Die Augenbrauen sind ein wichtiger Teil deines Gesichtes. Sie geben deiner Augenpartie einen Rahmen und betonen deine Augen. Der Fokus wird durch die Augenbrauen auf die Augen gesetzt und das ist genau das, was man möchte. Dennoch sollten die Augenbrauen nur dezent betont werden, um einen natürlichen Look zu erzielen. Bevor du deine Augenbrauen schminkst, solltest du deine Augenbrauen schonmal in die richtige Form zupfen.
Augenbrauen zupfen erfordert Fingerspitzengefühl, Geduld und Mühe. Ein perfektes Ergebnis entsteht nur durch akribisches Arbeiten mit Pinzette und Spiegel. Um sich den Aufwand zu ersparen, lassen sich viele Frauen und Männer daher die Brauen beim Kosmetiker oder Friseur in Form zupfen. Das kann allerdings viel Zeit in Anspruch nehmen und ist nicht zuletzt kostspielig. Sitzungen kosten zwischen 15 bis 20 Euro.
Sowohl für das Zupfen als auch für das Schminken ist die richtige Augenbrauen Form entscheidend. Eine Augenbraue sieht besonders schön und natürlich aus, wenn zuerst zwei Drittel der Augenbraue ansteigt und danach ein Drittel abfällt. Der höchste Punkt, der dadurch entsteht, bildet eine diagonale Linie mit deinem äußeren Nasenflügel. Dabei sollte diese Linie schräg durch deine Iris führen.
Um den optimalen Verlauf des Brauenbogens zu bestimmen, benötigst du einen Pinsel. Lege diesen zuerst senkrecht und gerade an den äußeren Nasenflügel, sodass er bis zur Braue reicht. Markiere diesen Punkt mit einem kleinen Strich - hier beginnt deine Augenbraue. Das Ende findest du, indem du den Pinsel vom Nasenflügel aus auf den äußeren Augenwinkel zeigen lässt. Diesen Punkt markierst du ebenfalls. Nun gilt es noch, den höchsten Punkt der Braue zu bestimmen. Lege dazu den Pinsel erneut an, sodass er den äußeren Nasenflügel berührt und deine Pupille in geradem Winkel schneidet. Markiere das Ende des Pinsels am oberen Rand der Braue - fertig!
Die erste Frage, die sich stellt: Wo beginnt meine Augenbraue? Dafür legst du deinen Augenbrauenstift an die Einkerbung deines Nasenflügels an. Der Stift sollte jetzt gerade nach oben zeigen und mit deinem inneren Augenwinkel eine Linie bilden. Als letztes legst du den Augenbrauenstift so an deinen Nasenflügel an, dass er mit dem Außenwinkel deines Auges eine Linie bildet.
Bevor du daran gehst, deinen Augenbrauen den letzten Schliff zu verpassen, solltest du ein bisschen Zeit investieren, um die Form auf deinen Gesichtstyp abzustimmen. Nicht jedes Brauen-Styling passt nämlich zu dir. Augenbrauen können deine Augenpartie auf ganz unterschiedliche Weise betonen und dabei deine Vorzüge, aber auch Makel hervorheben. Daher ist es sinnvoll, wenn du dir vor dem Augenbrauen-Zupfen einen Überblick über deine Möglichkeiten verschaffst. Grundsätzlich unterscheiden wir vier verschiedene Gesichtstypen.
Jede Gesichtsform hat ihre Vorzüge. Diese werden mit den passenden Augenbrauen noch besser unterstrichen. Jedenfalls gilt: Die natürliche Form der Augenbrauen sollte unbedingt beibehalten und schön in Form gebracht werden. Es hilft nichts, wenn man sich Mega-Brauen à la Model Cara Delevingne formt und sie weder zum Typ, noch zur Gesichtsform passen. Falsch geformte Augenbrauen können schnell komisch aussehen und das Gesicht nicht gerade zum Vorteil betonen.
Die richtige Augenbrauen-Länge und Form wird als goldener Schnitt bezeichnet. Den ermittelst du ganz einfach: Jede Braue besteht aus dem Anfangs- und Endpunkt. Der höchste Punkt liegt dazwischen. Mit einem Augenbrauenstift kannst du die Fläche nun anhand der 3 Punkte ausmalen.
Augenbrauenformen passend zur Gesichtsform
Nachdem du nun die Form deiner Augenbrauen kennst, verrate ich dir, was du für das Zupfen alles benötigst. Davor aber noch ein Tipp: Augenbrauen nie zu rund formen, denn das verleiht einen überraschten Gesichtsausdruck, was schnell unnatürlich aussehen kann.
Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie du deine Augenbrauen richtig zupfst:
Zuerst werden die Härchen gebürstet. Zupfe nun alle Härchen, die außerhalb des optimalen Bereiches liegen. Beginne dafür mit dem Bereich zwischen den Augenbrauen. Halte die Haut mit den Fingern fest und entferne sie in Wuchsrichtung. Arbeite dich dann von innen nach außen vor. Für das großflächige Entfernen langer Härchen nimmst du die schräge oder gerade Pinzette. Die Spitzpinzette kommt für kurze, nachwachsende und eingewachsene Härchen zum Einsatz.
Schritte zum Augenbrauenzupfen
Auch wenn Haare in der Regel nachwachsen, sind Augenbrauen sehr sensibel. Das Wachstum der Brauenhärchen verändert sich im Alter und sie kommen, wenn überhaupt, nur sehr langsam nach. Wenn zu viel gezupft wurde, dann können lichte Stellen mit einem Augenbrauenstift, Puder oder Wachs ausgeglichen und die Brauen nachgeformt werden. Zudem tragen Seren dazu bei, dass das Haarwachstum angeregt wird und die Härchen schneller nachwachsen.
Neben dem Zupfen mit der Pinzette gibt es noch weitere Möglichkeiten, störende Härchen an den Augenbrauen zu entfernen. Beim Waxing werden deine Augenbrauen mit warmem Wachs in Form gebracht. Ähnlich funktioniert auch Sugaring. Die Haare werden mit einer warmen Zuckerpaste entfernt, was sich besonders für sensible Haut eignet. Nicht nur in Kosmetikstudios, sondern auch in einigen Friseursalons wird zudem die Fadentechnik angeboten.
Die Fadentechnik ist eine angenehmere Alternative zum Zupfen der Augenbrauen mit der Pinzette. Diese Variante ist weniger schmerzhaft und funktioniert gleichzeitig schneller. Kühle die Brauen bei Bedarf mit Eis oder kaltem Wasser. Dann schneidest du dir ein etwa 40 Zentimeter langes Stück Garn zurecht und bindest die Enden zusammen, sodass ein Kreis entsteht. Die gezwirbelte Mitte des Fadens setzt du anschließend an deinen Augenbrauenhärchen an.
Beim Brow Waxing bringst du deine Brauen mithilfe von Kalt- oder Warmwachs in Form. Diese Methode ist eher für Fortgeschrittene geeignet. Denn es ist gar nicht so einfach, das Wachs punktgenau aufzutragen. Eine andere - ebenfalls für Geübte geeignete - Technik zum Augenbrauen Formen ist das Threading. Hierbei entfernst du selbst oder eine Kosmetikerin störende Härchen mithilfe eines Fadens, der zu einer Schlaufe gedreht ist. Schnell über die Haut geführt, werden damit die Haare an der Wurzel entfernt. Beim Microblading zeichnet eine zertifizierte Kosmetikerin feine Augenbrauen-Härchen mithilfe von Permanent-Make-up nach und arbeitet sie in deine Haut ein.
Wenn du deine Augenbrauen zu oft zurechtzupfst, kann das tatsächlich unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen. Beim Entfernen der Haare ziehst du nämlich nicht nur die Haare, sondern auch die Papillen heraus. Letztere benötigen anschließend bis zu sechs Wochen, um sich zu regenerieren. Wenn du deine Brauen häufig mit der Pinzette bearbeitest, zerstörst du diesen Erneuerungsmechanismus. Die Papille vernarbt und es bilden sich keine neuen Härchen an der beschädigten Stelle. Entscheidest du dich also für einen sehr schmalen, feinen Brauenstrich, kann es sein, dass sich die ausgerupften Härchen nie mehr erneuern.
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