Welche Haarpflege passt zu mir? Der ultimative Test für gesundes und glänzendes Haar

Du wünschst dir gesunde, brillant glänzende Haare? Ein gutes Shampoo versorgt dein Haar mit genau den Wirkstoffen, die es wirklich braucht.

HAARPFLEGE ROUTINE | für lange, gesunde Haare

Ob fettig, fein, trocken oder coloriert: Erfahre jetzt, welches Wirkstoffe deine Haarprobleme am besten lösen.

Masken, Spülungen & Co. sind für die perfekte Haarpflege wichtig, doch den ersten Schritt solltest du nicht unterschätzen: das richtige Haarshampoo. Shampoos legen sich für uns ganz schön ins Zeug, und jedes wirkt auf seine eigene Weise. Sie reparieren mit unsichtbarem Werkzeug, schützen vor schädlicher UV-Strahlung und schenken feinem Haar Volumen.

Warum ist das richtige Shampoo so wichtig?

Ein gutes Shampoo gibt deinem Haar die Wirkstoffe, die es wirklich braucht. Mit unserem kostenlosen Test gelingt dir das mit wenigen Klicks.

Die Bedeutung der Haarstruktur

Deinen Haartyp zu bestimmen, hilft dir dabei, dein Haar und seine Bedürfnisse besser zu verstehen. Locken brauchen beispielsweise eine andere Pflege als glatte Haare und dickes Haar stylst du anders als dünnes.

FIA-System - Bestimme deinen Haartyp in drei Stufen

Eine bewährte Methode, wenn du deinen Haartyp herausfinden möchtest, ist das FIA-System. Damit bestimmst du deinen Haartyp in drei Schritten - von der Haarstruktur über die Haardicke bis hin zum Haarvolumen. Für jeden dieser Faktoren gibt es einen Test, der dir dabei hilft, deine Haare besser kennenzulernen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du die einzelnen Tests ganz einfach nacheinander durchführst. Am Ende ergibt sich daraus eine Bezeichnung, wie beispielsweise 3aMiii. Diese mag zunächst kryptisch klingen, legt deinen Haartyp aber ganz genau fest.

Was du vor deiner Haartyp-Analyse beachten solltest

Damit du deinen Haartyp erkennen kannst, sollten deine Haare am besten ohne Produkte behandelt und ungestylt sein. Hast du sie beispielsweise zuvor geglättet oder anders gestylt, ist ihre Struktur verändert und das Ergebnis wird verfälscht. Bereite dich also am besten auf den Test vor. Wasche als Erstes deine Haare - so entfernst du Stylingrückstände und bringst dein Haar in seinen Urzustand. Kämme es nach dem Waschen nicht durch und lasse es an der Luft trocknen. Verwende keine Leave-in- oder andere Pflegeprodukte, die die Haarstruktur verändern könnten. Sind deine Haare komplett getrocknet, kannst du deinen Haartyp schließlich bestimmen.

Schritt 1: Bestimme deine Haarstruktur

Die Haarstruktur zeigt an, wie wellig oder glatt deine Haare sind. Für eine möglichst genaue Definition lassen sich vier unterschiedliche Haarstrukturtypen von glattem Haar bis hin zu starken Locken bestimmen. Darunter befinden sich wiederum mehrere Unterkategorien, die die Intensität deiner Wellen angeben und dir dabei helfen, deine Haarstruktur möglichst genau festzulegen. Beobachte deine Haare anhand folgender Einteilung und bestimme damit ihre Struktur.

Die verschiedenen Haartypen nach dem FIA-System: Lockig oder glatt? Im Laufe deines Lebens kann sich die Struktur deiner Haare verändern. Grund dafür sind beispielsweise Hormone, Hitzeschäden, Alter, Ernährung oder chemische Behandlungen wie Färben. All dies kann dafür sorgen, dass deine Wellen immer weiter zurücktreten. Mit der richtigen Pflege kannst du dies unter Umständen rückgängig machen.

Einige Beispiele für Haarstrukturen:

  • 1b: Dein Haar ist gerade, hat aber eine leichte Bewegung.
  • 3b: Deine Haare sind stark gelockt.
  • 4b: Dein Haar ist sehr voluminös, mit engen, z-förmigen Locken.
  • 4c: Deine Haare sind z-förmig gelockt und miteinander verwoben.

Schritt 2: Bestimme deine Haardicke

Wenn du deine Haardicke definieren möchtest, untersuchst du, wie dick oder dünn ein einzelnes Haar ist. Außerdem fühlst du, ob es fein, eher fest oder sogar drahtig ist. Nach dem FIA-System teilt sich die Haardicke in drei Kategorien auf. Wir zeigen dir, mit welchen Tests du sie ganz leicht bestimmen kannst. Gelingt es dir nicht oder du bist unsicher, hilft der Gang zum Profi.

  • Feines Haar (F): Feines Haar ist zwischen 0,01 und 0,04 Millimetern dick. Wenn du es gegen das Licht hältst oder es auf einen kontrastreichen Untergrund legst, ist es kaum sichtbar. Rolle es zwischen deinen Fingern. Du spürst es kaum oder es fühlt sich an wie ein dünner Seidenfaden?
  • Mitteldickes Haar (M): Mitteldickes Haar hat eine Dicke zwischen 0,05 und 0,07 Millimetern. Du siehst es gegen das Licht oder auf kontrastreichem Untergrund.
  • Dickes Haar (C): Dickes Haar hat einen Durchmesser um die 0,8 Millimeter. Es ist immer deutlich sichtbar und spürbar.

Schritt 3: Bestimme dein Haarvolumen

Im dritten Schritt betrachtest du die Dichte deiner gesamten Haarmenge. Mit dem Pferdeschwanz-Test gelingt dir das ganz einfach. Mache dir dafür einen Zopf etwa in der Mitte deines Hinterkopfes, sodass du möglichst alle deine Haare hineinbekommst. Mit einem flexiblen Maßband kannst du jetzt den Umfang deines Zopfes messen.

Haartyp bestimmen: Was sagt dein Haartyp aus?

Addiere nun Schritt für Schritt die Ergebnisse deines FIA-Tests. Im nächsten Schritt kannst du dich deinem Typ entsprechend auf die Suche nach optimalen Pflege- und Stylingprodukten für deine Haare machen. Auf den Produkten selbst findest du die Bezeichnung 3aMiii zwar nicht, dennoch ist sie hilfreich. Denn sie zeigt dir ganz genau an, wie deine Haare beschaffen sind. Notiere die Bezeichnung am besten, damit du den Test nicht immer wieder neu machen musst, falls du sie vergisst. Wenn du dich auf die Suche nach Shampoo und Co. machst, schlägst du die genaue Bedeutung gegebenenfalls einfach nach. Die meisten Produkte zeigen dir an, ob sie sich für lockiges, dickes, dünnes oder plattes Haar eignen.

Einige Beispiele:

  • Glatt und dünn (1aFi): Verwende nicht zu reichhaltige Produkte, da sie deine Haare schnell beschweren können. Verzichte außerdem auf Leave-in-Produkte, denn auch sie sorgen schnell für plattes Haar.
  • Lockig und voluminös (3bMii): Lockige Haare profitieren von speziellen Lockenshampoos mit Anti-Frizz-Effekt. Sie sorgen für besonders viel Sprungkraft und Elastizität. Je dicker die Locken, desto reichhaltiger darf auch die Pflege sein.
  • Kraus und dick (4cFiii): Greife zu speziellen Produkten für Afro-Haar, wenn du sehr krauses und dickes Haar hast. Entwirre deine Haare zudem nur im nassen Zustand mit einem grobzinkigen Kamm, anstatt sie durchzubürsten.

Warum Naturkosmetik?

Naturkosmetik boomt gerade wie nie zuvor. Grundsätzlich gilt: Wer seine Haare wirklich liebt und schätzt, sollte definitiv zur gesunden Variante greifen! Und das heißt Naturkosmetik ohne Schadstoffe. Zwar sind gute Naturshampoos meist etwas teurer, aber man braucht keine zusätzlichen Produkte mehr, um die Probleme zu behandeln, die herkömmliche Shampoos verursachen.

Schädliche Inhaltsstoffe in konventionellen Shampoos

In chemischen Shampoos stecken jede Menge schädliche Inhaltsstoffe, die deine Haare auf Dauer austrocknen und beschweren. Viele davon sind günstig in der Herstellung, schaden unseren Haaren aber auf lange Sicht.

  • Silikone: Chemische Silikone ersetzen in konventionellen Shampoos hochwertige Öle. Sie machen das Haar kurzfristig weich, weil sie die Haarfaser ummanteln. Die dicke Silikonschicht schirmt es allerdings gegen jegliche Pflege ab. Mit der Zeit wird das Haar trocken und durch die Ummantelung beschwert.
  • Mineralöle: Diese Substanzen werden aus Erdöl gewonnen und haben eine ähnliche Wirkung, wie Silikone. Sie dichten das Haar ab, ohne jegliche Pflegewirkung mit sich zu bringen.
  • Parabene: Sogenannte Parabene sind chemische Konservierungsstoffe, die eine lange Haltbarkeit des Produkts gewährleisten sollen. Sie stehen laut Haut.de im Verdacht, eine hormonähnliche Wirkung im Körper zu haben.
  • Sulfate: Das sind meist sehr aggressive Tenside, also Reinigungssubstanzen, die auch im normalen Waschmittel vorkommen. Sie haben laut Utopia.de eine stark entfettende Wirkung. Die Kopfhaut wird dadurch ausgetrocknet und zur Talgproduktion angeregt. Fettige Haare und trockene Spitzen sind oft die Folge.
  • Synthetische Duftstoffe: Sie können Hautallergien und Unverträglichkeiten auslösen (Quelle Chemie.de). Synthetische Duftstoffe sind eine sehr häufige Ursache von Kopfhautirritationen. Du bemerkst dann einen Juckreiz, der einfach nicht aufhören will.

All diese schädlichen Stoffe gehören in ein Naturkosmetik-Shampoo nicht hinein. Du tust dir (und deiner Gesundheit!) also etwas Gutes, wenn du dich für ein natürliches Shampoo entscheidest. Außerdem profitieren auch deine Haare enorm davon. Sie werden nicht mehr durch schädliche chemische Inhaltsstoffe beschwert und sehen dadurch viel fülliger aus. Zusätzlich wird die Nährstoffaufnahme an der Kopfhaut verbessert, wodurch die Haare kräftiger nachwachsen.

Spezielle Haarpflegebedürfnisse und Lösungen

Feine Haare

Feine Haare sind mit einem Durchmesser von etwa 0,04 Millimetern etwa halb so dick, wie ein durchschnittliches Haar. Die Genetik bestimmt hauptsächlich darüber, wie dick unsere Hare aussehen. Dünnes Haar kann aber auch durch einseitige Ernährung oder hormonelle Schwankungen entstehen. Aber keine Sorge: Du musst dich nicht mit dünnem Haar abfinden. Mit der richtigen Haarpflege werden deine Haare deutlich voluminöser.

Wahrscheinlich hast du schon bemerkt, dass deine feinen Haare sehr empfindlich sind. Durch den geringen Durchmesser sind sie weniger robust als dicke Haare. Sie brechen schnell ab und Spliss kann entstehen. Ein gutes Shampoo für feine Längen kräftigt daher das Haar, ohne es zu beschweren. Mit jeder Anwendung wirkt das Haar voluminöser und erhält einen tollen Stand.

Um das zu erreichen, sollte ein gutes Shampoo für feine Haare Wirkstoffe enthalten, die die Haarwurzeln stimulieren und sie mit Nährstoffen versorgen. Dadurch wächst das Haar kräftiger und dichter nach. Ein gutes Bespiel für solche Wirkstoffe sind ätherische Öle. Vor allem Ylang Ylang-Öl soll einen positiven Einfluss auf unser natürliches Haarwachstum haben. Das beweist zum Beispieö diese vielbeachtete Studie zur Wirkung ätherischer Öle. Ylang Ylang Öl verbessert die Nährstoffaufnahme an der Haarwurzel, in dem es die Durchblutung anregt. Dadurch wird der Zellstoffwechsel angekurbelt und die Haarwurzel kann mehr Nährstoffe aufnehmen. So wächst das Haar kräftiger nach. Außerdem regt Ylang Ylang-Öl die Durchblutung der Kopfhaut an. Deine Haare wachsen dadurch schneller.

Trockene und spröde Haare

Wenn die Haare ständig abbrechen und du dich kaum noch vor Spliss und Frizz retten kannst, ist die Panik groß. Die Spitzen abzuschneiden, ist eine Möglichkeit um sich von trockenen Längen zu verabschieden. Aber das kommt nicht für alle Frauen in Frage - viele von uns hängen einfach zu sehr an unseren langen Haaren! Bevor du dich für einen neuen Schnitt entscheidest, solltest du zuerst deine Haarpflegeroutine umstellen. Das kann oft schon die Lösung bringen und deinen Haarzustand enorm verbessern.

Denn gerade das falsche Shampoo führt oft zu spröden Haaren, weil chemische Reinigungssubstanzen (Sulfate) die empfindlichen Längen austrocknen. Sie werden dann starr und stumpf, verlieren jegliche Elastizität und hängen nur noch kraftlos herunter. Hinzu kommt die Tatsache, dass unsere Haare im nassen Zustand sehr empfindlich sind. Wenn du deine trockenen Haare dann mit aggressiven Shampoos wäschst, ist Haarbruch quasi vorprogrammiert.

Deshalb gilt: Je spröder und trockener sich deine Haare anfühlen, desto pflegender sollte das Shampoo sein. Setze deshalb auf ein Produkt, was ein rückfettendes Öl beinhaltet. Besonders empfehlenswert ist Süßmandel-Öl. Die enthaltene Fettsäure namens Linolsäure stärkt die Lipidschicht der Haare und sorgt für echte Tiefenpflege. Die Haarfaser wird dadurch elastischer und die Längen und Spitzen fühlen sich wieder samtweich an. Linolsäure bildet einen schützenden Film, der die Haarfaser vor dem Abbrechen schützt.

Greifst du zu einem Shampoo mit Keratin, wird das Haar gekräftigt und kleine Haarschäden gekittet. Und das jedes Mal, wenn du dir die Haare wäschst! Das Haar bleibt den ganzen Tag über geschmeidig und trocknet nicht aus.

Fettige Haare

Kaum hast du deine Haare gewaschen, sieht der Ansatz wieder fettig aus? Die Frisur hält dadurch schlechter und das Haar liegt platt an - selbst bei dicken Haaren. Bei fettigen Haaren sind die Talgdrüsen der Kopfhaut überaktiv. Sie produzieren zu viele natürliche Fette, welche die Haare strähnig und schlaff wirken lassen. Eigentlich ist das etwas Gutes: Deine Haare werden durch den Talg vor äußeren Einflüssen geschützt. Aber manchmal fühlt man sich einfach unwohl und ungepflegt, wenn der Ansatz fettig aussieht.

Mit dem richtigen Shampoo kannst du deine Kopfhaut wieder in Balance bringen. Wichtig ist für dich, die Kopfhaut weder auszutrocknen, noch zu überpflegen. Ein zu reichhaltiges Shampoo würde Haut und Haare beschweren und sie schneller nachfetten lassen.

Statt chemische, billige Sulfate einzusetzen, welche die Kopfhaut reizen und noch fettiger machen könnten, haben wir auf milde Kokostenside gesetzt. Kokostenside werden aus Kokosnussextrakten gewonnen. Sie bewahren den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt von Haut und Haar, entfernen Schmutz, Talg und Stylingrückstände trotzdem gründlich. Nach der Anwendung wirst du bemerken, dass sich deine Kopfhaut erfrischt anfühlt und viel langsamer nachfettet.

Trockene und juckende Kopfhaut

Trockene, juckende Kopfhaut kann unheimlich lästig sein. Du würdest dir am liebsten jede Minute den Kopf kratzen, weil der Juckreiz so stark ist. Oft ist die Kopfhaut nicht nur trocken, sondern schuppt auch noch wie wild. Auf der Bluse entdeckst du dann weiße Flocken, die heruntergerieselt sind. Wenn dir diese Symptome bekannt vorkommen, solltest du bei der Shampoo-Wahl ganz besonders vorsichtig sein. Lässt du das falsche Produkt an deine Kopfhaut, wird der Juckreiz noch schlimmer. Das willst du bestimmt nicht.

Egal, ob du feine, fettige oder trockene Haare hast - ist die Kopfhaut angegriffen, brauchst du ein Shampoo mit beruhigenden Wirkstoffen. Leinsamen-Extrakte sind besonders empfehlenswert. Sie lindern Reizungen, Rötungen und Irritationen durch die sogannte Galacturosäure, die in den Extrakten enthalten ist. Sie wirken entzündungshemmend und juckreizlindernd. Leinsamen unterstützen außerdem die Wundheilung. Falls durch das Kratzen wunde Stellen an der Kopfhaut entstanden sind, helfen Leinsamen beim Verheilen.

Sie wird durch Süßmandelöl intensiv mit Feuchtigkeit versorgt, wodurch akuter Juckreiz gestoppt wird. Das bemerkst du schon nach der ersten Wäsche. Die Kopfhaut fühlt sich weich und gepflegt an.

Die Auswahl an Haarpflege ist riesig und kann überfordernd sein.

Indem du deinen Haartyp bestimmst, findest du viel schneller heraus, welche Pflege zu dir passt. Dadurch erstrahlt deine Mähne in ihrem natürlichen Glanz und lässt sich leichter bändigen.

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