Die Wahl des richtigen Rasierers kann eine Herausforderung sein, da der Markt eine Vielzahl von Optionen bietet. Ob Nass- oder Trockenrasur, Folien- oder Rotationsrasierer - die Entscheidung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Dieser Artikel vergleicht die verschiedenen Rasierertypen und gibt Ihnen wichtige Hinweise, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Wenn Sie noch keine Ahnung haben, welcher Rasierer der richtige für Sie ist, finden Sie in unserer ausführlichen Kaufberatung das richtige Modell für Sie. Informieren Sie sich, welcher Rasierer-Typ für Sie am besten geeignet ist. Die unterschiedlichen Varianten stellen wir weiter unten im Detail vor.
Beides hat seine Vor- und Nachteile: Die Trockenrasur ist besonders zeitsparend und sicherer für die Haut. Die klassische Nassrasur hingegen gründlicher und präziserer, langfristig allerdings auch teurer.
Achten Sie nicht nur auf die Anschaffungs-, sondern auch auf die Folgekosten! Vergleichen lohnt sich: Viele Rasierer bieten (teure) Komfortfunktionen, die Sie vielleicht gar nicht brauchen. Hier lässt sich einiges an Geld einsparen.
Die klassische Nassrasur gilt als bedeutend gründlicher und präziser als die Trockenrasur. Meist kommen zwischen zwei bis fünf Klingen zum Einsatz. Durch ihre extreme Schärfe ist die Gefahr von Verletzungen oder Hautirritationen zwar hoch. Mit Geduld, Sorgfalt und der passenden Pflege, etwa durch Rasiergel und After Shave lässt sich dem allerdings gut vorbeugen. Hochwertige Nassrasierer bieten außerdem Feuchtigkeitsstreifen und Hautschutz-Lamellen, um besser über die Haut zu gleiten und sie zusätzlich zu schützen.
Dank 5 extra scharfer Klingen brauchen Sie beim Fusion5 ProGlide keinen Druck ausüben, was die Verletzungsgefahr reduziert.
Elektrorasierer mit Folienscherkopf gelten im Vergleich zum Rotationsrasierer als hautschonend, denn die dünne Scherfolie wirkt wie eine schützende Pufferzone zwischen Haut und Klingenblock. Das beste Rasierergebnis gibt’s, wenn gerade Bahnen über die Haut gezogen werden. Der Folienrasierer eignet sich durch seine rechteckige Form auch bestens für Männer mit Teilbärten, da sich Konturen gut abfahren lassen.
Der Braun Series 9 rasiert von allen Folienrasierern am gründlichsten - das bestätigt auch Stiftung Warentest. Kaufempfehlung: Stiftung Warentest zeichnet in der test-Ausgabe 10/2021 den neuen Braun Series 9 Pro als Testsieger (Note: 1,6) aus. Auch wir finden ihn super, weil er schnell, sanft und gründlich rasiert.
In Sachen gründliche Rasur steht das Rotationssystem dem Folienrasierer in nichts nach. Nur die Funktionsweise ist anders. Hier werden die Barthaare durch drei rotierende Klingenköpfe gleich von mehreren Seiten erfasst. Das beste Rasur-Ergebnis lässt sich bei dieser Mechanik mit kreisenden Bewegungen erzielen. Größter Vorteil des Rotationsrasierers: Die drei Scherköpfe sind besonders flexibel und schmiegen sich besser an kantige Partien an - wie etwa dem Kinn.
Die rotierenden Klingenköpfe des Philips Series 9000 erfassen Barthaare gleich von mehreren Seiten - für ein besonders glattes Ergebnis. Kaufempfehlung: Der Series 9000 von Philips. Der intelligente Rasierer gibt dank SkinIQ-Technologie Feedback über den ausgeübten Druck, erkennt die Gesichtskonturen, führt durch die Rasur und passt sich entsprechend an.
Elektrorasierer gelten als hautschonender und verhindern Schnittverletzungen. Aber auch für die klassische Nassrasur gibt’s Möglichkeiten: Mit einer intensiveren Pflege vor, während und nach der Rasur lassen sich auch hier Rasurbrand, Hautirritationen und Pickel gut vermeiden. Wir empfehlen die Rasiercreme Close-Shavers Squadron Smooth Glider von Kiehl's. Bei dir brennt die Haut trotzdem? So vermeidest du Rasurbrand.
Mittlerweile gibt es immer mehr wasserdichte Modelle, die wahlweise nass oder trocken rasieren können. Vorteil bei der Nassrasur: Direkt unter der Dusche oder auch mit pflegendem Schaum fühlt sich die Rasur meist angenehmer an. Allerdings dauert die Rasur dann auch länger und es ist schwerer zu erkennen, wo bereits rasiert wurde.
Beim Elektrorasierer findet sich in der Betriebsanleitung eine Anweisung für die ideale Reinigung des Geräts. Manche Modelle bieten auch eine automatische Selbstreinigungsfunktion - inklusive Desinfektion. Nassrasierer am besten nach der Rasur unter warmem Wasser gründlich abspülen und an der Luft gut trocknen lassen.
Die großen Hersteller von Elektrorasierern empfehlen die Auswechslung des Scherkopfs nach 18 bis 24 Monaten. Bei klassischen Nassrasierern sind Rasurhäufigkeit und Qualität der Klinge(n) entscheidend. Faustregel: grob nach zwei Wochen - oder sobald die Klinge nicht mehr mühelos schneidet.
Ein ausklapp- oder ausschiebbarer Präzisionstrimmer für Detailarbeiten, ein Reiseetui oder eine Reinigungsstation können ziemlich praktisch sein. Letzteres kann allerdings durch teure Kartuschen ziemlich ins Geld gehen. Hier lohnt sich alternativ der Griff zu einem komplett wasserdichten Modell, das dann beispielsweise morgens unter der Dusche gleich mitgereinigt werden kann.
Hochwertige elektrische Rasierer erleichtern uns täglich das Leben - und sind damit auf jeden Fall eine Investition wert. Im Rasierer-Test 2025 stellt GQ die zehn besten elektrischen Rasierer vor - von Premium-Folienrasierern für höchste Ansprüche bis zu vielseitigen Geräten, die Bart, Gesicht und Körper in einem glattziehen. Ob Nass- oder Trockenanwendung, empfindliche Haut oder dichter Drei-Tage-Bart: Wer seinen Rasierer clever auswählt, investiert in Komfort, nicht nur in Gerätekosten.
Die besten Modelle sind die, die in mehreren Kategorien glänzen - nicht nur beim blanken Schnitt, sondern bei jedem Schritt vom ersten Bartstoppel bis zur Detailkontur.
Hier ist eine Übersicht einiger empfohlener Modelle:
| Modell | Typ | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Philips Shaver Series 9000 | Rotationsrasierer | SkinIQ-Technologie, Reinigungsstation, integrierter Barttrimmer |
| Braun Series 9 Pro+ | Folienrasierer | Gründlichster Elektrorasierer, automatische Anpassung an Bartlänge |
| Philips One Blade Pro 360 | Hybrid-Rasierer | Vielseitig, trimmt, schneidet, für Körper und Gesicht |
Die Frage, auf welche der beiden Bauformen man bei einem elektrischen Rasierapparat setzen sollte, stellt sich schon seit fast 80 Jahren, denn solange gibt es beide Varianten bereits. Der erste Elektrorasierer überhaupt wurde im Jahr 1898 erfunden und hatte noch wenig mit den heutigen Geräten gemein. Erst durch die Erfindung kleinerer Elektromotoren in den 1930er Jahren wurden handliche Elektrorasierer möglich.
Philips ist der große Gegenspieler und hält seit 1939 an der Eigenentwicklung mit den rotierenden Scherköpfen fest. Bis heute hat Philips ausschließlich Rotationsrasierer im Angebot. Schon bei der Formgebung unterscheiden sich die beiden Varianten erheblich und auf den ersten Blick. Während der Folienrasierer mit einem rechteckigen (einige moderne Geräte sind hier leicht gewölbt) Scherkopf ausgestattet ist, dominieren beim Rotationsrasierer runde, weichere Formen.
Ein Folienrasierer sollte dagegen in geraden Bahnen über die Haut bewegt werden und kann somit die Barthaare auch immer nur aus einer Richtung kommend aufnehmen. Allgemein gelten Folienrasierer als etwas schonender für die Haut als Rotationsrasierer. Die Scherfolie verhindert einen direkten Kontakt zwischen Klingen und Haut und beugt so übermäßigen Hautirritationen vor.
tags: #welcher #Rasierer #ist #der #richtige #für
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.