Shampoo selber machen: Natürliche Haarpflege leicht gemacht

Wer seinem Haar etwas Gutes tun will, greift am besten zu natürlichen Zutaten. Bei industriell hergestellten Shampoos ist das jedoch nicht unbedingt gegeben. Silikone, Parabene, Mikroplastik, Duftstoffe - die Liste der Inhaltsstoffe ist lang. Die Lösung: Shampoo selber machen! Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, Shampoo selber zu machen. Denn die Pflege der Haare sollte auch wirklich Haarpflege sein.

Das Wort „Shampoo“ in sich ist schon die absolute Aufforderung dazu, denn ursprünglich stammt es aus dem Indischen und bedeutet: Kopfmassage. Wer sich sein Shampoo selber macht, tut nicht nur seinem Haar und seiner Kopfhaut etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. Schadstoffe wie Silikon oder Paraben und auch Mikroplastik werden reduziert. Das gilt ebenso für die Menge des Plastikmülls, denn die Verpackung des Industrie-Shampoos fällt weg.

Flüssiges Shampoo wird meistens in Plastikflaschen verkauft. Ist das Shampoo aufgebraucht, wandern diese Flaschen in den Müll. Plastikverpackungen, die entsorgt werden, zersetzen sich entweder gar nicht oder nur sehr langsam, und stellen so eine Belastung für die Umwelt dar. Mit einem festen Shampoo passiert das nicht mehr. Deshalb leistest Du, indem Du es benutzt, einen Beitrag zum Schutz des Planeten.

Außerdem sparen Sie mit Ihrem DIY-Shampoo Müll. Schließlich lagern Sie das fertige Produkt in einer wiederverwertbaren Glasflasche. Dieser selbst kreierte Schönmacher hält sich im Kühlschrank übrigens bis zu zwei Wochen.

Shampoo selber herstellen spart Geld und natürliche Produkte sind eine Wohltat für Ihre Haare. Denn in herkömmlichen Shampoos befinden sich oftmals viele unnatürliche Stoffe, die der Gesundheit und Umwelt schaden können. Außerdem entsteht durch gekaufte Shampoos viel Plastikmüll, der unsere Weltmeere verschmutzt.

Bonus Nummer Eins: Du bestimmst, was drin ist! Ein entscheidender Vorteil selbstgemachter Kosmetik: Du kannst genau die Inhaltsstoffe für Deine DIY Haarpflege verwenden, die Du darin auch haben möchtest. Wichtig ist nur, dass die Zutaten zusammen zu einem Stück Shampoo wirksam reinigen und pflegen. Ansonsten kannst Du das Rezept für Dein festes Shampoo Deinen eigenen Wünschen und Vorlieben anpassen und es auf die spezifischen Bedürfnisse Deines Haars abstimmen.

Ob Silikone oder künstliche Duftstoffe: Bei Ihrer selbst gemachten Haarpflege verzichten Sie komplett auf potenziell irritierende chemische Zusätze. Das ist ideal, wenn Sie unter empfindlicher Kopfhaut leiden. Sie stimmen die Inhaltsstoffe zudem haargenau auf Ihr Haar ab und kreieren so Ihr ganz individuelles, effektives Mittel gegen Schuppen oder trockene Kopfhaut.

Wie aber lässt sich nun eigenes Shampoo herstellen? Die guten Nachricht: Absolut einfach. Als Zutaten für die Basis brauchen Sie lediglich Naturseife - am besten in Bioqualität - und destilliertes Wasser. Die Seife finden Sie problemlos in Drogerien, Biomärkten oder auf Wochenmärkten. Ein Tipp für Veganer: Generell auf die Inhaltstoffe gucken. Falls die Seife nicht schon in Flockenform vorliegt, wird sie im Stück ganz einfach mit der Küchenreibe über einer Schale geraspelt. Hier reichen oft schon 15 Gramm aus.

Sobald das destillierte Wasser je nach Rezeptmenge im Topf auf dem Herd kocht, einfach die Seife ins Wasser mischen und auflösen. Fertig ist die Flüssigseife als Grundlage für das eigene Shampoo.

Grundrezept für DIY-Shampoo

Als Grundrezept für Ihr DIY-Shampoo benötigen Sie nur wenige Zutaten. Je nachdem was für einen Duft und Wirkung Ihr Shampoo später haben soll, fügen Sie der Mischung weitere Zutaten hinzu.

Als Basis für Ihr selbst gemachtes Shampoo dient eine einfache Seifenlauge, die Sie mit nur zwei Zutaten schnell und einfach herstellen können.

Zutaten:

  • 15 Gramm Kernseife
  • 250 Milliliter Wasser

So geht’s:

  1. Kernseife in feine Flocken reiben oder bereits fertige Seifenflocken verwenden.
  2. Seifenflocken in eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich die Seifenrückstände vollkommen aufgelöst haben.
  3. Shampoo-Basis nach Wunsch mit weiteren Zutaten individualisieren.

Tipp: Kernseife mit einem hohen Anteil pflanzlicher Öle wirkt besonders sanft auf die Haut.

Zerkleinern Sie die Kernseife mit einer Reibe über einer Schüssel. Tipp: Bereiten Sie gleich eine größere Menge der Seifenlauge zu, sie hält sich nämlich länger als die fertigen Shampoos mit weiteren Zutaten.

Unverzichtbare Zutaten für Ihr DIY-Shampoo

Um zu verstehen, wie sich Shampoo-Rezepturen zusammensetzen, lohnt sich ein genauerer Blick auf mögliche Inhaltsstoffe:

  • Tenside: Tenside lösen Schmutz- und Fettrückstände von Haar und Kopfhaut. In natürlicher Form sind sie beispielsweise in Seifenkraut, Waschnüssen und Kokosglucosid enthalten. Ob ein Haarshampoo flüssig oder fest ist, hängt davon ab, ob Natrium- oder Kaliumsalze von Fettsäuren enthalten sind.
  • Pflanzenöle: Pflanzenöle schätzen wir für ihre pflegende Wirkung. Egal ob Jojobaöl, Kokosöl oder Olivenöl - sie verleihen dem Haar Geschmeidigkeit und Glanz, glätten die Haarstruktur und wirken Frizz und Haarbruch entgegen. Sparsam dosiert verleihen Sie dem Haar ein gesundes Aussehen.
  • Feuchtigkeitsspender: Trockenes Haar wirkt stumpf und glanzlos. Um Ansatz und Spitzen auf die Sprünge zu helfen und Schuppenbildung entgegenzuwirken, kommen natürliche Feuchtigkeitsspender wie Aloe Vera, Honig oder Glycerin ins Spiel.
  • Ätherische Öle: Was duftet da so verführerisch? Mit ätherischen Ölen aus Lavendel, Rosmarin oder Teebaum verleihen Sie Ihrem selbstgemachten Shampoo einen ganz eigenen Wohlgeruch. Experimentieren Sie mit verschiedenen Duftrichtungen - vielleicht finden Sie Ihre persönlichen Favoriten ja in Ihrem mit Liebe kultivierten Saisongarten!

Bei der Wahl der Zutaten für Ihr individuelles Shampoo sind den Möglichkeiten der Naturkosmetik keine Grenzen gesetzt und auch zu jedem Haartyp gibt es unterschiedliche Rezepte für natürliche und selbst gemachte Shampoos.

Rezepte für verschiedene Haartypen

Unser Grundrezept für natürliches DIY-Shampoo haben Sie bereits kennengelernt. Nun folgt die Kür - und mit ihr eine Reihe von empfehlenswerten Rezepturen für unterschiedliche Haarbedürfnisse. Ob trockenes, glanzloses, normales oder fettiges Haar: wir stellen Ihnen unsere liebsten Kreationen für Shampoos im Detail vor.

Kräuter-Shampoo selber machen (für normales Haar)

Zutaten:

  • 150 Milliliter Seifenlauge (Rezept siehe oben)
  • 150 Milliliter Wasser
  • Aromatische Kräuter nach Wahl wie Minze, Rosmarin, Zitronenmelisse oder getrocknete Lavendelblüten
  • 10-15 Tropfen ätherisches Öl in den passenden Duftrichtungen

So geht’s:

  1. Die Kräuter in einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen.
  2. Den Kräutersud rund drei Stunden ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb abgießen und in einer Schüssel auffangen.
  3. Die Seifenlauge hinzugeben und den Kräuter-Seifen-Mix gründlich verrühren.
  4. Das ätherische Öl hinzufügen und das fertige Shampoo in eine verschließbare Flasche füllen.

Brennnessel-Shampoo selber machen (für leicht fettendes Haar und schuppige Kopfhaut)

Sie möchten Kopfhaut und Haar möglichst sanft von Fettrückständen befreien? Mit diesem Haarshampoo auf rein natürlicher Basis gelingt es.

Zutaten:

  • 20 Gramm frische oder getrocknete Brennnesselblätter
  • 100 Milliliter Seifenlauge (Rezept siehe oben)
  • 100 Milliliter Wasser
  • Ca. 3 Tropfen Teebaum- oder Lavendelöl

So geht’s:

  1. Brennnesselblätter kurz aufkochen und über Nacht im Wasserbad ziehen lassen.
  2. Den Sud in eine Schüssel sieben und die Seifenlauge hinzufügen.
  3. Das ätherische Öl hinzugeben, kräftig umrühren und das fertige Shampoo in eine verschließbare Flasche füllen.

Glanzshampoo mit Kokos selber machen (für feines Haar)

Sie möchten feines Haar kräftigen oder stumpfem Haar einen gesunden Glanz verleihen? Machen Sie sich die natürliche Pflegewirkung von Kokosmilch zunutze!

Zutaten:

  • 100 Milliliter Kokosmilch
  • 100 Milliliter Seifenlauge (Rezept siehe oben)
  • Ca. 4 Tropfen ätherisches Öl, zum Beispiel Zitronen- oder Orangenöl für einen duftenden Frischekick

So geht’s:

  1. Kokosmilch und Seifenlauge in eine Schale geben und gründlich verquirlen.
  2. Das ätherische Öl hinzugeben und kräftig vermischen.
  3. Das fertige Shampoo in eine verschließbare Flasche füllen.

Trockenes Haar benötigt viel Pflege. Feuchtigkeit spendende Inhaltsstoffe sind deshalb besonders wichtig. Kokosöl ist bei vielen Pflegeprodukten sehr beliebt, weil es reichhaltig ist und gleichzeitig sehr naturbelassen. Außerdem bringt der Geruch gleich ein wenig Urlaubsfeeling ins Badezimmer.

Verrühren Sie die Kokosmilch mit der Seifenlauge in einer Schüssel. Nun geben Sie das Öl dazu und verquirlen alles noch einmal gut. Das war es schon.

Wenn Sie bei dem selbstgemachten Shampoo aus Kokosöl einen fettigen Film auf Haaren oder der Dusche behalten oder Ihnen das Öl schlicht zu reichhaltig und schwer ist, ist Aloe Vera eine tolle Alternative. Das Gel können Sie ganz einfach aus Ihrer Zimmerpflanze ernten und es versorgt Ihr Haar mit Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren.

Weitere Tipps für spezielle Haarbedürfnisse:

  • Kamille: Kamille eignet sich zum Beispiel besonders für blondes Haar, wirkt aufhellend und gegen leicht fettendes Haar. Die Kamillenblüten werden mit 250 Milliliter kochendem Wasser oder Kamillentee übergossen. Dann zieht die Flüssigkeit ungefähr eine Stunde durch. Dann den Sud durch ein Sieb in eine Schale abgießen.
  • Brennnessel: Schnell fettendes Haar kann sehr störend sein, da die Haare häufiger gewaschen werden müssen. Brennnessel-Shampoo befreit die Kopfhaut von überschüssigem Fett und trägt durch seine Inhaltsstoffe dazu bei, dass Ihre Haare langsamer nachfetten und länger frisch aussehen. Kochen Sie die Brennnesselblätter kurz im Wasser auf, lassen die Flüssigkeit im Topf abkühlen und etwa fünf Stunden lang ziehen. Dann geben Sie den Brennnesselsud durch ein Sieb in eine Schüssel und mischen die Seifenlauge dazu. Dann kommt das ätherische Öl hinein.
  • Lavendel: Der aromatische Lavendel liebkost jeden Haartyp. Mit Lavendel kannst du kaum etwas falsch machen: Er ist für jeden Haartyp geeignet. Übergießen Sie die Lavendelblüten mit dem kochenden Wasser. Lassen Sie alles drei Stunden lang ziehen. Dann gießen Sie den Lavendelsud durch ein Sieb in eine Schüssel und geben die Lavendeltinktur und das ätherische Öl dazu.
  • Kaffee: Möchten Sie Ihrem dunklen Haar Glanz verleihen und den Wurzeln Kraft geben, dann ist Kaffee die richtige Wahl. Kochen Sie hierfür 100 ml Kaffee auf und vermischen Sie ihn mit 50 ml der Seifenlauge.

Jeder Haartyp hat seine Vorlieben. So ist beispielsweise Kamille besonders für blondes Haar geeignet. Sie ist ein natürlicher Aufheller und wirkt leicht fettendem Haar entgegen.

Ein netter Nebeneffekt von selbst gemachtem Shampoo mit Kamille: Sie wirkt entzündungshemmend.

Neben Lavendel und Kamille bieten sich besonders Brennnessel gegen dünnes Haar, Rosmarin gegen fettendes Haar, Pfefferminz im Sommer, Teebaumöl oder Zedernholzöl an.

Festes Shampoo selber machen

Festes Shampoo ist besonders praktisch in der täglichen Nutzung, da es keine Verpackung benötigt und direkt am Stück verwendet werden kann.

Festes Shampoo kommt ganz ohne Umverpackung aus und eignet sich ideal für einen nachhaltigen Lifestyle. Die Herstellung ist genauso einfach wie bei flüssigem Shampoo.

Zutaten:

  • 50 Gramm Sheabutter
  • 100 Gramm pflanzliches Tensid
  • 100 Gramm Speisestärke
  • Ätherisches Öl nach Wahl
  • Eine Form zum Aushärten des festen Shampoos

So geht’s:

  1. Tensid und Stärke in einer Schüssel verquirlen.
  2. Sheabutter wahlweise im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  3. Sämtliche Zutaten zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten, kneten und ätherisches Öl hinzufügen.
  4. Die Masse zum Aushärten in die Form füllen und mindestens einen Tag lang ruhen lassen.
  5. Shampoostück entnehmen.

Wie kannst Du ein festes Shampoo selbst zuhause herstellen?

Du brauchst:

  • Öle oder Butter (100 g), beispielsweise Sheabutter, Kakaobutter, etc.: Sie sorgen für die pflegenden Eigenschaften.
  • Ein Tensid (200 g): Dadurch bekommt das Shampoo seine Reinigungswirkung. Das Tensid ist außerdem dafür zuständig, dass das Shampoo schäumt.

In welchem Verhältnis Du die Zutaten mischst, hängt von Deinen Vorlieben und den Bedürfnissen Deiner Haare ab.

Währenddessen mischst Du am besten bereits die trockenen Zutaten, also Stärke und Tensid. Dann mischst Du die optionalen Bestandteile unter, wie die ätherischen Öle, Duftstoffe und die Kosmetikfarbe.

Anleitung für festes Shampoo:

  1. Mundschutz anlegen.
  2. Speisestärke und Lathanol langsam in eine Schüssel geben, damit es so wenig wie möglich staubt.
  3. Sheabutter und Kokosöl im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  4. Öl nach Wahl hinzugeben. Hier eignen sich: Rosmarin-, Kamille-, Honig-, Lavendel- oder Thymianöl.
  5. Shampoo-Masse auf die Förmchen verteilen, fest in die Mulden drücken und 24 Stunden trocknen lassen.

Um das Shampoo zu verwenden, können Sie es direkt in die feuchten Haare einmassieren oder es zuerst in den Händen aufschäumen und es dann ins Haar geben. Danach wie immer danach gründlich ausspülen.

Das Seifenstück immer so lagern, dass Nässe ablaufen und es trocknen kann, sonst weicht es irgendwann auf.

Gerade für die Reise spart dieses feste Shampoo übrigens jede Menge Platz, denn auch der restliche Körper lässt sich damit wunderbar einseifen und reinigen. Schon mal zwei Flaschen weniger im Kulturbeutel, das ist doch was.

Spinnrad DIY Box Feste Dusche & Festes Shampoo

Shampoo selber machen ohne Seife

Selbstverständlich können Sie Haarshampoo auch in seifenfreier Rezeptur herstellen. Beliebte Haarpflege-Trends wie die No-Poo-Methode nutzen diese Vorgehensweise, um das Haar zu schonen und sanft zu reinigen.

Von der No-Poo Methode spricht man, wenn man bei der Haarreinigung komplett auf chemische Substanzen wie Seife verzichtet. Bekannt für diese Methode ist vor allem das Waschen der Haare mit Roggenmehl.

Mit seinem pH-Wert von 5,5 ist selbstgemachtes Shampoo auf Roggenmehl-Basis besonders bei irritierter und juckender Kopfhaut hilfreich. Anders als die zuvor vorgestellten Shampoos müssen Sie Roggenmehl-Shampoo vor jeder Haarwäsche frisch anrühren.

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Roggenmehl
  • 200 - 300 Milliliter Wasser (je nach Haarlänge)

So geht’s:

  1. Beide Zutaten in eine Schüssel geben und klumpfrei verquirlen.
  2. Das Roggenshampoo sanft ins feuchte Haar einmassieren und gründlich ausspülen.
  3. Mögliche Reste entsorgen.

Anschließend ins Haar geben und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen.

Ein weiteres Shampoo für die No-Poo-Methode ist das Mischen von Wasser und Heilerde. Wer auf Seifenlauge verzichten möchte, kann sich die Haare auch mit Heilerde waschen. Dafür sind lediglich zwei Teelöffel Heilerde nötig und ein Esslöffel Wasser. Beide Zutaten mit einem Löffel vermischen - fertig für den Einsatz. Nicht wundern: Natürlich schäumt diese Art von Haarpflege im Gegensatz zum Shampoo nicht. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, jedoch ist das fürs Shampoos so typische Schäumen allein kein Zeichen von Wirksamkeit.

Zusätzliche Tipps für die Anwendung

Nun können Sie das fertige Shampoo in eine Flasche umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Shampoo ca. Verteilen Sie das selbstgemachte Shampoo wie herkömmliches Shampoo in den Haaren und der Kopfhaut und spülen es danach gut aus. Wenn Sie gerne baden, können Sie das Shampoo während der Badezeit einwirken lassen.

Hin und wieder können Sie Ihr Haar danach mit einer Mischung aus 1 EL Apfelessig und 1 Liter Wasser nachspülen, um Kalkreste zu entfernen.

Ein Tipp: Nach dem Waschen Ihrer Haare mit einer selbstgemachten Haarpflege, ist das Spülen mit einer sauren Rinse sinnvoll. Das ist eine natürliche Spülung, die für weiches Haar sorgt. Dafür füllen Sie ganz einfach zwei Esslöffel Apfelessig in eine Flasche mit einem Liter Wasser, Deckel drauf, einmal kräftig schütteln - fertig. Alternativ können Sie auch Zitronensaft oder Kräuteressig nehmen.

Und besonders wichtig: Lagern Sie ihr selbstgemachtes Shampoo nicht in der Sonne oder draußen auf dem Balkon, sondern unbedingt im Kühlschrank. Für Ihr Natur-Shampoo können Sie generell von einer Haltbarkeit von ein bis zwei Wochen ausgehen. Dann brauchen Sie zwar ein neues Shampoo - aber nicht jedes Mal eine neue Flasche.

Hinweis: Da sich Honig am Boden absetzen kann, schütteln Sie das Shampoo vor jeder Anwendung gründlich durch.

3. Geben Sie eine haselnussgroße Menge in die Hand und verteilen Sie sie gut auf der Kopfhaut.

15-20 Tropfen Duftöl eigener Wahl (z.B.

Trockenes Haar: Nährende Shampoos und selteneres Waschen helfen trockenem Haar am besten, um die natürlichen Öle auf der Kopfhaut zu bewahren.

Normales Haar: Wer normales Haar besitzt, kann auf eine ausgewogene Haarpflege und regelmäßiges Waschen setzen.

Feines Haar: Besitzt du feines Haar, solltest du dich für mildes Shampoo entscheiden, um deine empfindliche Haarstruktur nicht zu schädigen.

Einer der größten Vorteile der DIY-Kosmetik ist, dass du selbst bestimmen kannst, mit welchen Zusätzen du dein Shampoo anreicherst. Kokos pflegt strapaziertes Haar durch eine Vielzahl von Mineralstoffen und Vitaminen. Rosmarin fördert die Durchblutung deiner Kopfhaut, stärkt die Haarwurzeln und das Haarwachstum. Koffein sorgt in Shampoo für eine milde und sanfte Haarreinigung.

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