Gesunde Haut, Haare und Nägel gehören für viele Menschen zu den herausragenden Schönheitsattributen. Eine gute Nährstoffzufuhr ist nicht nur essenziell für die Gesundheit, sondern unterstützt auch ein schönes Erscheinungsbild von Haut, Haaren und Nägeln. Die Gesundheit unserer Haut, Haare und Nägel geht einher mit einem gesunden Lebensstil, das heißt ausreichend Schlaf, Entspannung, Bewegung und frische Luft sowie eine ausgewogene Ernährung mit den wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
Gesunde Haare und Nägel sind ein Zeichen von Vitalität und guter Ernährung.
Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Wie auch Haare und Nägel, schützt die Haut den Körper vor schädlichen Einflüssen von außen und ist zugleich das größte Sinnesorgan. Daneben übernimmt die Haut wichtige Aufgaben im Stoffwechsel und als Teil des Immunsystems auch eine Rolle in der Körperabwehr und damit für die allgemeine Gesundheit des Körpers. Wenn einzelne Nährstoffe ganz oder teilweise fehlen, sieht man es Haut, Haare und Nägel schnell an.
Daher ist eine ausgewogene Ernährung gerade auch für ein schönes Hautbild, eine gesunde Haarstruktur und feste Nägel wichtig. Nahrungsergänzungsmittel können - als Teil einer ausgewogenen Ernährung - zur optimalen Zufuhr dieser Mineralstoffe und Vitamine beitragen.
Für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln spielen verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe eine entscheidende Rolle. Sie sind Bausteine für die Zellbildung, schützen die Zellen vor Schäden und unterstützen die Regeneration. Ein Mangel kann sich schnell in Form von brüchigen Nägeln, spröden Haaren oder einer fahlen, trockenen Haut äußern.
Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein.
Eine mangelhafte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen äußert sich oftmals an den Haaren, der Haut oder den Nägeln. Im Folgenden sind häufige Symptome dargestellt:
In der Regel ist eine ausgewogene Ernährung, welche alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe enthält, ausreichend. Treten dennoch brüchige Nägel oder stumpfe Haare auf, so können hierfür verschiedene Gründe bestehen:
Nahrungsergänzungsmittel werden daher von allen Menschen benötigt, die:
Ein Arztbesuch ist immer dann notwendig, wenn Sie krankheitsbedingte Ursachen vermuten. Haarausfall kann harmlos sein, aber auch auf tiefersitzende Krankheiten hinweisen. Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und klären Sie gegebenenfalls die Ursachen durch einen Arztbesuch ab. Spliss sowie fettige Haare haben in der Regel keine medizinischen Gründe. Hautprobleme hingegen können auf Neurodermitis oder andere Krankheiten hinweisen. Verschlimmern sich die Symptome oder fühlen Sie sich unwohl, dann müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Die häufigste Darreichungsform sind Tabletten die entweder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden oder zerkaut als Kautabletten angewendet werden. Tabletten haben den Vorteil, dass die Anwendung einfach ist. Sie nehmen die Nährstoff zu festen Tageszeiten ein. Pulver lösen Sie in Wasser auf. Häufig sind die mehrere Geschmacksrichtung erhältlich und Sie können nach eigenem Belieben wählen.
Die genaue Anwendung ist in den Packungsbeilagen beschrieben. Jedes Produkt weist seine Besonderheiten auf, die Sie in jedem Fall berücksichtigen müssen. Im Allgemeinen ist es bei Tabletten von Vorteil, ausreichend Wasser zu trinken. Die Tabletten lösen sich dadurch besser auf und der Körper kann die Wirkstoffe aufnehmen. Einen weiteren Aspekt betrifft den Zeitpunkt der Einnahme. In engem zeitlichem Zusammenhang mit einer Mahlzeit schonen Sie Ihren Magen. Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten Säuren, die zwar wirkungsvoll sind, jedoch zu einer leichten Reizung des Magens führen kann. Auf nüchternen Magen eingenommen verstärkt sich dieser Effekt. Bereits ein kleines Stück Brot kann dabei helfen, die Tabletten besser zu vertragen.
Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie einnehmen, wenn ein Bedarf besteht. Risiken entstehen vor allem durch die Überdosierung. Daher müssen Sie die Hinweise zu den Höchstmengen berücksichtigen. Einige Stoffe werden vom Körper wieder ausgeschieden, falls sie in zu hohen Mengen vorhanden sein sollten. Vor allem wasserlösliche Vitamine stellen somit nur eine kleine Gefahr zur Überdosierung dar. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören unter anderem Vitamin C, Vitamin B1 und Vitamin B2. Trotz des Ausscheidens durch den Körper sollten Anwender die Höchstmengen beachten, um Risiken auszuschließen. Fettlösliche Vitamine und viele weitere Inhaltsstoffe hingegen sollten Patienten in keinem Fall zu hoch dosieren und somit Gefahren meiden. Fettlösliche Vitamine sind Vitamin A, Vitamin K, Vitamin D und Vitamin E.
Viele Biotin-Produkte, die ein gesundes Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln versprechen, werden mit Zink oder Selen und mit Kieselerde angeboten. Für Zink und Selen ist eine Aussage zum „Erhalt normaler Nägel" zulässig, wodurch auch die Werbung auf dem Produkt erlaubt ist - allerdings muss sie sich auch klar auf diese Nährstoffe beziehen. Durch diesen juristischen Trick dürfen Kombinationspräparate rechtmäßig beworben werden.
Die Genehmigung gesundheitsbezogener Aussagen zu Biotin bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Biotin-Produkte eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Die EFSA weist deutlich darauf hin, dass die Biotin-Aufnahme in der Bevölkerung ausreichend ist. Somit ist von einer zusätzlichen Aufnahme keine weitere Wirkung auf Haut oder Haare zu erwarten.
Anders sieht es aus, wenn Biotin als Arzneimittel verkauft wird. Für hochdosierte Arzneimittel muss eine Wirkung belegt sein. Bei einem klinisch nachgewiesenen Biotin-Mangel oder auch bei erblich bedingter Stoffwechselerkrankung (multipler Carboxylasemangel) ist der Biotinbedarf erhöht. Eine festgelegte Obergrenze für die Einnahme von Biotin gibt es deshalb nicht.
Durch die Einnahme von Biotin werden Labortests verfälscht. Dadurch kann es sowohl zu falsch positiven als auch zu falsch negativen Ergebnissen kommen. Davon sind insbesondere Untersuchungen der Schilddrüsenhormone, der Sexualhormone und Herz-Kreislauf-Marker wie Troponin (bei Herzinfarkten) betroffen. Falls Sie ein biotinhaltiges Nahrungsergänzungsmittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, sollten Sie dies bei der Blutabnahme unbedingt angeben.
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