Die Kippa (Plural: Kippot) ist eine kleine, runde Kopfbedeckung, die meist von männlichen Juden getragen wird. Sie ist ein Zeichen der Ehrfurcht und des Respekts vor Gott. Es gibt sie in den verschiedensten Größen, Farben und Stoffen.
Nichtjuden, die schon einmal eine Synagoge oder jüdischen Friedhof besucht haben, haben vielleicht Erfahrung mit rutschenden Kopfbedeckungen gemacht. Wie bei anderen Kleidungsstücken passen unterschiedliche Kippot je nach Kopfform und Haarbeschaffenheit besser oder schlechter.
Besuchern des jüdischen Friedhofs in Prag, die ohne Kippa reisen, wird ersatzweise ein blaues, scharf gefaltetes, rundes Stück Papier ausgehändigt. Diese wenig robuste Kippa ist dann den Winden der Moldau ausgesetzt und flattert unweigerlich davon. Ähnlich geht es nicht-jüdischen Männern, die in Synagogen an Zeremonien wie Hochzeit oder Bar Mizwa teilnehmen und dafür eine Kippa benötigen. Ihnen wird meist eine starre, jedoch aus seidig-glattem, synthetischem Satin gefertigte Kippa angeboten.
Was ist dann das Geheimnis einer gut sitzenden Kippa? Die Lösung ist geradezu enttäuschend simpel: Juden, die regelmäßig eine Kippa tragen, wissen, wo sie auf dem Kopf platziert werden muss (nämlich genau auf dem Scheitel). Auch besitzen sie oft ihre eigene, bewährte Kippa, die zudem die richtige Passform hat. Etwas größere Exemplare halten eigentlich von selbst.
Doch was tun, wenn man nur noch spärlichen Haarwuchs oder gar eine Glatze hat? Gewöhnliche Kippot fallen deshalb leicht vom Kopf. Mit Klammern befestigen lassen sie sich mangels Haaren auch nicht. Hier sind einige Tipps und Tricks, wie man die Kippa trotzdem sicher befestigen kann:
- Kippot aus Wildleder: Personen mit Glatze greifen beispielsweise oft auf Kippot aus Wildleder zurück - ein Material, das gut auf der Haut hält.
- Klammern: Die etwas kleinere Kippa (im Gegensatz zur Kippa im Suppenschüssel-Stil) kann mit einer Klammer im Haar befestigt werden. Doch diese Lösung wird nicht überall gern gesehen, vor allem nicht bei überzeugten Traditionalisten.
- Fixier- oder Klettband: Im Notfall kann man auch schon einmal auf die ultimative, geheime Kippalösung zurückgreifen: Fixier- oder einseitiges Klettband.
Verschiedene Arten von Kippot
Die Kippa Sruga und ihre Bedeutung
Die gehäkelte Kippa verbindet sich dank ihrer Oberflächenstruktur quasi organisch mit den Resthaaren und liegt sicher auf. Selbst wenn man sich beim Amida- oder Alenu-Gebet verbeugt, fällt sie nicht herunter. Dass man damit auch ein politisches Statement abgebe, ist vielen lange Zeit nicht bewusst.
Es komme, schrieb er, auf die Kippa an, welche die Verprügelten trugen. Wäre es etwa eine gehäkelte Kopfbedeckung gewesen - Hebräisch »kippa sruga« -, könne man die Angriffe nachvollziehen. Gehäkelte Kippot seien nämlich ein Erkennungszeichen von Siedlern im Westjordanland und deshalb für Palästinenser eine politische Provokation. Mit Antisemitismus hätten die Attacken in dem Fall nichts zu tun.
Burg hat Glatze und trägt - wahrscheinlich deshalb - wie ich eine Kippa sruga. Außerdem ist er ein prominenter israelischer Linker und vehementer Kritiker der Besatzung. Deshalb wird er gerne auch im Ausland als Redner zu antizionistischen Veranstaltungen eingeladen.
Haartracht im ultraorthodoxen Judentum
Zur Lebensweise ultraorthodoxer Juden gehören strenge Regeln für die Haartracht: Will sich ein Mann rasieren, dann darf er das nicht mit einem Messer tun, sondern nur mit einem Rasierapparat. Die Schläfenlocke, die Pejot, muss hingegen immer dran bleiben.
"Man darf sich den Bart auf keinen Fall mit einem Messer rasieren, und die Pejot, die Schläfenlocken, müssen dran bleiben. Damit hat Reuven in wenigen Worten zusammengefasst, was im Judentum auf tausenden von Buchseiten erwogen, erläutert und ausgelegt worden ist. Kernpunkt aller Lehren ist Kapitel 19, Vers 27 im 3. Buch Mose.
Der eine kürzt sie bis auf einen gerade noch greifbaren Zipfel. So wie Reuven, der Kunde in Uriels Friseursalon. Andere lassen die Pejot gerade herunterhängen, viele jemenitische und marokkanische Ultraorthodoxe drehen sich hingegen das Seitenhaar zu einer langen Locke.
Alle strenggläubigen, verheirateten Frauen müssen in der Öffentlichkeit ihr Haar bedecken. "Das sind längst nicht mehr die Tücher, mit denen unsere Mütter herumliefen. Da hat sich viel getan für junge Frauen, die gut aussehen wollen. Es gibt bunt bedruckten Kopftücher und Blumen, die man sich dranstecken kann. Die ashkenasischen Jüdinnen hingegen bevorzugen Perücken.
Traditionell gekleidete ultraorthodoxe Juden.
Jüdisches Leben in Polen: Eine Renaissance
Drei Millionen Juden lebten vor dem Zweiten Weltkrieg in Polen. Warschau war, nach New York, das bedeutendste Zentrum jüdischen Lebens. Ein Drittel der Bewohner der Stadt waren Juden.
Mitten in diesem Vakuum, mitten zwischen den unsauber vernarbten Wunden, feiert Polen heute eine jüdische Renaissance. Jüdische Kulturfestivals im ganzen Land, koschere Restaurants, populäre Klezmerbands, jüdische Schulen. Und Polens Oberrabbiner, Michael Schudrich, erzählt stolz, dass die jüdische Gemeinde in Polen wächst, während das Durchschnittsalter der Mitglieder sinkt.
Wenn man bei dem alten Bild bleiben will, dass jemand nach seinen Wurzeln sucht, dann hocken Polens Juden nicht am Fuß eines dicken Stammes und wühlen in der Erde. Dann hängen sie eher irgendwo in der Baumkrone und tasten sich an Luftwurzeln entlang.
Czernek war Anfang 20, als sie das erste Mal in die Synagoge ging, zusammen mit ihrer Mutter, die vorher selbst bislang nur in katholischen Kirchen gewesen war. Czerneks Großvater war Jude. Nach dem Ende des Sozialismus beginnen die verschiedenen Generationen ihrer Familie zeitgleich ihre Suche. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mir das frei ausgesucht habe", sagt Czernek, "es ist unsere Verantwortung, jetzt die Fäden wieder aufzunehmen. Wenn das erst unsere Kinder tun, ist es zu spät."
Als Prugar ins Moishe-Haus kam, war er sich selbst nicht sicher, was Jüdischsein für ihn bedeutet. Er war sich noch nicht einmal sicher, ob es in seiner Familie überhaupt Juden gab. Bis heute hat er sich nicht getraut zu fragen. Er weiß nur, dass er sich jüdisch fühlt.
Vor eineinhalb Jahren haben Czernek und Prugar den ersten Bronzeabdruck einer Mesusa angefertigt, inzwischen sind 15 Abdrücke aus ganz Polen hinzugekommen. Sie verkaufen ihre Mesusot bis in die USA.
Die Sanierung steht kurz bevor, die Zeit drängt. Ob es nicht einfacher wäre, sich von der Stadtverwaltung oder der Baufirma die Genehmigung zu holen? "Das würde ja ewig dauern, bis man so eine Genehmigung hätte", sagt Czernek.
Prugar und Czernek erinnern an jüdisches Leben. Außerhalb von Museen. "Wir machen Gegenstände, die die Menschen nutzen können", sagt Czernek.
Der Ausweis eines polnischen Juden aus den 1940er Jahren. Der Aufenthalt in sechs Konzentrationslagern ist darauf vermerkt.
Antisemitismus in Polen
Zu Jahresanfang, erzählt Prugar, konnte man bei der polnischen Post einen Kalender kaufen, der jeden Monat das gleiche Motiv zeigte: Ein Mann mit Schläfenlocke, Bart und großer Nase, ganz antisemitisches Klischee, der ein Geldstück hält. "Der Jude mit der Münze" - ein traditioneller Glücksbringer in Polen. Manche hängen die Münz-Juden-Bilder falsch herum an die Wand, damit "dem Juden das Geld aus der Tasche fällt".
Das ist der Grund, warum Prugar die Geschichte vom Münz-Juden erzählt. Um zu zeigen, dass über Antisemitismus in Polen debattiert wird. Dass er nicht unkommentiert stattfindet. "Ich habe mich eigentlich nie diskriminiert gefühlt", sagt Czernek.
Das Problem in Polen ist weniger, dass Juden offen angefeindet werden. Aber über ihren Anteil an Polens Geschichte und Gegenwart wurde 70 Jahre lang meist geschwiegen.
Es gibt jedoch viele Vorfälle von Antisemitismus und Hassverbrechen in Deutschland. Hier eine Liste von Vorfällen aus dem Artikel:
- In der Nacht auf den 27. Mai wurde ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen angegriffen.
- Am 11. Um 3:00 morgens wurde eine Schwarze trans* Frau vor einem Nachtclub von Security-Mitarbeitern angegriffen.
- Am Donnerstag wurden zwei Frauen mit Behinderungen im Bus von einer Gruppe Jugendlicher beleidigt.
- Am Mittwoch wurde ein 33-Jähriger in Essen von einem Unbekannten angegriffen und rassistisch beleidigt.
- In der Nacht auf Sonntag wurde das Vereinsheim des SV Wanheim 1900 e.V.
- In der Silvesternacht wurden auf einem Friedhof in Iserlohn ca.
- Am Nachmittag randalierte ein 42-Jähriger in einem Mehrfamilienhaus.
- Am Rande einer Kundgebung der AfD im Stadtteil Hörde kam es am Abend zu drei Festnahmen.
- In der Nacht wurden an zwei Corona-Schnelltestzentren Feuer gelegt.
- Gegen 1 Uhr kam es in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofes zu einem rassistischen Angriff.
- Am frühen Morgen kam es an einer Moschee in Köln zu einer versuchten Brandstiftung.
- In der Nacht auf Mittwoch wurde ein Brandsatz auf den Balkon einer deutsch-türkischen Familie geworfen.
- Am Wochenende kam es in Köln zu einem Farbangriff auf eine obdachlose Person.
- Bei einer Demonstration von Friday for Future fuhr ein Auto auf die Versammlungsteilnehmer*innen zu.
- Ein Essener Lokalpolitiker der Linken ist erneut mit dem Tode bedroht worden.
- Bei einem Aufmarsch in Essen-Stelle bedrohten Mitglieder der sog.
- In der Nacht steckten Unbekannte in Hochdahl Holzpaletten vor einem afrikanischen Friseursalon in Brand.
- In der Nacht zu Sonntag wurden drei Bewohner:innen einer Geflüchtetenunterkunft angegriffen und verletzt.
- Am frühen Abend wurde die Synagoge in Bonn-Gronau angegriffen.
- Im Vorfeld einer Versammlung von sog.
- Am Freitagmittag wurde die Jüdische Kultus-Gemeinde in Essen angegriffen.
- Der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindt hat erneut eine Morddrohung einer rechten Gruppe erhalten.
- Im Stadtteil Bockum wurden in der Nacht zwei Autos von Flüchtlings-Aktivist*innen angezündet.
- Zwei Schwarze wurden am frühen Abend in Erkelenz rassistisch beleidigt, angegriffen und leicht verletzt.
- Ein schwarzer Essener wurde am Abend von zwei Männern attackiert und mehrfach rassistisch beleidigt.
- Am Abend wurde ein 41-jähriger Autofahrer in Bonn von einem Radfahrer erst rassistisch beleidigt.
- Gegen Mittag wurde ein 21-Jähriger in der Innenstadt auf offener Straße angegriffen.
- In der Nacht zu Samstag wurde ein kleinwüchsiger Kurde in der Dortmunder Innenstadt getötet.
- Die Kreissprecherin der oberbergischen Linken erhielt eine Morddrohung per Post.
- Auf eine kommunale Unterkunft für Geflüchtete wurde ein Brandanschlag verübt.
- In der Nacht warfen Unbekannte Steine auf eine Moschee in Finnentrop.
- Ein 20-jähriger Mann wurde in der Nacht im Stadtteil Porz angeschossen und schwer verletzt.
- In der Nacht zeigten drei Männer vor dem Bonner Stadthaus mehrfach den sog. Hitlergruß.
- Im historischen Rathaus ging ein Drohschreiben ein, in dem mit der Explosion einer Bombe gedroht wurde.
- Ein 20-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau wurden in der Nacht von Mitgliedern der sog.
- Am Sonntagabend wurde ein Rabbiner in Düsseldorf antisemitisch beleidigt und bedroht.
- Einige Tage vor dem 15.
- Am Samstagmorgen wurden im Eingangsbereich einer Moschee Mülltonnen in Brand gesetzt.
- Am Montagabend wurde eine Muslimin mit Kopftuch in einem Geschäft angegriffen.
- In der Nacht wurde ein soziokulturelles Zentrum in Essen von Unbekannten beschossen.
- Am Nachmittag wurde ein 20 Jahre alter Mann in einer Kölner Straßenbahn von einer Seniorin angegriffen.
- Teilnehmende einer Gegendemonstration wurden am Samstag von rechten Hooligans angegriffen.
- Am Abend wurden mehrere Menschen in einer Straßenbahn von einem 36-jährigen Mann bedroht.
- In der Nacht zu Montag wurde im Stadtteil Bockum ein VW-Bus von Unbekannten angezündet.
- Am frühen Sonntagabend wurden drei Frauen von einer Unbekannten auf einem öffentlichen Platz angegriffen.
- Rechtsextreme griffen in Dortmund innerhalb von wenigen Tagen dreimal einen 26-jährigen Juden an.
- Auf einer Kirmes in Hamminkeln wurde am Sonntagmorgen gegen 1 Uhr ein Besucher angegriffen.
- Nach einem Regionalliga-Spiel randalierten rund 50 Fußballfans von Rot-Weiss-Essen in einem Zug.
- Bei einer körperlichen Auseinandersetzung an einem AFD-Wahlkampfstand wurde am Samstag ein Mann verletzt.
- In der Nacht zu Freitag wurde in einer Unterkunft für Geflüchtete in Lemgo ein Feuer gelegt.
- Auf ein bosnisch-islamisches Gemeindezentrum wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Brandanschlag verübt.
- In einem Linienbus wurde ein 27-jähriger Fahrgast mit sog.
- In der Nacht zu Samstag wurde ein Hotel im Stadtteil Garath von Unbekannten in Brand gesetzt.
- Der Bocholter SPD-Chef erklärte seinen Rückzug aus der Lokalpolitik.
- Unbekannte zerstörten in der Nacht mit einer Bordsteinscheibe das Schaufenster des Weltladens.
- Unbekannte warfen gegen 18:45 Uhr Böller auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Schmallenberg.
- In einer Unterkunft für Geflüchtete wurden zwei Schwule aus Afrika von Mitbewohnern angegriffen.
- Auf eine Moschee in Wesel wurde am späten Samstagabend ein Brandanschlag verübt.
- In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Geflüchteter auf einem öffentlichen Fest angegriffen.
- Ein Parteitag des SPD-Stadtverbands in Bocholt wurde nach einer Morddrohung abgesagt.
- In Höxter haben Unbekannte am Wochenende versucht, an einer türkischen Moschee ein Feuer zu legen.
- Auf eine im Bau befindliche Geflüchtetenunterkunft in Nettetal haben Unbekannte am 27. bzw. 29.
- Eine Gruppe rechter Hooligans aus Dortmund, die zu einer u. a.
- In Neuss wurde in der Nacht ein Brandanschlag auf einen türkischen Imbiss verübt.
- Durch einen Bombenanschlag auf den Sikh-Tempel in Essen wurden am Samstagabend drei Menschen verletzt.
- Bei dem Pegida Aufmarsch in Duisburg wurden am Montag mehrere Gegendemonstrant_innen angegriffen.
- Vier Männer griffen gegen 1 Uhr in der Nacht eine Unterkunft für Geflüchtete in Ruppichteroth an.
- Auf ein als Asylunterkunft genutztes Mehrfamilienhaus in Eslohe wurde ein Brandanschlag verübt.
- Am späten Freitagabend zogen zwei Männer grölend vor eine Geflüchtetenunterkunft.
- Auf eine bewohnte Asylunterkunft hat es einen Brandanschlag gegeben.
- Ein 24 Jähriger wurde am Samstagabend auf offener Straße von zwei älteren Männern mit Hunden angegriffen.
- Unbekannte haben auf eine Geflüchtetenunterkunft in Burscheid geschossen.
- In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden mehrere vermeintliche Antifaschist_innen von ca.
- Am Rande der Kundgebung von Pegida-NRW wurden Gegendemonstrat_innen von ca.
- Ein Eisenbahnwaggon der Rhein-Sieg-Bahn, der auf einem Nebengleis abgestellt war, wurde in der Nacht bzw.
- Ein 19jähriger Obdachloser wurde auf einem Schulgelände in Alsdorf brutal misshandelt.
- Fünf Jugendliche bewarfen eine Unterkunft für Asylsuchende mit Steinen.
- Eine 20-Jährige wurde am frühen Morgen im Stadtteil Bilk von einem Mann angegriffen.
- Aus den Reihen der "Dügida"-Demonstranten wurden Pressefotografen angegriffen und bedroht.
- Die im Bau befindliche Moschee in Dormagen wurde erneut mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen beschmiert.
- Bei der Demonstration der sog.
- Im Essener Stadtteil Holsterhausen wurden am Abend zwei Passanten rassistisch beleidigt und bedroht.
- Auf die Synagoge in Wuppertal-Barmen wurde in der Nacht zu Dienstag ein Anschlag mit Brandsätzen verübt.
- Unbekannte besprühten in der Nacht den Pkw eines Kneipeninhabers mit Hakenkreuzen und rechten Parolen.
- Am Mittwochmorgen brannte es zum dritten Mal in der Asylbewerber-Unterkunft in der Elisabethhütte.
- Am Samstag wurde in Aachen eine antirassistische Demonstration von rund 15 Neonazis angegriffen.
- Eine Familie wurde auf einem Campingplatz massiv durch andere Camper rassistisch angefeindet.
- Ein 56-Jähriger wurde am Abend von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und verletzt.
- Das Büro der Aachener Piratenpartei wurde erneut von zwei bisher unbekannten Personen überfallen.
- Rechtsextreme aus dem Umfeld Alemannia Aachen griffen das Autonome Zentrum in Aachen an.
- Im Bonner Stadteil Küdinghoven kam es am 2.
- In der Nacht warfen mehrere Rechtsextreme in der Barmer Innenstadt Biertische und Sonnenschirme um.
- In den Fensterscheiben einer Unterkunft für Flüchtlinge in Ohligs wurden kreisrunde Löcher entdeckt.
- In der Nacht brach ein Brand in der Waschküche einer Unterkunft für Flüchtlinge in Willich-Anrath aus.
- Das Interkulturelle Zentrum Dortmund Dorstfeld wurde in der Nacht Ziel einer Farbattacke von Neonazis.
- In der Nacht griffen mehrere, teils stadtbekannte Neonazis zwei Personen in der Aachener Innenstadt an.
- Auf einer Abiturfeier werben Neonazis für ihre Gruppe und provozieren Gäste und LehrerInnen.
- In der Nacht geriet ein an der Rückseite einer Moschee befindlicher Papiercontainer in Brand.
- Zum wiederholten Mal wurde die Kulturkneipe Bahía de Cochinos in Castrop-Rauxel Zielscheibe von Neonazis.
- Unbekannte besprühten eine Hauswand im Dortmunder Stadtteil Hörde mit einem Hakenkreuz.
- Ein Mitglied des „Bündnis für Toleranz & Zivilcourage" wurde von einer unbekannten Person attackiert.
- Am Platz der Republik beschmierten Unbekannte die Fassade eines Parteibüros mit Runen und Hakenkreuzen.
Es ist wichtig, sich dieser Vorfälle bewusst zu sein und sich gegen jede Form von Diskriminierung und Hass einzusetzen.
Kippah: What You Need to Know About the Jewish Head Covering
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#Kippa #befestigen #Glatze
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