Gesunde und gepflegte Haare sind uns nicht nur wichtig, sondern bestimmen auch zu einem Großteil unser Erscheinungsbild. Neben einem guten Shampoo und einer Kur trägt auch der regelmäßige Friseurtermin dazu bei, dass wir mit unserer Mähne glücklich sind. Doch wie oft sollte man eigentlich zum Friseur gehen? Und macht die Haarlänge dabei einen Unterschied?
Die Antwort hängt erstmal auch davon ab, ob du ein Mann oder eine Frau bist. Laut Statistik gehen wir nämlich - abhängig vom Geschlecht - häufiger oder seltener zum Friseur:
Laut Statistik gehen Männer pro Jahr 6,5-mal zum Friseur, Frauen 5,3-mal. Mit 43 Euro geben Frauen beim Friseurbesuch aber rund dreimal soviel aus wie Männer mit 15 Euro. Insgesamt gehen jedoch lediglich zwei Drittel der Bundesbürger mindestens einmal pro Jahr zum Friseur. Das verbleibende Drittel setzt auf Haarschnitte in Eigenregie, beispielsweise durch Familienangehörige.
Männer mit einer Kurzhaarfrisur, die meistens auch noch an den Seiten und im Nacken ausrasiert wird, gehen im Schnitt einmal pro Monat zum Friseur. Ganz 25 Prozent geben diesen Zeitraum an, wohingegen gerade mal 16 Prozent der Frauen alle vier bis sechs Wochen zum Friseur gehen.
Wenn du deine Haare kurz trägst, sieht man es natürlich schneller, wenn sie nachwachsen. Die meisten Kurzhaarschnitte sehen dann nämlich nicht mehr schön aus. Vor allem ein Bob oder Longbob braucht definierte Kanten - deshalb solltest du diese Frisur alle vier bis sechs Wochen wieder in Form schneiden lassen.
Auch einen Pony solltest du alle 2 bis 3 Wochen nachschneiden lassen. Sobald die Haare zu lang sind, sieht die Pony ungepflegt aus.
Regelmäßiges Nachschneiden ist wichtig für die Gesundheit deiner Haare. Denn vor allem, wenn du lange Haare hast, wirst du spätestens nach zwei bis drei Monaten bemerken, dass die Spitzen geschädigt sind. Diese solltest du dann abschneiden lassen, bevor sie sich weiter hochziehen - und du noch ein paar Zentimeter mehr loswerden musst.
Wenn du regelmäßig - alle acht bis zwölf Wochen - zum Spitzenschneiden gehst, reicht ein Zentimeter Länge.
Du möchtest deine Haare gerne lang wachsen lassen? Gerade dann ist regelmäßiges Spitzenschneiden essentiell. Aber du kannst noch ein paar Dinge mehr tun, um deiner Traummähne Schritt für Schritt näher zu kommen:
Natürlich solltest du es mit dem Haareschneiden nicht übertreiben. Aber ein Friseurbesuch alle zwei bis drei Monate tut deinem Schopf gut. Dir sollte auch klar sein, dass zu häufiges Spitzenschneiden nicht dazu verhilft, dass deine Haare schneller wachsen. Schädlich ist es aber nicht.
Das Friseurhandwerk bleibt trotz Wirtschaftskrise für das laufende Jahr optimistisch. Friseure seien weit weniger von Konjunkturkrisen betroffen als andere Dienstleistungsbranchen, berichten Branchenexperten. Luxus". Den Messeangaben zufolge hat die Branche in den vergangenen fünf Jahren ein Wachstum verzeichnet. Die Zahl der Friseursalons stieg in dieser Zeit um etwa 5000 auf rund 75.000. Dabei legten vor allem die Filialbetriebe zu, die mit jetzt 10.500 Geschäften rund ein Siebtel des Angebots ausmachen.
Insgesamt erwirtschaftet die Branche pro Jahr rund fünf Milliarden Euro Umsatz. Der Markt zeigt sich dabei breitgefächert vom 10-Euro-Salon bis hin zum teuren Wellness-Tempel. Tendenziell seien die Läden in den vergangenen Jahren kleiner geworden, hieß es.
"Für Friseure liegt in der angespannten Wirtschaftslage eine Chance, wenn sie sich noch besser auf ihre jeweilige Zielgruppe einstellen", sagte die Chefredakteurin der Fachzeitschrift "Top Hair International", Rebecca Kandler. Punkten könnten die Betriebe statt mit Einheitsschnitten mit modischen Frisuren und guter persönlicher Beratung.
Die schwierige Wirtschaftslage bedrohe das Friseurhandwerk, sagt Stein. Eine Erholung sei erst zu erwarten, wenn sich die Situation deutlich bessert.
Klassische Friseursalons erhalten zunehmend Konkurrenz von Barbershops. Sie haben sich vor allem im urbanen Raum etabliert und bieten Haarschnitte oft günstiger an.
Stein beobachtet den Boom bei Barbershops mit Skepsis: «Barber ist nicht gleich Barber, aber wir sehen hier verstärkt Dumping-Preise. Das ist ein unfairer Wettbewerb. Damit kann ein Betrieb nicht kostendeckend arbeiten.» Wie qualifiziert die Mitarbeiter in diesen Salons seien, spiele oft keine Rolle. Mit einer normalen Friseurausbildung sei dies nicht vergleichbar. Insbesondere beim Einsatz von Chemie, etwa im Bereich Haarfärbung oder Dauerwelle, fehle es an Fachwissen.
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