Eine gesunde, natürliche Mähne zu haben, ist ein Fulltime-Job. Oft greifen wir zu Föhn, Glätteisen oder Lockenstab, um Zeit zu sparen. Doch die Hitze strapaziert das Haar auf Dauer. Um Hitzeschäden zu vermeiden, sollten wir unsere Haare öfter an der Luft trocknen lassen. Doch unsere Frisur verhält sich dann selten so, wie wir es wünschen: Frizz lässt grüßen.
Auch für dieses Beauty-Problem gibt es simple Lösungen. Der Schlüssel zur perfekten, natürlichen Mähne ist, den Haartyp zu kennen, denn jede Haarstruktur benötigt ein anderes Pflegeprogramm. Hier sind einige universelle Regeln, die du beachten solltest:
Im Folgenden werden verschiedene Methoden vorgestellt, wie du deine Haare schonend und schnell ohne Föhn trocknen kannst, abgestimmt auf deinen Haartyp.
Wenn Sie Ihre Haare richtig trocknen wollen, sollten Sie sich allerdings nicht alleine auf das Lufttrocknen verlassen. Grund dafür ist, dass das Wasser Ihr Haar aufquellen lässt. Das schwächt es und die Haarstruktur bricht auf. Für Haare, die lufttrocknen sollen, gibt es spezielle Produkte. Auch ein Conditioner kann helfen. Dadurch wird Ihr Haar nicht nur gepflegt und lässt sich besser durchkämmen, es trocknet zudem auch schneller.
Die Silikone des Conditioners legen sich um die einzelnen Haare, versiegeln sie und machen sie so wasserabweisender. Dadurch kann die Feuchtigkeit nicht in die Tiefe der Haarstruktur eindringen, sie sitzt auf der äußeren Hülle und perlt von dort einfach ab. Wenn Sie möchten, dass Ihre Haare schneller trocknen, kann es helfen, sie zu kämmen. Doch Achtung: hier gibt es einiges zu beachten.
Wichtig ist es, das Haar im ganz nassen Zustand nicht mit einer zu festen Bürste zu bearbeiten. Besser geeignet ist ein grobzinkiger Kamm, der Ihre Haare nicht strapaziert. Mit diesem können Sie Ihre Haare schon unter der Dusche kämmen. Fangen Sie immer in den Spitzen an und arbeiten Sie sich nach und nach bis nach oben zum Ansatz vor. Alternativ empfiehlt sich die Verwendung einer Mikrofaser-Haarbürste. Diese saugt durch ihre spezielle Beschaffenheit besonders viel Wasser auf und sorgt so ebenfalls dafür, dass das Haar schonend und schnell trocknet.
Verschiedene Bürsten sind für unterschiedliche Zwecke geeignet.
Wie lange Ihre Haare zum Trocknen brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist hier insbesondere die Haarlänge und -dicke. Unabhängig davon ist es aber immer besser, wenn sie Ihre Haare nicht zusammenbinden, sondern einfach offenlassen, damit Ihre Haare schneller trocknen. Denn in offenem Zustand bieten sie mehr Oberfläche, an der die Luft zirkulieren kann.
Statt Ihr Haar komplett an der Luft zu trocknen, können Sie selbstverständlich auch ein Handtuch zu Hilfe nehmen. Gerade lange Haare trocknen eher langsam, hier kann es helfen, überschüssiges Wasser zu entfernen. Wer alles richtig machen will, sollte das klassische Baumwollhandtuch liegen lassen. Greifen Sie lieber zu einem Mikrofaser-Modell. Diese Handtücher saugen bis zu zweimal mehr Wasser auf und dementsprechend verkürzt sich dadurch die Zeit, die die Haare zum Trocknen benötigen.
Tatsächlich ist der Begriff wortwörtlich zu verstehen: Ihre Haare sind dann handtuchtrocken, wenn Sie sie mithilfe eines Handtuchs angetrocknet haben. Um diesen Zustand zu erreichen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten.
Eine Methode ist es, das Handtuch als eine Art Schwamm zu nutzen, der das Wasser aus den Haaren aufnimmt. Hierfür drücken Sie mit dem Handtuch vorsichtig Ihr Haar zusammen und wringen es so aus. Dabei arbeiten Sie sich immer vom Ansatz aus nach unten zu den Spitzen vor und trocknen das Haar am besten Strähne für Strähne. Achten Sie darauf, nur zu drücken und zu starkes Rubbeln zu vermeiden, da die schützende Schuppenschicht der Haare dadurch zu sehr aufgeraut wird.
Die Alternative ist, das Handtuch als Turban für Ihre Haare zu nutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen extra gekauften Haarturban oder ihr normales Handtuch handelt - auch ausgediente Jersey-Shirts eignen sich gut, da der Stoff viel Wasser aufnimmt, ohne das Haar zu strapazieren. In einen solchen Turban können Sie Ihr Haar einwickeln, nachdem Sie es gut ausgedrückt haben.
Eine Sonderform des Haarturbans ist das sogenannte Plopping. Der Unterschied liegt hierbei in der Wickeltechnik. Statt einer Schnecke in der Mitte werden die Haare auf beiden Seiten am Hinterkopf eingedreht.
Die Plopping-Methode ist eine hitzefreie Technik, bei der ein Tuch zum Lufttrocknen der Locken verwendet wird. Die Idee dahinter ist, dass sich Locken, wenn man das Haar locker in ein Tuch gewickelt auf den Kopf legt, im Vergleich zur traditionellen Lufttrocknung schneller - wie ein Akkordeon - fast von selbst zusammenziehen.
Um es zu verwenden, legen Sie Ihr Haar in die Mitte des T-Shirts und binden es dann mit den Ärmeln um den Kopf. So einfach ist es. Wenn Sie also das nächste Mal Ihre Haare waschen, lassen Sie das heiße Werkzeug nach dem Duschen weg und greifen Sie stattdessen nach dem alten T-Shirt, das Ihr Ex zurückgelassen hat - zumindest hat es so einen Nutzen.
Für dich sollte Frizz ohnehin kein großes Problem sein. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn du deine Haare an der Luft trocknen lassen möchtest. Alles steht und fällt mit den richtigen Produkten. Unabhängig von der Struktur, solltest du gerade mit feinem Haar bei Shampoo und Conditioner auf leichte Formeln setzen, die deine Haare nicht beschweren.
Um jegliches Frizz-Potential zu beseitigen, solltest du deine Haare nach dem Waschen zu einem lockeren Zopf zusammenbinden. So können sie ungestört trocknen und hängen sich nicht aus. Das sorgt besonders bei langem Haar für mehr Volumen.
Makellos wellige Haare benötigen etwas mehr Aufwand - besonders wenn du deine von Natur aus voluminöse Mähne an der Luft trocknen lassen möchtest. Um Frizz vorzubeugen, musst du schon während des Haarewaschens einiges beachten. Laut Experten solltest du bei welligen Haar auf ein Shampoo und eine Spülung setzen, die feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Sheabutter und Monoi-Öl enthalten. Das hält nicht nur Frizz in Schach, sondern verstärkt auch deine natürlichen Wellen. Profitipp: Spüle deine Haare anschließend mit kaltem Wasser aus. Somit bleibt die Proteinbindungen deiner Haare intakt, was für ein glattes und geschmeidiges Finish sorgt.
Lockige Haare sind besonders anfällig für Frizz und verlangen nach einem aufwendigen Styling. Doch mit ein paar Kniffen können auch Lockenköpfe ihre Haare an der Luft trocknen lassen, ohne dass die Frisur einem explodierten Kissen gleicht. Wichtig ist es, dass das Haar ausreichend genährt wird. Verwende also immer eine Kombi aus Shampoo und Spülung, die speziell auf deine Haarstruktur ausgelegt ist. Feuchtigkeit ist essentiell für eine lockige Struktur, damit dein Haar nicht seiner natürlichen Öle entzogen wird. Achte beim Kauf darauf, dass deine Produkte zudem frei von Silikonen sind.
Profi-Hack: Vermeide es unter der Dusche die gesamte Spülung auszuwaschen. Knete das Produkt in deine Haare ein und drücke anschließend so viel Wasser wie möglich heraus. Die Logik dahinter? So bleibt laut Experten die perfekte Menge an Produkt zurück und das Haar nimmt sich das, was es braucht.
Deine Haare sind nicht mehr lockig, sondern kraus? Keine Sorge, auch dein Haar lässt sich easy an der Luft trocknen. Das Non-Plus-Ultra dabei: Feuchtigkeit! Die ganze Magie hin zur perfekten Mähne passiert unter der Dusche: Wähle ein Shampoo und eine Spülung, die feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Macadamianussöl, Avocadoöl, Kakaobutter, Sheabutter, Honig und schwarzes Rizinusöl enthalten. Da die Haarkutikula bei Nässe geöffnet ist, dringen die Inhaltsstoffe leichter ein und können das Haar systematisch und von innen heraus regenerieren und die Oberfläche glätten.
Um dein Haar optimal vorzubereiten, solltest du zusätzlich regelmäßig zu Leave-in-Kuren greifen, die ein Extra an essentiellen Fettsäuren und Peptiden liefern.
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