Der Bau eines Schuppens ist ein spannendes Projekt, das sorgfältige Planung und die richtige Materialauswahl erfordert. Dieser Artikel bietet Ihnen eine umfassende Anleitung, von der ersten Idee bis zur fertigen Konstruktion.
Hier sind die grundlegenden Schritte, die beim Bau eines Schuppens zu beachten sind:
Die Planung ist das A und O jedes Bauprojekts. Hier sind einige Überlegungen, die in die Planung einfließen sollten:
Es waren fünf senkrechte Stützbalken von 8*10 cm pro Längsseite vorgesehen, also ca. alle 1,30 m, darauf ein Querbalken von 10*12 cm. Darauf sollen die Dachsparren liegen, alle 70 cm einer, mit einem Querschnitt von 4*10 cm. Darauf eine Verschalung von 22 mm Dicke.
Welche Balken- und Sparrenstärken wären einigermaßen realistisch? Gibt es Faustregeln zur max. Stützkraft eines senkrechen (Kiefern-)Balkens, im Beispiel 2,4 m Höhe und 8 * 10 cm Querschnitt bzw. 10 * 10 cm oder 10 * 12 cm? Natürlich werden auch Schrägverstrebungen eine Rolle spielen, die Qualität des Holzes etc etc, so genau soll es ja gar nicht werden. Nur was wird man in einer einfachen Konstruktion (wie bei einem Carport) so einem Balken ungefähr zumuten: 100kg? 200kg?
Generell gilt: senkrechte Stützen IMMER quadratisch wählen, sonst ist die Knickseite vorprogrammiert (die schwächere). Auf 10x10 kann man schon was senkrecht belasten, das passt.
Als Sparrenmaß sind 4x10 schon sehr spatzig, 6x12 ist Minimum, besser wäre noch eine Nummer breiter (6x15 falls erhältlich)....ebenfalls spielt die Holzqualität eine grosse Rolle: am besten Astfrei und gerade. Das ist aber meistens ein Wunsch der nicht realisierbar ist.
Ich werde mit 6*12 cm weiterplanen. Astfrei werden die Kiefern natürlich nicht sein. Sollen in einem lokalen Sägewerk bestellt werden. Wir hatten vor ein paar Monaten schonmal bei einem angefragt, der liefert allerdings frisches Holz, frisch geschlagen und zersägt. Trockenkammer hat er nicht.
Hier ist eine Skizze der Draufsicht:
Beispiel für eine Draufsicht eines Schuppens mit Dachbegrünung
Das schmale nach links offene Rechteck ganz links soll ein von außen zugänglicher "Schrank" werden. Dort sollen z.B. Spaten, Harken etc. hängen. An die offene Seite sollen Schiebetüren, die noch nicht gezeichnet sind. Auch die Pfosten(?) für die Zwischenwände fehlen noch. auf der unteren=vorderen Seite ist zwischen den Ständern im zweiten Zwischenraum von links ein Fenster skizziert. Hier sind die Fetten (heißt das nun "Fetten" oder "Pfetten"? Habe beides gesehen.) und die Sparren eingezeichnet. An den Enden der Sparren ist eine Art Abschlussbrett angedacht.
Hier der Bauplatz in natura. Die Betonplatten sind schon gelegt. Im Hintergrund sieht man einige der Hütten des Nachbarn (an der Grundstücksgrenze hat er vier (!) Schuppen/Hütten/Carport stehen, an seiner anderen Grenze auch nochmal zwei, dazwischen ein großes Wohnhaus...). Die geplanten Umrisse/Wände sind mit Holzstücken markiert.
Der Bauplatz für den neuen Schuppen
Man erkennt, warum ich hinten so einen großen Dachüberstand von 1 m haben möchte: damit dort ein Kanu im trockenen liegen kann. Außerdem sollen dort eine lange Leiter, etwas Brennholz u.a. gelagert werden. Man sieht außerdem den Zweck des kleinen Kämmerchens rechts unten: ein (Kompost-)Klo. Das Becken auf dem Foto ist natürlich nur ein Symbol/Platzhalter, weil dort kein Wasser/Abwasseranschluss existiert. Die Kartons auf dem Bild zeigen geplante Regale: hinten 60 cm tief, rechts von der Tür 40 cm tief. Am Fenster steht eine Werkbank. Links hinten sieht man Rasenmäher und Häcksler, die sollen von außen durch den 'Schrank' einschiebbar sein, bekommen eine passende Lücke in der Zwischenwand.
Das ganze nochmal von einer anderen Seite gesehen. Im Hintergrund hinter dem Baum unser alter Schuppen, der mittlerweile stark verrottet ist.
Der Mann vom Sägewerk meinte, dass es im Endeffekt besser sei, das Holz feucht zu verarbeiten, denn wenn man es liegen lässt und es sich krümmt und dreht wird man damit evtl. sehr schlecht bauen können. Eingebaut würde es weniger verformen können. Wenn ich das richtig verstehe, dann schrumpfen Balken ja in der Länge eher wenig, und in der Breite wäre es nicht so schlimm.
Eigentlich wollte ich Balken aus Sägewerken nehmen, einmal aus Preisgründen, aber auch aus Prinzip. "...und diese Hütte besteht fast nur aus Holz aus den umliegenden Wäldern." (diese Kiefernwälder holzt man sowieso am besten ab und ersetzt sie durch Mischwald.
Eben, Gründach. Wie ganz oben geschrieben: ich nehme im Augenblick eine Belastung von 160 kg/m² an. Setzt sich zusammen aus 80 kg max Schneelast (habe bei Schneelast.info nachgeschaut) und 80 kg für das Gründach (Annahme 3 cm Drainagematte, 5 cm Blähton). Hältst du meine derzeitigen Annahmen zum Dachaufbau immernoch für realitisch? Würde immernoch Rauspund 22mm genügen?
Ich wollte eigentlich 8% Gefälle (hintere Wand 20 cm höher als vordere), aber mein Vater will es so flach wie irgend möglich, keine Ahnung warum (kann er auch nicht erklären).
Zuerst dachte ich an eine 'normale' Regenrinne. Aber mittlerweile überlege ich, ob das überhaupt nötig ist. Es läuft durch das Gründach ja eh weniger Wasser ab als sonst. Und was macht es eigentlich, wenn das Regenwasser an der gesamten Vorderkante heruntertropft (anständige Kante vorausgesetzt)?
Warum nicht CAD? Ich kann daran editieren, ohne dass es unsauber wird. Ich kann Teile ein- und ausblenden, unterschiedlich einfärben etc. Klar, die Zeichnung dauert erstmal um ein vielfaches länger als mit Bleistift, aber auf das Gesamtprojekt gesehen dürfte es einiges vereinfachen und auch Zeit sparen.
Nur so aus Neugier: gibt es Daumenregeln, was man 2,5 m hohen Ständern aus Kiefer bei einem Querschnitt von 6*6, 8*8, 10*10 und 12*12 im Zimmermannsalltag so zumutet? Oder eine Faustformel? Ich habe schon gesehen, dass für das Holz eine Druckfestigkeit von 40-50 N/mm² angegeben ist.
Pflanzen sind nicht so dein Ding, oder? Es gibt Dutzende Thymianarten, die man nicht für die Küche anbaut, sondern als trockenheitsverträglicher Bodendecker.
Und 24 qm versiegelte Fläche wirst Du auch unter strengsten ökologischen Gesichtspunkten verantworten können, wenn Du das davon gesammelte Regenwasser auffängst und damit Deinen Restgarten bewässerst (oder Deinen SUV wäschst ).
Das gilt vielleicht für die wannenförmigen Flachdach-Bausünden der siebziger Jahre... Nee, ich habe schon einiges gelesen und mich auch mit Leuten unterhalten, und extensive Dachbegrünungen hat man mittlerweile im Griff. Die Pflanzen darauf perforieren nicht die Dichtungsfolie. Man muss natürlich dafür sorgen, dass da oben keine Bäume wachsen. Die Nachbarn meiner Eltern haben ihr Garagendach schon vor etlichen Jahren begrünt, habe mich letzte Woche mit der Frau unterhalten: sie meint, das wäre sehr pflegeleicht. Ein- oder zweimal im Jahr läuft sie drüber und rupft Gehölze aus, die sich dort ausgesät haben.
Zweck eines Daches ist es zunächst vor unmittelbarem Niederschlag zu schützen. Die zweite, ebenso wichtige Aufgabe ist es, das gesammelte Wasser so schnell wie möglich abzuführen. Und da sind 8° gegenüber 2° Neigung eindeutig in der Vorhand. Zudem Wasser bei entsprechenden Wind- bzw.
Ich hoffe, dass ich ihn doch noch wenigstens von 5% überzeugen kann. Hm, wir würfeln gerade Prozent und Grad durcheinander...
Was die Feuchtgebiete angeht, so hätte ich zugesehen, dass das Stirnbrett einige Zentimeter unter der Dachabdichtung zurückversetzt ist.
Du meinst damit: Pilzbefall? In der Gegend gibt es aber leider nur Kiefer. Ich dachte, dass das Holz durch den großen Dachüberstand recht trocken gehalten wird und so gut geschützt wäre. Sollte ich vielleicht alle Hölzer vor dem Verbauen mit einer Borax-Lösung einpinseln?
Ich schlag dir weiterhin noch eine einfache Art der Holzrahmenbauweise vor so kannst du selbst bei niedrigeren Temperaturen noch in einem wohlig warmen Häuschen schlafen und die Querschnitte der Hölzer können geringer gewählt werden und du sparst dir Kopfbänder, Diagonalen etc.
Nicht dass es Missverständnisse gibt: von wohnen kann keine Rede sein. Das Ding wird bis oben hin mit Werkzeug, Gartenwerkzeug, Gartengeräten, Klappstühlen, Leiter, Blumentöpfen, Eimern, Planen etc. vollgestopft sein, falls es sich machen lässt auch noch mit Fahrrädern. Deshalb auch die Konstruktion mit dem von außen zugänglichen 'Schrank'. Da sind schon einige Überlegungen reingegangen, wie man so einen Schuppen optimal nutzbar macht. Der alte Schuppen von lange vor dem Krieg ist einfach eine mehr oder weniger quadratische Schachtel von 3 * 3 m. Die Ausnutzung ist grauenhaft, weil immer etwas im Weg steht, wenn man an Sachen von weiter hinten heran will.
Die Übernachtung im Schuppen ist nur als Option gedacht: eine Ebene des tiefen Regals freimachen, Isomatte drauf. Ein Gartenhäuschen existiert übrigens auch: ebenfalls von lange vor dem Krieg, teilweise aus Ziegel gemauert, teilweise Holzanbau. Der Holzteil ist ebenfalls völlig verrottet. Wir haben vor ein paar Jahren wenigstens das Dach machen lassen, um den weiteren Verfall zu bremsen. Aber es wird z.Zt.
Wenn der neue Schuppen fertig ist, dann kann das ganze Werkzeug, die Polster der Gartenstühle, Fahrräder etc. dorthin umziehen, und wir können uns an die Instandsetzung des Gartenhäuschens machen.
Ich denke aber, ich bevorzuge doch Bretter. Was meint Ihr zu dem hinteren Dachüberstand von ca.
Nun, nach einem Jahr, haben wir endlich mit dem Bau begonnen. Das Sägewerk hat übrigens nun doch Fichte statt Kiefer geliefert, der Lieferant meinte, das sei "Käferholz", wegen Borkenkäfern gefällt, behandelt, ein Jahr liegen gelassen, dann zersägt. Die Balken für die Ständer haben 10x10 Querschnitt, die Sparren 8x18 cm. Die Pfetten sind 10x15 cm, die Kopfbänder 5 x 10 cm. Auf dem Dach liegen 2,5 cm starke Schalbretter. Das war ein Vorschlag des Sägewerksbesitzers. Würde ich nie wieder nehmen: mir war nicht klar, dass für Schalbretter aussschließlich die Reste genommen werden, die für nichts anderes taugen, und dass daher an jedem Brett Rundungen mit Rinde sind. Im nachhinein ist mir das auch klar, aber vorher eben nicht... Außerdem hatten wir all...
Die Wahl des richtigen Holzes ist entscheidend für die Stabilität und Langlebigkeit Ihres Schuppens. Hier ein kurzer Überblick über gängige Holzarten:
Holz hat im Gegensatz zu Papier kein "Gedächtnis"; d.h. wenn Du einen Balken mit Gewalt am Verdrehen bei der Trocknung hinderst, dann dreht er sich nach der Trocknung nur noch unwesentlich zurück, sobald er "befreit" wird.
Neben dem Bau eines Schuppens kann auch ein Carport eine gute Lösung für die Unterbringung von Fahrzeugen und Geräten sein. Hier sind einige Vorteile von Carports:
SCHEERER erstellt Carports in verschiedenen Ausführungen, beginnend mit der Grundausführung für ein Automobil bis hin zu höheren Carports für Wohnwagen oder Lastkraftwagen. Dabei lässt sich ein Carport nach dem SCHEERER-Bausystem zusätzlich ergänzen, z.B. um einen weiteren Stellplatz oder eine Geräterkammer.
Carports sind in unterschiedlichen Versionen mit je nach Wunsch ein oder zwei Stellplätzen erhältlich. Grundsätzlich differenziert man nach "allein stehend" und an einer Wohnimmobilie drangesetzt (ein sog. Anlehncarport). Die Bauarten differenziert man nach deren Bedachung, also zum Beispiel Flach- oder Satteldach.
Ein Carport kann rund herum offen sein oder über ein bis drei Seitenwände verfügen. Die Seitenwände können in maximaler Höhe aber auch so bestellt werden, dass der schlanke Charakter bestehen bleibt. Natürlich sind alle Seitenwandvarianten beliebig kombinierbar und in sehr vielen Farbtönen bestellbar. Man kann natürlich seinen Carport auch nachträglich noch mit einem Wandfeld ausstatten.
Das Wort Carport stammt aus dem Englischen und bedeutet exakt übersetzt "Autohafen". Ein Carport ist ein an ein Gebäude angebauter oder frei aufgestellter Unterstand für ein oder zwei Automobile. Die Bezeichnung Carport wurde in den 1920er-Jahren von dem gefeierten Architekten Frank Lloyd Wright verwendet, der mit diesen Unterständen seine berühmten "Prärie-Häuser" ausstattete.
SCHEERER-Carports eignen sich für jedes Haus und Gelände. Sie können zwischen 24 Carportgrößen, 14 Farbtönen und 7 Bedachungsarten allein beim Flachdach Carport wählen. Sonderausführungen sind problemlos zwischen den 24 Standardgrößen möglich.
Zur Ausstattung von SCHEERER-Carports gehört unsere Dienstleistung. Wir beraten, berechnen, stellen Bauanträge, geben professionelle Montagetipps. SCHEERER-Carports sind Wertarbeit aus Niedersachsen. Die Fertigstellung dauert normalerweise 2-3 Wochen. Bei farbbeschichteten Carports 4-6 Wochen.
| Merkmal | Flachdach-Carport | Satteldach-Carport |
|---|---|---|
| Dachneigung | Gering | Steil (ca. 25 Grad) |
| Material | Holz, Aluminium | Holz |
| Bausatz | Komplett (ohne Dacheindeckung) | Komplett (ohne Dacheindeckung) |
tags: #Schuppen #Touren #aufbauen
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