Schuppen sind ein weit verbreitetes Problem, von dem etwa 50 Prozent der Bevölkerung betroffen sind, wobei Männer etwas häufiger darunter leiden. Sie entstehen durch eine gestörte Hautfunktion, bei der die Kopfhaut, ähnlich wie die Körperhaut, feine Schüppchen abstößt, um sich zu erneuern. Schuppen treten vermehrt in bestimmten Lebensphasen auf - etwa in der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter.
Grundsätzlich hat die Kopfhaut dieselbe Grundstruktur wie die Körperhaut. Auf dem Kopf wachsen die Haare aber meist dichter und die Haarwurzeln reichen sehr tief. Auch die Talgdrüsen sind hier recht aktiv und produzieren viel Fett.
Die Haut ist immer mikrobiell besiedelt: mit Bakterien, Hefen, Pilzen. Das ist ganz normal und gesund. Wenn sich bestimmte Hefen zu stark vermehren und so ein Ungleichgewicht entsteht, kann das Probleme machen. In den großen Haaröffnungen auf dem Kopf haben sie viel Platz; die hohe Talgproduktion bietet ideale Voraussetzungen, um sich weiter auszubreiten. Stoffwechselprodukte der Hefen reizen die Haut. Es kommt zu Entzündungen.
Es gibt zwei Haupttypen von Schuppen: fettige und trockene Schuppen. Bei beiden spielen Hefen eine wichtige Rolle. Fettige Haut bietet ihnen ideale Bedingungen, um sich zu stärken, da Hefen Fette lieben. Bei trockener Haut ist die Hautbarriere geschwächt, besonders im Winter, wenn die Luft trocken ist und das Immunsystem nicht optimal arbeitet. Die Fettsäuren, die die Hefen beim Stoffwechsel erzeugen, reizen trockene Haut daher schnell.
Ob jemand unter Schuppen leidet, hängt von individuellen Faktoren und dem Zusammentreffen verschiedener Umstände ab. Wenn in einer Familie mehrere Mitglieder unter Schuppen leiden, liegt das nicht daran, dass sie einander angesteckt haben, sondern an gemeinsamen persönlichen, auch genetisch bedingten Voraussetzungen.
Viele Menschen sind von Schuppenbildung betroffen, doch ein großes Problem sind Kopfschuppen heute selten: In den meisten Fällen genügt ein passendes Anti Schuppen Shampoo, um das lästige Thema wieder loszuwerden. Manchmal können Kopfschuppen allerdings auch Symptome einer ernst zu nehmenden Hauterkrankung sein, die der Behandlung bedarf. Dann hilft in der Regel nur der Besuch beim Arzt bzw. die Anwendung geeigneter Medikamente.
Es ist nicht schlecht, ständig Anti-Schuppen-Shampoo zu verwenden. Es ist nur wichtig sicherzustellen, dass Sie das richtige Shampoo für Ihren Haartyp verwenden. Menschen mit trockenem Haar sollten Shampoos verwenden, die für trockenes Haar entwickelt wurden, und Menschen mit fettigem Haar sollten Shampoos verwenden, die für fettiges Haar entwickelt wurden.
Die allgemeine Faustregel lautet, Anti-Schuppen-Shampoo etwa alle 2 Tage zu verwenden. Es hängt aber auch davon ab, wie stark Ihre Schuppen sind und wie oft Sie schwitzen, was dazu führen kann, dass Ihre Kopfhaut mehr Fett produziert, was wiederum die Schuppenbeseitigung erschwert.
Es ist wichtig, geduldig zu bleiben. Anti-Schuppen-Shampoos müssen häufig über längere Phasen angewendet werden. Wer sie nach einer ersten Besserung wieder vollständig absetzt, kann schnell erneut vor einem Schuppenproblem stehen. Sind die Schuppen weniger geworden, reicht es aber oft, ein Anti-Schuppen-Shampoo zweimal pro Woche zu benutzen und zwischendrin ein mild reinigendes, herkömmliches Shampoo.
Auch sebamed bietet ein Shampoo zur täglichen Reinigung und nachhaltigen Bekämpfung von Schuppen bei empfindlicher Kopfhaut an. Das Shampoo wird in der Handinnenfläche aufgeschäumt und unter leichtem Massieren auf die Kopfhaut aufgetragen. Anschließend wird es ausgespült.
Hier sind einige zusätzliche Tipps zur effektiven Anwendung von Anti-Schuppen-Shampoo:
Das DERCOS Shampoo entfernt nicht nur sichtbar bis zu 100 % der Schuppen bereits ab der ersten Anwendung, sondern sorgt auch für eine beruhigte und ausgeglichene Kopfhaut. Von Dermatologen empfohlene Anwendung: Auf das feuchte Haar sowie an den Haarwurzeln auftragen und einmassieren, bis sich ein Schaum gebildet hat. Bei Kontakt mit den Augen diese sofort gründlich ausspülen.
ACHTEN SIE AUF DIE WIRKSAMKEIT DES ANTI-SCHUPPEN-SHAMPOOS: Um Schuppen langfristig loszuwerden, muss es effektive Wirkstoffe beinhalten. Und hier kommen wir ins Spiel - alle Head & Shoulders Shampoos enthalten Pirocton-Olamin. Er ist der bewährteste, meist erprobteste und vertrauenswürdigste Wirkstoff gegen Schuppen. Sein Pluspunkt ist außerdem, dass er einen anti-mikrobiellen Schutz aufbaut.
DIE RICHTIGE SHAMPOO-VARIANTE AUSWÄHLEN: Diese hängt vom Haar- und Kopfhauttyp und den damit verbundenen Ansprüchen ab. Sei es, um trockene Kopfhaut zu behandeln, überschüssiges Fett zu entfernen, Juckreiz zu lindern oder seidig weiches Haar zu pflegen. Eines ist klar, es gibt auf jeden Fall die richtige Head & Shoulders-Variante für jeden.
EINE REGELMÄSSIGE ANWENDUNG DES ANTI-SCHUPPEN-SHAMPOOS: Während einer einzelnen Haarwäsche werden bereits sichtbare Schuppen beseitigt, um Schuppen langfristig in Schach zu halten, sollte jedoch bei jeder Haarwäsche ein Anti-Schuppen-Shampoo verwendet werden. Wechselt man wieder zu einem normalen Shampoo, sind dort die wichtigen schuppenreduzierenden Wirkstoffe nicht enthalten.
Viele Personen setzen bevorzugt auf natürliche Produkte und möchten daher keine speziellen Anti Schuppen Shampoos oder ähnliche Haarpflege-Produkte verwenden, sofern diese auch chemische Inhaltsstoffe enthalten. Neben diesen Artikeln gibt es auch einige natürliche Hausmittel, die dafür bekannt sind, Haare und Kopfhaut auf natürliche Weise zu pflegen und den störenden Juckreiz wirksam zu behandeln.
Als eins der gängigsten Hausmittel kann eine gesunde Ernährung genannt werden. Dazu gehört, dass Ihr Speiseplan möglichst wenig Alkohol, Zucker, Koffein und raffinierte Mehle umfasst. Diesen Nahrungsmitteln wird nachgesagt, dass sie ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen auf der Haut bilden. Außerdem wird eine fettarme Ernährung empfohlen, um die Talgproduktion der Haut nicht zusätzlich durch eine Fettzufuhr anzukurbeln.
Besonders wichtig für Ihre empfindliche Haut sind ausreichende Mengen der Vitamine A, B (Biotin) und E. Diese Vitamine gelten als Hautvitamine, pflegen Haut und Haare und können auch beim Thema Schuppen vorbeugend und lindernd wirken.
Teebaumöl hilft, überschüssigen Talg zu entfernen und die Talgproduktion zu regulieren. Piroctone Olamine hemmt das Wachstum von Bakterien, Hefen und Pilze auf der Kopfhaut. Er löst Hautfett und Schuppen, reduziert die Zellteilung und beruhigt juckende Kopfhaut.
Schuppen sind nicht gleich Schuppen. Sie lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen:
Diverse Hautkrankheiten äußern sich durch eine vermehrte Schuppenbildung. Das ist immer dann der Fall, wenn sich die Hornhautzellen aufgrund von chronischen oder wiederkehrenden Entzündungen innerhalb weniger Tage erneuern und zu Zellverbänden verklumpen. Die Betroffenen leiden häufig begleitend unter einer geröteten, juckenden oder brennenden Kopfhaut.
Hier sind einige Dinge, die Sie vermeiden sollten, um die Schuppenbildung nicht zu verschlimmern:
Starke Sonneneinstrahlung, ein stressiger Tagesablauf und ungesunde Ernährung mit Weißmehlprodukten, Zucker, Fetten und Alkohol bieten einen idealen Nährboden für Mikroorganismen auf der Haut. Ein gesunder Lebensstil trägt dazu bei, eine Schuppenbildung zu vermeiden.
| Problem | Empfehlung |
|---|---|
| Fettige Kopfhaut | Anti-Schuppen-Shampoo mit Teebaumöl, fettarme Ernährung |
| Trockene Kopfhaut | Öl-Therapie mit Olivenöl, feuchtigkeitsspendendes Shampoo |
| Allgemein | Gesunde Ernährung, Vermeidung von hautreizenden Produkten |
Wenn Schuppen aus dem Haupthaar rieseln oder glänzend an den Haaren kleben, ist das für die Betroffenen häufig sehr unangenehm. Nicht selten ist dies mit einem Gefühl von Scham verbunden. Dabei handelt es sich nicht immer nur um ein rein kosmetisches Problem. Die Schuppenbildung ist auch eine Begleiterscheinung diverser Hautkrankheiten.
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