Polyporus bei Haarausfall: Erfahrungen und Behandlungsansätze

Haarausfall kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. Haare gelten als Schönheitssymbol und spiegeln in den Augen vieler Menschen Gesundheit und Vitalität wider.

Dennoch ist es normal, dass wir täglich 60-100 Haare verlieren. Jahreszeitlich bedingt kann der Haarverlust im Herbst und/oder Frühjahr kurzzeitig höher sein. Der saisonale Haarwechsel ist aber kein Grund zur Sorge, da die Haare dabei immer wieder nachwachsen. Wenn jedoch auf einmal büschelweise Haare beim Duschen ausfallen oder morgens auf dem Kopfkissen liegen, ist der Schock groß. Auch wenn die Haare mit zunehmendem Alter immer dünner werden und schließlich endgültig ausfallen, ist der Leidensdruck gerade bei Frauen immens.

In diesem Beitrag steht zunächst die westliche schul- und komplementärmedizinische Sicht im Fokus. Anschließend sind einige Aspekte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aufgegriffen.

Plötzlich büschelweise HAARAUSFALL! Arzt erklärt Grund für Haarverlust (kein Vitaminmangel!)

Ursachen und Diagnose von Haarausfall

Wenn Patienten in die Praxis kommen, die über verstärkten Haarausfall klagen, befragt man diese bei der Anamnese insbesondere zur familiären Vorbelastung, Ernährungsgewohnheiten, chronischen Erkrankungen sowie Medikamenten. Darüber hinaus sucht man nach einem Zusammenhang zu weiteren möglichen Ursachen, zum Beispiel psychische Belastungen, Trauer, Stress, fieberhafte Infekte, Operationen, Impfungen oder haarschädigenden Einflüssen wie Haarfärbungen oder Umformungen.

Merke: Fallen über mehrere Wochen mehr als 100 Haare täglich aus, spricht man von Effluvium, dem krankhaften Haarausfall.

Inspektion und Diagnostik

Bei der Kopfhautinspektion untersucht man, ob eine sichtbare Haarverminderung und ein bestimmtes Haarlichtungsmuster vorliegen. Hierbei achtet man insbesondere auf entzündliche Rötungen und Schuppungen, da Schuppenbildung, Hautpilzbefall und Ekzeme Haarausfall begünstigen können. Die Diagnostik kann bei entsprechender Ausstattung und Fachkenntnis ohne Probleme in der Heilpraktikerpraxis durchgeführt werden.

Hintergrundwissen: Terminal- und Vellushaare

  • Terminalhaare: lange, dicke, markhaltige und meist pigmentierte Haare
  • Vellushaare: maximal 2 cm lang, dünn, ohne Mark und Pigment.

In der Pubertät entwickeln sich am Körper (Achsel- und Schambehaarung) aus Vellushaaren unter Hormoneinfluss Terminalhaare. Beim krankhaften Haarausfall kommt es umgekehrt zur Bildung von kurzen, dünnen Vellushaaren aus langen, dicken Terminalhaaren.

Der Haarzugtest bietet eine erste Orientierung im Hinblick auf die Diagnosestellung. Dazu nimmt man an verschiedenen Stellen des Kopfes einige Haarsträhnen zwischen Daumen und Zeigefinger und lässt die Haare mit leichtem Zug durch die Finger gleiten. Hierdurch kann man feststellen, wie fest die Haare in der Kopfhaut verankert sind. Lösen sich vermehrt Haare, so kann dies auf eine akute Haar- und Kopfhauterkrankung hindeuten.

Zur Routinediagnostik zählt mittlerweile die auflichtmikroskopische Untersuchung (Trichoskopie). Sie hat in der Haardiagnostik das schmerzhafte und aufwendige Trichogramm, bei dem etwa 20 Haare mit einer gummiarmierten Arterienklemme epiliert werden, nahezu vollständig verdrängt.

Für die Trichoskopie ist in der Regel ein einfaches Handdermatoskop mit 10-facher Vergrößerung ausreichend. Die Videodermatoskopie ermöglicht durch stärkere Vergrößerung (bis 140-fach) eine bessere Beurteilung von Blutgefäßen und Haarschaftveränderungen und unterstützt vor allem die Dokumentation und Verlaufskontrolle von Haarerkrankungen während der Therapie.

Es gibt keine speziellen Ziffern im GebüH für diese Untersuchungen, infrage kommen die Ziffern 1, 2 und 4. Die Kosten für die Haarsprechstunde müssen auch beim Dermatologen selbst getragen werden.

Physiologisch finden sich auf der Kopfhaut gleichmäßig verteilte Haarfollikelöffnungen, aus denen üblicherweise 2-3 Terminalhaare austreten. Die Haarschaftdicke ist im Bereich der gesamten Kopfhaut weitgehend konstant. Vellushaare treten nur vereinzelt auf. Bei einem positiven Haarausfallbefund variiert die Haarschaftdicke deutlich. Es überwiegen Follikelöffnungen, aus denen nur ein Terminalhaar austritt und es gibt vermehrt Bereiche mit Vellushaaren oder kahlen Stellen.

Formen von Haarausfall

Besonders häufig sind folgende drei Formen von Haarausfall:

  1. Erblich bedingter bzw. androgenetischer Haarausfall
  2. Diffuser Haarausfall
  3. Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall)

Erblich bedingter (androgenetischer) Haarausfall

Bei Frauen zeigt sich erblich bedingter (androgenetischer) Haarausfall vor allem durch schütteres Haar im Mittelscheitelbereich, bei Männern durch Geheimratsecken und Haarverlust im Bereich der Tonsur. Als Ursache wird bei dieser Form eine erblich bedingte erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber DHT (Dihydrotestosteron) angenommen.

DHT ist die metabolisch aktive Form des Hormons Testosteron und zählt zu den Androgenen. Unter dem Einfluss von DHT verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Es kommt zu einer Miniaturisierung der Haarfollikel in den genetisch vorbestimmten Arealen. In diesen Arealen sind vermehrt Androgenrezeptoren vorhanden - das sind entsprechend bei der Frau der Mittelscheitelbereich und bei Männern Geheimratsecken und der Tonsurbereich. Nach dem Andocken hemmen die Androgene die Wachstumsaktivität des Haarfollikels.

Neuere Forschungsarbeiten zeigen zudem einen Einfluss des entzündungsfördernden Gewebshormons Prostaglandin D2. Diese ergaben, dass Haare unter dem Einfluss von Prostaglandin D2 ihr Wachstum einstellen. Das Gewebshormon tritt in kahlen Kopfhautarealen vermehrt auf.

Schulmedizinische Therapien:

  • Bei Männern mit androgenetischem Haarausfall wird vom Arzt häufig Finasterid eingesetzt, das die Umwandlung von Testosteron in DHT hemmt.
  • Alternativ können Männer und Frauen Minoxidil (verschreibungsfrei) topisch anwenden.
  • Mesotherapie: Hierbei werden spezielle Wirkstoffkomplexe in die Kopfhaut injiziert.
  • Lasertherapie: Die Kopfhaut wird mit einem speziellen Laserlicht im nahen Infrarotbereich bestrahlt.

Pflanzliche Unterstützung:

  • Kürbiskernöl: In einer koreanischen Studie konnte mit der täglichen Einnahme von 400 mg Kürbiskernöl der Haarwuchs bei androgenetischem Haarausfall innerhalb von 6 Monaten um 30 % im Vergleich zur Placebogruppe gesteigert werden.
  • Sägepalmextrakt erwies sich in einigen Studien als wirksamer 5α-Reduktase-Hemmer.
  • Senfölglykoside (Sulforaphane) unterstützen den Abbau von DHT im Blut.
  • Die Wirkstoffe Trigonellin und Diosgenin in den Samen des Bockshornklees sollen die Bildung von DHT hemmen.
  • Lignane in Leinsamen hemmen DHT.
  • Rosmarin fördert die Durchblutung und ist in vielen Haarwässern zur Anregung des Haarwuchses enthalten.

Diffuser Haarausfall

Bei diffusem Haarausfall lichten sich die Haare gleichmäßig auf dem ganzen Kopf. Man unterteilt den diffusen Haarausfall in telogenes und anagenes Effluvium entsprechend der physiologischen Haarwachstumszyklen:

  • Anagenphase: 2-6 Jahre, Wachstumsphase
  • Katagenphase: 2 Wochen, Übergangsphase
  • Telogenphase: 2-4 Monate, Ruhephase

Beim telogenen Effluvium treten die Haare vermehrt von der Wachstumsphase in die Ruhephase ein. Sind Haare in dieser Phase, fallen sie nach etwa zwei bis drei Monaten aus, was bei dieser Form des Haarausfalls verstärkt passiert.

Als Ursache kommen Stress, Schilddrüsenstörungen, Beginn oder Absetzen oraler hormoneller Kontrazeptiva, Crash-Diäten, Nährstoffmängel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Leaky-gut-Syndrom, fieberhafte Infekte, Vollnarkose oder verschiedene Medikamente infrage.

Beim anagenen Effluvium fallen die Haare schon in der Wachstumsphase aus. Dann kann bereits kurz nach dem Schädigungszeitpunkt ein rasanter Haarausfall entstehen. Dieser Haarverlust tritt bei manchen Chemotherapien, Bestrahlungsbehandlungen oder auch starken Vergiftungen mit Schadstoffen auf.

Behandlung nach Ursache:

Um die Ursache des Haarausfalls einzugrenzen und entsprechend behandeln zu können, sollten verschiedene Blutwerte überprüft werden.

Mikronährstoffe: Eisen, Zink, Biotin, Silizium, Omega-3-Fettsäuren, Selen, Magnesium und Vitamin D.

Hormone: TSH-, T3-, T4- und Schilddrüsenantikörper (TPO, TRAK)-Werte sowie LH, FSH, Östradiol (E2) und Progesteron.

Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall)

Der kreisrunde Haarausfall ist nach der androgenetischen und diffusen Alopezie die dritthäufigste Form des Haarausfalls. Hierbei entstehen oft plötzlich kreisförmige, kahle Stellen an Kopfhaut, Augenbrauen, im Bartbereich oder am ganzen Körper.

Bisher ist immer noch ungeklärt, warum eine Alopecia areata auftritt, warum die Haare Zentimeter neben einem Alopezie-Areal normal wachsen und warum bei einigen Patienten eine Spontanremission eintritt.

Schulmedizinische Therapien:

  • Cortison systemisch oder als lokale Anwendung
  • DCP (Diphenylcyclopropenon) oder Quadratsäuredibutylester (SADBE) als lokale Reiztherapie
  • Zink zur Modulation des Immunsystems

Verschiedene komplementärmedizinische Verfahren möglich:

  • Mesotherapie
  • Akupunktur

Heilpilze bei Haarausfall

Heilpilze sind aus der TCM für unterschiedliche gesundheitlichen Problemen bekannt. Bei Haarausfall kommen vor allem Reishi sowie Polyporus umbellatus (Eichhase) zum Einsatz. Reishi hemmt nachweislich die 5-α-Reduktase. Polyporus enthält viele für das Haarwachstum wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Er soll sich positiv auf die Länge der Wachstumsphase der Haare auswirken.

Vermutlich führt eine Autoimmunreaktion zu dieser Form des Haarausfalls. Bei Kopfhautbiopsien von Patienten mit kreisrundem Haarausfall zeigten sich in der Bulbusregion dichte, bienenschwarmartige Infiltrationen von Lymphozyten und anderen Immunzellen. Durch zytotoxische T-Lymphozyten und Zytokine (Interferon-γ, Interleukin-2) wird der Haarfollikel reversibel geschädigt, sodass das Haar ausfällt.

Ein Anwender berichtete:

Ich nehme nun seit 3 Wochen Haar-Aktiv mit Polyporus, Bambussprossen, Zink, Folsäure und Pantothensäure. Zusätzlich nehme ich Plantur 39 zur Haarpflege. Anfangs gingen mir die Haare etwas stärker aus als üblich, aber das war wohl nur der Anfangseffekt. Ich dachte mir, entweder bekommst Du nun eine Glatze oder die Haare werden wieder sprießen - und hielt durch. Nun kommen neue Haare am Haaransatz, die sehr dicht werden. Das Beste aber - der Haarausfall stoppte - es gehen keine Haare mehr aus.

Produktbeschreibung: Cordyceps-Polyporus-Reishi Pilzpulver-Kapseln

Erleben Sie die Synergie dreier ausgewählter Vitalpilze: Chinesischer Raupenpilz (Cordyceps sinensis), Eichhase (Polyporus umbellatus) und Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum). Diese sorgfältig zusammengestellte Kombination vereint die einzigartigen Eigenschaften dieser Pilze in einer praktischen Kapsel. In unserem zertifizierten Betrieb in Limeshain, Hessen, werden die Pilze unter nachhaltigen Bedingungen angebaut, schonend geerntet und verarbeitet - ohne den Einsatz von chemischen Zusätzen.

Verzehrempfehlung:

3 x täglich 1 Cordyceps-Polyporus-Reishi-Kapsel zu den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit.

Bestandteile:

  • Chinesischer Raupenpilz (Cordyceps sinensis)
  • Eichhase (Polyporus umbellatus)
  • Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum)

Der gesamte Prozess - von der Ernte bis zur Kapsel - erfolgt in unserem Betrieb in Limeshain, Deutschland. Durch die sofortige Verarbeitung ohne Zwischenlagerung bewahren wir alle wertvollen Nährstoffe. Jede Charge wird unter strengen Qualitätskontrollen hergestellt. Perfekt, um die Vitalpilze in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren.

Weitere Erfahrungsberichte und Meinungen

Einige Anwender haben über positive Erfahrungen mit Vitalpilzen berichtet:

  • "Vitalpilze finde ich persönlich super klasse, nehme diese gegen meine Migräne jetzt ein Jahr. Ich komme nun ohne Triptane und sonstige Schmerzmittel aus."
  • "Ich hatte die Vitalpilze von Hawlik (Haaraktiv). Ich habe diese Kapseln genau 6 Monate eingenommen, und sie sind ja auch recht teuer..."
  • "Man darf dabei auch nicht vergessen, dass wir allem, was wir einnehmen, mehrere Monate Zeit geben sollten .... zusammen mit einer Ernährungsumstellung in Richtung "basisch" und zusätzlichen Mineralstoffen ist das sicher etwas sehr Gutes."

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkung von Vitalpilzen individuell unterschiedlich sein kann und eine umfassende Beratung durch einen Heilpraktiker oder Arzt empfehlenswert ist.

Kopfhautpigmentierung (SMP) als Option

Die Kopfhautpigmentierung (SMP) ist eine sinnvolle Option für Frauen, die unter dünnem Haar oder Haarausfall leiden. Sie bietet eine optische Verdichtung, indem Farbpigmente auf die Kopfhaut aufgetragen werden, die das Haar voller erscheinen lassen. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Haartransplantationen ist SMP nicht invasiv und erfordert keine lange Erholungszeit. Zudem sind die Ergebnisse sofort sichtbar und wirken sehr natürlich.

SMP ist eine besonders gute Lösung für Frauen mit diffusem Haarausfall oder lichtem Haaransatz. Die Behandlung ist individuell anpassbar, sodass die Farbpigmente perfekt zum natürlichen Haarton passen. Sie eignet sich auch gut, um Narben oder kahle Stellen zu kaschieren. Zudem ist die Pflege unkompliziert, da keine speziellen Produkte benötigt werden.

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