Im Handumdrehen einen dramatischen Augenaufschlag - wer hätte gedacht, dass ein kleines Metall-Tool den Mascara-Markt für immer revolutionieren würde? Eine Wimpernzange ist eines der unterschätzten Beauty-Tools. Sie bringt die Wimpern in Form, hebt sie sanft an und macht den Blick wacher und ausdrucksstärker.
In der Regel verhilft das gebogene Design der Wimpernzange mit wenig Aufwand zu langen, voluminösen Wimpern. Besonders in Kombination mit Mascara wird der Effekt verstärkt: Der Schwung bleibt länger erhalten, und die Wimpern wirken voller und dichter. Doch obwohl das Wunder-Utensil jede Menge Vorteile verspricht, kann eine falsche Ausführung auch ganz schnell nach hinten losgehen. Hier sind einige Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Wimpern richtig formen, um einen perfekten Augenaufschlag zu erzielen.
Viele Beauty-Fans fragen sich: Wie benutzt man eine Wimpernzange eigentlich richtig? Dabei ist die Anwendung ganz einfach - wenn man ein paar Tipps beachtet.
Wie bei allen Tools, die Sie in die Nähe Ihrer Haare oder Haut lassen, sollten Sie auf einen gewissen Qualitätsstandard achten - oder ganz weglassen. Die Gefahr, dass Sie damit sonst Schäden anrichten, ist einfach zu hoch.
Wer auf den Volumen-Boost einer Wimpernzange nicht verzichten möchte, investiert am besten in ein hochwertiges Modell, das trotz geringem Kraftaufwand ein vielversprechendes Ergebnis erzielt. Investiere in einen Wimpernformer aus Edelstahl mit Silikonkissen, der gut in der Hand liegt. Auch sollten Sie darauf achten, dass Ihr Modell ein weiches Polster aus Silikon oder Samt besitzt, damit die empfindlichen Wimpern nicht allzu stark beschädigt werden.
Während der Anwendung einer Wimpernzange ist es verlockend, für einen intensiven Augenaufschlag den Druck auf die Wimpern dementsprechend anzupassen. Was Sie aber unmittelbar vermeiden sollten! Schließlich ist es nicht Ihr Ziel, die Wimpern gewaltsam zu quetschen oder einzuklemmen, sondern lediglich ihre Struktur vorsichtig nach oben zu biegen.
Durch das weite, gebogene Winkeldesign können die meisten Modelle schon nach wenigen Sekunden einen sanften Schwung verleihen. Natürlich kann der Vorgang einige Male wiederholt werden, aber übertreiben Sie es nicht: Wenn Sie feststellen, dass die Wimpern nur mühsam eine andere Form annehmen, sollten Sie die Finger von dem Tool lassen. Du drückst und drückst, doch irgendwie nehmen deine Wimpern durch das Curlen keine Form an? Dann erzwinge es nicht, denn je fester du drückst, desto mehr kannst du den empfindlichen Härchen schaden.
Bei der Anwendung sollten Sie darauf achten, dass Sie das Tool nicht direkt an den Wimpernwurzeln andocken. Halten Sie die Zange lieber mittig, dafür aber direkt vor dem geöffneten Auge, um die Wimpern mit dem oberen Metallstreifen und dem unteren Gummikissen vorsichtig zu greifen.
Nachdem Sie das Utensil wenige Sekunden (sanft!) gedrückt halten, lassen Sie die Zange mit ruhiger Hand los. Unser Tipp, damit Sie Ihre Haut nicht einklemmen: Üben Sie sich in Geduld - je öfter Sie Ihre Wimpern biegen, desto leichter wird Ihnen der korrekte Umgang fallen.
Woran Sie jedes Mal denken sollten, wenn Sie eine Wimpernzange verwenden, ist Folgendes: Ihre Wimpern möglichst zeitnah und immer (!) erst nach dem Biegen tuschen. Wenn Sie sich nicht daran halten und erst Mascara auftragen, riskieren Sie, dass die Wimpern durch ihren steifen Zustand abbrechen oder schmerzhaft ausreißen können. Wer sich zusätzlich dichtere Wimpern schummeln möchte, kann mithilfe eines Eyeliners eine dezente Linie oberhalb des Kranzes ziehen. Zum Schluss fixieren Sie Ihr Werk mit einem professionellen Mascara-Topcoat.
Verwende die Wimpernzange immer vor der Mascara! Hast du die Mascara bereits aufgetragen, könnten die feinen Härchen durch die Zange abbrechen.
Selbst an einem hochwertigen, stabilen Modell können sich fiese Bakterien (oder Mascara-Reste, wenn Sie die Wimpern doch im Nachhinein biegen) ansammeln. Damit Sie sich keine Augeninfektion holen, sollten Sie spätestens nach einem Monat der Hygiene nachgehen und das Tool reinigen:
Entweder Sie greifen auf ein Wattestäbchen zurück oder verwenden ein weiches Baumwoll-Pad, um erst den Rand vom Schmutz zu befreien und anschließend die gesamte Zange zu desinfizieren. Reinige deine Wimpern deshalb jeden Abend gründlich mit einem speziellen Augen-Make-up-Entferner und befreie sie von Mascara.
Neben der richtigen Anwendung einer Wimpernzange gibt es noch weitere Tipps, die Ihnen zu einem perfekten Augenaufschlag verhelfen können:
Bevor du die Wimpern tuschst, kannst du eine Wimpernzange verwenden. Die sorgt für einen schönen Schwung in den Wimpern. Setze dafür die Zange dicht am Wimpernkranz an und drücke sie vorsichtig zu, sodass sich die Härchen nach oben biegen. Gegebenenfalls kannst du diesen Schritt wiederholen.
Um deine Wimpern optimal auf die Mascara vorzubereiten, kannst du jetzt einen Wimpern-Primer benutzen. Außerdem stärkt und schützt der Primer die empfindlichen Wimpern vor dem Tuschen und verlängert die Haltbarkeit der Mascara. Den Wimpern-Primer kannst du ganz einfach wie eine Mascara auf die Wimpern auftragen.
Jetzt geht es darum, die Mascara richtig aufzutragen. Beginne am oberen Wimpernkranz. Du hast zwei Möglichkeiten:
Wenn du die oberen Wimpern geschminkt hast, geht es nun an den unteren Wimpernkranz. Trägst du auch hier Mascara auf, wirken deine Augen größer und dein Blick wacher. Tipp: Halte die Bürste beim Auftragen an den unteren Wimpern immer leicht schräg. So kommst du gut an jedes Härchen.
Um deinen Look jetzt noch zu finalisieren, kannst du mit einer trockenen und sauberen Wimpernbürste erneut über deine Wimpern gehen. Dadurch werden einzelne verklebte Wimpern getrennt und der Schwung noch einmal verstärkt. Fertig!
Wimpern schminken leicht gemacht! Mit unseren abschließenden Tipps perfektionierst du deinen Wimpern-Look:
Schöne, volle und lange Wimpern? Du bist nur ein paar Schritte davon entfernt! Wir zeigen dir in unserer Anleitung in Video- und Schrift-Form, wie du deine Wimpern tuschen kannst.
Egal, ob kurz, lang, geschwungen oder gerade: Hier liest du, wie du deine Wimpern richtig tuschst, um das Beste aus ihnen herauszuholen.
Um kurze Wimpern länger aussehen zu lassen, kannst du zunächst eine Schicht Mascara auf die Spitzen der Wimpern geben. Anschließend tuschst du die Wimpern dann mit einer zweiten Schicht Wimperntusche in Zick-Zack-Bewegungen vom Ansatz bis in die Spitzen durch. Durch die doppelte Beschichtung der Spitzen werden deine Wimpern optisch verlängert und erhalten ein schönes Volumen.
Wenn du bereits lange Wimpern hast, empfiehlt es sich, die Mascara in geraden, streichenden Bewegungen aufzutragen. So bekommen deine langen Wimpern genau die richtige Portion Farbe ab, ohne dabei zu verklumpen.
Du hast lange Wimpern, aber nicht besonders viele davon? Um lange Wimpern voller und voluminöser erscheinen zu lassen, setzt du das Mascara-Bürstchen waagerecht und besonders nah am Wimpernkranz an. Anstatt nur leicht zu streichen, rollst du die Bürste nun durch deine Wimpern. Sprich: Du drehst die Bürste während des Tuschens nach oben und zu dir hin.
Hast du gerade Wimpern, solltest du den Step mit der Wimpernzange nicht überspringen. Denn die biegt gerade Wimpern vorab in Form. Beim Auftragen der Mascara setzt du die Bürste dann nah am Wimpernkranz an und tuschst die Wimpern in kleinen Rüttelbewegungen bis zur Mitte. An der Stelle, an der der „Wimpernzangenknick“ ist, kurz verharren und leicht federn. Dann das letzte Drittel der Wimpern in streichenden Bewegungen zu Ende tuschen. Dadurch verstärkst du den Wimpernzangenschwung und der Blick wirkt schön offen.
Achte darauf, dass du die Bürste ganz nah am Wimpernkranz ansetzt und auch die Haut zwischen den Härchen einfärbst - das sorgt optisch für noch mehr Fülle!
Um zu vermeiden, dass dein Mascara-Patzer gleich dein ganzes Styling „ruiniert“ und unter den Augen landet, solltest du vor dem Wimperntuschen etwas losen Puder grob unter den Augen auftragen.
Egal, ob kurz, lang, geschwungen oder gerade: Hier liest du, wie du deine Wimpern richtig tuschst, um das Beste aus ihnen herauszuholen.
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