Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufgenommen werden muss. Es spielt eine Schlüsselrolle in vielen lebenswichtigen Prozessen im Körper. Zink ist essenziell für das Immunsystem, fördert die Wundheilung und trägt zur Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln bei.
Ein Zinkmangel tritt auf, wenn der Körper nicht ausreichend mit diesem wichtigen Mineralstoff versorgt wird. Wenn auch Sie häufig an Erkältungen leiden oder Probleme mit der Haut haben, könnte ein Zinkmangel dahinterstecken. Eine einseitige Ernährung oder chronische Darmerkrankungen können zu einem Zinkmangel führen.
Zinkmangel kann Symptome wie krankhafte Hautveränderungen, Haarausfall, verzögerte Wundheilung oder eine geschwächte Immunabwehr verursachen. Da Zink für viele Körperfunktionen wichtig ist, macht sich ein Mangel besonders dort bemerkbar, wo sich Zellen häufig erneuern oder wachsen.
Zink ist ein lebenswichtiges Mineral, das Menschen mit der Nahrung aufnehmen müssen - man bezeichnet Zink daher auch als essenzielles Spurenelement. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, im Wachstum und bei der Wundheilung. Außerdem ist Zink an der Immunabwehr, am Fett- und am Zuckerstoffwechsel beteiligt.
Menschen sind darauf angewiesen, Zink mit der Nahrung aufzunehmen. Reich an Zink sind zum Beispiel Lebensmittel wie rotes Fleisch und Meeresfrüchte, Milch- und Vollkornprodukte, Nüsse wie Cashews und Hülsenfrüchte wie Linsen. Zink wird im Dünndarm aus der Nahrung in das Blut und das Gewebe aufgenommen.
Eine ausgewogene Ernährung enthält in der Regel genug Zink, um den Bedarf zu decken. Entscheidend ist weniger der Gehalt an Zink in der Nahrung, sondern dessen Bioverfügbarkeit. So ist Zink zwar auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten, jedoch ist die Verwertbarkeit im Körper bei tierischen Lebensmitteln deutlich besser.
Pflanzliche Lebensmittel enthalten häufig Phytate, die Zink binden und so seine Aufnahme verhindern. Das heißt, der Körper kann das Zink aus tierischer Kost besser aufnehmen. Bei vegetarischer und vor allem veganer Ernährung sollte deshalb besonders auf die Zinkversorgung geachtet werden.
Es gibt eine ganze Reihe an Ursachen, die zu einem Zinkmangel führen können.
Ein wichtiger Grund für die Entwicklung eines Zinkmangels sind Komplexbildner. Komplexbildner sind Substanzen, die die Aufnahme von Zink im Darm beeinträchtigen, indem sie Zink-Ionen binden und so deren Verfügbarkeit für den Körper verringern. Sie kommen in verschiedenen Lebensmitteln und Medikamenten vor:
Ein schwerer Zinkmangel verursacht typischerweise eine Hautentzündung mit Rötungen, Schuppen und Bläschen um Mund und After oder auch an Ellbogen, Knien, Fingerknöcheln und Fußgelenken. Außerdem kommt es häufiger zu Infektionen, weil die Immunfunktion stark beeinträchtigt ist.
Da Zink für viele Körperfunktionen wichtig ist, macht sich ein Mangel besonders dort bemerkbar, wo sich Zellen häufig erneuern oder wachsen. Zu den häufigsten Symptomen eines Zinkmangels gehören:
Weitere Symptome eines schweren Mangels sind:
Wichtig zu wissen: Bei der Acrodermatitis enteropathica, einer erblichen Hauterkrankung, kommt es schon im Säuglingsalter zu einem Zinkmangel.
Weil die Symptome jedoch oft unspezifisch sind und sich über längere Zeit entwickeln, kann der Mangel zunächst unentdeckt bleiben. Deshalb ist es wichtig, gut auf mögliche Anzeichen und Ursachen eines Zinkmangels zu achten.
Ein chronischer Zinkmangel kann langfristig zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Doch mit einer frühzeitigen Behandlung können viele der Symptome verhindert oder gemildert und Ihre Lebensqualität gesteigert werden.
Haarausfall ist eines der häufigsten ästhetischen Probleme, das sowohl Frauen als auch Männer betrifft. Wenn Ihr Haar häufiger ausfällt oder Sie feststellen, dass es in letzter Zeit deutlich dünner geworden ist, fragen Sie sich vielleicht, ob die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen kann, die Gesundheit, das Aussehen und das Wachstum Ihres Haars zu verbessern.
Haarausfall oder dünner werdendes Haar kann viele Ursachen haben - in vielen Fällen ist eine medizinische Abklärung sinnvoll. Wenn Sie sich gesundes, volles und langes Haar wünschen, ist es wichtig, auf eine insgesamt gesunde und nährstoffreiche Ernährung zu achten.
Ein Mangel an mehreren Nährstoffen im Körper, insbesondere an Vitaminen, kann zu vermehrtem Haarausfall beitragen. Ein Mangel an Riboflavin, Biotin, Folsäure und Vitamin B12 wird mit Haarausfall und vermehrtem Haarausfall in Verbindung gebracht.
Normalerweise sind die Haarwurzeln mit Zink angereichert, als Bestandteil von Struktureiweiß hilft Zink die Haare aufzubauen. Durch eine Zinkunterversorgung wird das Haar dünn. Haare sind besonders stark von einem Zinkmangel betroffen. Werden sie glanzlos und brüchig, so ist das zunächst ein Indiz für einen leichten Mangel.
Die Zellteilung für das Wachstum der Haare funktioniert nicht, wenn kein oder deutlich zu wenig Zink vorhanden ist. Haare haben faktisch einen erheblichen Bedarf an dem Mineralstoff Zink. Zink ist an der Bildung von Kreatin und Kollagenen, den Bestandteilen von Haaren, beteiligt.
Bei Symptomen, die auf einen Zinkmangel hindeuten oder bei Erkrankungen, die häufig mit einem Zinkmangel einhergehen, kann die Ärztin oder der Arzt die Menge an Zink im Blut messen.
Die Diagnose eines Zinkmangels erfolgt in der Regel durch eine Blutuntersuchung. Da Zink jedoch größtenteils in den Körperzellen gespeichert ist und nur ein kleiner Anteil im Blut zirkuliert, kann ein normaler Blutwert einen Mangel in den Körperzellen nicht zuverlässig ausschließen.
Den Gehalt von Zink im Blut zu bewerten kann jedoch schwierig sein: Einerseits kann bei einem leichten Zinkmangel der Wert im Normalbereich liegen.
Die Behandlung eines Zinkmangels erfolgt in der Regel durch eine gezielte Erhöhung der Zinkzufuhr. Dabei kommen Zinkpräparate aus der Apotheke, wie Zink Verla®, zum Einsatz.
Bei einem nachgewiesenen Zinkmangel verschreibt die Ärztin oder der Arzt Zinkpräparate. Auch wenn ein Zinkmangel wahrscheinlich ist, können die Präparate auf Verdacht verordnet werden. Diese werden - je nach Ursache und Schwere des Mangels - über mehrere Wochen täglich eingenommen. Oft verschwinden die Symptome 1 bis 2 Wochen nach Beginn der Einnahme.
Auch die erblich bedingte Hauterkrankung Acrodermatitis enteropathica, die mit einem Zinkmangel einhergeht, lässt sich gut mit Zinktabletten behandeln.
| Alter | Tagesbedarf (weiblich) in mg | Tagesbedarf (männlich) in mg |
|---|---|---|
| 0 bis 4 Monate | 1,5 | 1,5 |
| 4 bis 12 Monate | 2,5 | 2,5 |
| 1 bis 4 Jahre | 3 | 3 |
| 4 bis 7 Jahre | 4 | 4 |
| 7 bis 10 Jahre | 6 | 6 |
| 10 bis 13 Jahre | 8 | 9 |
| 13 bis 15 Jahre | 10 | 12 |
| 15 bis 19 Jahre | 11 | 14 |
| ab 19 Jahre | 7 | 10 |
| Schwangere | 10 | |
| Stillende | 11 | |
Während der Schwangerschaft, im Säuglingsalter und in der Kindheit ist Zink für das Wachstum und eine gesunde Entwicklung wichtig. Eine vorbeugende Einnahme von Zinkpräparaten ist jedoch nicht notwendig. Muttermilch, Babynahrung und eine normale ausgewogene Ernährung enthalten in der Regel ausreichend Zink.
Zur Vorbeugung können Sie außerdem folgende Tipps in Ihren Alltag integrieren:
Menschen, die sich vegan ernähren, können ihren Zinkbedarf decken, indem sie darauf achten, genügend Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Soja sowie Weizen- und Roggenkeimlinge zu sich zu nehmen. Vegetarierinnen und Vegetarier können zusätzlich zu tierischen Produkten wie Eiern, Käse und anderen Milchprodukten greifen.
Wichtig zu wissen: Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten auch Phytat - ein Pflanzenstoff, der die Aufnahme von Zink aus dem Darm hemmt.
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