Der Wunsch nach einem aufregenden Augenaufschlag ist weit verbreitet. Viele Frauen greifen zu Wimpernverlängerungen oder falschen Wimpern, um diesen Effekt zu erzielen. Doch wie erzielt man das beste Ergebnis, und welche Reihenfolge ist die richtige beim Schminken? Hier finden Sie umfassende Informationen und Tipps rund um das Thema Wimpern und falsche Wimpern.
Perfekt getuschte, definierte Wimpern lassen Ihre Augenpartie sofort frischer und Ihren Blick viel wacher wirken - quasi wie der Morgenkaffee fürs Gesicht.
Die Grundvoraussetzung für ein perfekt definiertes, voluminöses Ergebnis sind saubere, gepflegte Wimpern. Last but not least: Obwohl das Wimperntusche auftragen der letzte Step Ihres Augen-Make-ups ist, sollten Sie mit der Vorbereitung Ihrer Wimpern bereits vor Lidschatten, Eyeliner und Kajal starten.
Für traumhaft geschwungene Wimpern ist die gute alte Wimpernzange ein Muss. Öffnen Sie Ihre Wimpernzange so weit wie möglich, setzen Sie sie direkt am Wimpernkranz an und drücken Sie die Zange für einige Sekunden sanft zusammen.
Make-up-Artists schwören übrigens darauf, den Wimpern-Curler kurz unter den heißen Föhn zu halten - eine Art Lockenstab für die Wimpern sozusagen. Aber Achtung: Die Zange sollte nicht zu heiß werden, da sonst Ihre Wimpern geschädigt und die empfindliche Haut am Auge leicht verbrennen kann.
Tragen Sie einen dunklen Kajal entlang Ihrer oberen Wasserlinie auf, bevor Sie zur Mascara greifen.
Und schon kann’s losgehen mit dem Tuschen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass wir beim Auftragen unserer Mascara immer geradeaus in den Spiegel sehen? Eigentlich logisch, da wir uns mit dem Mascarabürstchen ja nicht ins Auge stechen wollen.
Make-up-Artists lassen ihre Models jedoch gerne in verschiedene Richtungen blicken, um ein perfektes Resultat zu erzielen. Probieren Sie daher beim nächsten Mal einen kleinen Perspektivenwechsel und schauen Sie beim Tuschen der oberen Wimpern nach unten.
Bevor Sie das Mascara-Bürstchen an Ihren Wimpern ansetzen, sollten Sie überschüssiges Produkt immer abstreifen. Aber Achtung: Streifen Sie es am Rand Ihrer Mascara ab, lagern sich die Rückstände dort an und trocknen aus.
Je näher, desto besser - setzen Sie Ihr Mascara-Bürstchen für verführerische Klimper-Wimpern so nah wie nur möglich am Ansatz Ihrer Wimpern an. Im nächsten Schritt bewegen Sie das Bürstchen sanft in einer Zickzack-Bewegung hin und her und ziehen es durch die gesamte Wimpernlänge.
Insbesondere Blondinen kennen das Problem: Wir tragen unsere Mascara auf, doch trotz „Super Black”-Wimperntusche schimmern die hellen Wimpernhärchen durch. Um die Härchen zu 360 ° mit Mascara zu umhüllen, tuschen Sie sie daher zunächst von oben und anschließend noch einmal von unten. Wichtig: Niemals zuerst von unten und danach von oben tuschen.
Nach der letzten Schicht Mascara hat Ihr Wimpernkamm seinen großen Auftritt. Separieren Sie zusammenklebende Wimpern, entfernen Sie unschöne Klümpchen und kreieren Sie so einen verführerisch definierten Wimpernfächer. Kein spezieller Wimpernkamm zur Hand?
Kleine Patzer beim Wimpern tuschen passieren selbst den Besten von uns! Gar kein Problem - lassen Sie die Mascara einfach kurz auf der Haut trocknen und entfernen Sie sie anschließend mit einem trockenen Wattestäbchen.
Nur die oberen Wimpern tuschen? Seit No-Make-up-Looks in der Beauty-Welt durch die Decke gehen, stellen wir uns immer öfter die Frage “die unteren Wimpern tuschen oder nicht”. Beide Varianten haben ganz klare Vorteile.
Betonen Sie nur die oberen Wimpern, wirkt die Augenpartie automatisch geliftet - ganz im Stil des derzeit so trendigen „Foxy Eye-Looks”. Tuschen Sie dagegen die oberen und unteren Wimpern, wirken die Augen optisch größer.
Aber Achtung: Entscheiden Sie sich dazu, auch die unteren Wimpern zu tuschen, tragen Sie die Mascara nur ganz zart auf. Betonen Sie die unteren Wimpern zu stark, zieht das Ihr Auge optisch nach unten. Ungeschminkt fallen die oberen Wimpern schließlich auch stärker auf als die unteren Härchen.
Trotz unseres WOW-Wimpern-Tutorials haben Sie regelmäßig mit lästigen Fliegenbeinen, Mascara-Krümeln oder sogar mit abgebrochenen Wimpern zu tun? Damit die Wimpern ihrer Models vor der Kamera besonders schön aussehen, greifen Make-up-Profis auch mal nach dem Tuschen zur Wimpernzange.
Aber, stopp. Dieser Handgriff ist nichts, was in Ihre tägliche Make-up-Routine gehört! Setzen Sie die Zange bei bereits getuschten Wimpern an, können Ihre empfindlichen Härchen im schlimmsten Fall abbrechen.
Übertreiben Sie es gerne mal mit Ihrer Mascara, bilden sich schnell die berüchtigten “Fliegenbeinchen”. Zwei bis maximal drei Schichten reichen völlig aus. Im Gegensatz zu Lippenstift und Puder sollte Mascara im Laufe des Tages auch nicht aufgefrischt werden. Das beste Resultat erzielen Sie, wenn Sie die Wimperntusche zwischen den Tuschvorgängen vollständig trocknen lassen.
Trotz Wimpernzange und Volumen-Mascara hängen Ihre Wimpern direkt nach dem Tuschen wieder traurig herunter? Greifen Sie zu einer wasserfesten Mascara!
Nicht nur Ihre Haut dankt es Ihnen, wenn Sie sich am Abend abschminken - auch Ihre Wimpern. Gehen Sie geschminkt ins Bett, werden Ihre Wimpern unnötig strapaziert und können abbrechen. Gleichzeitig können Mascara-Krümel im Auge unangenehme Entzündungen hervorrufen.
Ihre Mascara ist älter als vier bis sechs Monate? Definitiv Zeit, sich zu verabschieden. Bei der gemeinsamen Girls-Night mit den Freundinnen macht Ihre Wimperntusche regelmäßig die Runde? Lieber nicht. Dabei vermischen sich verschiedene körpereigene Mikroorganismen und Bakterien, die anschließend wortwörtlich schnell ins Auge gehen.
Sie wünschen sich aber mehr Fülle? Unsere Volume Million Lashes Panorama Mascara verleiht ihnen bereits ab der ersten Schicht ein 360°-Panorama-Volumen. Schluss mit Fliegenbeinen und Krümeln!
Unsere Telescopic Lift Mascara Extra Black bringt Ihre Wimpern auf ein neues Level. Mit unseren praktischen Tipps sind sie nun bestens auf den perfekten Augenaufschlag vorbereitet.
Bringen Sie Ihre Wimpern mit Hilfe einer Wimpernzange in Form und arbeiten Sie beim Tuschen akkurat, ohne dabei die typischen Mascara-Fehler zu begehen. Der Morgen kann noch so stressig sein - eins geht immer: Zähneputzen und Wimpern tuschen.
Selbst Frauen, die sich im Alltag kaum schminken und einen natürlichen Look bevorzugen, verzichten nur ungern auf ihre tägliche Dosis Wimperntusche bei ihrer Morgen-Routine. Kein Wunder: Sind die kleinen, feinen Härchen um das Auge herum getuscht, wirkt das gesamte Gesicht gleich frischer und der Blick viel wacher.
Dabei gibt es einige typische Fehler, die den getuschten, vollen und extralangen Traumwimpern im Wege stehen. Denn auch die allerbeste Wimperntusche kann keinen perfekten Augenaufschlag garantieren, wenn wir sie falsch anwenden. Du bist bereits Mascara-Master?
Professionelle Wimpernverlängerungen oder Wimpernextensions sind gerade total im Trend. Doch nicht jeder möchte eine permanente Veränderung oder so viel Geld für eine professionelle Behandlung ausgegeben.
Falsche Wimpern bzw. künstliche Wimpern (oder auch Fake Lashes genannt) sind deswegen genau die richtige Wahl, wenn man auf der Suche nach dem atemberaubenden Wimpernaufschlag für einen besonderen Abend oder eine Feier ist. Doch wer noch nie falsche Wimpern aufgeklebt hat, dem fällt das beim ersten Mal nicht leicht.
Fake Lashes kannst du dir ganz einfach aufkleben. Du solltest allerdings eine ruhige Hand und etwas Geduld mitbringen. Denn besonders am Anfang erfordert das Wimpernankleben etwas Übung. Wenn du erst einmal den Dreh raus hast, geht es aber ganz einfach - versprochen!
Reinige deine Augenpartie gründlich, bevor du die falschen Wimpern anklebst. Achte darauf, dass du kein ölhaltiges Reinigungs-Produkt verwendest. Der Grund: Genauso wie Make-up- oder Creme-Rückstände hemmt Öl die Wirkkraft des Klebers und sorgt dafür, dass die künstlichen Wimpern nicht so gut halten. Bring deine echten Wimpern anschließend mit einer Wimpernzange sanft in Form.
Hole die Fake Lashes nun vorsichtig mit einer Pinzette oder einem Applikator aus ihrer Verpackung und halte sie an dein Augenlid. Fasse sie dabei am Ansatz. So vermeidest du, dass du einzelne Wimpern versehentlich quetschst oder beschädigst. Passe die Wimpern anschließend individuell an deinen Wimpernkranz an. Trimme sie dazu einfach mit einer Kosmetikschere an der Außenseite auf die richtige Länge. Achte darauf, dass du die Lashes nicht an der Innenseite kürzt.
Trage nun den Kleber auf der Unterseite des Wimpernbandes auf. Wichtig: Verwende den Kleber nicht auf deinen echten Wimpern, damit kein Wimpernkleber in dein Auge gelangt. Verwende den Kleber außerdem sparsam. Der Grund: Durch zu viel Kleber halten die Wimpern schlechter und das Ergebnis sieht unsauber aus.
Platziere die Wimpern nun mit der Pinzette oder einem Applikator vorsichtig auf deinem Wimpernkranz. Am besten greifst du sie dafür am Ende des Wimpernbandes und platzierst sie möglichst mittig auf deinem Augenlid. Halte deinen Kopf dabei leicht nach hinten geneigt und deinen Blick gesenkt. Wenn du die richtige Position gefunden hast, drückst du sie gleichmäßig an dein Augenlid. Hilf ruhig mit deinen Fingern oder einem Wattestäbchen nach.
Keine Sorge, wenn es nicht sofort klappt - gerade am Anfang braucht man manchmal mehrere Versuche, bis die Wimpern optimal sitzen. Aber mit ein wenig Übung gelingt es dir mit der Zeit immer schneller. Entferne überschüssigen Kleber sanft mit einem Wattestäbchen.
Intensiviere das Ergebnis, indem du mit Kajal oder Eyeliner einen Lidstrich ziehst. Tusche deine Wimpern zum Abschluss wie gewohnt. Der Mascara verbindet deine echten Wimpern optisch mit den künstlichen Wimpern - so wirkt das Ergebnis noch natürlicher.
Die Frage, ob man die Wimpern vor oder nach dem Anbringen von falschen Wimpern tuschen sollte, ist ein viel diskutiertes Thema. Hier sind einige Überlegungen:
Babaclass, ein deutscher Hair- und Make-up-Artist, empfiehlt: "Grundsätzlich ist es besser, die Wimpern vor dem Aufkleben der Lashes zu tuschen, da die Wimpern dann tiefschwarz sind und unter den Fake Lashes nicht so sehr auffallen. Das ist vor allem bei Menschen mit hellen Wimpern nötig, da man diese sonst unter den Fake Lashes hervorblitzen sieht. Aber im Prinzip gibt es kein Richtig oder Falsch - manche tuschen auch nach dem Kleben nochmal drüber."
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wann man die Wimpern tuschen sollte. Einige bevorzugen es, die Wimpern vor dem Anbringen der falschen Wimpern zu tuschen, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Andere tuschen die Wimpern nach dem Anbringen, um die echten und falschen Wimpern besser miteinander zu verbinden.
Tatsächlich schminke ich das ganze Auge vor dem Wimpern aufkleben, abgesehen vom Mascara. Mit dem schminken danach kannst du die künstlichen wimpern nämlich verstecken durch nochmal drüber tuschen und einem Liedstrich über dem Ansatz zum aufkleben.
Man sollte die falschen Wimpern anbringen, nachdem die Augen geschminkt wurden, so verhindert man, dass der Lidschatten die falschen Wimpern verunreinigt.
Hier eine Tabelle, die die Vor- und Nachteile beider Methoden zusammenfasst:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Vor dem Anbringen tuschen | Gleichmäßige Farbe, kaschiert helle Wimpern | Kann das Anbringen erschweren, Mascara könnte verschmieren |
| Nach dem Anbringen tuschen | Bessere Verbindung zwischen echten und falschen Wimpern | Kann unnatürlich wirken, wenn die Farbe nicht übereinstimmt |
Eine Wimpernverlängerung bedarf besonderer Pflege. Mit einem Wimpernshampoo oder ölfreiem Reinigungsprodukt, zum Beispiel einem Augen-Make-up-Entferner, sollten die falschen Wimpern täglich gereinigt werden.
Sich unsanft den Schlaf aus den Augen zu reiben kann dazu führen, dass Du Naturwimpern samt Wimpernverlängerung ausreißt.
Solltest Du zurück zum Natur-Look gehen wollen, kannst Du einfach warten, bis die Extensions komplett abgefallen sind. Bitte sei vorsichtig, wenn Du die Wimpern selbst lösen willst.
Allerdings hängt das stark mit der Wimpernpflege und auch mit dem Hauttyp zusammen.
Zusätzliche Tipps für gesunde Wimpern:
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