Wie lange dauert es, bis Haare nachwachsen nach Haarausfall: Ursachen und Behandlungen

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das Männer und Frauen jeden Alters betrifft. Er kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Formen des Haarausfalls, ihre Ursachen und die Möglichkeiten, das Haarwachstum wieder anzuregen.

Formen des Haarausfalls

Haarausfall tritt in unterschiedlichen Formen auf:

  • Erblicher Haarausfall (Androgenetische Alopezie): Dies ist die häufigste Ursache von Haarausfall bei Männern und Frauen.
  • Hormonbedingter Haarausfall: Frauen leiden häufig unter Haarausfall aufgrund einer Veränderung im Hormonhaushalt.
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Dabei gehen die Haare schmerzlos und büschelweise aus.
  • Diffuser Haarausfall: Gleichmäßig, über den ganzen Kopf verteilt, fallen die Haare aus.

Während der erblich bedingte Haarverlust bereits klinisch eine klassische Diagnose ist und auch der kreisrunde Haarausfall ein spezifisches Krankheitsbild, ist der diffuse Haarausfall eher ein Symptom, das auf ein zugrunde liegendes Problem hindeutet. Durch eine genaue Anamnese und Untersuchung kann der Experte die Krankheitsbilder differenzieren.

Diffuser Haarausfall

Der diffuse Haarausfall führt sowohl bei Männern als auch bei Frauen meist dazu, dass das gesamte Kopfhaar ausgedünnt erscheint. Manchmal können aber auch lokal einzelne Stellen betroffen sein wie Scheitel, Oberkopf oder Geheimratsecken. Da es zahlreiche Ursachen gibt, kann der diffuse Haarausfall in jedem Lebensalter auftreten. Es sind etwas mehr Frauen als Männer betroffen. Im Vergleich zum erblich bedingten Haarausfall ist diese Form des Haarverlusts eher selten. Dafür ist sie deutlich besser heilbar und potenziell reversibel.

Der diffuse Haarausfall ist auch unter den Namen Alopecia diffusa, diffuse Alopezie oder Effluvium diffusum bekannt. Das Kopfhaar wird insgesamt dünner, ohne dass einzelne lichte Stellen entstehen. Das ist bei Frauen und Männern gleichermaßen so. Eine komplette Glatze kommt selten vor.

Auch bei Männern kommt es im Rahmen eines diffusen Haarverlusts oft relativ plötzlich zu einem verstärkten Ausfallen des Kopfhaars. Diese Form des Haarausfalls ist deutlich seltener als der bei Männern häufig vorkommende erblich bedingte Haarverlust. Dafür führt der diffuse Haarausfall in der Regel nicht zu einem vollständigen Haarverlust und ist reversibel, wenn die Ursache behoben wurde.

Ursachen des diffusen Haarausfalls

Die möglichen Ursachen sind vielfältig:

  • Hormonschwankungen
  • Vitamin- oder Nährstoffmangel
  • Stress
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Erkrankungen oder Infektionen der Kopfhaut
  • Chemotherapie oder Bestrahlung
  • Vergiftungen

Insgesamt wird aber nur in etwa 70 Prozent der Fälle eine Ursache für den diffusen Haarverlust gefunden. Gerade bei Frauen ist das Ausmaß eines Haarverlusts oft schwer zu beurteilen. Frauen sind deutlich häufiger von diffusem Haarausfall betroffen, was durch einen Blick auf die häufigsten Ursachen erklärt wird. Auch Autoimmunerkrankungen, die mit Haarausfall einhergehen können, treten bei Frauen häufiger auf. Ein Nährstoffmangel, insbesondere Eisenmangel kommt bei Frauen durch erhöhten Blutverlust während der Menstruation häufig vor.

Da ein diffuser Haarausfall meist eine spezifische Ursache hat, ist eine erbliche Komponente nicht anzunehmen. Sehr selten gibt es aber auch eine diffuse Form des kreisrunden Haarausfalls (Alopecia areata) oder des anlagebedingten Haarverlusts.

Die erste und häufigere Form ist das telogene Effluvium. Es kommt zu einem verfrühten Eintritt der Haare in die Ausfallphase, sodass diese nicht mehr lang wachsen und zügig ausfallen. Der Haarverlust tritt meistens zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis auf.

Das anagene Effluvium ist eine akute Form des Haarverlusts, bei der die Haare schon in der Wachstumsphase ausfallen. Der Haarverlust verläuft oft rasant.

Die Haare durchlaufen einen regelmäßigen Zyklus, der aus drei Phasen besteht: Wachstumsphase, Übergangsphase und Ausfallphase. Jeder Haarfollikel kann ungefähr zehn bis 30 dieser Zyklen durchlaufen, bevor er zugrunde geht. Weil die Haare sich über die ganze Kopfhaut verteilt in unterschiedlichen Zyklusphasen befinden, sind auch über den ganzen Kopf verteilt Haare in der Ausfallphase.

Hormonelle Ursachen

Schwankende Spiegel der weiblichen Geschlechtshormone kommen häufig vor: In der Pubertät, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Einnahme oder Absetzen der Pille oder einer Hormonspirale oder nach der Menopause. Aber auch andere hormonelle Störungen können Haarverlust verursachen. Häufig ist eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse Auslöser.

Nährstoffmangel

Auch wenn man Mangelerscheinungen nicht in einem Industriestaat vermuten würde, kommen sie bei uns nicht selten vor und können ein Haarverlust bedingen. Gefährdete Personen sind deshalb besonders Schwangere, Sportler, Vegetarier und Veganer und Menschen mit bestimmten Magen- oder Darmerkrankungen. Am häufigsten kommt ein Eisenmangel vor. Aber auch zu wenig Zink, Selen, Aminosäuren oder Proteine können Haarausfall begünstigen.

Stress

Die Zusammenhänge von Stress und Haarausfall sind nicht ganz klar. Vermutet wird aber, dass durch Stress vermehrt entzündungsfördernde Substanzen freigesetzt werden.

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Medikamente und Vergiftungen

Haarverlust ist eine Nebenwirkung von zahlreichen Medikamenten, auch wenn der genaue Wirkmechanismus meistens nicht bekannt ist. Eine übermäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, damit verbundene Unverträglichkeiten oder insbesondere solche, die den DHT-Spiegel beeinflussen, können ebenfalls mit Haarausfall (z. B. Creatin) in Verbindung gebracht werden.

Vergiftungen mit Schwermetallen können als Zellgift für akuten Haarausfall sorgen. Je nach Dosis und Wirkdauer kann sich die Intensität unterscheiden.

Kopfhauterkrankungen

Erkrankungen der Kopfhaut wie eine Schuppenflechte oder ein Pilzbefall können zu Haarausfall führen. Aber auch klassische Erkrankungen, mit starkem Fieber o.ä. können zu diffusem Haarausfall führen.

Chemotherapie und Bestrahlung

Chemotherapeutika und Bestrahlung sind die wohl bekanntesten Auslöser eines diffusen Haarausfalls. Dazu gehören die Haarwurzelzellen - sie werden bereits in der Wachstumsphase gehemmt und daher fallen die Haare zeitnah nach der Exposition aus.

Diagnose des diffusen Haarausfalls

Wenn Sie bei sich selbst oder einem Familienmitglied einen diffusen Haarausfall feststellen, können die ersten Untersuchungen vom Hausarzt vorgenommen werden. Es wird eine genaue Anamnese erhoben, die auch eine Familienanamnese umfasst. Der Arzt wird nach besonderen Vorkommnissen in der letzten Zeit fragen, ob Sie neue Medikamente eingenommen haben (auch frei verkäufliche), ob sie einen Infekt hatten, sich anders ernähren oder weitere Veränderungen an Ihrem Körper aufgefallen sind.

Durch eine körperliche Untersuchung können Auffälligkeiten an Haut oder Haaren festgestellt werden. Blutwerte und eine Urinprobe können die Funktion der Schilddrüse prüfen sowie den Spiegel der Geschlechtshormone oder bestimmte Nährstoff- und Vitaminmangelzustände aufspüren.

Zu den spezielleren Untersuchungen gehört ein Zupftest, bei dem der Arzt eine Strähne von etwa zehn Haaren in die Hand nimmt und mit konstanter Kraft zieht. Lassen sich dabei mehr als drei bis vier Haare ausziehen, deutet das auf einen relevanten Haarverlust hin.

Ein Dermatologe kann auch ein Trichogramm veranlassen, bei dem etwa 50 bis 100 Haare ausgezupft und unter dem Mikroskop beurteilt werden. Im Trichoscan wird eine kleine Stelle der Kopfhaut rasiert und anschließend die Struktur der nachwachsenden Haare beurteilt. Manchmal kommt eine Biopsie der Kopfhaut infrage. Dabei wird ein kleines Stück Kopfhaut samt Haarfollikeln entnommen und mikroskopisch untersucht. Neben Veränderungen der Haarwurzeln können sich dort auch Hinweise auf Entzündungen, Narben oder Hautkrankheiten finden.

Ein Mangel an Nährstoffen kann auftreten, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und sich zum Beispiel vegetarisch oder vegan ernähren. Auch viel Sport oder besonders anstrengende Lebensphasen können einen erhöhten Nährstoffbedarf zur Folge haben. Ein Eisenmangel ist bei Frauen mit starker oder häufiger Menstruationsblutung möglich. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss geben.

Ähnliche Mangelzustände, die auch durch eine Blutuntersuchung erfasst werden können, kommen bei Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie vor. Ein Bluttest ist auch möglich, um hormonelle Störungen zu erfassen, zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen.

Manchmal können auch bestimmte Erkrankungen einen Haarausfall begünstigen, beispielsweise Diabetes oder Erkrankungen der Leber. Eine Blutzuckermessung bzw. Haarausfall als Nebenwirkung von Medikamenten ist meist schwieriger zu diagnostizieren.

Klar ist der Fall bei vielen Chemotherapien. Pilzerkrankungen oder Infektionen der Kopfhaut zeigen oft ein typisches Bild mit geröteter, juckender und schuppiger Hautveränderung.

Vergiftungen durch Schwermetalle werden nicht regelhaft untersucht. Sehr selten und sehr schwierig zu diagnostizieren sind Sonderformen der anlagebedingten Alopezie und der Alopecia areata, die mit einem diffusen Haarverlust einhergehen. Das typische Alter und eine Familienanamnese mit entsprechendem Hintergrund können Hinweise geben.

Behandlung des diffusen Haarausfalls

Die Behandlung des diffusen Haarausfalls hängt von der Ursache ab. Manche Gründe, wie eine Hormonumstellung nach der Schwangerschaft oder das Ende einer Chemotherapie geben sich von selbst. Andere können unterstützend behandelt werden.

Eine Mangelernährung kann durch Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden. Da manche Nährstoffe im Übermaß dem Körper schaden können, sollten zum Beispiel Eisenpräparate aber nur in Rücksprache mit dem Arzt nach Sichern der Diagnose eingenommen werden. Auch hormonelle Störungen wie eine Funktionsstörung der Schilddrüse lassen sich medikamentös korrigieren.

Sind psychische Gründe wie vermehrter Stress oder eine Essstörung die Ursache, kann eine psychologische Beratung weiterhelfen.

Wenn die Ursache des diffusen Haarausfalls behoben wurde, setzt nach einiger Zeit das Haarwachstum wieder ein. Als unterstützende Maßnahme, um das Haar wieder gesund und voll werden zu lassen, können bio-regenerative Methoden dienen. Besonders infrage kommen diese Therapieformen, wenn keine Ursache für den Haarausfall gefunden werden kann und daher eine spezifische Behandlung nicht möglich ist. Aber auch bei anderen Patienten können bio-regenerative Methoden frühzeitig eingesetzt werden, um nicht unnötig viele Haare zu verlieren. In der Regel kann das Fortschreiten des Haarverlusts nach ein bis zwei Behandlungen gestoppt werden.

Zu den wichtigsten bio-regenerativen Methoden gehört die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet. Dadurch entsteht konzentriertes Blutplasma, das reich an Zytokinen, Mikronährstoffen und Wachstumsfaktoren ist. Daneben enthält es viele Blutplättchen, die wertvolle Proteine für das Zellwachstum und die Zellregeneration enthalten. Das aufbereitete Blut wird dem Patienten in die Kopfhaut injiziert. Dort stimuliert es die Haarwurzel, sodass diese wieder aktiviert wird und das Wachstum neuer Haare beginnen kann. Auch die Neubildung von Gefäßen in der Kopfhaut wird gefördert.

Eine weitere Möglichkeit, die Durchblutung der Kopfhaut zu verbessern und das Haarwachstum zu stimulieren, ist die Low-Level-Laser-Therapie. Ergänzend kann eine Stammzellen-Therapie wirken. Dabei wird dem Patienten Unterhautfettgewebe entnommen und aufbereitet, um es dann in die Kopfhaut zu spritzen. Eine Methode aus der Alternativmedizin ist die Meso-Therapie. Je nach Indikation werden verschiedene Medikamente, Vitamine, Spurenelemente, homöopathische Mittel oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert, um dort die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Wie lange dauert es, bis die Haare nachwachsen?

Für gewöhnlich beginnt der Haarausfall zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis. Bis die Haare wieder sichtbar nachgewachsen sind, dauert es zwischen sechs bis zwölf Monaten. Manchmal kann es passieren, dass der Haarausfall vier bis sechs Monate oder länger anhält.

Da die Haarwurzeln oft nicht vollständig zerstört sind, sondern sich nur in einem Ruhemodus befinden, ist der Haarverlust in vielen Fällen wieder vollständig reversibel. Insbesondere für Patienten, bei denen keine Ursachen gefunden werden können oder die trotz Behandlung weiterhin unter Haarverlust oder reduzierter Haarqualität leiden, ist die Behandlung in einem Haarzentrum wichtig.

Sollten auch dann noch kahle Stellen verbleiben oder einzelne Regionen, zum Beispiel am Scheitel, stark ausgedünnt sein, kann eine Haartransplantation helfen. Sie kommt dann infrage, wenn alle bio-regenerativen Methoden ausgeschöpft sind. Der Grund des Haarverlusts sollte zuerst behoben werden, sonst droht auch ein Ausfall der transplantierten Haare.

Eine der modernsten Methoden der Haartransplantation ist die I-FUE-Methode (Intermittend Follicular Unit Extraction). Dabei werden einzelne Follikuläre Einheiten aus Stellen gesunden Haarwachstums entnommen und nach nur kurzer Verweilzeit außerhalb des Körpers an eine kahle Stelle transplantiert. Durch die schonende minimal-invasive Technik entstehen nur mikroskopische Narben und die Chancen für hohe Anwuchsraten sind gut.

Sie selbst können mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu einer guten Nährstoffversorgung beitragen. Giftstoffe wie Nikotin oder Alkohol sind dem Haarwachstum nicht zuträglich. Achten Sie auf die richtige Haarpflege mit milden Shampoos, wenig Hitzeeinwirkung, seltenes Färben und gönnen Sie sich hin und wieder eine Kopfhautmassage.

Wenden Sie sich frühzeitig an unsere Spezialisten für Haarausfall, wenn sie einen verstärkten Haarausfall bemerken. In einem Beratungsgespräch werden wir Ihnen die besten Optionen erläutert. Bei diffusem Haarverlust ermitteln wir die Ursachen und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept für Sie.

Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%.

Der Shedding-Effekt

Haarausfalls mit dem Minoxidil-haltigen REGAINE® können die ruhenden Haare reaktiviert werden und wieder in die Wachstumsphase übergehen. So kann der Haarausfall gestoppt werden und neues, kräftigeres Haar kann wachsen.Der temporäre Shedding Effekt kommt dadurch zustande, dass die Haare durch den Wirkstoff Minoxidil vermehrt zur gleichen Zeit (nach der verkürzten Ruhephase) in die Wachstumsphase übergehen, die alten Haare „herausgeschoben” werden und ausfallen. Neue Haare können dichter und dicker nachwachsen. Der Shedding Effekt ist somit ein positives, erstes Zeichen, dass die Therapie gut anschlägt. Es gibt keinen Grund zur Besorgnis.

Regaine Verwendern, die den Shedding Effekt bei sich bemerken, ist geraten, die Anwendung mit Minoxidil wie gewohnt fortzusetzen statt sie zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen. Nach ca. 12 bis 16 Wochen kann erstmals ein verstärktes Nachwachsen neuer Haare beobachtet werden.

Stressbedingter Haarausfall

Stress kann ebenfalls eine Ursache für Haarausfall sein. Der Prozess lässt sich in folgende Phasen einteilen:

  1. Stressphase: Ein plötzliches oder anhaltendes Stressereignis bringt den Körper aus dem Gleichgewicht.
  2. Ruhephase (Telogenphase): Bei Stress wird die Wachstumsphase vieler Haare vorzeitig beendet, und sie treten gemeinsam in die Ruhephase ein.
  3. Haarverlustphase: Nach der Ruhephase fallen die Haare plötzlich aus - meist rund 2 bis 3 Monate nach dem ursprünglichen Stressereignis.
  4. Regenerationsphase: Sobald die Stressbelastung abnimmt und sich der Körper erholt, beginnt auch das Haar allmählich wieder zu wachsen.
  5. Langfristige Auswirkungen und Unterstützung: Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Stress kann sich dieser Kreislauf wiederholen, was zu dünnerem Haar über die Zeit führen kann.

Die Förderung eines gesunden Lebensstils mit Stressbewältigung, nährstoffreicher Ernährung und gezielter Haarpflege unterstützt das Nachwachsen und stabilisiert den Haarzyklus.

Phase Beschreibung
Anagenphase Wachstumsphase der Haare (2-6 Jahre)
Katagenphase Übergangsphase des Haarwachstums (ca. 2 Wochen)
Telogenphase Ruhephase des Haarwachstums (3-4 Monate)

Tipps zur Unterstützung des Haarwachstums

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Haarwachstum zu unterstützen:

  • Sanfte Lotionen: Spezielle Lotionen können eine gute Unterstützung sein. Die CREASTIM REACTIV Lotion verlangsamt den Haarverlust und lässt das Haar dichter erscheinen.
  • Belastungen vermeiden: Um die Haarstruktur zu schonen, reduzieren Sie zudem häufiges Färben oder Tönen sowie den Einsatz von Glätteisen, Lockenstab und heißem Föhnen.
  • Gesund ernähren: Die Vitamine A, C und D spielen eine wichtige Rolle für gesunde und schöne Haare. Auch Nährstoffe wie Biotin, Eisen, Zink und Folsäure fördern das Wachstum der Haare.
  • Stress reduzieren: Das Stresshormon Cortisol hemmt das Haarwachstum.
  • Richtig pflegen: Waschen Sie Ihre Haare nur alle zwei bis drei Tage. Vermeiden Sie zudem übermäßige Hitze beim Stylen - das schädigt die Haarstruktur.
  • Natürliches Wachstum: Kräuter wie Brennnessel, Salbei oder Rosmarin werden in Form von Spülungen genutzt. Sie aktivieren die Haarwurzeln für einen schnelleren Haarwuchs.

Diese Maßnahmen lassen sich einfach in die tägliche Pflegeroutine integrieren, um die Haare zu stärken und die Regeneration zu unterstützen.

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