Viele Menschen empfinden Wespen als lästige Insekten, besonders wenn sie in der Nähe von Menschen ihre Nester bauen. Problematisch wird es, wenn Wespen ihre Nester in direkter Nähe zu Menschen bauen.
Die Wespennester werden in dunklen Hohlräumen gebaut; meistens auf Dachböden, in Schuppen, Garagen oder unter geschützten Vordächern. Im Sommer sind Wespen auf Nahrungssuche unterwegs. Gartenhäuser sind ebenfalls ein willkommenes Versteck für Wespen. Darin haben sie genügend Möglichkeiten, um für ihre Nahrungssuche bequem herein- und herauszufliegen. Ferner werden die Insekten hier nur selten von Menschen gestört und fühlen sich sicher. Abhängig davon, wie oft Sie das Gartenhaus aufsuchen, könnte das Wespennest theoretisch bleiben.
Dieser Artikel gibt Ihnen Ratschläge, wie Sie Wespen aus Ihrem Schuppen vertreiben können, ohne ihnen zu schaden, und welche vorbeugenden Maßnahmen Sie ergreifen können, um einen Nestbau zu verhindern.
Dass Bienen für die Bestäubung vieler Blüten- und Nutzpflanzen essenziell und damit für uns und unser Ökosystem wichtig sind, wissen inzwischen die meisten Menschen. Abgesehen davon, dass Wespen in Deutschland unter Naturschutz stehen und nicht getötet werden dürfen, gibt es zahlreiche Gründe, warum die gelb-schwarzen Insekten durchaus nützlich sind:
Haben Sie im Frühling, Sommer oder Herbst ein Wespennest entdeckt, das Sie stört, sollten Sie es nicht einfach entfernen. Das Entfernen der Nester ist verboten. Wespen stehen unter Naturschutz. Es kann teuer werden, wenn man ein Wespennest auf eigene Faust entfernt. Je nach Bundesland ist eine Geldstrafe von 5.000 Euro (u.a. in Bayern, Hessen, Sachsen) bis zu 50.000 Euro (in Nordrhein-Westfalen) möglich.
Haben Sie ein Wespennest in der Nähe, bewegen Sie sich nur langsam und halten Sie Abstand. Fühlen sich Wespen bedroht, reagieren sie aggressiv. Möchten Sie ein bewohntes Wespennest loswerden, brauchen Sie einen vernünftigen Grund und müssen einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen.
Wichtig: Fühlen Sie sich durch die Wespen in Ihrer Nähe lediglich gestört, reicht das in der Regel nicht als Grund aus, um das Nest zu entfernen. Letztlich muss aber eine Fachkraft klären, ob eine Umsiedlung des Wespennests infrage kommt.
Entfernt ein Fachmann das Wespennest, siedelt er es an einen geeigneten Ort um und fängt die Tiere lebend ein, um sie anschließend wieder freizulassen. Eine Zerstörung des Nests ist nur der allerletzte Ausweg.
Im Netz werden Sie auf unzählige Hausmittel gegen Wespen auf dem Balkon oder im Garten stoßen. Erwähnt werden beispielsweise bestimmte Pflanzen, die gegen Wespen auf dem Balkon helfen sollen: etwa Knoblauch oder Lavendel. Das ist allerdings keine langfristige und effektive Lösung dafür, die Wespen vom Balkon, der Terrasse oder dem Schuppen fernzuhalten. Schlimmstenfalls bringen Sie beim Versuch, die Wespen zu vertreiben, den Schwarm gegen sich auf.
Hier sind einige effektive Methoden, um Wespen fernzuhalten:
Wespen werden schnell aggressiv; besonders, wenn ihr Nest bedroht wird. Bevor sich ein Schädlingsbekämpfer ans Werk macht, schließe alle Türen und Fenster und warten im Haus, bis die Arbeit erledigt ist.
Je nach Witterung und Temperatur bauen weibliche Wespen zwischen März und Mai ihr Nest. Sie suchen sich dazu geeignete Strukturen aus, die das Volk schützt. Diese Stellen sind meist unbeachtet und daher ideal für die Insekten. „Es ist wichtig, nicht mit dem Wespen Vertreiben zu warten.
Um ein Wespennest zu verhindern, solltet ihr potenzielle Nistplätze möglichst früh identifizieren, um rechtzeitig vorbeugen zu können. Beliebte Stellen für den Wespennestbau sind zum Beispiel:
Hier sind einige vorbeugende Maßnahmen, die Sie ergreifen können:
Tabelle: Bußgelder für das Entfernen von Wespennestern (Beispiele)
| Bundesland | Bußgeld |
|---|---|
| Bayern | Bis zu 5.000 Euro |
| Hessen | Bis zu 5.000 Euro |
| Sachsen | Bis zu 5.000 Euro |
| Nordrhein-Westfalen | Bis zu 50.000 Euro |
Wespenstiche können schmerzhaft sein. In einigen Fällen kann es sogar zu allergischen Reaktionen kommen. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Auch beim Essen im Garten können Wespen gefährlich werden. Gerät eine Wespe in den Mund, sticht sie sofort zu. Das kann zu lebensbedrohlichen Schwellungen führen.
Wenn man doch einmal von einer Wespe gestochen wird, sollte man Ruhe bewahren. Wespenstiche führen bei gesunden Menschen - vom Kleinkind bis zum Greis - zu einer etwa zwei Tage lang druckempfindlichen Hautschwellung an der Einstichstelle und einem anfangs ziehenden Schmerz, bedeuten aber keine weiteren Gesundheitsschäden.
Die Beschwerden lassen sich lindern, indem man unmittelbar nach dem Stich Salmiakgeist auf die Stichstelle einmassiert. Auch Zitronensaft, eine halbe Zwiebel oder zerdrückter Spitzwegerich wirken lindernd. Mit Coolpacks lassen sich die Beschwerden weiter verringern.
Wespenallergiker und -allergikerinnen erhalten Erste-Hilfe-Ausrüstungen und Medikamente von ihrem Arzt, die sie im Sommer bei sich führen sollten.
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