Glatze oder Mütze: Einblicke in Haarverlust, Selbstbefriedigung und kulturelle Bedeutungen

Unser Autor kennt es nur zu gut: Er wird von anderen Menschen ausschließlich mit Kopfbedeckung wahrgenommen. Das hat aber keine modischen Gründe. Andere nehmen es mittlerweile als gegeben hin, dass sie ihn bis in den April hinein nur noch mit Mütze sehen. Er hätte es auch gern anders.

Viele Menschen kennen die Sprüche: "Du hast ja eine pflegeleichte Frisur!", "Mensch, hast du’s gut, du brauchst dir nie Gedanken um einen Haarschnitt zu machen." oder "Darf ich mal anfassen?". Es sind neben dem Mützenspruch die drei häufigsten Sätze, die der Autor in den vergangenen Jahren gehört hat.

Der radikale Schnitt und seine Folgen

Mit 32 Jahren entschloss sich der Autor zum radikalen Schnitt. Drei Millimeter sind seither das Stichwort, und diese Entscheidung hätte er besser schon viele Jahre vorher getroffen. Denn das, was er sich seither noch als Frisur verkauft hatte, war schon lange keine mehr.

Pflegeleicht ist ohne Haare nichts. Unsereins muss sich alle zwei Tage rasieren, damit es nach was aussieht (oder besser gesagt: nach nichts). Das ist zwar günstig, aber nervig. Und es kostet Zeit. Auch Gedanken um eine andere Frisur würde er sich liebend gerne wieder machen. "Ich mag es, dass du immer gleich aussiehst", sagt seine Freundin. Sie hat wunderschöne lange Haare.

Wärmeempfindlichkeit und fehlende Haare

Die meiste Wärme verliert man über den Kopf, lautet eine alte Weisheit. Dennoch ist der Kopf wärmeempfindlicher als andere Körperregionen. In der dunklen Jahreszeit ist es ohne Haare auf dem Kopf saukalt. Nach der erstmaligen Radikal-Rasur hat der Autor in der Nacht gefroren wie Hölle - im April. Im Sommer ist die Sache auch nicht besser. Die Sonne knallt einem dann direkt auf den Schädel. Wer Haare hat, kann sie nass machen - eine feine Abkühlung.

Akzeptanz und humorvoller Umgang

Immerhin strahlt der Autor mittlerweile so etwas wie Männlichkeit aus. Dass er sich immer wieder scherzhafte Vergleiche mit Bruce Willis, Andre Agassi oder "The Rock" anhören muss, nimmt er mittlerweile gelassen - oder fasst sie als Kompliment auf. Alle Drei haben rechtzeitig die Reißleine gezogen. Spätestens sobald man als Erwachsener nur noch für den Kinder-/Jugendpreis abgerechnet wird, ist es an der Zeit, klar Schiff zu machen.

Haarausfall bei Krebs während der Chemotherapie und mein Haarwachstum nach der Chemo 👶🏼✂️

Haarverlust als Folge von Chemotherapie

Vorübergehender Haarausfall gehört zu den möglichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Bei einer Chemotherapie greifen die verabreichten Medikamente (Zytostatika) in ganz spezieller Weise in den Teilungsvorgang der Krebszellen ein: Entweder stoppen sie das Wachstum der Zellen oder sie verhindern, dass sich die Zellen vermehren. Allerdings greifen Zytostatika auch gesunde Zellen an, die sich oft teilen, etwa die Schleimhaut- und Haarwurzelzellen.

Die Haare verlor eine Patientin nach der zweiten Chemogabe. Als sie dann über dem Waschbecken ihr Gesicht wusch und es mit dem Handtuch abtrocknete, bemerkte sie die Haare darin. Feine Strähnen, die sich an den Schläfen gelöst und verabschiedet hatten. Sie griff selbst zur Schere.

Der Rest kam dann am nächsten Morgen feinsäuberlich in einem Zweithaarstudio ab. Sehr beschützt, in einem separaten Raum, von den Blicken der anderen behutsam abgeschirmt. Ihre Perücke hatte sie zu diesem Zeitpunkt schon. Im Zuge ihrer Behandlung griff sie aber auch immer häufiger zur Mütze. Die hat sie vor allem nachts über die Wintermonate warm gehalten. Das gewohnte Aussehen verändert sich im Zuge der Therapie immer mehr. Die gesamte Körperbehaarung kann ausfallen, das macht auf der einen Seite unglaublich glatte Beine, auf der anderen aber auch sehr kahl, wenn Augenbrauen und Wimpern fehlen.

Natürlich zeugt es von unglaublicher Stärke, unverhüllt sein neues Ich zu zeigen, manchmal tut es aber auch gut, das Kranksein optisch verbergen zu können. Denn mit Glatze oder auch Mütze - vor allem im Sommer - erregt man Aufmerksamkeit. Man zieht die Blicke auf sich. Die Leute gucken eben. Sie hat gelernt, diese Blicke zuzulassen, außenstehenden zuzugestehen.

Der Haarausfall bei einer Chemotherapie ist vorübergehend. Nach Abschluss der Behandlung wachsen die verlorenen Haare im Regelfall wieder nach. Etwa drei Monate nach dem letzten Zyklus sind die Kopfhaare oft schon wieder so lang, dass die meisten Menschen ohne Perücke auskommen.

Das "Mütze-Glatze-Spiel" und seine Varianten

Vermutlich kennen die meisten Jungs/Männer hierzulande die klassische Art des „Mütze-Glatze-Spiels“, bei dem die Vorhaut mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und variablem Druck mit den Fingern oder der Faust zurück- und wieder vor die Eichel gestreift wird. Es gibt aber auch Varianten für Beschnittene.

Als Beschnittener macht man das anders als alle, die eine Vorhaut haben. Denn es ist nicht wirklich befriedigend, sich als Beschnittener mit seiner Technik der SB allzu sehr an den Bewegungen zu orientieren, die Unbeschnittene ausführen: Sie bewegen ihre Schaft- und Vorhaut vor und zurück und üben dabei mehr oder weniger Druck auf den Schaft und (nicht alle tun das) auf die Eichel aus. Das kann man als Beschnittener nur unzureichend nachahmen, denn man hat keine oder nur wenig bewegliche Haut.

Die SB ohne Vorhaut besteht aus sehr vielen Varianten. Vorwiegend streichelt oder massiert man sehr gern seine Eichelfurche, dazu den schmalen Streifen vom verbliebenen inneren Vorhautblatt und die ganze Eichel - und besonders gern das Dreieck an der Eichelunterseite, wo das Frenulum war. Alle Arten (Reiben, Streicheln, Massieren; jedoch wegen der straffen Vorhautlosigkeit keinerlei hautverschiebendes Hin und Her als „Imitation“ des „Mütze-Glatze-Spiels“) macht man vorwiegend trocken, und nur gelegentlich mit Gleitmitteln.

Durch das straffe Beschnittensein stehen alle Bereiche am Penis für alle sanften bis fest-robusten „Behandlungen“ ohne Gefahr von Überreizung zur Verfügung. Der vordere Bereich von der Narbe über den schmalen verbliebenen Rest innerer Vorhaut und ganz besonders die Eichelfurche und dann natürlich die ganze Eichel ist extrem sensibel, wenn man Gleitmittel benutzt. Damit kann man gern auch total fest zupacken und „reiben“ - und zwar von der Wurzel bis zur Eichelspitze. Dann geht es äußerst impulsiv, explosionsartig und sehr schnell, meist in Sekundenschnelle ab.

Wenn man’s aber besonders lang genießen will , dann macht man’s trocken - und nicht reibend (und schon gar nicht mit Schiebeversuchen der straffen Haut), sondern streichelnd und von sanft bis kräftig-fest massierend. Weil die Eicheloberseite deutlich weniger empfindlich ist, steht deshalb für einen dabei die äußerst sensible Eichelfurche und das ebenfalls sehr stark empfindliche Dreieck an der Eichelunterseite, wo mal das damals herausgeschnittene Frenulum war, absolut im Zentrum. Die Dauer bis zum Orgasmus kann man damit stundenlang genussvoll „steuern“.

Kulturelle Bedeutung der Haarbedeckung

Orthodoxe Frauen zeigen nach der Hochzeit ihre Haare nicht mehr in der Öffentlichkeit. Die erste Begegnung zwischen Rebekka und Isaak liefert den biblischen Ursprung: „Rebekka blickte auf und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.“ (1. Buch Mose 24, 64f)

Als Brauch setzte sich das Bedecken der Haare im 15. Jahrhundert durch. In den strenggläubigen chassidischen Gemeinden, die im 18. Jahrhundert in Osteuropa entstanden, war es sogar üblich, dass Frauen sich zur Hochzeit alle Haare abschnitten und danach das Tichel, ein Kopftuch, trugen. Dennoch gab es zwischen den verschiedenen orthodoxen Strömungen immer graduelle Unterschiede in der Auslegung, ob nach der Hochzeit alles Haar verhüllt bleibt oder wie viel von ihrem Haar eine Frau zeigt. Egal für welche Variante sich eine verheiratete Frau entscheidet, sie kann aus einem vielfältigen modischen Angebot wählen.

Tabelle: Kopfbedeckungen im Judentum

Kopfbedeckung Beschreibung Verwendung
Kippa Kleine, runde Kappe Männliche Juden tragen sie als Zeichen der Ehrfurcht vor Gott
Tichel Kopftuch Verheiratete orthodoxe Frauen bedecken damit ihr Haar
Schleier Stoff, der das Gesicht verhüllt In einigen orthodoxen Gemeinden tragen Frauen Schleier
Perücke Haarersatz Einige orthodoxe Frauen tragen Perücken anstelle eines Kopftuchs

tags: #Mutze #Glatze #Spiel #Anleitung

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