Viele Menschen wünschen sich mehr Glanz, mehr Volumen oder länger anhaltende Frische für ihre Haare. Besonders, wenn Sie schnell fettendes Haar haben, haben Sie sich bestimmt schon oft den Kopf darüber zerbrochen.
Hier sind einige Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Haare mit reduzierter Haarwäsche dazu „trainieren“ können, nicht mehr so schnell nachzufetten.
Obwohl jeder Haartyp anders ist und unterschiedliche Kopfhaut unterschiedliche Pflege braucht, kann tägliches Waschen dazu führen, dass Ihr Haar überpflegt wird - denn Sie waschen nicht nur Ablagerungen von der Kopfhaut, auch natürliche und schützende Öle werden von Ihrer Hautbarriere entfernt.
Durch den Entzug dieses natürlichen Schutzmantels kann Ihr Haar schneller wieder nachfetten, gleichzeitig werden die Haarlängen zerbrechlich und spröde.
Bei der richtigen Haarpflege gibt es einiges zu beachten: Wie oft wir unsere Haare waschen, hat Einfluss auf ihre Gesundheit.
Einem Aspekt widmen wir aber in der Regel zu wenig Aufmerksamkeit - der optimalen Einwirkdauer unseres Shampoos. Lange Zeit haben wir gedacht, es würde reichen, das Shampoo nur kurz einzumassieren, es gleich wieder auszuspülen und dann den Conditioner länger einwirken zu lassen.
Tatsächlich braucht aber auch schon das Shampoo eine Weile, bis seine Inhaltsstoffe wirklich ihre optimale Wirkung entfalten können. Das gilt besonders für reparierende und feuchtigkeitsspendende Shampoos für sehr trockene Haare.
Je nach Haarbeschaffenheit sollten Sie das Shampoo zwischen einer und drei Minuten einwirken lassen - also zwischen 60 und 180 Sekunden. "Je länger und geschädigter das Haar ist, desto länger muss das Shampoo einwirken", erklärt der Experte.
So genau funktioniert diese 60/180-Regel: Wenn Sie gefärbte, sehr lange Haare haben, die Sie täglich mit Stylingprodukten weiter strapazieren, sollten Sie das Shampoo auf jeden Fall drei Minuten einwirken lassen, damit das Haar wirklich gereinigt wird und die pflegenden Wirkstoffe aufnehmen kann.
Haben Sie aber kürzeres Haar, das Sie nicht so vielen Strapazen in Form von Hitze, Haarspray und Co. aussetzen, reicht es, das Shampoo etwa 60 Sekunden einwirken zu lassen.
Auch das richtige Auftragen des Shampoos ist wichtig: Beginnen sollten Sie dabei immer auf der Kopfhaut und es dann langsam und vorsichtig durch das restliche Haar bis in die Spitzen ziehen.
So entfernen Sie jegliche Rückstände von Stylingprodukten und Co. und schenken Ihrem gesamten Haar die Pflege, die es benötigt. Ein weiterer Tipp ist übrigens eine Massage während der Einwirkzeit.
Wenn wir die Kopfhaut nämlich durch das Massieren stimulieren, können Haut und Haar das Pflegeprodukt besser aufnehmen - das verbessert letztlich auch das Ergebnis nach der Haarwäsche. Ihr Haar wird optimal sauber, bleibt länger frisch und ist gesund und kräftig.
Während der Einwirkzeit des Shampoos sollten Sie es gründlich in die Kopfhaut einmassieren. Und zwar die vollen 60 bis 180 Sekunden. Nur so kann das Shampoo seine volle Reinigungswirkung entfalten.
Denken Sie mal darüber nach, wie lange im Salon Ihr Kopf massiert wird und wie viel länger Ihre Haare nach dem Friseurbesuch fluffig-frisch bleiben. Das liegt vor allem an der Dauer der Haarwäsche.
Reinigung mit sulfatfreiem Shampoo: Auf den Inhaltsstofflisten vieler herkömmlicher Shampoos lassen sich Sulfate finden. Sulfate sind Reinigungsmittel, die zwar wunderbar herrlich schäumen, aber stark entfettend wirken und Ihre Kopfhaut reizen können.
Dadurch kann Ihr Haar überreinigt werden, sodass den einzelnen Haaren ihre essenzielle Feuchtigkeit entzogen wird. Als Reaktion darauf kurbelt Ihre Kopfhaut die Produktion natürlicher Öle an, um die Hautbarriere wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Ein Teufelskreis, denn statt gesund und frisch auszusehen, werden die Haare immer fettiger. Aber kann man auf Sulfate verzichten, auch wenn das Shampoo dann nicht schäumt? Man mag sich leicht dazu verleiten lassen, den Schaum als Beweis dafür anzusehen, dass ein Shampoo effektiv reinigt - das stimmt so aber nicht.
Schaum säubert Ihre Haare nicht besser oder schlechter, er dient eher als visueller Faktor. Aber auch, wenn Sie nicht auf ein hübsches Schaumkrönchen in der Dusche verzichten wollen, können Sie sulfatfreie Shampoos finden, die trotzdem schäumen.
Double Cleansing ist ein Trend, der sich nicht nur im Gesicht anwenden lässt. Auch Friseure greifen seit Jahren auf diese Methode zurück. Beim Double Cleansing massieren Sie Shampoo in Ihr Haar ein, spülen es aus und wiederholen den Vorgang dann.
So stellen Sie sicher, dass alle Verunreinigungen und Ablagerungen aus den Haaren und von der Kopfhaut entfernt und auch die Haarlängen wirklich gereinigt werden. Außerdem wirkt das Shampoo beim zweiten Mal besser in das Haar ein und erreicht auch so den Schmutz, der sich sonst nur schwer entfernen lässt.
Verlängern Sie die Abstände zwischen den Haarwäschen langsam, damit sich das Haar und die natürliche Ölproduktion an die Veränderung gewöhnen können. Es gibt keine feste Regel.
Finden Sie heraus, was für Ihr Haar funktioniert und arbeiten Sie sich von täglich zu alle zwei Tage bis hin zu zweimal pro Woche vor. Mit der Zeit werden Sie eine Veränderung merken und Ihr Haar wird immer weniger Haarwäschen brauchen.
Hier ist eine ideale 5-Step Haircare Routine by NEWSHA, mit der Sie fettigem Ansatz gezielt entgegenwirken und Ihr Haar sichtbar ins Gleichgewicht bringen:
Um fettigem Haar einen Frischekick zu verpassen, ist für viele Trockenshampoo die Lösung. Doch ein Haarprofi verrät jetzt einen genialen Trick, der im ersten Moment etwas ungewöhnlich klingt: Statt Trockenshampoo auf bereits fettiges Haar aufzutragen, kann man es präventiv nach der Haarwäsche in den Ansatz geben.
So wird überschüssiges Öl direkt aufgesaugt. Das Haar bleibt länger frisch und wird nicht so schnell platt. Gerade bei Menschen, die zu schnell fettenden Haaren neigen, kann dieser Trick wunderbar helfen.
Bei empfindlicher Kopfhaut oder bei Schuppen sollte man den Trockenshampoo-Trick allerdings nicht oder zumindest nicht regelmäßig anwenden. Gerade bei regelmäßiger Anwendung von Trockenshampoo sollte man auf milde Produkte zurückgreifen, die die Kopfhaut schonen.
Das Trockenshampoo wird nicht direkt am Scheitel, sondern mit viel Abstand auf der gesamten Kopfhaut verteilt. Die Basis für ein ausgeglichenes Kopfhautgefühl und frisches Haar ist eine abgestimmte Pflegeroutine. Besonders bei fettigem Ansatz spielt die richtige Reihenfolge und Kombination Ihrer Produkte eine entscheidende Rolle.
Nur wenn Reinigung, Pflege und ergänzende Treatments perfekt aufeinander aufbauen, können überschüssiger Talg reguliert, die Kopfhaut beruhigt und das Haar nachhaltig gekräftigt werden. So entfalten wertvolle Wirkstoffe gezielt ihre Wirkung - für ein frisches, gepflegtes Haargefühl vom Ansatz an.
Manche Shampoo-Produkte werden sogar speziell mit dieser Zutat angeboten. Verbraucher sollen mit nur einer Prise davon, ein besseres Waschergebnis erzielen können. Der Grund dafür ist, dass dieses Gewürz, eine Tiefenreinigung der Haare bietet.
Ein Grund, warum Salz manchmal ins Shampoo gemischt wird, oder spezielle „Salz-/Meersalz-Shampoos“ verwendet werden, ist die potenzielle Tiefenreinigung. Das Salz soll wie ein mildes Peeling wirken, Ablagerungen von Stylingprodukten, überschüssigem Talg und abgestorbenen Hautzellen von der Kopfhaut lösen und die Kopfhaut „befreien“.
Salz erfüllt im Shampoo keine pflegende, sondern eine technische Funktion. Es reguliert die Konsistenz und Viskosität des Shampoos, damit dieses cremiger und handhabbarer wird.
Um die Haare nicht zu stark zu strapazieren, aber den Vorteil von Salz im Shampoo nutzen zu können, ist es ratsam, die Haare nicht zu oft mit Salzshampoo zu waschen. Das Salz kann bei zu häufiger Anwendung dem Haar und der Kopfhaut Feuchtigkeit und natürliche Schutzfette entziehen.
Auch juckende oder gereizte Kopfhaut spricht gut auf Apfelessig an. Er wirkt entzündungshemmend und kann sogar bei der Reduktion von Schuppen helfen, sodass er schnell zu Ihrem neuen besten Freund wird. Versprochen!
Um die Längen und Spitzen vor Austrocknung zu schützen, können Sie ab und zu eine feuchtigkeitsspendende Maske oder Kur lokal anwenden.
Durch regelmäßigen Kontakt von warmen Fingerspitzen und Haar entsteht Öl, was Ihr Haar fettig aussehen lässt. Eine einfache Lösung ist es, öfter eine hochgebundene Frisur zu tragen.
Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie fassen Ihr Haar seltener an und durch einen Dutt oder Zopf fettet das Haar langsamer wieder nach.
Mit ein wenig Geduld, Ausdauer und Übung verhelfen Sie Ihren Haaren und Ihrer Kopfhaut zu mehr Stärke und Gesundheit und können Ihre natürliche Fettproduktion wieder ins Gleichgewicht bringen. Verabschieden Sie sich von Bad Hair Days!
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