata werden die Haarfollikel bei dieser Form des Haarausfalls zerstört. Sie können in der Zukunft keine neuen Haare wachsen lassen, was auf lange Sicht natürlich auch das Bartwachstum betrifft.
  • Hormonelle Störungen: Störungen des Hormonhaushaltes können auch bei Männern vorkommen und mit fehlendem Bartwuchs einhergehen.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass in der Arztpraxis zunächst alle potenziellen Ursachen für das mangelnde Wachstum ausgeschlossen werden. Dies kann deutlich länger dauern als beispielsweise die Diagnose einer Blinddarmentzündung, lohnt sich jedoch im Hinblick auf die Zukunft.

Die Möglichkeit der Haartransplantation

Die Haartransplantation gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Hierbei werden Haare von Körper oder Kopf mit Hilfe moderner Verfahren im Bereich des Barts verpflanzt. Am Schluss genießen Patienten einen dichten Vollbart oder auch eine andere Form der Gesichtsbehaarung.

Vor der Behandlung untersuchen Mediziner den Patienten zunächst eingehend und schließen mögliche Ursachen wie hormonelle Störungen und eine unausgewogene Ernährung aus.

Theoretisch möglich ist es, jedes Haar mit einem intakten Follikel an eine andere Stelle zu transplantieren. Müssen großflächigere Stellen behandelt werden, so entscheidet sich der Behandler meist für eine Entnahme aus dem Bereich des Hinterkopfes oder des Haarkranzes. Denkbar ist jedoch auch eine Verlagerung von Barthaar aus dem Halsbereich, welches dann an eine andere Stelle des Bart-Areals transplantiert werden kann.

Bei einer Barttransplantation verbleiben die transplantierten Haare nicht sofort im Gesicht, sondern fallen zunächst aus. Die Haarwurzeln, welche zuvor unter die Haut gebracht wurden, verschwinden jedoch nicht.

Beim sogenannten FUE-Verfahren sind die Anwachsraten oft besonders gut. Erfahrene Behandler berichten, dass bei FUE bis zur Hälfte des transplantierten Haars direkt in die Wachstumsphase wechseln kann. Das Verfahren gilt zudem als sehr schonend und vor allem narbenfrei.

Wer sich für eine Barttransplantation entscheidet, sollte nach einem Eingriff etwa 14 Tage lang Urlaub nehmen. Das vor allem, weil im Rahmen der Verpflanzung des Haars kleinste Verletzungen entstehen, die wiederum für eine Schwellung und Rötung des betroffenen Areals sorgen können.

Zu den potenziellen Nachteilen gehört die körperliche Belastungssituation, welche vor allem bei Eingriffen mit längerer Dauer auf den Kreislauf schlagen kann. Ebenfalls nachteilig auswirken kann sich die Tatsache, dass einmal für die Barttransplantation verwendeten Haarfollikel nicht zu anderen Zwecken genutzt werden können.

Wie teuer eine Haartransplantation im Bereich des Bartes ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Das liegt vor allem daran, dass der Aufwand je nach Patient erheblich schwanken kann. Als Faustregel gilt dabei: Je mehr Follikel verpflanzt werden müssen, desto höher fallen auch die Kosten für den Eingriff aus. Am Schluss können zwischen 500 und 9.000 Euro fällig werden.

Bartwuchs Geschwindigkeit

Weißt du eigentlich wie schnell dein Bart wächst? Es muss ja ein bisschen mehr als 1 cm im Monat sein, denn sonst müsstest du ja ewig auf einen schönen Vollbart warten. Es existieren zahlreiche Mythen rund um die Bartwuchs Geschwindigkeit, aber natürlich auch Wahrheiten.

Die Bartwuchs Geschwindigkeit ist aber nicht so rasant. Rechne dir mal aus, wie viele Zentimeter du im Monat erreichst. Du kommst immerhin doch auf 1 cm pro Monat. Also tatsächlich wächst dein Bart genauso schnell wie deine Kopfhaare.

Allerdings musst du wissen, dass dies keine ultimative Angabe für jeden Mann ist. Die Bartwuchs Geschwindigkeit hängt von deinen Hormonen, deinen Nährstoffen und deinen Genen ab. Es kann also durchaus sein, dass dein Bart jeden Monat auf 1,5 cm kommt, der deines Freundes aber nur auf 0,8 cm. Diese Angabe ist nur ein Mittelwert.

Mythen rund um die Bartwuchs Geschwindigkeit:

  • Mythos Nr. 1: Rasiere dich und dein Bart wächst schneller.
  • Mythos Nr. 2: Dein Bart wird dichter, wenn du dich regelmäßig rasierst.
  • Mythos Nr. 3: Dein Bartwuchs entwickelt sich nur zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr.
  • Mythos Nr. 4: Knoblauch, Kieselerde, Senf und andere Hausmittel verbessern deine Bartwuchs Geschwindigkeit.

Tatsachen rund um die Bartwuchs Geschwindigkeit:

  • Bartwuchsmittel können helfen deinen Bartwuchs anzuregen.
  • Du kannst dich für die „Chemiekeule“ entscheiden und auf den Wirkstoff Minoxidil setzen.
  • Du willst deine Bartwuchs Geschwindigkeit anregen? Dann probier doch mal das Bartwuchsmittel Joe’s Finest. Joe’s Finest wirkt ganz natürlich und verzichtet auf Chemie.

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Faktoren, die den Bartwuchs steuern

Es gibt einige Faktoren, die den Bartwuchs steuern. Hier mal einfaches Hintergrundwissen zum Verständnis.

Mit den ersten Stoppeln an Tag eins beginnen Freud und Leid der Bartpflege, Erfolge und Misserfolge beim Herantasten an Techniken der Rasur und Pflege des neuen Haares. Und oftmals ein Warten auf mehr. Mehr Haare.

Bei manchen Männern sprießen sie nur so aus allen Poren heraus, bei anderen zeigen sie lediglich sporadisches und flaumartiges Erscheinen. Das kann durchaus einfach von der Natur so gewollt sein.

Deine Augen sind genetisch bedingt blau, deine Kopfbedeckung ist schwarz gelockt oder von blonder Glätte, dein Bart kommt eben dicht oder spärlich oder bei manchen gar nicht - wie es deine Gene eben vorgeben.

Ein Trost an dieser Stelle: Dein Bartwuchs kann sich im Laufe der Jahre, nach ganz vielen Tagen also, plötzlich unerwartet komplett ändern.

Denn ein zweiter Faktor, der deinen Bartwuchs beeinflusst, ist das Androgen Testosteron. Dessen Niveau im Körper kann steigen und fallen. Viel Testosteron sorgt für Männlichkeit und auch für den Bartwuchs - auf jeden Fall beeinflusst es das Längenwachstum und die Dicke vorhandener Barthaare. Und dicke Haare wirken fülliger als dünne.

Für den Wuchs an sich, also die Dichte, die Flächendeckung, kann Testosteron jedoch nur bedingt sorgen. Denn für den Wuchs müssen - als dritter Faktor - auch noch Haarfollikel vorhanden sein, und an diesen wiederum Rezeptoren, an denen das Testosteron andocken kann.

Manchmal fehlen Haarfollikel und /oder Rezeptoren tatsächlich. Manchmal sind deine Haarfollikel nur inaktiv und die Rezeptoren mit ihnen.

Ein vierter Faktor ist die Nährstoffversorgung des Haares: Spärlicher Wuchs gründet gelegentlich auch in einem Nährstoffmangel.

Probleme mit dem Bartwuchs beheben?

Lassen sich Probleme mit dem Bartwuchs beheben oder musst du ihn einfach akzeptieren? Ja - oftmals. Nein - nicht immer. Diese Antwort gilt übrigens auf beide Fragen.

Probleme beginnen im Kopf. Damit, dass du dir etwas wünschst, was du nicht haben kannst. Manchmal noch nicht, manchmal niemals. Also löse das Problem erstmal in deinem Oberstübchen. Arbeite an deiner inneren Haltung. Arbeite daran, dass dir Äußerlichkeiten wie Gepflegtheit zwar wichtig sind, bestimmte Merkmale aber nicht Bedingung sind, dass du ein toller Mensch und Mann bist.

Finde dich mit dem Bart ab, der dir vergönnt ist und blicke nicht zu neidisch auf die Bärte anderer Männer. Setze deinen Bart dagegen gut in Szene. Wenn dein Bart dicht, glänzend und geschmeidig ist - freue dich. Will er das einfach nicht werden trotz tausender Versuche mit allen möglichen Mittelchen, dann akzeptiere, was ist. Rasiere dein Kinn perfekt glatt, pflege deine Haut, trage ein gutes Duftwässerchen auf und gut bist du. Auch ohne Bart. Ganz sicher.

Männlichkeit definiert sich auch über andere Sachen wie Humor, Lebensfreude, Holz hacken, Karriere hinlegen, oder auch mal ein Festmahl zubereiten und eine starke Schulter sein und so weiter. Es kommt nicht nur auf den Bart an, und wenn du auch ohne Bart selbstbewusst bist, ist das vollkommen okay und sehr attraktiv.

Kann der Arzt helfen?

Dennoch - bevor du aufgibst, an einen Bart zu glauben, solltest du zum Arzt gehen, wenn du Probleme mit dem Bartwuchs hast.

Oft reicht uns ja schon ein Dreitagebart zur Demonstration vermeintlicher Potenz, insbesondere wenn Mutter Natur uns mit einem eher weicheren Gesicht ausgestattet hat.

Sprießt kaum etwas, wäre es tatsächlich ratsam, einfach zuerst mal Onkel Doc aufzusuchen. Denn, wie oben erwähnt, kann die Ursache ja das Fehlen von Haarfollikeln oder der Testosteron-Andockrezeptoren sein.

Dann macht es nicht viel Sinn, Zeit und Geld in angepriesene, normalerweise wirksame Bartwuchsprodukte oder aber in morgenritualisierte, technische Versuchsprozesse zu stecken. Denn ohne Follikel und Rezeptoren wächst nix.

Fehlt dir jedoch nur besagtes Testosteron, so kann dir der Arzt das verabreichen oder du könntest ein entsprechendes hormonhaltiges Bartwuchsprodukt nehmen. Wir raten jedoch davon ab, dies in Eigenregie zu tun.

Hilft wirklich gar nichts, so kannst du bei echtem Leidensdruck und mit gut gefüllter Geldbörse heutzutage auch einen Mediziner aufsuchen, der sich auf Transplantation von Kopf- und Barthaaren spezialisiert hat. Das soll gut funktionieren und ein Leben lang halten.

Testosterontherapie

Tag X. Dein Arzt hat einen Testosteronmangel attestiert und herausgefunden, dass Andockrezeptoren dafür vorhanden sind. Nun fragst du dich vor Behandlungsbeginn vielleicht dennoch unsicher, ob die ärztliche Gabe von Testosteron oder aber ein selbst gewähltes Testosteron haltiges Bartwuchspräparat tatsächlich hilft?

In diesem Fall sagen wir: Ja. Eine Testosterontherapie kann Erfolg bringen.

Allerdings sei dazu gesagt, dass nur der Bartwuchs an Stellen angeregt wird, die zumindest etwas an Haaren aufweisen. Es werden sehr wahrscheinlich keine Haare sprießen, wo bisher nie etwas war, an diesen Stellen sind vielleicht keine Andockrezeptoren oder keine Haarfollikel.

Vielleicht aber doch. Probiere es aus. 100%ige Aussagen lassen sich nicht treffen, denn es könnten noch weitere Inhibitoren vorliegen, wie ein Mangel an Vitaminen und/oder Mineralien und/oder Spurenelementen und/oder Aminosäuren…

Zum Verzweifeln? Ja, manchmal ist das echt so. Aber niemand hat behauptet, dass Mannsein leicht ist. Und wir Männer lieben doch Herausforderungen, oder?

Also ran an die Aufgabe, alles herauszufinden. Am besten, du lässt den Arzt gleichzeitig zum Hormontest auch noch sämtliche Werte testen. Ein alles umfassendes Blutbild gibt Aufschluss.

Übrigens: Testosteron kann Haare überall wachsen lassen. So auch auf deinem Rücken. Und es kann Haupthaare ausfallen lassen. Überlege dir, ob du das in Kauf nehmen willst, um am Kinn Haare zu haben.

Welche Bartwuchsmittel gibt es?

Oben erwähnte mögliche Mangelzustände nahm sich die Pharma- und Kosmetikindustrie „zu Herzen“ und brachte kräftig Bartwuchsmittel auf den Markt. Du fragst dich: Welche gibt es? Was versprechen und bringen sie wirklich? Alles kann, nix muss.

Doch es gibt tatsächlich Präparate, die was können. Allerdings ist es, wie gesagt, wichtig, dass du weißt, was dir fehlt. Dann nämlich kannst du ein Produkt mit entsprechendem Wirkstoff wählen. Ohne zu wissen, warum dein Bart nicht so will wie du, wirst du eher lange herum experimentieren und Zeit und Geld verschwenden.

Grundsätzlich wirkt ein hochdosiertes Mittel zur äußeren oder inneren Anwendung. Lass deinen Arzt checken und wähle dann aus der Vielfalt ein Einzel- oder Kombipräparat:

  • Biotin (Vitamin B7), Kieselerde (Silicium) und Kräuter-Bartöle fördern generell Gesundheit und Längenwachstum.
  • L-Arginin, Testosteron, Maca, Minoxidil und Redensyl regen gezielter die Wuchsdichte an.

Der menschliche Stoffwechsel ist jedoch komplex, die Einnahme eines Mittels bedingt oftmals die eines oder mehrerer anderer. Sei vorsichtig und ziehe da am besten jemanden vom Fach hinzu, der die Wechselwirkungen kennt.

Was hilft nun wirklich für einen besseren Bartwuchs?

Tatsächlich kann jedes der marktgängigen Mittel helfen. Vorausgesetzt, du brauchst es und gibst den Wirkstoffen Zeit. Eine Wirkung von heute auf morgen darfst du nicht erwarten. Gehe von ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten aus.

Die Haarwuchsmittel Minoxidil oder Redensyl brauchen etwa zwei bis drei Monate. Auch Testosteron, Maca mit seinen dem Testosteron ähnlichen Sterolen sowie Vitalstoffen und die Aminosäure L-Arginin regen eher sukzessive und mittelfristig Potenz und Haarwuchs an.

Mit der Einnahme des Haut und Haar nährenden Vitamins B7 (Biotin) sowie dem Spurenelement Silicium (Kieselerde), durch die Pflege mit Kräuterölen (nicht umsonst lobpreisen wir immer wieder Bartöle) und durch abwechslungsreiche, vitalstoffreiche Ernährung sorgst du dafür, dass das, was wächst, gesund ist.

Was tun, wenn kein Bartwuchsmittel hilft?

Alles probiert, nix wirkt. Was kannst du tun, wenn kein Bartwuchsmittel hilft?

Ganz ehrlich? Wir von blackbeards finden zwar Bärte klasse, nicht nur schwarze, sondern auch rote, braune, weiße, aber - egal welche Couleur - spärliche Exemplare stoßen oft auf skeptische Blicke, weil du etwas darstellen möchtest, dass einfach so (vielleicht noch) nicht ist. Da sollte unter Umständen ein glatt rasiertes Kinn favorisiert werden.

Es ist auch ein Zeichen von Männlichkeit, zu sich selbst zu stehen, so wie Gott dich geschaffen hat. Pflege dich, zieh dir moderne Klamotten an und koche ein tolles Menu für die Dame deines Herzens. Schönheit kommt auch von innen.

Ein ehrlicher Charakter, der eine Frau auf Händen trägt, kann selbige ebenso mächtig beeindrucken, wie es sonst nur ein mächtig prächtiger Bart schaffen würde. Stärke dein Selbstwertgefühl.

Bist du noch sehr jung, kann Geduld helfen. Denn wie schon erwähnt, können plötzlich unvermutet doch noch Barthaare aus den Poren wachsen.

Bist du etwas älter, kannst du dir Barthaare bei einem spezialisierten Mediziner implantieren lassen.

Du kannst schließlich nicht unbedingt etwas dafür, wenn deine Barthaare nicht so wachsen, wie du es dir wünschst und hast alles versucht, damit es klappt. Du kannst erhobenen Hauptes sagen: „Ich habe gekämpft“ - und ein erhobenes Haupt ist manchmal mehr wert als ein Bart.

Wie der Bart schneller wächst und dichter wird

Du fragst dich, wie der Bart schneller wächst und dichter wird? Um dein Bartwachstum zu fördern, hilft in erster Linie eine gesunde Lebensweise. Zudem kannst du deinen Bartwuchs mit einer speziellen Pflege anregen.

Achte darauf, regelmäßig Sport zu treiben, dich ausgewogen zu ernähren und ausreichend zu schlafen. Diese Faktoren steigern auf natürliche Weise den Testosteronspiegel - und dieser fördert den Bartwuchs.

  • Vitalisiere dein Gesicht einmal pro Woche mit einem milden Peeling.
  • Denke an deine Hautpflege und creme dein Gesicht morgens und abends mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege ein.

Dein Bart braucht Pflege! Um dein Bartwachstum anzuregen, solltest du deinen Bart ruhig mal eine Weile wachsen lassen. Frisch rasierte Bartstoppeln können zwar kräftiger und dunkler wirken, sie vermehren sich aber nicht durch die Rasur und werden auch nicht stärker.

Die meisten Bartwuchs-Mittel enthalten Wirkstoffe wie Biotin, Kieselerde oder gar Testosteron. Generell sollen diese Präparate deinen Körper mit Mineralien und Vitaminen versorgen, die deinen Bartwuchs anregen.

Weitere Tipps für einen dichteren Bart

  • Nicht ständig rasieren! Wer wirklich einen dichten Bart bekommen will, sollte ihn mindestens 4-6 Wochen wachsen lassen, ohne zu trimmen.
  • Juckreiz aushalten - besonders in den ersten Wochen kann der Bart jucken.
  • Ohne die richtige Bartpflege wird es schwer, einen gesunden, dichten Bart zu bekommen.
  • Gerade wenn der Bart noch unregelmäßig ist, kann Trimmen helfen, ihn optisch dichter wirken zu lassen.

Fazit

Einen dichteren Bart zu bekommen ist kein Ding der Unmöglichkeit - aber es braucht Zeit, Geduld und eine konsequente Pflege- und Lebensweise.

Faktencheck zum Bartwuchs

Der Mythos, dass Haare stärker und dichter nachwachsen, wenn sie regelmäßig geschnitten oder rasiert werden, hält sich hartnäckig. Doch es stimmt nicht. Der Mensch besitzt rund 5 Millionen Haarfolikel, die auf dem ganzen Körper verteilt und schon bei der Geburt angelegt sind.

Sie durchlaufen einen Zyklus aus Haarwachstum- und Haarausfall. Diese Phasen sind genetisch festgelegt und werden durch Faktoren wie Hormone, Immunreaktionen und Stoffe, die auf den lebendigen Teil des Haares einwirken, beeinflusst.

Das Haar an sich besteht aus abgestorbenen Zellen, ist also tote Materie. Wird es geschnitten, erfolgt darüber kein Informationsfluss hin zur Haarwurzel.

Eine regelmäßige Rasur hat also keinen Einfluss auf das Haarwachstum. Die Gene und der Hormonhaushalt dagegen schon.

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