Deine Spitzen sehen trocken aus und du kämpfst mit Spliss? Dann ist die Zeit für einen Spitzenschnitt gekommen! Schnell fühlt man sich unwohl, wenn etwas mit den Haaren nicht stimmt. Aber jedes Mal zum Friseur rennen - das kann ganz schön ins Geld gehen.
Selbst ist die Frau! Mit den richtigen Tipps kannst du dir die Spitzen selber schneiden und sparst Kosten und Zeit. Das ist gerade bei einer brüchigen Mähne enorm wichtig, damit der Look gepflegt wird.
Eine richtig gute Haarschere, Kamm und Bürste: Die Utensilien stehen.
Die Haare ohne eine richtige Haarschere schneiden? Auf keinen Fall! Nur Profi-Scheren sind scharf genug, um die Haare nicht aufzurauen. Greifst du zu einer gewöhnlichen Bastelschere, riskierst du Haarbruch und noch mehr Spliss. Vor allem, wenn du ohnehin schon eine strapazierte Mähne hast.
Eine richtige Haarschere fühlt sich etwas schwerer an und ist auch teurer. Aber es lohnt sich: Diese Scheren bleiben lange sehr scharf. Du hast also viele Jahre etwas davon. Eine gute Wahl wäre zum Beispiel dieses Modell von [atkp_product id='7620' link='yes']Pamara[/atkp_product].
Bitte nutze die Schere wirklich nur für deine Haare. Sie wird stumpf, wenn du damit Papier, Stoff oder ähnliches schneidest. Und gehst du dann nochmal ans Haar, schneidest sie nicht mehr richtig. Das wäre schade ums Geld.
Neben einer Schere brauchst du einen gewöhnlichen Kamm. Er sollte nicht zu grobzinkig sein, sonst werden die Strähnen nicht sauber durchgekämmt. [atkp_product id='18730' link='yes']Hier[/atkp_product] findest du den perfekten Kamm zum Nachshoppen.
Eine Bürste solltest du außerdem zur Hand haben, um die Haare zu Beginn von jeglichen Knoten befreien zu können. Das ist essentiell, sonst wird der Schnitt ungerade. Und das willst du bestimmt nicht!
Jetzt können wir zur Tat schreiten! Neben guten Tools entscheidet auch der Zustand der Haare darüber, wie gut das Ergebnis wird. Spitzen selber schneiden bei frisch gewaschenen Haaren? Lieber nicht!
Deine Mähne ist dann so fluffig und durch den Waschvorgang leicht aufgeraut, dass es sehr schwierig wird, einen komplett geraden Schnitt durchzuführen. Schnell rutschen Strähnen heraus und alles wird ungleichmäßig. Am besten ist es, wenn du die Spitzen mit handtuchtrockenen Haaren schneidest. So macht es auch der Friseur.
In diesem Zustand sind die Haare etwas schwerer und flutschen nicht so leicht aus den Fingern. Außerdem sind sie dann viel glatter, wodurch das Ergebnis akkurater wird. Also: Haare wie gewohnt waschen, das Wasser mit einem Handtuch ausdrücken und dann kann es auch schon losgehen.
Bürste die Haare zunächst gut durch. Schön vorsichtig sein, im halbtrockenen Zustand ist deine Mähne besonders empfindlich. Bei sehr brüchigen Haaren empfiehlt es sich sogar, erst vorsichtig die Längen und Spitzen zu entwirren und nicht gleich vom Ansatz an zu bürsten. Das kann Haarbruch verursachen.
Die Haare sind knotenfrei? Wunderbar. Es ist sehr wichtig, dass das vor dem Haareschneiden passiert. Denn je nachdem, wo dein Scheitel sitzt, fallen die Haare anders. Und das beeinflusst den Schnitt.
Du variierst den Scheitel gerne und trägst ihn mal mittig, mal rechts oder links? So hast du den größten Spielraum. Und jetzt kommt die Schere ins Spiel. Bevor du losschnibbelst, solltest du dir deine Haarform nochmal genau angucken.
Streiche deine Haare zurück, so dass die Spitzen alle auf den Rücken fallen. Sind die Längen alle gleich lang geschnitten oder erkennst du eine abgerundete Form? Nachfolgend zeigen wir dir, wie du bei beiden Varianten die Spitzen selber schneiden kannst, ohne die Form zu verändern.
Sind bei dir alle Längen gleich lang geschnitten, solltest du eine ziemlich deutliche horizontale Linie ohne Bogen erkennen. Im ersten Schritt kämmst du die Haare alle nach vorne, so dass die Spitzen auf dem Dekolleté aufliegen.
Dir wird auffallen, dass die hinteren Strähnen jetzt etwas kürzer wirken, als die vorderen Strähnen. Greife dir nun einzelne Partien und kämme sie mit dem Kamm durch. Wenn du die Partie jetzt zwischen zwei Fingern zusammenhältst, solltest du einen schrägen Verlauf erkennen.
Den gilt es unbedingt beizubehalten, damit die Haare am Ende wieder ganz gerade und auf einer Länge fallen. Kürze diese Partie um einen Zentimeter und achte darauf, dass du die Haare schräg abschneidest. So gehst du dann Strähne für Strähne vor.
In folgendem Video siehst du nochmal genau, wie das funktioniert. Dort wird dir auch vorgestellt, wie du die Haare kürzen solltest, wenn du eine abgerundete Form trägst.
Wenn die Haare auf dem Rücken liegen, erkennst du eine leichte U-Form? Dann gehst du beim Spitzen selber schneiden etwas anders vor. Das Ziel ist natürlich, die Form zu bewahren. Und so geht’s:
Binde dir einen tiefen Pferdeschwanz und fixiere ihn mit einem Haargummi. Anschließend greifst du nach einem weiteren Haargummi und bindest es etwa fünf Zentimeter darunter ins Haar. So gehst du weiter vor, bis du das Ende des Pferdeschwanzes erreicht hast. Die Haare werden so fixiert, wodurch der Schnitt sauberer wird.
Anschließend greifst du dir die Spitze vom Zopf und hältst sie zwischen zwei Fingern. Jetzt kürzt du die Partie um einen Zentimeter. Wichtig: Schneide die Spitzen ganz gerade ab. Fertig!
Wenn du dir unsicher bist, solltest du unbedingt einen Blick in das Video weiter oben werfen. Dort wird die Vorgehensweise nochmal Schritt für Schritt gezeigt.
Vorbeugen ist immer besser als Nachsorgen - das gilt auch für Spliss. Doch hat sich der Spliss in den Haaren festgesetzt, solltest du auf jeden Fall über einen Haarschnitt nachdenken - und die kaputten Spitzen entfernen. Wir zeigen dir drei Möglichkeiten, die sich dafür eignen.
Der Spliss ist schon in vollem Gange und nicht mehr wegzupflegen? Dann hilft wohl nur noch die Schere. Aber keine Sorge, denn in diesem Artikel verraten wir, was der Splissschnitt ist, welche Methoden es gibt, um Spliss zu entfernen und welche Kosten dafür anfallen können.
So entsteht Spliss: "Natürlich ist es am besten, Spliss in den Haaren erst gar nicht entstehen zu lassen und regelmäßig die richtige Haarpflege anzuwenden", weiß Stylist Charly Butzé vom Salon Arnoldy und Team in München. Dazu zählt eben auch Vorbeugen mit ausreichend Feuchtigkeit: "Du solltest regelmäßig Kuren verwenden, die das Haar und insbesondere die Enden vor dem Austrocknen schützen. Darüber hinaus sollten beim Föhnen, Glätten oder wenn du sonst mit Hitze arbeitest, einen Hitzeschutz in die Haare auftragen und auf hochwertige Geräte mit Keramikbeschichtung achten", rät Butzé.
Weitere Tipps, wie du deine Spitzen retten kannst: "Immer eine Pflege mit UV-Schutz aufsprühen, denn auch die Sonne schädigt das Haar und macht es trocken! Salzwasser ist ebenfalls schädlich und trocknet aus. Deshalb die Haare nach dem Baden im Meer immer gleich mit Süßwasser auswaschen."
Wenn der Spliss erst einmal da ist, hilft auch bei Frisuren mit langen Haaren nur noch schneiden: "Spliss kann man auf drei verschiedene Methoden entfernen", so Experte Butzé. "Es gibt den Twist-Cut mit der Spliss-Schere, den Schnitt mit dem Messer - oder etwas neuer und auch für den Heimgebrauch, den Schnitt mit einem Spezialgerät, dem sogenannten Splissender oder Splisstrimmer für die Haare!"
Bei dieser Technik zum Haarspliss schneiden handelt es sich um die am häufigsten angewendete Methode. "Dafür nimmt man einzelne Strähnen in die Hand, die etwa einen Zentimeter breit ist", so der Experte. "Diese dreht man um sich selbst, bis eine feste Kordel entsteht."
Dann kommt die Schere zum Einsatz. "Mit einer speziellen Friseurschere schneidet man alle aus der Kordel überstehenden Härchen einfach ab!" Je dünner die Kordel ist, umso mehr kaputte Haare erwischt man. Die Twist-Cut-Methode ist eine sehr schonende und einfache Methode, man kann sie daher auch gut Zuhause durchführen.
Wichtig ist, dass du keine Küchenschere verwendest, sondern eine Spezialschere zum Haare schneiden. Die gibt es für rund 5 Euro im Beauty-Store oder in der Drogerie. Friseure verwenden übrigens auch manchmal heiße Scheren dafür. Durch die Hitze versiegeln sich die Enden und Spliss entsteht nicht so schnell neu. Diesen Trick solltest du allerdings nicht zuhause ausprobieren, sondern dem Profi überlassen.
Eine weitere Methode, um Spliss aus dem Haar zu entfernen, ist der Cut mit dem Messer. Dafür fährt der Friseur mit einem Kamm und einem Messer einzelne Strähnen entlang, wodurch abstehende Härchen direkt mit dem Messer gekürzt werden. "Für diese Methode braucht man Profi-Werkzeug ", so Butzé. Unter Profis wird diese Methode auch Calligraphy-Cut genannt.
Es gibt aber einen Trick, wie man sie Zuhause ähnlich nachmachen kann. So geht’s: Man teilt eine Haarsträhne ab und legt sie über den Zeigefinger und unter Mittel- und Ringfinger - wie eine umschließende Haarklammer. Dann fährt man langsam an der Strähne entlang nach unten bis in die Haarspitzen. Auch hier stehen wieder einzelne, geschädigte Haare ab, die man ganz einfach mit einer Friseurschere schneiden kann.
Bei Splisstrimmern handelt es sich um Aufsätze, die man auf einen Rasierer oder einen Haartrimmer aufsetzen kann. Dafür legt man einzelne Strähnen der Haare zwischen den Aufsatz. Alle abstehenden Haare werden, wenn man die Strähne entlangfährt, herausgebogen und direkt durch das gegenüberliegende Messer abgeschnitten. So kann man theoretisch den Spliss selbst entfernen.
"Wir haben Splisstrimmer auch im Salon, finden aber, dass sie nicht ganz so gründlich sind wie ein guter manueller Splissschnitt, auch wenn der etwas mehr Zeit braucht", so Friseur Charly Butzé. "Man erwischt mit ihnen leider auch mal gesunde Haare und manch kaputte Spitze wird übersehen." Allerdings können solche Trimmer zum Splissschnitt selber machen eine schnelle Alternative sein, da sie den gröbsten Spliss schonend und einfach entfernen.
Im Video siehst du, wie der Splisstrimmer funktioniert:
Beim Friseur kostet ein Splissschnitt ab 5 Euro aufwärts. Die Anschaffung einer Splissschere kostet ab 7 Euro. Wer den Splisstrimmer nutzen möchte, muss um die 30 Euro für einen Aufsatz investieren und eventuell noch einen Haartrimm-Maschine oder einen Rasierer dazu kaufen.
Egal, welcher Splissschnitt am besten für dich und deine Haare geeignet ist - Splissschnitte solltest du regelmäßig in deine Routine zur Haarpflege aufnehmen. Dann bleibt das Haar inklusive der Haarspitzen auch gesund und kann besser und vor allem schneller wachsen. Perfekt also für alle, die ihre Haare gerade züchten möchten!
Ein Splissschnitt ist nicht kompliziert. Wir zeigen dir Methoden, mit denen du die kaputten Enden einfach selbst entfernen kannst. Außerdem erfährst du, wie du Spliss vorbeugen kannst. Wer lange Haare hat weiß, wie schnell die Spitzen splissig und trocken werden können.
Du musst deshalb aber nicht auf einen Friseurtermin warten und deine Haare kürzen lassen. Einen Splissschnitt selber zu machen, ist nicht schwierig. Du musst lediglich etwas Zeit und eine gute Haarschneideschere mitbringen. Eine Bastel- oder Küchenschere eignet sich nicht. Denn wenn die Haarspitzen nicht sauber abgeschnitten werden, bildet sich schnell neuer Spliss.
Ein Splissschnitt entfernt gezielt gespaltene Haarspitzen entlang der Haarlängen, ohne die Gesamtlänge stark zu kürzen. Beim normalen Haarschnitt werden die Haare meist gleichmäßig gekürzt, unabhängig davon, ob Spliss vorhanden ist.
Spliss entsteht durch mechanische Belastung (z.B. Kämmen, Reibung), Hitze (Föhnen, Glätteisen), chemische Behandlungen oder Trockenheit, wodurch sich die Haarspitzen aufspalten.
Techniken sind z.B. das Twisten (Haarsträhnen eindrehen und abstehende Spitzen abschneiden), Spliss-Trimmer-Geräte oder der professionelle Thermoschnitt mit erhitzter Schere, die das Haar versiegelt.
Ja, mit einer guten Haarschere und etwas Übung (z.B. durch Twisten oder Spliss-Trimmer). Wichtig ist, keine Bastel- oder Küchenschere zu verwenden, da diese das Haar zusätzlich schädigen können.
Etwa alle 6-8 Wochen, je nach Haarzustand. Bei stark beanspruchtem Haar kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein.
Ja, vor allem bei unzureichender Pflege oder starker Belastung. Ein Splissschnitt ist nicht kompliziert. Wir zeigen dir Methoden, mit denen du die kaputten Enden einfach selbst entfernen kannst. Außerdem erfährst du, wie du Spliss vorbeugen kannst.
Es gibt verschiedene Methoden, einen Splissschnitt selber zu machen:
Wie immer gilt: Vorbeugen ist besser als Behandeln! Um splissiges Haar zukünftig zu verhindern, solltest du folgende Pflege-Tipps beherzigen:
Es gibt verschiedene Gründe, warum Spliss entstehen kann:
Weitere Tipps zur Vorbeugung von Spliss:
Voila! Die Spitzen selber schneiden ist also gar nicht so schwer. Solange du keine zehn Zentimeter abschneidest, kann dabei wenig schiefgehen. Eine tolle Möglichkeit, um den Friseur etwas hinauszuzögern und dadurch Kosten zu sparen! Außerdem ist das eine tolle Möglichkeit, dir selbst eine kleine Auszeit zu gönnen und etwas für dich selbst zu tun.
tags: #spliss #selber #schneiden #anleitung
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