Schuppen bei Katzen: Ursachen, Behandlung und Pflege

Schuppen bei Katzen sind ein häufiges Problem, das viele Ursachen haben kann. In den meisten Fällen sind sie harmlos, aber manchmal können sie auch ein Anzeichen für eine schwerwiegendere Erkrankung sein. Es ist wichtig, die Ursache der Schuppenbildung zu ermitteln, um die richtige Behandlung einzuleiten.

Ursachen von Schuppen bei Katzen

Schuppiges Fell kann zahlreiche Gründe haben, die in vielen Fällen harmlos, mitunter aber auch schwerwiegend sind. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:

  • Fellwechsel: Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kann es zu vermehrter Schuppenbildung kommen.
  • Trockene Haut: Heizungsluft kann im Winter auch bei unseren Stubentigern trockene Haut verursachen, die dann zu Schuppenbildung neigt.
  • Mangelnde Fellpflege: Wenn sich die Katze weniger oder gar nicht mehr putzt, werden ebenfalls Schuppen sichtbar, die normalerweise beim Putzen entfernt würden. Eine Bewegungseinschränkung kann dazu führen, dass die Katze bestimmte Körperregionen nicht mehr erreicht und ihre Haut dort nicht länger pflegen kann. In diesem Fall kommt es zu einer lokalen (örtlichen) Ansammlung von Hautschuppen, häufig im Bereich des Rückens. Infrage kommen zum Beispiel Arthrose, Spondylosen, Gleichgewichtsprobleme oder Fettleibigkeit. Auch ein generell nachlassendes Putzverhalten kann zu einem stumpfen, schuppigen Fell führen. Es ist meist Anzeichen einer schweren Grunderkrankung, durch die das Allgemeinbefinden der Katze massiv beeinträchtigt wird.
  • Parasiten: Hautparasiten ernähren sich von den Zellen verschiedener Hautschichten. Sie führen oftmals nicht nur zur Schuppenbildung, sondern auch zu Haarausfall, Juckreiz und Hautirritationen. Hautpilze sind überwiegend die Folge einer Immunschwäche. Darmparasiten wie Bandwürmer ernähren sich von den Nährstoffen im Nahrungsbrei, sodass diese der Katze nicht mehr zur Verfügung stehen. Gegen Parasiten gibt es in der Regel gut wirksame Medikamente. Allerdings können Flöhe, die bereits die Wohnung mit Beschlag belegt haben, sehr unangenehm werden. Ihnen und anderen äußeren Parasiten kann wirksam vorgebeugt werden.
  • Infektionen: Eine Infektion der Haut mit Bakterien oder Pilzen kann auch zu Schuppen führen. Pilz- und Bakterieninfektionen werden direkt behandelt, man wird aber auch nach einer möglichen Grunderkrankung suchen, die die Katze schwächt.
  • Allergien: Auch andere Allergien können zu Schuppen führen. Die Diagnose und Behandlung von Futtermittelunverträglichkeiten und -allergien sind aufwändig und bisweilen langwierig.
  • Ernährung: Nicht immer ernähren sich unsere Tiere so ausgewogen, dass über die tägliche Nahrung eine ausreichende Menge dieser Fettsäuren aufgenommen wird. In diesem Fall ist ein Ergänzungsmittel sinnvoll. Bei einem Mangel an essentiellen Fettsäuren oder Spurenelementen kann es ebenfalls zu Schuppenbildung kommen.
  • Erkrankungen: Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und chronische Niereninsuffizienz bringen den Stoffwechsel durcheinander. Auch das kann zu Haut- und Fellproblemen führen. Tumore können zum sogenannten paraneoplastischen Syndrom führen, welches oft mit Hautsymptomen einhergeht.

Symptome von Schuppen bei Katzen

Hautschuppen können den ganzen Körper oder einzelne Regionen betreffen, vereinzelt oder flächig, als einziges Symptom oder in Kombination mit weiteren Beschwerden auftreten. Auf dem Fell der Katze finden sich feine weiße Krümel. Beim Streicheln können diese vermehrt aus dem Fell rieseln. Wenn Sie Ihre Katze bürsten oder gegen den Strich das Fell aufrichten, werden Sie die Schuppen ebenfalls finden. Schuppen können auch in größeren Arealen auf der Haut „kleben“ und lassen sich dort durch leichtes Bürsten o.Ä. lösen. Neben dem schuppigen Fell der Katze treten oft weitere Symptome auf, z.B.

In der Mehrzahl der Fälle ist Katzenfell mit Schuppen ein Symptom dafür, dass etwas nicht stimmt und nicht als eigenständige Krankheit zu betrachten.

Die Katze hat Schuppen - das können Sie tun

Diagnose und Behandlung von Schuppen bei Katzen

Lässt das Beratungsgespräch keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Ursache zu, ist ein Besuch beim Tierarzt angezeigt. Verschiedene Untersuchungsmethoden helfen dabei, die Diagnose zu stellen und die richtige Behandlung einzuleiten.

Die Behandlung der Hautschuppen richtet sich in erster Linie nach dem Auslöser. Ergänzend zur Ursache ist eine symptomatische Therapie sinnvoll, um den Organismus zu unterstützen und den Heilungsverlauf zu beschleunigen. Dasselbe gilt während des Fellwechsels oder wenn deine Katze generell zu trockener Haut neigt.

Die Anamnese bezeichnet die medizinische Vorgeschichte eines Patienten. Auf die Weise bist du gut auf das Gespräch vorbereitet. Wende dich jederzeit gerne an dein Tierärzteteam bei Dr.

Hausmittel und Pflege bei Schuppen

Wenn Sie nur wenige Schuppen sehen bzw. die Katze gerade im Fellwechsel ist, können Sie erst einmal selbst ein wenig helfen. Hier sind einige Tipps:

  • Regelmäßiges Bürsten: Bürsten Sie das Tier täglich, so lösen sich die Haare schneller und die Haut wird massiert. Dies führt nebenbei dazu, dass die Katze nicht so viele Haare aufnimmt und ggfs. Probleme mit Haarbällen bekommt.
  • Luftbefeuchtung: Bei trockener Haut im Winter hilft ein Luftbefeuchter in der Wohnung. Sie können sich auch mit nassen Handtüchern auf der Heizung behelfen, das funktioniert ebenfalls.
  • Futterumstellung: Wenn Sie den Verdacht haben, dass das Futter der Verursacher sein könnte, wechseln das Produkt. Achten Sie auf Futter von hoher Qualität. Und, wie immer beim Futterwechsel: Gehen Sie langsam vor, ersetzen Sie Stück für Stück Mahlzeiten durch das neue Futter.
  • Öl im Futter: Auch ein wenig Öl über dem normalen Futter kann das Hautbild merklich verbessern.

Unterstützende Öle für die Hautgesundheit

Einige Öle können helfen, die Hautgesundheit der Katze zu verbessern und Schuppen zu reduzieren:

  • Lachsöl: Kurativ wirkt Lachsöl für Hunde bei stumpfem Fell, Haarausfall, Schuppen und Juckreiz. Das Fischöl trägt auf natürliche Weise zu einem normalen Herz-Kreislaufsystem bei, unterstützt Knochen und Gelenke und wirklich sich positiv auf Haut und Fell aus. Des weiteren können die Omega-3 Fettsäuren aus Lachsöl die Funktionsfähigkeit der Leber und der Nieren unterstützen. Lachsöl verfügt über eine blutverdünnende Wirkung. Wir empfehlen euch zur Unterstützung unser Dr.
    Produktvorteile von Canina Lachsöl für Hund & Katze:
    • Unterstützt die Hautregeneration und das Haarwachstum und harmonisiert die gesamten Stoffwechselvorgänge im Körper
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    • Wirkt sich positiv auf Knochen & Gelenke aus
    • Unterstützt das natürliche Herz-Kreislaufsystem
  • Kokosöl: Als natürlicher Schutz vor Zecken und weiteren Parasiten ist Kokosöl für Katzen sehr beliebt. Darüber hinaus soll das Trend-Produkt zahlreiche pflegende Effekte mitbringen. Es hilft gegen Hautkrankheiten, lindert Gelenkschmerzen und schützt vor Alzheimer und Demenz. Das gilt vor allem für das naturbelassene, native Kokosöl.
    • Äußerliche Anwendung: Natives Kokosöl enthält von Natur aus viel Laurinsäure, die keimabtötend wirkt. Deshalb verwenden einige Katzenbesitzer Kokosöl dazu, ihre Katzen von Schuppen, juckenden Stellen und Ekzemen zu befreien. Um dem Fell zusätzlichen Glanz zu verleihen,kannst du eine kleine Menge Kokosöl unter das Katzenfutter mischen. Auch diese Mengesollte in etwa erbsengroß sein und drei Mal pro Woche im Futter vermischt werden.
    • Innerliche Anwendung: Nimmt Ihre Katze das Kokosöl übers Futter auf, soll es die Aufnahme verschiedener Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und fettlöslicher Vitamine fördern. Einige Katzen sollen zudem eine besser regulierte Verdauung entwickeln. Kokosöl-Fans empfehlen für gesunde und normalgewichtige Katzen eine Dosis von einem Viertel bis maximal einem halben Teelöffel pro Tag.
  • Futteröl: Kaltgepresstes Futteröl aus Leinöl, Distelöl, Nachtkerzenöl & Walnussöl - reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3 & Omega-6). Empfohlen bei Fellwechsel, übermäßigem Haarausfall, Haarbruch, glanzlosem Fell und trockener, schuppiger Haut. Fit-BARF Futteröl ist eine Mischung aus hochwertigen kaltgepressten Pflanzenölen. Kaltgepresstes Leinöl in Lebensmittelqualität bildet die Grundlage dieses rein natürlichen Futteröls. Die beigemischten Funktionsöle (Nachtkerzenöl, Weizenkeimöl, Kürbiskernöl und Arganöl) sichern eine optimale, ausgewogene Versorgung mit essentiellen Fettsäuren.

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Wann zum Tierarzt?

Ihre Katze oder Ihr Kater hat Schuppen und Sie haben schon einiges ausprobiert? Wenn sich trotz einer Futterumstellung das Problem nicht erledigt, bzw. gerade kein Fellwechsel ansteht, könnte eine Erkrankung hinter den Schuppen der Katze stehen. Auch, wenn diese plötzlich auftreten und / oder in großer Menge, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Bei Symptomen wie Juckreiz und Haarausfall - auf jeden Fall schnell in die Praxis!

Schuppen bei Katzen können harmlos sein, es kann aber genauso eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. Treten andere Symptome auf, gehen Sie auf jeden Fall schnell zum Tierarzt!

Ursache Symptome Behandlung
Fellwechsel Vermehrte Schuppenbildung Regelmäßiges Bürsten
Trockene Haut Schuppen, Juckreiz Luftbefeuchtung, Öl im Futter
Parasiten Schuppen, Juckreiz, Haarausfall Medikamente gegen Parasiten
Infektionen Schuppen, Rötungen, Entzündungen Antibiotika, Antimykotika
Allergien Schuppen, Juckreiz, Hautirritationen Allergietests, Futterumstellung
Ernährung Schuppen, stumpfes Fell Futterumstellung, Nahrungsergänzungsmittel
Erkrankungen Schuppen, weitere Krankheitsspezifische Symptome Behandlung der Grunderkrankung

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